Beiträge von Berni1960

    Hallo Uwe et Bonsoir Pablo,


    vielen Dank für eure Einschätzung.

    Ausser Optik und Angabe des Standortes kann ich bei diesem Erdstern leider nichts bieten.
    Mit Rücksicht auf das immer seltener werdende Erscheinen dieser Pilze, habe ich diesem Exemplar ein Schnittbild,

    eine Geschmacksprobe und eine Ansicht der Rückseite erspart.

    Aus Ehrfurcht habe ich mich ihm nur auf wenige Zentimeter genähert und ihn auch nicht berührt. :wink:

    Werde die Bilder unter Pilze/Erstfunde/Erdsterne mit dem Namen "Rötender Erdstern" (GAESTRUM RUFESCENS) ablegen.

    Nochmals herzlichen Dank

    Berni

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    nach langer Zeit hat sich mal wieder ein Erdstern vor meine Linse getraut.
    Bin mir aber nicht sicher ob es sich um den Rötenden- oder den Flaschenförmigen Erdstern handelt oder vielleich ein ganz anderer.

    Gefunden habe ich dieses herrliche Exemplar unter Fichten im Moos.


    Für Bestimmungshilfen bedanke ich mich recht herzlich im Voraus.







    An gleicher Stelle fand ich im Frühjahr ein älteres Exemplar



    Gruß aus der Südwest-Pfalz

    Berni

    Hallo Smasho,


    herzlich willkommen hier im Forum der Pilzfreunde.


    Leider ist beim Hochladen deiner Bilder etwas schief gelaufen und wir können diese nicht sehen.

    Bitte lösche die Bilder und lade sie noch einmal neu.


    Unter "Häufig gestellte Fragen" oben findest du auch noch eine detaillierte Anleitung zum Erstellen von Forumsbeiträgen

    und dem Hochladen von Bildern.


    Viel Erfolg und herzliche Grüße aus der Südwest-Pfalz

    Berni

    Solange es Menschen gibt die die Profitgier über das Leben der Mitmenschen stellen und die eine kaputte Umwelt und ein menschenfeindliches Klima nur als lästigen Beifang bei Ihrem Streben nach Vermögen und Macht (siehe Trump) sehen, wird sich daran auch nichts ändern.
    Ich bin kein Christ, doch hoffe ich in deren Sinne auch auf den jüngsten Tag und wünsche mir, dass diese Schurken dann für ihr Handeln bzw. unterlassenes Handeln zur Rechenschaft gezogen werden.
    Ansonsten setze ich ganz auf die Selbstheilungskräfte von Mutter Erde und denke, dass sie dieses bisschen Homo Sapiens auch wieder abschütteln wird, unser Planet ist schon mit ganz anderen Dingen fertig geworden.

    Natürlich sollte man schon etwas optimistischer in die Zukunft blicken besonders wenn man eigene Kinder hat, es fällt jedoch angesichts der weltpolitischen Gegebenheiten sehr schwer.


    Gruß Berni

    Hallo Thomas,


    vielen Dank für diese eindrucksvollen Bilder zu sagen klingt schon irgendwie sarkastisch.

    Ganz so schlimm wie bei dir sieht es hier in der Pfalz Gott sei Dank noch nicht aus. Aber auch hier sterben 100 Jahre alte Buchen innerhalb von ein paar Wochen komplett ab. An die gelben Fichten, die wie Mahnmale in den Himmel ragen haben wir uns mittlerweile ja schon gewöhnt.

    Wir liegen auch ein paar Hundert Kilometer näher am Atlantik und bekommen vielleicht ein paar Liter mehr Regen ab.

    Ging ich früher in den Wald um mich zu erholen, Kraft zu schöpfen und den Kopf frei zu bekommen, so kehrte ich letzten Sonntag eher traurig und deprimiert von einer längeren Waldtour zurück.

    Schwüle Temperaturen über 30°C und eine Totenstille im ganzen Wald. Eine Wiese in einer Talaue war noch vor ein paar Jahren bevölkert von abertausenden Insekten. Wenn man durch sie hindurch schritt, stoben die Heuschrecken und anderes Getier in Schwärmen auseinander, es summte und schwirrte und es umkreisten mich Fliegen, Schnaken und Bremsen, gerade an solch schwül- / heißen Sommertagen, wie der letzte Sonntag einer war.

