Beiträge von Kowalski

    Danke Veronika.


    heute habe ich mein Problem :) ich sehe das, was ich sehen will. Seufz. Ich les mich grad quer durch .eu-Forum. Ja, klar, der Birkenporling sieht ganz anders aus. Und soll/muss auch weich sein. Mein Fund ist zwar auch nicht hart, aber eher wässrig und zäh.
    Zu dem dunklen Schwamm:
    Trametes versicolor. Ja, sicher. Soll ja auch ein Vitalpilz sein so nebenbei. Ein kleiner Trost.
    Was der helle Pilz aber ist, ist mir immer noch sehr unklar. Hier fehlt der entscheidende Hinweis. Ich hab den FK noch da, ich kann also noch Angaben liefern. Fundort ist und bleibt ein Birkenstumpf. Dass es ein junger T. v. ist mag ich nicht glauben. Ich hab Trametes versicolor schon so oft gesehen, seit meiner Kindheit. Der ist zierlicher und schlägt früher in den Farben um. Ich kenn auch die jungen FK davon.


    Liebe Grüße, Fred

    ja genau Zonentramete ist die, die mir nicht mehr eingefallen ist.


    @Uwe: was ist es dann?


    Ach so, meint ihr, die jungen hellen sind auch Zonen Trameten?
    :( Umsonst gefreut. Na egal, um eine Erkenntnis reicher.


    Obwohl eine Zonen Tramete glaub ich bei dem Fund an der Birke nicht. Die hab ich hundert mal gefunden und kenn sie halt nur in dem dunklen Stadium.
    Es muss dann irgendwas anderes sein.



    LG Fred

    Es ist ein bemerkenswert schöner Pilz. Daedalae bezieht sich auf Dädalus, den Bauherren den Labyrinths, in dem Minothaurus eingesperrt wurde. Labyrinth war auch meine erste Assoziation als ich die Lamellen gesehen habe. Skurill: die trockenen Expemplare wurden als Kämme für Pferde verwendet.

    Liebe Pilzgemeinde,


    ich hab mich heute richtig gefreut, als ich einen Birkenporling gefunden habe. Hoffentlich. Die Verwechslungsgefahr ist gering. Ich interessiere mich mehr und mehr für die Vitalstoffe in Pilzen und hab aber keine Birken in meiner Nähe. Herumgefahren, Birken gefunden, Birkenporling gefunden!


    Der Geschack ist so wie er beschrieben wird: eher unbedeutend pilzig, aber bitter, besonders wenn man länger darauf herumkaut. Der Duft ist gut, eine gewisse Schärfe rieche ich.



    eine Mumie davon...



    Hier noch mal die Poren:






    Weiters fand ich diesen Schwamm - mir will gerade der Name nicht einfallen. War kürzlich hier ein Thema.



    Und dann noch diese Kleinen. >Crepidotus<




    LG Fred

    Danke schön!


    Pablo, du bist besser als jede App. Ich war schon bei der x-ten Tramete, aber auf Eichenwirrling war ich nicht gekommen. Esskastanie kann ich ausschließen, die gibt es bei mir leider nicht. Eiche ist absolut möglich dort, weiter vorne in dem Wald sind große Eichen.


    Fall gelöst und laut Wiki ein hochinteressanter Pilz.


    Liebe Grüße, Fred!

    Liebe Pilzfreunde,


    ich hab da vor einigen Wochen diesen Schwamm gefunden, der mir zuerst nicht besonders erschien und dachte mit einer Suchmaschine hab ich den gleich. Denkste.


    Den Baumstumpf kann ich nicht mehr eingrenzen, der war total bemoost und in einem undefinierbaren Neuanpflanzungsgebiet mit jungen Pappeln etc., gegenüber eine Fichtenmonokultur. Also alles möglich.


    Ansonsten war der Fruchtkörper bereits trocken und leicht, ich hab so einen Teil mit schönen Lamellen mit nach Hause genommen, da fiel nichts mehr raus. Die Lamellen hatten eine Tiefe bis zu 1,5 cm, und immer noch einen recht angenehm pilzigen Geruch. Ich hab so ein Ohrwaschl noch weiter auseinander genommen, aber das war schon alles verholzt und ausgetrocknet.


    So eine runde "Scheibe" hat ca. einen einen Durchmesser von ca. 15 cm.


    Für Tipps die zur Ergreifung führen bin ich wie immer dankbar. :)


    LG Fred

    Ich kann mich sehr beherrschen, eine Pilz-App zu benutzen, obwohl ich Wald mit Smartphone unterwegs bin, wegen des Fotografierens und ich es mich tendenziell auch reizt so eine App zu installieren.


    Aber meist hab ich da mit so vielen Dingen gleichzeitig zu kämpfen, also den FK richtig herausreißen, sorgfältig aufschneiden, sinnvoll hinlegen, Geruch merken, Ungeziefer bekämpfen, usw. dass ich da nicht auch noch alles mögliche ins Handy einklopfen möchte. Obwohl es vielleicht zu einer geordneten Betrachtung "erziehen" würde. Aber ich will den Fruchtkörper sowieso zu Hause haben. Schon alleine wegen den Sporen.


    Und meist ist es doch so, dass ein Überangebot an unbekannten Pilzen herrscht und da ist mir die Zeit zu schade, da in den wenigen Lichtstunden im Herbst auch noch mit der App herumzuspielen.

