Beiträge von Berni1960

    Siehst du, das hatte ich gemeint mit: "meinst du das ernst?"


    Prof. Oberwinkeler erklärt in den von mir verlinkten Vorlesungen, leicht verständlich und auch für mich als Hauptschüler nachvollziehbar, die evolutionäre Entstehungsgeschichte der Pilze.

    Seine Aussagen basieren auch schon 2005 auf genetischen Studien und Untersuchungen. Außer, dass das eine- oder andere Pilzchen von einer Gruppe, Ordnung oder Familie verschoben wurde, weil gentechnisch doch mit dem einen oder anderen näher verwandt, gab es sicherlich in den letzten 15 Jahren keine wissenschaftlich-revolutionäre Durchbrüche in der Mykologie.

    Selbst in den Wikipedia-Beiträgen bezieht man sich auf Erkenntnisse und Bücher aus dem 18. und 19. Jahrhundert.


    Dass eine Vorlesungsreihe vor Studenten nicht so reisserisch aufgemacht ist wie eine "National-Geographic Doku" versteht sich von selbst. Nur, wo lerne ich mehr über Pilze? -wonach du ja gefragt hast. Spannend waren die gezeigten Vorlesungen und Excursionen für mich allemal.

    Etwas verwundert bin ich darüber, dass du schon 33 Minuten nach meinem Post zu der Erkenntnis gekommen bist, dass diese Vorlesungen "in die Jahre gekommen" seien. Ich brauchte mehrere Wochen um den Wert der Beiträge zu erkennen. Manche Vorträge habe ich mir 3 mal angeschaut bis ich sie verstanden hatte.


    Wenn du als Liebhaber der Hopfenkaltschale und Hefepilzspezialist allerdings auf der Suche nach dem ultimativen UrPilz bist, bekommst du >hier< mit Sicherheit geholfen.

    Freundliche Grüße aus dem Südwesten
    Berni

    Hallo Pilsfreund,

    meinst du das ernst?


    Dann habe ich hier eine komplette Vorlesung "Evolution und Ökologie der Pilze" aus dem Jahr 2005 von dem mittlerweile leider verstorbenen Prof. Franz Oberwinkler von der Uni Tübingen.


    timms video


    So, der Biertrinker wäre mal beschäftigt für die nächste Zeit^^ Ich hatte mir letztes Jahr auch alle Folgen reingezogen.

    Denke mal dort wird dein Wissensdurst gestillt.

    Freundliche Grüße aus der Südwestpfalz
    Berni

    Hallo und Gruß an die Bergstraße,


    ich denke hier eher an einen Schichtpilz. Die dünnen Fruchtkörper und die in´s orange-braun gehende Färbung weisen auf den Samtigen - oder den Prächtigen Schichtpilz hin. (Stereum Subtomentosum, Stereum Insignitum).
    Auch die Wuchsform ähnelt eher einem Schichtpilz.


    .............und dann kam einer der wusste es besser :shy:


    Freundliche Grüße aus der Westpfalz
    Berni

    Hallo Christian,


    es scheint sich hier um junge Fruchtkörper des Eschen-Baumschwamm (PERENNIPORIA FRAXINEA ) zu handeln.
    Farbe, Wirt und befallene Stelle weisen jedenfalls mal darauf hin.


    Ob ich mit meiner Vermutung richtig liege? Dazu wird bestimmt einer der Experten noch Stellung nehmen.

    Stimmt meine Vermutung (Befürchtung), ist es nur noch eine Frage der Zeit bis der Baum abstirbt. Das kann aber noch Jahre dauern bei solch einer mächtigen Esche.

    Gruß aus der Pfalz
    Berni


    Hallo Hubi,

    die Zähne , vor allen Dingen der vordere Reißzahn im Unterkiefer, deuten auf den Schädel eines Fuchses hin. Link

    Gruß aus der Pfalz
    Berni

    Vielen Dank Pablo für den Hinweis auf den Cortinarius vulpinus. An einen Schleierling habe ich im besten Willen nicht gedacht, kommt aber dem Findling schon sehr nahe.
    Ich versuche dem Kandidaten über Nacht noch etwas Sporenpulver zu entlocken.

    In der Tat bestehen die Hochplateaus hier rund um Pirmasens oberflächlich aus Muschelkalk. Dazu habe ich mal einen Artikel aus dem

    POLLICHIA-Kurier 23 (1) – 2007 angehängt. Falls das irgendwie die Urheberrechte verletzen sollte - lösche es einfach wieder.

    Sehr interessant in diesem Zusammenhang ist folgende Aussage:


    Vor allem bei den Pilzen gibt es

    eine Reihe von Nachweisen, speziell aus den

    Gattungen Russula und Cortinarius Subgen.

    Phlegmacium, von denen wir bislang keine

    weiteren Funde aus der Pfalz, zum Teil im

    gesamten Lande Rheinland-Pfalz kennen.


    Heute war ich mal hier im Breitsitterwald nahe Gersbach unterwegs, ansonsten gehe ich ja im südlichen Wasgau zwischen Eppenbrunn, franz. Grenze und Ludwigswinkel auf die Pirsch und dort gibt es wirklich nur Buntsandstein.