    Aber am letzten Sonntag war alles anders, kein Vogel sang, kein Eichelhäher stob lärmend davon. Auf meiner ca 20km langen Tour sah ich vielleicht 5-10 Schmetterlinge oder Falter, auf der oben besagten Wiese fand ich nur noch vereinzelte Heuschrecken oder anderes kleines Getier.

    Ganze "3" Bremsen erlegte ich auf der ganzen Wanderung die sich an meinem Blut laben wollten.

    Entsprechend dieser Stimmung liesen sogar die Laubbäume ihre Blätter schlaff und schon fast welk herunter hängen.

    Manche Böschung sah aus, als hätte man sie von Sizilien oder Südspanien in den Pfälzer-Wald verfrachtet.


    Im Gegensatz zu dir Thomas, bin ich nicht mehr wütend sondern nur noch traurig und ich habe lange schon resigniert.

    Ich bin der Meinung, dass es schon "5 nach 12" ist und die Klimaveränderungen nicht mehr aufzuhalten sind.


    Wir werden uns damit abfinden müssen, dass es die Wälder wie wir sie kennen, in ein paar Jahrzehnten nicht mehr gibt. Wir verlieren hier in Europa nur unsere gewohnte Natur - in der Südsee oder in Bangladesh verlieren die Menschen ihre Heimat und ihr Leben.

    Glaubst du, dass ein Mensch in unserer Spaßgesellschaft bereit ist auf etwas zu verzichten?

    Denkst du, dass ein Cent den Aldi nun für eine Gemüsetüte verlangt oder der Segeltörn von Greta in die USA etwas am Klima ändert?

    Wenn man bedenkt, dass noch etwa 5 Milliarden Menschen der "Dritten Welt" (Tendenz steigend) in den Startlöchern stehen, genau solche Dreckschleudern wie wir (die zivilisierten Industriestaaten) zu werden, wird einem klar wie aussichtslos es ist die Klimakatastrophe noch zu verhindern.


    Da bleibt mir nur noch zu sagen: Erst wenn der letzte Baum gefällt..........oder von selbst umgefallen ist..........nun ja, den Rest kennt ihr ja.


    Noch etwas unterscheidet meine Tour von deiner, ich hatte noch ein paar wenige Pilze gefunden, die ich einfach als Lichtblick unten anhänge.


    Gruß aus dem sterbenden Pfälzer-Wald
    Berni


    1.) Hier vermute ich mal einen Dachpilz, vielleicht den Nadelholz Dachpilz




    2.) Rotfußröhrling



    3.) Grauer Lärchenröhrling




    Hallo Christine,


    diese Frage hatte auch mich interessiert.


    Beim Recherchieren bin ich auf diesen [Artikel] gestoßen, der ziemlich alles erklärt.


    Ob man diese Baumart nun als "Fluch" oder "Segen" ansieht mag ich nicht beurteilen.
    Fakt ist jedoch, dass aufgrund des Klimawandels die Robinie zukünftig in unseren Breiten

    noch stärker vertreten sein wird.

    Gruß aus der Südwest-Pfalz
    Berni

    Hallo Franz,


    zuerst bei deinem Beitrag auf den "Bleistift [Bearbeiten]" klicken.

    In der Leiste oben den Reiter "Dateianhänge" wählen und dort bei dem Bild (P8176954.JPG) löschen (neben Vorchau) klicken.
    Dann das Bild nochmal hochladen und unter dem Text wieder einfügen.
    Ich bin leider auch kein EDV-Experte, hoffe jedoch es hilft dir weiter.


    Gruß Berni

    Hallo Franz,


    leider können wir das erste Bild nicht sehen.
    Du wahrscheinlich schon -weil es im Cache deines Browsers gespeichert ist.
    Am besten das Bild löschen und noch Mal neu hochladen.

    Sind das grüne Knollenblätterpilze auf dem 3. Bild oder Scheidenstreiflinge?

    Gruß aus der Südwestpfalz
    Berni

    Hallo Thomas,


    ein altes deutsches Sprichwort sagt: Den frühen Flockie frisst der Wurm (und die Schnecke) .


