Beiträge von SunnyB

    Das sieht ganz danach aus, liebe Mo-Mo. Ich finde zumindest auf den Fotos alle Merkmale. Die Farben von Huthaut, Stil, Röhren und Fleisch passen. Der Hut erscheint filzig in der Oberfläche. Es scheinen noch junge, knackige Exemplare zu sein, später wird die Huthaut dann rissig wie ein Lehmfeld, das ausgetrocknet ist. Entscheidend ist die Rotfärbung direkt unter der Huthaut. Du erkennst sie an der Fraßstelle im Hut und besonders gut beim Querschnitt.


    Sinnige Grüße von Brigitte

    Danke Veronika.
    Da ich den Pantherpilz sicher kenne und davon unterscheiden kann, ist dies wieder eine Erkenntnis über ein Merkmal, das zu dieser Art (Scheidenstreifling) führt.


    Sonnige Grüße von Brigitte

    Ebenfalls in Südschweden fand ich im küstennahen Kiefernwald (durchsetzt mit wenigen Laubbäumen) diesen Pilz scharenweise. Der Stil war fasrig und hohl. Leider habe ich die Basis nicht geprüft. Ich tippe auf einen Scheidenstreifling.


    Gibt es noch andere Arten mit solch markant gerillten Huträndern?


    Was meint ihr?


    Sonnige Grüße von Brigitte

    Letzte Woche traf ich in Südschweden in einem Buchenwald auf diesen einsamen Gesellen. Da er die einzige Begenung dieser Art an dem Tag war und es zudem auch dort mager aussieht bei den Schwammerln, wollte ich ihn stehen lassen, damit er sich aus-/verbreiten kann. Im Nachhinein bin ich nun aber doch neugierig, um wen es sich da handelt. Leider fehlen natürlich wesentliche Details. Unter dem Hut befand sich noch eine intakte Hülle, unter der ich nach vorsichtigem Pulen Lamellen getastet habe.


    Ich hatte den Verdacht auf einen Perlpilz, jedoch habe ich noch nie einen mit einem derart farbig gezontem Hut gesehen. Außerdem verbleiben die Hüllenreste oben doch nicht so spitz, "stachelig" beim Wulstling, oder? Und das Fleisch wies an der Rißstelle auch nicht wirklich rote Verfärbung auf.


    Hat jemand eine Idee?


    Sonnige Grüße von Brigitte

    Stimmt, lieber Tulpenbaum, die Fundbesprechung hatte ich völlig vergessen, da ich montags leider nicht kann.
    :crying1:


    Danke für die Erinnerung daran, es könnte nämlich sein, dass die nächsten 2 Montag Abende bei mir frei sind. Da weiß ich ja sofort das Alternativprogramm!
    :smile2:


    Sonnige Grüße von Brigitte

    Nur nicht verzweifeln, Tanteketchup,
    hier sind alle supernett und hilfsbereit. Keiner ist genervt über viele Fragen - und dumme gibt es ja bekanntlich nicht. Du kannst hier viel lernen - und dazu gehört auch die Herangehensweise, Pilze zu bestimmen. Auf was muss ich achten, was sind eigentlich eindeutige Merkmale und was sollte ich knipsen, wenn ich Rat haben will.


    Perl- und Pantherpilze kannst du an zwei Merkmalen sicherer unterscheiden als an der Rötung:


    Beide haben ja eine Manschette am Stil. Das sind die Überreste der Hülle, die am Hutrand beim Wachsen abreißt und dann hängend am Stil verbleibt. Beim Perli ist sie gerillt und beim Pantherpilz ganz glatt.


    Wenn du dir die Basis der Stile anschaust, hat der Perlpilz eine durchgehende "Knolle" (verdickte Basis). Beim Pantherpilz sieht es aus, als sei der Stil in die knollige Basis "eingetopft".
    [hr]
    Wo bist du denn eigentlich unterwegs bzw. daheim?
    Ich gehe im Südosten Münchens auf Schwammerljagd.
    Wenn das zuuufällig passt, könnten wir gerne mal zusammen losziehen.


    Ansonsten sind geführte Pilztouren ein guter Weg, neue Schwammerl kennenzulernen. Bei uns bietet die VHS jährlich solche Touren an, geleitet von einen Pilzsachverständigen. Es gibt auch regelrechte Pilzschulen, die Kurse anbieten.


    Sonnige Grüße von Brigitte

    Hallo Tommi,


    aufgrund der Sahara-Bedingungen hier in Bayern habe ich nicht mit einem solch interessanten Bericht gerechnet. Juhu, mein Schwammerl-Herz hüpft. Ich starte nämlich am Freitag auch nach Schweden. "Leider" bin ich da relativ an die nähere Umgebung von Trelleborg gebunden, weil ich bei einer Freundin wohne. Das ist natürlich nicht die legendäre Waldregion, aber Google Earth hat mir kleinere Wälder in der Nähe gezeigt. Und dank deiner Bilder bin ich guter Hoffnung...