    Myxomyceten … sollten so sein. Sie machen anscheinend verschiedene Metamorphosen durch, von amöbenartig - bis zu festen Fruchtkörpern, die wieder Sporen abwerfen, welche …


    Sollte es sie geben. Nach dem Geschwafel in dem Artikel, den Ingo herausgefischt hat, frag ich mich wirklich, ob das nicht mehr Hirngespinst ist, alles. "Eine einzige, große Riesenzelle…." Klingt nach Aprilscherz. :wink:


    Falls ich so einen so fassen kriege, erfährt ihr es hier als erste…


    PS: wenn dich der Sternenrotz trifft! Das ist sicher ein einprägsamer Moment im Leben eines jeden Pilzsammlers.

    Super Artikel, Ingo!


    Ich kann mich auch an einen Artikel erinnern, wo ein relativ großer "Schleimpilz" in der Kanalisation gefunden wurde, und als extraterristrische Lebensform eingestuft wurde :´-))


    LG Fred

    Hallo,


    dein letztes Bild unten erinnert mich schon sehr an einen "brick cap" also Hypholoma Lateritum. Nach einem Regenguss ev. möglich, dass er oben so glänzt. Ist aber nur eine Denkrichtung. Ohne Lamellen lässt sich nichts sagen, auch stört mich, dass sie so einzeln daherkommen. Aber auch das kommt natürlich vor.


    LG Fred

    ich hab tatsächlich hauptsächlich Nadelwald, mit etwas Glück ein bisschen durchmischt an Rändern oder bei den Wegen. Das dezimiert die Arten bei mir sehr.
    Pilzfahrten mach ich eigentlich nicht.


    Und dann eben noch echten Auwald in den Innauen mit Brombeergestrüpp und allem drum und dran, toll für Bärlauch. Diese Auen meide ich aber in den warmen Montaten, also mittlweile von April bis November, weil das ein Top-Borreliose-Gebiet ist . Dunkelrot auf der Borreliose-Karte und nicht selten kriecht mir eine hungrige Zecke über den Nacken. Trotz Nobite.

    PS: ich finde deine Beschreibung zum Wiehern :D


    "Masse war nicht mit dem Substrat verbunden."
    Wie auch. Übrigens das Glibbrige kann transparent sein oder werden. Und das schwarze sind eben die Eier. LOL


    Sorry, aber das ist zu komisch.
    LG Fred

    Danke für das Bild, Othmar.


    Sieht von oben und unten anders aus. Von oben sieht der Mehlräsling auf deinem Bild viel mehr homogen weiß aus. Und von unten haben die Lamellen viel mehr Farbe.
    Ich hab noch ein Stückchen neben mir am Schreibtisch liegen und die Lamellen sind maximal schutzig weiß. Nicht rein weiß, aber das kommt ja auch selten vor in der Pilzwelt. "Rahmweiß" habe ich auch als Beschreibung gefunden. Aber nochmals Danke für das Bild. Das hilft mir sehr weiter. Und ich bin jetzt sehr sicher, dass es sich um Clitocybe connata handelt, auch wenn mir das Wiki-Bild dazu zuerst überhaupt nicht gefallen hat. Büscheliger Rasling also: ich denke: Identifikation erfolgreich :)
    LG Fred

    tippe genau wie Uwe auf Hypholoma fasciculare, weil das Holz unter der Wiese sein kann. Die Wiese eventuell an einem Waldrand.
    Umdrehen und die Unterseite zeit feine grüne (namensgebende) Lamellen - "fasciculare" bezieht sich auf das Büschel. LG Fred.

    so aus der Hüfte geschossen: die viereckige Hutform bei den kleinen gefällt mir nicht. Würde ich die Finger davon lassen, das ist ein Hinweis auf giftige Sorten. Ev. mit Karbol-Champ. vergleichen. Zitat aus Wiki: "Jung ist der Hut in der Mitte oft abgeflacht, so dass er im Querschnitt fast trapezförmig (im Seitenaspekt „quadratschädelig“, auch hierin ähnlich wie der Schaf-Egerling) erscheint." Und wenn der vierte ganz recht nicht trapezförmig erscheint, dann weiß ich auch nicht... :)



    LG Fred

    Hallo Othmar, ich hatte den weißen Büschelrasling natürlich im Visir, nur erschien er mir auf den Bildern auch hier auf 123 viel zu massiv. Aber es steht auch "bereift" bei Hut, und ja, das trifft es so. Leider hab ich kein Eisensulfat zu Hand. Als 10jähriger hatte ich sowas immer griffbereit. Die Duftbeschreibung bei Wiki zu Ly. connatum ist dann wirklich abenteuerlich: "Der schwach mehlartig-spirituöse Geruch wird von einem süßen Duft nach Lerchenspornblüten (Corydalis cava) überlagert." :D Obwohl es hat was von Spiritousen, und zwar billigem Fusel, als ich das jetzt gelesen hab, dachte ich ja, das ist es. Wie Lerchenspornblüten riechen muss ich im Frühjahr mal erkunden. Ein Pflanze die bei mir häufig wächst, etwa zur Bärlauchzeit.
    Danke Ingo, für den Tipp mit der überreifen Gurke.
    Übrigens genau das Bild in deinem Link, so sieht er exakt nicht aus. Da fehlt das wellige am Rand. Der Hut ist mir viel zu rund.
    Aber darunter steht dann auch "flatterig".
    LG Fred