    Genau diese Palette an Röhrlingen lief mir am Wochenende vor die Linse.
    Hexenröhrlinge gab es sogar in größeren Mengen, so hätte ich sie denn gesammelt, eine Familie

    davon satt geworden wäre.
    Aber es gab auch wie bei dir einige überständige Kandidaten, die ich allerdings nicht abgelichtet habe.
    Hier ein paar der schönsten Exemplare:


    Flockenstieliger Hexenröhrling



    Goldröhrling ( da dieser vor einer großen Lärche stand, sollte es auch ein Lärchenröhrling sein)

    Herzliche Grüße aus der Südwestpfalz

    Berni

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    ganz so erfolgreich wie in Passau ist meine erste Tour in die Pilze am letzten Sonntag (19. Mai 2019) nicht ausgefallen -aber ich war ja auch alleine.

    Durch diesen Eintrag versuche ich diesen Thread etwas mit Leben zu füllen, so wie es ursprünglich vom Verfasser wahrscheinlich einmal angedacht war.

    Vielleicht wird auch der Eine- oder Andere animiert, seine aktuellen, regionalen Pilzfunde hier zu präsentieren.


    Ich war im südlichen Pfälzer Wald zwischen Eppenbrunn und Fischbach bei Dahn (nahe der franz. Grenze) unterwegs. Der Boden besteht hier

    größtenteils aus Sand mit einer dünnen Humusschicht.

    Da in den 80er- und 90er Jahren hier fleißig per Helikopter gekalkt wurde, nehme ich an, dass es sich eher um saure Bodenverhältnisse handelt.


    Lage und Vegetation



    Wetter


    In den letzten Tagen und Wochen hat es ergiebig geregnet. Vor einer Woche gab es noch Nachtfröste.

    Der Boden ist gut durchfeuchtet und nass. Die Tageshöchtswerte liegen bei 18°C - 20°C.

    Letzte Nacht hat es noch einmal kräftig geregnet.


    Meine Funde

    Waldfreundrübling



    Narzissengelber Wulstling


    Perlpilz


    Flockenstieliger Hexenröhrling


    Fischeierschleimpilz


    Am häufigsten gab es den Waldfreundrübling und die Narzissengelbe Wulstlinge.
    Eigentlich war ich auf der Suche nach Maipilzen, die ich leider noch nie gefunden habe, allerdings ohne Erfolg.

    Ansonsten gab es noch die üblichen Kandidaten auf Holz, die ich allerdings hier nicht extra erwähnen brauche.

    Insgesamt war die Ausbeute aber eher gering.


    Falls ich mich bei der Bestimmung geirrt haben sollte, bitte ich um Berichtigung seitens der Spezialisten hier im Forum.

    Gruß aus der Pfalz

    Berni







    Hallo PilzEla,


    wenn ich mal annehme, dass der dicke Baum im Hintergrund eine Kiefer ist, könnte es der "Kiefern Braunporling" sein,

    vergleiche mal bitte mit dem.


    Ansonsten gibt es bestimmt noch andere Vorschläge von den Experten, zu denen ich mich leider nicht zähle.


    Gruß aus der sonnigen Südwestpfalz

    Berni

    Da schauen wir Pfälzer zur Zeit doch recht neidisch gen Südosten, so sieht es bei uns wegen der anhaltenden Trockenheit leider nicht aus.


    Und mancher wünscht sich die gute alte Zeit zurück -als die Pfalz noch bayerisch war:)


    Gratulation zu diesen schönen Funden.


    Mit den besten Grüßen nach Bayern aus der pilzarmen Südwestpfalz


    Berni

    Hallo Pablo,


    vielen Dank für die zustimmende Meinung zum CORTINARIUS rubellus.


    Bezüglich meiner Signatur hast du natürlich recht. Ich werde diese auch ohne Diskussion ändern.

    Diese Signatur war einerseits meine rebellische Antwort auf die teils militanten Beiträge wenn sich mal

    wieder ein Anfänger geoutet hatte und zugab einen Pilz gegessen zu haben, dessen Essbarkeit nicht durch

    mindestens 4 PSV´s und 3 Mykolgische Institute bestätigt wurde.

    Allerdings sind diese Mitglieder mehrheitlich hier nicht mehr aktiv oder sind gelöscht.

    Andererseits spiegelt sie meinen, doch manchmal etwas schwarz gefärbten, Humor wider.:wink:


    Damit man später noch weiss um was es geht, hier die Signatur die ich entfernt/geändert habe:


    :pancake: Kein striktes Essverbot ist für mich schon Verzehrfreigabe genug :pancake:



    Gruß aus der Pfalz

    Berni

    Ja, jetzt wo du es sagst, würde ich sie auch erkennen, aber warum habe ich die nicht selbst gefunden?:denkend_smilie_0025:

    Ich glaube es ist besser wenn ich bei den Pfifferlingen und Zuchtchampignons bleibe ....:wink:


    Danke für den HInweis.


