Beiträge von Kowalski

    Lieber Pablo,


    :blush:
    jetzt hab ich echte Schuldgefühle, weil ich nie durchnummeriere.


    Aber schön, dass ich deinen Sabber-Reflex wegen den Samtis auslösen konnte :wink:


    Mit Tubaria furfuraceae hast du ins Schwarze getoffen. So ist das eben, wenn man sich auskennt. Ich hab am Fundort auch noch bemerkt, dass der Hut hygrophan ist und in der Mitte ausbleicht bei bestimmten FK, hab´s dann aber wieder vergessen und spontan das Gegenteil behauptet.


    Meinst du mit Lycogala terrestre die schwarzen Kügelchen auf dem Baumstumpf? Ich muss mir die nochmal ansehen. Ich hoffe, ich komm die Tage noch mal dahin. Ich muss mir sowie sowieso noch eine Portion Samtis holen.


    => Chondrostereum purpureum: war der Tipp auf den ich gewartet habe. Ja, könnte sein. Ich werde ihn wachsen lassen und sehen. Danke.
    Und sorry: ich werde mir ein Post-it schreiben: Durchnummierieren für Pablo und natürlich alle anderen...:)
    Und danke für den Hinweis mit den Algen. Die vergess ich auch immer konsequent.


    Vielen Dank, du hast mir sehr geholfen, LG Fred

    Zitat von weisheit pid='28035' dateline='1450456421'

    Hallo Kowalski,


    ein Kiefernbraunporling ist in deinen Bildern nicht vorhanden. Der mit dem weißen Rand ist entweder ein violetter Porling oder ein violetter Schichtpilz.
    Und die schöne Tramete sollte doch eine Schmetterlingstramete sein (Trametes versicolor). Bei deinen ersten Bildern bin ich mir noch nicht ganz sicher, was es ist.


    ich meine, der mit dem weißen Rand ist zu klein um den eindeutig zu bestimmen, und ich hatte nur das Handy dabei.


    Die Tramete hatte ich auch als versicolor eingeschätzt, auch die Unterseite, fein porig spricht nicht dagegen.


    Wirklich schwierig ist der obere Pilz, er unterscheidet sich so wenig. Ich habe die FK noch am Schreibtisch liegen. Geruch: Nichts außergewönliches, außer angenehm pilzig. Geschmack: ich würde den essen :) keine Sorge: ausgespuckt. Keine Schärfe oder Anis oder Süße. Lamellen ocker, hellbraun, mit Zwischenlamellen zum Rand hin. Rand rel. scharf begrenzt.
    Stengel glatt, auch hier nichts. Kein Netz, genattert, einfach nur hellbraun. Der Hut wirkt auch nicht hygrophan. Er hat auch an der Hutoberfläche keine Spitze oder Erhebung. Ich hatte nämlich kurz an eine Art Schwelfkopf gedacht. Auch wieder verworfen. *achselzuck*



    Nochmal zwei Bilder, wo die Wurzel zu sehen ist, und ein kleiner Zwerg.


    LG Fred

    Hallo liebe Foristen,


    ich habe heute ein immer sehr ertragreiches Fleckchen besucht. Auf ca. 100 Quadratmetern finde ich da immer viele Arten, auch seltene, bekannte und unbekannte. Bin fast schon froh, dass nicht alle Handyfotos was geworden sind, z.B. waren auch ein Spaltblättlinge, Psathyrella etc. dabei, die der Autofocus kosequent ignoriert hat.


    Aber hier im einzelnenen:


    Eine Art die ich nicht kenne, und die offensichtlich das warme Dezember-Wetter noch für sich nutzen konnte. Zwar durchfroren, aber markantes Rändchen am Hut, Geruch unauffällig pilzig, nichts probiert. Klein, ca. 3 cm bei den meisten, max 5 cm




    Noch mehr davon...


    ein älterer davon und durchfroren


    Kleine Boviste, max. 1 cm, haben sehr kräftig gestaubt, beim draufdrücken. Weißes Sporenpulver.
    Musst hier mal so ein hippes Video machen :wink:


    Filmchen, etwas kurz...
    https://youtu.be/c0RpeErQjZc









    Dann dieser überaus interessante Baumstumpf, ich hab vor Aufregung vergessen zu schauen, was es ist. Da sind nämlich auch so schwarze Kügelchen drauf, die mir erst am Rechner aufgefallen sind. Dazu diese weiß gerüschte Art. Die mir noch einmal in einer anderen Form unterkam...
    (Auch die Boviste waren da drauf)



    nämlich hier - kann aber eine Art sein...