    Nochmals vielen Dank für deine schnelle Hilfe

    Gruß
    Berni

    Hallo zusammen,


    bei meiner heutigen Walkingtour lief mir der unten abgebildete Kamerad über den Weg und bereitet mir nun Kopfzerbrechen.
    Hier was ich an Angaben beisteuern kann:

    • Fundort: Laub-Mischwald, vermutlich Kalk
    • Hut: Durchmesser ca 6cm, in der Mitte dunkelbraun, nach außen heller, radiale Rillen/Dellen, Velumreste am Hutrand
    • Stiel: Hellbraun, zur Basis dunkler werdend, hohl, faserig, fast zylindrisch, auffälliges Schuppenmuster (siehe Fotos), Druckstellen werden dunkelgrau bis schwarz
    • Geruch: leicht wahrnehm- aber nicht zuordenbar, jetzt nach 4-5 Stunden riecht er gar nicht mehr
    • Lamellen: frei, dichtstehend , beige bis hellbrauun
    • Geschmack: unauffällig, mild

    Hier die Fotos:







    Die schlechte Handy-Bildqualität bitte ich zu entschuldigen.


    Für sachdienliche Hinweise bedanke ich mich recht herzlich im Voraus.


    Gruß aus der Südwestpfalz
    Berni

    Salut à tous,


    vielen Dank Paplo für deine Mühe.
    Auf den Eschen-Baumschwamm wäre ich nun auch nicht gekommen aber dieser Kerl hat ja auch dermaßen viele Erscheinungsformen, was die Bestimmung nicht gerade erleichtert.
    Ich bin mir nicht sicher, doch glaube ich diesen Pilz schon mal an Speyerer Stadtbäumen gesehen zu haben, werde zukünftig mal ein Auge darauf haben.

    Eine Probe fürs Mikroskop lasse ich dir demnächst zukommen.
    Nochmals herzlichen Dank für deine Hilfe.

    Gruß aus der Südwestpfalz
    Berni

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    die letzten 3 Wochen war ich beruflich in einer Schule in Speyer tätig.
    Vor dieser Schule steht ein stattlicher Blauglockenbaum (Paulownia Tomentosa) an dessen Fuß der unten abgebildete Porling wächst.

    Eine Tageszeitung berichtete über diesen geschädigten Baum und betitelte diesen Pilz als Wulstigen Lackporling (Ganoderma Adspersum). Bei diesem sollte das Sporenpulver aber rostbraun sein.
    Wenn ich den hellen Belag unter dem Pilz aber als Sporenpulver interpretiere ist dieses also weiss.
    Abgeschnitten habe ich von dem Pilz noch nichts aber die braunen Stellen lassen sich leicht eindrücken. Hat jemand von den hier vertretenen Ganodermisten vielleicht noch eine Idee?

    Für die Vorschläge bedanke ich mich recht herzlich im Voraus.









    Herzliche Grüße aus der Südwestpfalz

    Berni

    Hallo Rolf und guten Morgen,


    diese Funktion findest oben rechts wenn du auf die Lupe klickst.

    Findet die Suche nichts, öffnet sich ein Fenster für die Detaillsuche. Dort kannst du dann genauer definieren was- und wo gesucht werden soll. (z.B. nach Autoren oder einem bestimmten Zeitraum).

    Diese "Erweiterte Suche" erreichst du auch durch öffnen des Drop Down Menüs neben dem Suchfeld, dort sind ebenfalls noch einige Optionen nach denen du deine Suche filtern kannst.

    Suchst du nach einem selbst erstellten Beitrag oder Beiträgen auf die du schon mal geantwortet hast ( Abonnierte Themen) findest du das oben links wenn du mit dem Mauszeiger über den Menüpunkt "Forum" fährst.
    Einfach mal ausprobieren und viel Erfolg.


    Gruß aus der Südwestpfalz

    Berni

    Hallo Toto,


    der Erste sollte ein Parasol (Macrolepiota procera) sein. Hättest du dich beim fotografieren etwas mehr gebückt, wäre bestimmt der Ring auch noch zum Vorschein gekommen :wink:, denke ich mal.


    Der Zweite ist ein Spechttintling (Coprinopsis Picacea)


    In der Hoffnung dir geholfen und die beiden Pilze richtig erraten zu haben, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen aus der Südwestpfalz


    Berni

    Hallo Pablo,


    das funktioniert aber nur wenn ich den lat. Namen bei Google eingebe, dann findet er den Pilz. Bin ich jedoch auf der Pilzsuchmaschine und möchte mir z.B. alle "Oxyporus......." anzeigen lassen, dann muss der Button auf LAT Aus stehen sonst findet er keine lat. Bezeichnungen.


    Gruß Berni

    Hallo Diether,


    wenn du erlaubst, ein kleiner Tipp für das Suchen nach lateinischen Bezeichnungen in der 123 Pilzsuchmaschine.

    Unter dem Eingabefeld links oben, muss der Button auf "LAT Aus" stehen (der steht standardmässig auf LAT An) wenn nach

    lat. Namen gesucht wird, also einmal auf den Button klicken und dann den lat. Namen eingeben.

    Viel Erfolg und ein schönes Wochenende aus der Südwestpfalz
    Berni


    Hallo Andy,


    hier ein nicht ganz so ernst zu nehmender Tipp.

    Im Google Übersetzer "Latein" als Sprache auswählen, den lateinischen Namen des Pilzes eingeben und dann auf den kleinen Lautsprecher

    in der Ecke unten rechts klicken.

    Ob die elektronische Stimme dann den lateinischen Namen richtig ausspricht kann ich nicht entscheiden aber das kann ja mal jemand ausprobieren

    der das große Latrinium hat. (Habe leider nur Volksschulabschluß):graduate:


    Gruß aus der verregneten Pfalz

    Berni