Beiträge von Berni1960

    Hallo Thomas,


    ein altes deutsches Sprichwort sagt: Den frühen Flockie frisst der Wurm (und die Schnecke) .


    Genau diese Palette an Röhrlingen lief mir am Wochenende vor die Linse.
    Hexenröhrlinge gab es sogar in größeren Mengen, so hätte ich sie denn gesammelt, eine Familie

    davon satt geworden wäre.
    Aber es gab auch wie bei dir einige überständige Kandidaten, die ich allerdings nicht abgelichtet habe.
    Hier ein paar der schönsten Exemplare:


    Flockenstieliger Hexenröhrling



    Goldröhrling ( da dieser vor einer großen Lärche stand, sollte es auch ein Lärchenröhrling sein)

    Herzliche Grüße aus der Südwestpfalz

    Berni

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    ganz so erfolgreich wie in Passau ist meine erste Tour in die Pilze am letzten Sonntag (19. Mai 2019) nicht ausgefallen -aber ich war ja auch alleine.

    Durch diesen Eintrag versuche ich diesen Thread etwas mit Leben zu füllen, so wie es ursprünglich vom Verfasser wahrscheinlich einmal angedacht war.

    Vielleicht wird auch der Eine- oder Andere animiert, seine aktuellen, regionalen Pilzfunde hier zu präsentieren.


    Ich war im südlichen Pfälzer Wald zwischen Eppenbrunn und Fischbach bei Dahn (nahe der franz. Grenze) unterwegs. Der Boden besteht hier

    größtenteils aus Sand mit einer dünnen Humusschicht.

    Da in den 80er- und 90er Jahren hier fleißig per Helikopter gekalkt wurde, nehme ich an, dass es sich eher um saure Bodenverhältnisse handelt.


    Lage und Vegetation



    Wetter


    In den letzten Tagen und Wochen hat es ergiebig geregnet. Vor einer Woche gab es noch Nachtfröste.

    Der Boden ist gut durchfeuchtet und nass. Die Tageshöchtswerte liegen bei 18°C - 20°C.

    Letzte Nacht hat es noch einmal kräftig geregnet.


    Meine Funde

    Waldfreundrübling



    Narzissengelber Wulstling


    Perlpilz


    Flockenstieliger Hexenröhrling


    Fischeierschleimpilz


    Am häufigsten gab es den Waldfreundrübling und die Narzissengelbe Wulstlinge.
    Eigentlich war ich auf der Suche nach Maipilzen, die ich leider noch nie gefunden habe, allerdings ohne Erfolg.

    Ansonsten gab es noch die üblichen Kandidaten auf Holz, die ich allerdings hier nicht extra erwähnen brauche.

    Insgesamt war die Ausbeute aber eher gering.


    Falls ich mich bei der Bestimmung geirrt haben sollte, bitte ich um Berichtigung seitens der Spezialisten hier im Forum.

    Gruß aus der Pfalz

    Berni







    Hallo PilzEla,


    wenn ich mal annehme, dass der dicke Baum im Hintergrund eine Kiefer ist, könnte es der "Kiefern Braunporling" sein,

    vergleiche mal bitte mit dem.


    Ansonsten gibt es bestimmt noch andere Vorschläge von den Experten, zu denen ich mich leider nicht zähle.


    Gruß aus der sonnigen Südwestpfalz

    Berni

    Da schauen wir Pfälzer zur Zeit doch recht neidisch gen Südosten, so sieht es bei uns wegen der anhaltenden Trockenheit leider nicht aus.


    Und mancher wünscht sich die gute alte Zeit zurück -als die Pfalz noch bayerisch war:)


    Gratulation zu diesen schönen Funden.


    Mit den besten Grüßen nach Bayern aus der pilzarmen Südwestpfalz


    Berni

    Hallo Pablo,


    vielen Dank für die zustimmende Meinung zum CORTINARIUS rubellus.


    Bezüglich meiner Signatur hast du natürlich recht. Ich werde diese auch ohne Diskussion ändern.

    Diese Signatur war einerseits meine rebellische Antwort auf die teils militanten Beiträge wenn sich mal

    wieder ein Anfänger geoutet hatte und zugab einen Pilz gegessen zu haben, dessen Essbarkeit nicht durch

    mindestens 4 PSV´s und 3 Mykolgische Institute bestätigt wurde.

    Allerdings sind diese Mitglieder mehrheitlich hier nicht mehr aktiv oder sind gelöscht.