    Dann Flamm. Velutipes von oben :love:











    Und zum Abschluss diese schöne Tramete, die ein Solitärplätzchen gefunden hat.



    Da sage noch mal einer im Dezember wäre nichts los!





    Ein letzter Coprinopsis atramentaria
    dürfte erst in den vergangenen Tagen gewachsen sein, sah nämlich von oben erstaunlich frisch aus, auch der Stiel, und selbst die Lamellen waren nicht aufgelöst. Auch war er noch nicht ganz ausgewachsen. Trotzdem hatte er es hinter sich...



    LG Fred

    Hallo Veronika,


    die "biologische" Reinigung mit (meist genetisch veränderten Pilzen) ist immer wieder eine Thema in der Forschung.


    Siehe hier:
    https://forschung.boku.ac.at/f…enue_id_in=300&id_in=9388


    oder hier


    http://www.heise.de/tr/artikel…den-saeubern-1696024.html


    oder hier:


    http://derstandard.at/12978213…-gefaehrliche-Chemikalien


    es wird viel in den Medien darüber berichtet - was dann wirklich angewendet wird, das bleibt fast immer im Dunkel.


    Allerdings sind das meist kleinste Pilze, die Giftstoffe nachhaltig aubbauen sollen. Auch wenn der Heise-Artikel ganz richtigerweise die riesigen Dimensionen des Mycels anspricht.


    Nebelkappen ansetzen und abernten wäre wohl etwas mühsam :) und die Frage: Was tut mit den dann verseuchten Nebelkappen?


    LG Fred

    Danke Pablo für die recht konkreten Angaben und die tollen Bilder. Das beruhigt mich, dass du auch mit Kompaktkameras fotografierst. Deine Aufnahmen gehen durch und erfüllen den Zweck. Ich weiß nicht, was da jetzt noch schöner und besser sein könnte. Mehr brauche ich auch nicht. Also vergesse ich die Spiegelreflexkamera-Röhren-Geschichte ganz schnell wieder und schlag mich mit meinen Kameras und einem analogen Mikroskop durch.


    Ich bin hier auf der grünen Wiese und habe eigentlich nicht wirklich Zugang zu einen Verein. Keine Ahnung wo hier ein Verein ist und ich bin überhaupt schon so ein Internet- 2.0-Typ. Ich komm super mit virtuellen Kontakten zurecht. Ich muss jetzt nicht Kontakt mit dem nächsten Real-Life-Sachverständigen haben, usw.
    Ich bin schon eine ganz andere Generation.



    Für mich ist das finanziell überhaupt keine Sache so ein gebrauchtes Zeiss zu kaufen und fertig. Bin halt so…


    Noch mal ganz lieben Dank, dass du dir die Mühe gemacht hast, die Bilder online zu stellen. Ist super interessant. Vielleicht kann man sich später auch so mal austauschen - mit Mikroskopiebildern. Ich bin sicher, das interessiert auch andere. Eine gewisse Userin war hier auch mal sehr neugierig… und mich hat das wiederum neugierig macht.


    LG Fred

    nö, ist eigentlich klar. War mein Fehler. Bild 1 wird schwierig werden. Weil alt und keine Sicht von oben. Und der Frost tut das seinige. Es ist ja auch der untere Pilz schon durchfroren.
    lgf

    wunderschöne Bilder.:agree:


    Helmling denke ich auch, eigentlich müsste der aufgrund der rosa oder leicht purpuren Hutfarbe und den ebenso geränderten Lamellen genauer bestimmbar sein


    Mal sehen, was da noch kommt.


    lgf

    Hallo Pablo,


    na gut, dass ich gefragt habe. Es wird so sein, wie du sagst. Da stehen irgendwelche Vergrößerungszahlen dabei, wobei das natürlich heißen wird, dass das hinaufgerechnet wird.


    Es wäre schon sinnvoll das Bild gleich am Schirm zu haben, und ev. auch die Bilder online austauschen bzw. lokal speichern zu können. Sonst schau ich da einmal durch, und habs eine Woche später vergessen, wie das aussah.


    Ich hab mir das angesehen wie man mit einem normalen Fotoapparat durch ein analoges Mikro fotografiert, also Objektiv abschrauben und mit so einer Röhre. Das wollte ich mir eigentlich ersparen. Aber wenn die digitalen Mikros das nicht bringen, dann überlege ich mir ein analoges. Und mach es so wie du. Mache dann eben nicht überragende Bilder durchs Okular und kombiniere das mit überragendem Wissen. :wink: :D … na, es ist vollkommen richtig, ich wollte das sowieso erst auch mal klein halten, so anfängermäßig. Aber wenn ich dann nix seh, ist natürlich wenig Geld auch hinausgeschmissenes Geld.