    Grüße aus der pilztechnisch unterentwickelten Hinterpfalz

    Berni

    Vielen Dank Pablo für deine Einschätzung.


    Beim vermeintlichen Spitzbuckel (Cortinarius rubellus) war für mich auch der Fundort von Belang.

    Nadelwald, Moor und saurer Boden haben gestimmt -siehe Bild vom Fundort.

    Die Bilder, gerade im Bereich des Stiels sind leider etwas überbelichtet, deshalb ist die Zeichnung des Stiels

    nicht so gut zu erkennen, auch hier habe ich noch ein Bild gefunden das etwas besser ist.


    Fundort:







    Ich denke diese beiden Indizien erhärten den Verdacht auf "Spitzgebuckelter Raukopf" und mit 17.Juni war es auch schon fast Sommer,

    das könnte 2018 auch passen. (Mai und Juni hatten ja teilweise hochsommerlichen Charakter)


    Gruß

    Berni

    Hallo liebe Freunde "schöner" Pilze,


    gewiss liegt die Schönheit immer im Auge des Betrachters, dennoch möchte ich euch diese beiden farbenfrohe Funde aus dem diesjährigen Frühjahr,

    nicht vorenthalten.


    Diesen hier habe ich als Spitzgebuckelter Raukopf identifiziert aber ich lasse mich auch gerne eines Besseren belehren, wenn ich falsch liege.









    Das hier ist unverkennbar der Kiefern Braunporling, der mich total in seinen Bann gezogen hat.







    Herzliche Grüße aus der Südwestpfalz

    Berni

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    beim Durchstöbern meiner Aufnahmen bin ich auf einen Pilz gestossen, den ich schon im Mai fotografiert habe.

    Der Pilz wuchs an einer liegenden Birke in einer Auenlandschaft.

    Leider sind die Aufnahmen nicht optimal, die weiße Birkenrinde und gleißender Sonnenschein überforderten meine fotografischen Fähigkeiten.

    Trotzdem bin ich zuversichtlich , dass eine(r) der Koniferen (oder wie diese Pilzgenies genannt werden) erkennen können um was es sich hier handelt.

    Meine Vermutung bewegt sich zwischen Schwarzer Birkenfeuerschwamm, Anistramete oder Braune Borstentramete, aber ein Merkmal passt immer nicht.


    Für Hinweise bedanke ich mich wie immer recht herzlich im Voraus.







    Mit den besten Grüßen aus der Südwestpfalz

    Berni

    Vielen Dank Pablo für diese Erklärung.


    Es ist schon erstaunlich welche Tricks sich so ein Pilz einfallen lässt, nur um seine Sporen so weit wie möglich zu streuen und die eigene Art zu erhalten bzw. zu vermehren.


    Gruß aus der Pfalz

    Berni

    Vielen Dank Veronika für deine schnelle Antwort.


    Der vermeintliche Stiel und das nicht vorhanden sein von Holz als Substrat, haben mich verunsichert.

    Aber entweder ist unter der Erde Holz versteckt oder der "Stiel" ist ein hochragender Ast um den sich zuerst

    kleinere Exemplare gebildet haben und sich dann oben die großen Fruchtkörper daraufgestzt haben.

    Deshalb habe ich ihn aber in der Pilzsuchmaschine nicht gefunden.


    Gruß aus der Pfalz

    Berni

    Hallo liebe pilzbegeisterte Forumsgemeinde,


    bei meiner heutigen Wanderung begegnete ich diesem Gesellen.


    Für mich ist es ein Erstfund. Bemerkenswert ist einerseits, dass der Pilz direkt aus dem Boden wächst, Porlinge (wenn es denn einer ist) kenne ich eigentlich nur an Holz wachsend, andererseits scheint der Stiel aus vielen kleinen Pilzen zu bestehen.


    Um den Pilz herum standen nur Rotbuchen, sonst hätte ich auf den Kiefern-Braunporling getippt.


    Wer kennt diesen Pilz?









    Für Hinweise die zur Namensgebung führen, bedanke ich mich schon recht herzlich im Voraus.


    Mit freundlichen Grüßen aus der pilzarmen Südwestpfalz

    Berni