    Hab weiterhin eine tolle Zeit im Norden, hier verpasst du nichts, es ist Herbst bei 35°C, die Bäume reduzieren ihre Verdunstungsfläche und es knirrscht, wenn man über Wiesen läuft.


    Sonnige Grüße von Brigitte

    Ja, lieber Uwe, ich bin auf Höhe Trelleborgs bei einer Freundin. Da die sich in den letzten Wochen über den regen beschwert hat, bin ich guter Hoffnung.


    Rügen ist übrigens auch schon länger ein Ziel von mir, damals noch weniger der Pilze wegen. Deine Website hat mir erneut Lust gemacht, die Insel zu besuchen.


    Sonnige Grüße von Brigitte

    Zu Besuch im Immenstaad am Bodensee habe ich heute selbstverständlich einen streifzug durch den nächstgelegenen Wald unternommen. Zwei interessante Funde, aber die Pilze, die ich in dem wunderschönen Mischwald erwartet hätte, waren nicht zu sehen. Obwohl es hier in letzter Zeit deutlich mehr geregnet hat als daheim in München, ist es wohl zu trocken.


    Dachte ich. Bis ich mich mit einem Waldarbeiter unterhielt. Dieser meinte, wenn er drei Pilze im ganzen Jahr finden würde, sei das viel. Der Boden in den Wäldern nahe am See sei zu "kiesig" für Schwammerl. Die einheimischen Pelzjäger würden zum sammeln ins Allgäu fahren.


    Kann das sein? Ich dachte immer, das Gleichgewicht im Wald funktioniere durch die Baum-Pilz-Partnerschaften. Es standen dort prächtige Buchen, alte Fichten und einige Birken. Ist es tatsächlich möglich, dass die alle Singles sind ohne feste (Pilz)Beziehungen?


    Sonnige Grüße von Brigitte

    Ohhh - auch in Rostock schlafen die Pilze noch?
    Dort werde ich in zwei Wochen nach Schweden über setzen. Ich habe mich bisher im trockenen Süden mit der Hoffnung getröstet, dass ich in Südschweden im August mitten im Cantharellus Paradies anlande mit SteinpilzZugabe
    :omg:


    Sonnige Grüße von Brigitte

    Ja, der schwarze stand (bzw. lag halbert) bei den beiden anderen Exemplaren. Über den bin ich zuerst fast gestolpert und wollte schon schimpfen, dass wieder jemand altes Gummizeug im Wald entsorgt hat. Dann erst sah ich die anderen beiden. Ich vermute, dass der schwarze nicht mehr lebte.


    Vielleicht erkennt man auf den Bildern, dass auch die anderen beiden schwarze Flecken hatten. Vielleicht Altersbeschränkungen? Oder irgendwelche äußeren Einflüsse?
    [hr]
    Alterserscheinung, nicht -Beschränkung
    Fluch der Autokorrektur
    :wink1:

    Ich tummle mich hier im Forum schon seit Monaten als Gast. Eure Beiträge zu lesen, hat die Wartezeit auf die nächste Saison im Winter ein bißchen überbrückt.
    :cheeky:


    Ich bin eine jung gebliebene 66gerin - Baujahr :D


    Bis vor drei Jahren haben nur Maronen, Steinis und Habichtspilze den Weg in meine Küche gefunden. Dann bin ich aus dem Allgäu in den Münchner Süden gezogen. In den hiesigen Wäldern mit meinem Hund unterwegs hat mich die SchwammerlLeidenschaft gepackt.


    Nun kenne ich fast 50 Arten recht sicher. Ich weiß, das ist nicht sooo viel, aber ich bin stolz darauf und habe fest vor, nächstes Jahr spätestens zweimal 50 zu feiern.
    :wink:


    Da ich eher Zeit in der Natur verbringe, als am PC, werdet ihr wahrscheinlich nicht so viel von mir lesen. Aber zum Glück gibt es ja auch verregnete Zeiten - da können die Schwammerl gedeihen und wir chaten.
    :wink:


    Sonnige Grüße von SunnyB

    Heute melde ich mich zum ersten Mal hier und bitte euch um eure Ideen zu meiner neuesten Begegnung im Wald. Um einen Baumstumpf (vermutlich Buche, weil einige Buchen drumherum standen) traf ich auf zwei große Pilze, augenscheinlich Porlinge. Zunächst hielt ich sie jeweils für eine Ansammlung mehrerer Fruchtkörper, stellte aber fest, dass sie in Verzweigung einem dicken Stil entstammten.


    Ich tippe auf Riesenporlinge. Allerdings müssten bei denen die Poren auf Druck schwärzen. Das passierte bei meinen Fundstücken nicht.


    Hat jemand von euch eine Idee zur Bestimmung?


    Sonnige Grüße von Brigitte