    Das Problem ist dann auch, dass ich gar keine dig. Spiegelreflex habe, d. h. ich müsste mir so ein Teil auch kaufen, und das tue ich sicher nicht. Ich komm sonst gut mit höherwertigen Kompaktkameras und Handycams gut zurecht.


    "Zeiss gebraucht" hört sich gut an. Ich hab aber Befürchtungen, dass dann was fehlt oder zerkratzt ist. Aber mal sehen, was die Verkäufer so sagen und wieviel sie verlangen.


    ich lasse es mal auf mich wirken. Danke, LG Fred

    Hallo Foristen,



    ich bin am überlegen mir ein kleines Mikroskop zuzulegen. Auf alle Fälle sollte es digital sein und einfach in der Handhabung - ich möchte die Bilder am Rechner haben und natürlich eine Fotofunktion - aber ich glaube, die ist dann sowieso mit dabei.


    Es gibt dazu wahnsinnig viele Geräte, Marken, Empfehlungen, Testberichte online - Frage ist - so für den Anfang - hat da jemand einen persönlichen Tipp für mich? Weil ich ja auch nicht irgendwas anschauen will, sondern eben Pilze. Und ja ich bin am Apple, es muss also unbedingt eine entsprechende Software haben.


    Das würd ich mir nämlich zu Weihnachten schenken. :wink:


    LG Fred


    Hallo Pablo,


    Du siehst das zu locker. In so einer kleinen Community kann man nicht einfach mal "copy und pasten". Das führt zu heftigem Ärger. Du musst die Texte neu schreiben und dazu noch die Quellen angeben, wo du deine Inspiration her hast, bzw. abgleichen, wer vorher schon darüber geschrieben hat. Bei 0815-Portraits, z. B. wie erkenne ich den echten Parasol wird das egal sein. Aber generell gilt: Autoren erkennen ihre Texte wieder! … und "einfach mal das Einverständnis der Autoren klären" - na viel Spaß damit! :rolleyes:
    Manche hüten ihre Bilder wie wertvolle Schätze. Ich hab da schon bisschen was mitgekriegt, quer durch die Foren. Heute muss man davon ausgehen, dass ein User in mehreren Foren angemeldet ist und Informationen aus allen Foren raus nimmt. Oder als stiller Gast mitliest. Auch erkennt man einzelne User und deren Arbeiten wieder. Also schön selber schreiben und und brav Belege suchen und alles im Quellenteil angeben. Und immer daran denken, dass es draußen schon Leute gibt, die es lieben werden, den Text auseinander zu nehmen. :)


    LG Fred

    Lieber Lichtbildner,


    kann das sein, dass du den Link nicht richtig reinkopiert hast? Geht bei mir ins Nirvana. So frisch und frei würde ich tippen auf Schizophyllaceae. Weil man das anhand deiner schönen Makro-Bilder direkt sehen kann, dass die Lamellen gespalten sind.



    Aber nichts genaues weiß ich[font="sans-serif"][size=2]. [/size][/font][size=2][font="sans-serif"] [/font][/size]:)

    darf ich kurz dazwischen funken….. Ist das wirkilch ein Samtfussrübling auf dem Bild? Weil der die Lamellen so nach oben aufzwirbelt.



    Zu den Maronenbild: ich sammle das Zeug seit >35 Jahren und ja, die können so aussehen. Das war ohnehin schon einer, der (hoffentlich) nicht mehr in der Pfanne mehr landet. :) Die Poren können ordentlich groß werden und ich bilde mir ein, ein leichtes Bläuen zu sehen. Was natürlich nicht viel heißt.



    Der Speisekorb für eine Person war nur vom Besten, der Marone gehörte nie dazu! Deshalb gab es keine weiteren Bilder! Nur Austernseitlinge und Samtfussrüblinge vom feinsten...

    Hallo Pablo, du scheinst ja immer mehr in diese Coprinellus-Sache reinzukippen. Zeichnet sich da ein Fachgebiet ab? :)


    Ich hab bei Cop. deliquescens aufgehört zu lesen. Das sehr aktuelle Dokument von Melzer besagt für mich, dass die Bestimmung der Art sehr komplex ist.


    Aber interessant, was du immer wieder alles ausgräbst.


    LG Fred

    Hallo Pablo,


    nein, auf dem letzten Bild ist was anderes. Ev. ein junges Judasohr. Oder sonst was. Ich konnte keine ausgewachsenen Expemplare in der Nähe finden. Es steht unter Beobachtung, draußen in der Natur. Ein kleines Stück hab ich mitgenommen, war aber gleich vertrocknet. Kleiner als 1 cm.


    LG Fred.