    Andererseits spiegelt sie meinen, doch manchmal etwas schwarz gefärbten, Humor wider.:wink:


    Damit man später noch weiss um was es geht, hier die Signatur die ich entfernt/geändert habe:


    :pancake: Kein striktes Essverbot ist für mich schon Verzehrfreigabe genug :pancake:



    Gruß aus der Pfalz

    Berni

    Ja, jetzt wo du es sagst, würde ich sie auch erkennen, aber warum habe ich die nicht selbst gefunden?:denkend_smilie_0025:

    Ich glaube es ist besser wenn ich bei den Pfifferlingen und Zuchtchampignons bleibe ....:wink:


    Danke für den HInweis.


    Grüße aus der pilztechnisch unterentwickelten Hinterpfalz

    Berni

    Vielen Dank Pablo für deine Einschätzung.


    Beim vermeintlichen Spitzbuckel (Cortinarius rubellus) war für mich auch der Fundort von Belang.

    Nadelwald, Moor und saurer Boden haben gestimmt -siehe Bild vom Fundort.

    Die Bilder, gerade im Bereich des Stiels sind leider etwas überbelichtet, deshalb ist die Zeichnung des Stiels

    nicht so gut zu erkennen, auch hier habe ich noch ein Bild gefunden das etwas besser ist.


    Fundort:







    Ich denke diese beiden Indizien erhärten den Verdacht auf "Spitzgebuckelter Raukopf" und mit 17.Juni war es auch schon fast Sommer,

    das könnte 2018 auch passen. (Mai und Juni hatten ja teilweise hochsommerlichen Charakter)


    Gruß

    Berni

    Hallo liebe Freunde "schöner" Pilze,


    gewiss liegt die Schönheit immer im Auge des Betrachters, dennoch möchte ich euch diese beiden farbenfrohe Funde aus dem diesjährigen Frühjahr,

    nicht vorenthalten.


    Diesen hier habe ich als Spitzgebuckelter Raukopf identifiziert aber ich lasse mich auch gerne eines Besseren belehren, wenn ich falsch liege.









    Das hier ist unverkennbar der Kiefern Braunporling, der mich total in seinen Bann gezogen hat.







    Herzliche Grüße aus der Südwestpfalz

    Berni

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    beim Durchstöbern meiner Aufnahmen bin ich auf einen Pilz gestossen, den ich schon im Mai fotografiert habe.

    Der Pilz wuchs an einer liegenden Birke in einer Auenlandschaft.

    Leider sind die Aufnahmen nicht optimal, die weiße Birkenrinde und gleißender Sonnenschein überforderten meine fotografischen Fähigkeiten.

    Trotzdem bin ich zuversichtlich , dass eine(r) der Koniferen (oder wie diese Pilzgenies genannt werden) erkennen können um was es sich hier handelt.

    Meine Vermutung bewegt sich zwischen Schwarzer Birkenfeuerschwamm, Anistramete oder Braune Borstentramete, aber ein Merkmal passt immer nicht.


    Für Hinweise bedanke ich mich wie immer recht herzlich im Voraus.







    Mit den besten Grüßen aus der Südwestpfalz

    Berni

    Vielen Dank Pablo für diese Erklärung.


    Es ist schon erstaunlich welche Tricks sich so ein Pilz einfallen lässt, nur um seine Sporen so weit wie möglich zu streuen und die eigene Art zu erhalten bzw. zu vermehren.


    Gruß aus der Pfalz

    Berni

    Vielen Dank Veronika für deine schnelle Antwort.


    Der vermeintliche Stiel und das nicht vorhanden sein von Holz als Substrat, haben mich verunsichert.

    Aber entweder ist unter der Erde Holz versteckt oder der "Stiel" ist ein hochragender Ast um den sich zuerst

    kleinere Exemplare gebildet haben und sich dann oben die großen Fruchtkörper daraufgestzt haben.

    Deshalb habe ich ihn aber in der Pilzsuchmaschine nicht gefunden.


    Gruß aus der Pfalz

    Berni

    Hallo liebe pilzbegeisterte Forumsgemeinde,


    bei meiner heutigen Wanderung begegnete ich diesem Gesellen.


    Für mich ist es ein Erstfund. Bemerkenswert ist einerseits, dass der Pilz direkt aus dem Boden wächst, Porlinge (wenn es denn einer ist) kenne ich eigentlich nur an Holz wachsend, andererseits scheint der Stiel aus vielen kleinen Pilzen zu bestehen.


    Um den Pilz herum standen nur Rotbuchen, sonst hätte ich auf den Kiefern-Braunporling getippt.


    Wer kennt diesen Pilz?









    Für Hinweise die zur Namensgebung führen, bedanke ich mich schon recht herzlich im Voraus.


