Beiträge von Schupfnudel

    Hi Thiemo,


    Nein, mikroskopiert habe ich den nicht, da ich keine andere dunkle Art mit Kokosflocken Geruch kenne. Ist bei mir in den letzten Wochen ein Massenpilz, hatte den in den Vorjahren aber auch noch nicht bewusst wahrgenommen.

    Schaut so aus:



    Lg,

    Schupfi

    Hi Andy.


    Schöne Funde!

    Lactarius glyciosmus und L. mammosus wachsen hier bei mir in großen Mengen durcheinander im selben Habitat. Darüber würde ich die nicht trennen, aber L. glyciosmus schaut schon gut aus für deine. Die Nummer 9 sind aber sicherlich Tintlinge und der letzte Cortinarius ist bestimmt kein Semmelgelber.


    LG,

    Schupfi

    Hi.


    Woher kommen deine Infos? Birke wäre ganz im Gegenteil ein sehr untypischer Partner für den Sommersteinpilz. Fichtensteinpilze bei Birke sind aber gängig und sehen auch meist wie normale Fichtensteinpilze aus. Manche trennen noch eine var. betulicola ab, die ein bissl anders ausschaut, aber ich tendiere dazu mir das Variationsgedöns zu sparen und lieber der Art mehr Variation zuzugestehen.


    Lg.

    Hi Gelbfieber,


    damit geht's sicherlich noch ganz gut, aber die Werke sind leider nicht mehr up to date. Grubenlorcheln haben wir zwischenzeitlich so einige. Hier gibt's einen Schlüssel, der aber denke ich auch nicht immer zum korrekten Ziel führt. Danach muss man zusätzlich noch die Arten hier abgleichen was schwer fallen dürfte, da noch kein Schlüssel existiert.


    Eben deshalb lasse ich die Lorcheln mittlerweile stehen, bzw. mache ab und an Exsikkate für später mal. Momentan liegen auch gerade wieder welche auf dem Trockner. ^^


    LG.

    Hi Gelbfieber,


    womit hast du den Fund geschlüsselt? Die schwarzen Lorcheln sind zumindest für mich derartig kompliziert geworden, dass ich die mittlerweile stehen lasse, mangels Erfolgsaussichten in der Bestimmung für mich als Asco-Laien.


    LG.

    Hi Thiemo,


    Danke auch an dich. Ich schaue mal ob ich am Standort noch eine bessere Kollektion finde als dieses Einzelexemplar. Ich hatte den eigentlich nur eingepackt, weil er eben so komplett creme-weiß war und ich dachte, dass das dann evtl. was eigenes wäre. Wenn das aber bei so vielen Täublingen passieren kann, macht's das nicht unbedingt leichter. Bei den meisten der ausbleichenden Täublinge hier, schimmert am Ende meist doch noch irgendwo ein wenig der ursprünglichen Hutfarbe durch. Da das hier nicht so war, dachte ich, das muss vielleicht so. :P


    Ich behalten den Fundort mal im Auge.


    LG,

    Schupfe

    Hi.


    Danke für die Einschätzungen. Alle drei Arten sind in jedem Fall recht gängig hier, also gute Ideen.

    Was mir nicht so gefällt, ist die Schärfe, die schon etwas auf der Zunge prickelt, mehr als ich es bisher bei R. exalbicans und R. aeruginea hatte, aber evtl. schwankt das auch.


    Ich habe jetzt noch Guajak getestet: +++ superfix blau.


    Das schließt zumindest R. exalbicans aus.


    War leider nur ein Einzelexemplar und steht erstmal hintenan, da ich noch andere Pilze rumliegen habe, aber Danke für eure Einschätzung.


    LG,

    Schupfi

    Hi.


    Nachdem ich mich heute den halben Tag mit Raufüßen rumgeschlagen habe, habe ich heute keinen Elan mehr den Täubling von gestern zu bestimmen...

    Ich stelle ihn daher mal hier ein, vlt. hat jemand eine Idee für mich zum Abgleichen.


    Fundort ist ein Tagebaurekultivierungsgebiet auf sandigem Boden. Vor Ort nur Laubbäume, überwiegend Eichen, Pappeln und Birken.


    Geschmack ist erträglich scharf, Sporenpulverfarbe würde ich mit IIc angeben.


    Hut ist cremeweiß:



    Stiel mit Rillen, mittelgroß für einen Täubling:




    Hat jemand eine Idee zu dem?


    LG,

    Schupfi

    Hi.


    Ich denke auch, dass das passieren kann. Man weiß ja oft vorher nicht was es ist und ob's selten ist. Ich habe sicher schon den ein oder anderen seltenen Pilz gerüpft um ihn zu bestimmen. Einfach zukünftig drauf achten, das ist schon viel Wert. Ich bringe meine ausbestimmten Funde auch öfters in passende Habitat zurück. Ob's was bringt, ist die Frage, aber schaden wird's sicher nicht.


    LG.

    Hi.


    Das ist einer der Kornblumenröhrlinge. Sind mittlerweile drei Arten draus geworden, die schwer zu unterscheiden sind. Glückwunsch zum Fund, die sind alle recht selten. Deshalb am besten zukünftig auch stehen lassen, falls du sie erkennst. Und zur Bestimmung bitte immer den kompletten Stiel entnehmen.


    LG.

    Hi Jörg,


    gut ich lasse das so durchgehen. ;)


    Ich finde beide Gattungen recht lecker, aber gerade bei den Morcheln ist's ja vielleicht wirklich so, dass die ein oder andere Art womöglich aromatischer ist als eine andere. Den Rindenmulchmorcheln wird beispielsweise ja auch weniger Geschmack nachgesagt. Zwischenzeitlich ist's ja auch recht unübersichtlich geworden bei den Morcheln . Damals dachte ich ich habe esculenta gefuttert, mittlerweile weiß ich es nicht mehr genau. So richtig intensiv reingeschaut, habe ich nämlich noch nicht in die Gattung nach der Monografie, die da rauskam.


    Jetzt sind wir aber eigentlich arg Off-topic. Sorry fürs Thread kapern, Marino.


    Lg.

    Hi.


    Ah na dann, über Geschmack lässt sich halt nicht streiten. :)

    Wobei, ich habe auch schon Leute getroffen, denen Morcheln nicht schmecken. Denen habe ich natürlich gleich die Freundschaft gekündigt. Mit solchen Geschmacksverwirrten will ich nix zu tun haben. :D


    LG.

    Hi Boris,


    man muss die Pilze natürlich einzeln verkosten. Im Mischgericht lässt sich das ja kaum beurteilen, da sich die Geschmäcker vermischen. Da bekommt man auch Stäublinge halbwegs genießbar wenn bessere Pilze in der Pfanne Geschmack abgeben. Ist natürlich immer etwas Aufwand, aber lohnt sich finde ich schon um mal zu gucken, was die Pilze solo hergeben.

    L. amethystina steht da bei mir mit 4 Punkten drin und alles unter 5 Punkten lasse ich stehen. :P



    LG.