    Mit freundlichen Grüßen aus der pilzarmen Südwestpfalz

    Berni

    Trotzdem vielen Dank Norbert für deinen Hinweis.

    Dass man diese Erscheinung so nicht eindeutig bestimmen kann ist mir schon bewusst.

    Aber die Bilder des großen Blasenstäublings im Internet kommen meinen Aufnahmen schon sehr nahe.


    Herzliche Grüße

    Berni

    Vielen Dank Pablo,


    ich habe auch keinen blassen Schimmer was das sein könnte. Auf jeden Fall lockt es die Nacktschnecken an, eine saß schon darauf und mehrere waren auf dem Weg zu diesem Zeug. Die Schleimspuren sind ebenfalls von Schnecken.

    Vielleicht ist es ja die eingetrocknete Hinterlassenschaft eines an Diarrhoe leidenden Wildschweins, denn diese liefen in der Umgebung massenhaft umher.


    Trotzdem noch mal Danke für deinen Versuch zu Aufklärung.


    Ciao

    Berni

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    auf einem stark vermoderten Baumstumpf, fiel mir bei meiner heutigen Exkursion, dieser schwarze Belag auf.

    Die Oberfläche ist trocken und fest, Haptik etwa wie Papmaché. Geruch neutral.

    Dicke ca. 1-3mm, Ausdehnung etwa DIN A5.

    Handelt es sich hier um einen Pilz, einen getrockneten Schleimpilz oder eine sonstige Laune der Natur?

    Leider hatte ich nur mein Handy zur Hand, für die Defizite bei der Bildqualität bitte ich um Entschuldigung. Den

    Pfifferling habe ich als Größenvergleich dazugelegt.










    Für Hinweise bedanke ich mich schon mal recht herzlich im Voraus.


    Grüße aus der Südwest-Pfalz

    Berni

    Vielen Dank Pablo für deinen Hinweis zum FomPini.


    Von den Gewittern und Gott sei Dank auch von den heftigen Unwettern sind wir verschont geblieben.

    Der Waldboden ist trotzdem gut durchfeuchtet von den letzten Niederschlägen. Auf den Waldwegen steht teilweise

    das Wasser in großen Pfützen.

    Die Pilze freut´s und mich auch:) obwohl ich von meiner gestrigen Portion noch nicht so richtig satt geworden bin:hmmm:.


    Beste Grüße über den Rhein

    Berni

    Heuler22  


    Die Bilder zu Pilz 1 sollten nun sichtbar sein?


    Dein Vorschlag für Pilz 2 könnte auch hinkommen. Irritiert hat mich nur, dass der Ring bei allen Aufnahmen die ich vom Voreilenden Ackerling gesehen habe, die helle Farbe des Stiels und des Hutes hat.

    Bei dem Pilz den ich gfunden habe, ist der Ring gerieft und dunkel (wie die Lamellen) gefärbt. Ob dies allerdings von Bedeutung ist weiß ich nicht.

    Bei Pilz 3 bin ich auch deiner Meinung, dass es der Hellhäutige Waldfeund Rübling ist.


    Gelbfieber  


    Vielen Dank für deinen Hinweis.

    Beim Hantieren mit den Büscheln lösten sich einige Hüte von den Stielen, jedoch ohne das typische Knopfloch zu hinterlassen. Den Knopfstieligen Büschelrübling hatte ich auch schon mal in der Hand, die Stiele sind oft abgeflacht und fester als die bei den von mir gezeigten Exemplare.

    Leider habe ich keine mitgenommen, sonst hätte man das eine oder andere Merkmal noch mal genauer unter die Lupe nehmen können.


    Nochmals Danke für eure Unterstützung bei der Bestimmung.


    Gruß

    Berni

    Hallo Jörg,


    vielen Dank für deine schnelle Reaktion:thumbup:


    Habe die Bilder von dem ersten Pilz noch mal neu hochgeladen- das neue Forumsgedöns macht mich Wahnsinnig:slapbug:

    Werde heute Abend noch mal genau vergleichen, muss jetzt zur Arbeit.


    Gruß nach Sachsen, aus der heißen Hölle der Pfalz

    Berni

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    hier drei Wackelkandidaten die mir bei meiner heutigen Pilztour aufgefallen sind.



    Pilz 1


    Hut:

    • Durchmesser ca 1,5 -2 cm
    • Braun, in der Mitte dunkelbraun nach außen heller werdend
    • gerieft
    • trocken, nicht schmierig

    Stiel:

    • vermutlich faserig
    • fein geschuppt
    • braun, zur Stielbasis heller werdend
    • Stielbasis verdickt

    Lamellen:

    • weit stehend mit Zwischenlamellen
    • frei stehend
    • siehe Bilder

    Geruch und Geschmack:

    • nicht feststellbar (bin stark Erkältet)

    Ich bin beim Fichten- oder Kiefernzapfenrübling gelandet -die haben aber keine Riefen im Hut












    Pilz 2


    Hut:

    • Hellbraun, zum Rand fast weiß
    • trocken
    • Durchmesser ca 3 - 4 cm

    Stiel:

    • weiß, faserig
    • hohl, wattiert
    • Ring dunkelgrau, gerieft

    Lamellen:

    • dunkelgrau, braun mit violettem Schimmer
    • Zwischenlamellen
    • siehe Bilder

    Standort:

    • gegenüber einer Weide wo zeitweise Rinder/Büffel weiden
    • am Wegrand im Gras, Sandboden

    Also bei diesem Kandidaten habe ich keine Idee :denkend_smilie_0025:, könnte das der berüchtigte Kubanische Kahlkopf sein?

    .








    Pilz 3


    Hut:

    • ca 3-6cm
    • Hellbraun, ocker
    • trocken

    Stiel:

    • gelb, gelbbraun
    • hohl, faserig
    • siehe Bilder

    Standort:

    • feucht, Moos, Mischwald


    Hier habe ich den Hellhütigen Waldfreund Rübling oder einer seiner Kumpane im Verdacht.












    Für Hinweise die zur Identität dieser 3 Kandidaten führen, bedanke ich mich recht herzlich im Voraus.




    Mit freundlichen Grüßen aus der Südwest-Pfalz


    Berni





    Hallo liebe Pilzfreunde,


    so langsam tut sich etwas in meinen heimischen Pilzgründen.

    Bei schwül-warmem Wetter habe ich heute eine mehrstündige Exkursion in den Wäldern rund um den Luftkurort Ludwigswinkel, im Südwesten der Pfalz, unternommen.

    Mein Weg führte mich in ein von Mischwald geprägtes Waldgebiet zwischen Ludwigswinkel, Eppenbrunn und der französischen Grenze.


    Gleich nach hundert Meter am Wegrand auf sandigem Boden fand ich diese beiden Perlpilze (AMANITA RUBESCENS)







    Sehr häufig fielen mir die grellen Farbtupfer der gelben Lohblüte auf, hier die markantesten Aufnahmen:





    Fast im Partnerlook daherkommend der Fischeier- oder Lachsfarbene Schleimpilz





    Und dann endlich.........., mein erster (echter) Flockie für 2018





    Ein paar Pfifferlinge gab es auch noch


    Sehr imposant diese Genossen, deren Name ich leider nicht kenne, denke mal es ist der Rotrandige Baumschwamm (und ja, ich habe mittlerweile meine Füße gewaschen ;-)




    Mit den besten Grüßen aus der Südwestpfalz

    Berni

    Vielen Dank Veronika für deine Einschätzung und den interessanten Link.


    Da liege ich mit meiner Vermutung von STEMONITIS AXIFERA oder STEMONITIS SPLENDENS gar nicht mal so falsch.


    Wenn es morgen trocken ist, komme ich auf meiner Walking-Runde eventuell noch mal an dieser Stelle vorbei und schaue mal was aus dem Schleimi geworden ist, vielleicht bringt das die Erhellung?


    Gruß in den Norden

    Berni

    Hallo liebe (Schleim)Pilzfreunde,


    um diesem nun fast verwaisten Forum ein bisschen Aktivität einzuhauchen :wink:, ein Fund von meiner Nordic-Walking Tour vom letzten Wochenende.

    Leider hatte ich nur mein Handy dabei um Fotos zu machen. Diese sind leider auch nicht so aussagekräftig aber ich hoffe ihr könnt darauf etwas erkennen.

    Das ganze Gebilde bedeckte etwa die Fläche eines 5 Euro-Scheins und befand sich auf einem verrotteten Baumstumpf (vermutlich Eiche).

    Wobei der Schleimi nicht auf dem Holz wuchs sondern eher auf dem Moos und Laub, das sich darauf befand.


    Ich weiß, dass in diesem Stadium keine Aussage zu machen ist, was einmal daraus wird, vielleicht kann trotzdem der eine oder andere Schleimer etwas darüber berichten.


    Meine Bilderrecherche führte mich zu: "Zusammenfließendes Fadenkeulchen" oder "Gemeines Fadenstäubchen"









    Für sachdienliche Hinweise bedanke ich mich schon recht herzlich im Voraus.

    Mit freundlichen Grüßen aus der Südwestpfalz

    Berni