Beiträge von Berni1960

    Hallo Andy,


    hier ein nicht ganz so ernst zu nehmender Tipp.

    Im Google Übersetzer "Latein" als Sprache auswählen, den lateinischen Namen des Pilzes eingeben und dann auf den kleinen Lautsprecher

    in der Ecke unten rechts klicken.

    Ob die elektronische Stimme dann den lateinischen Namen richtig ausspricht kann ich nicht entscheiden aber das kann ja mal jemand ausprobieren

    der das große Latrinium hat. (Habe leider nur Volksschulabschluß):graduate:


    Gruß aus der verregneten Pfalz

    Berni

    Guten Morgen Fred,


    der Baum -wahrscheinlich Eiche- ist sicherlich noch vital. Allerdings ist der Bereich in dem die Pilze wachsen beschädigt und ich vermute mal, dass durch den Stamm ein vertikaler Riss geht (siehe senkrechte Vernarbung die von der Wurzel weit nach Oben reicht).

    Es ist anzunehmen, dass dort das Holz abgestorben ist, sehr gut bei den Bildern 3 und 4 zu erkennen und der Pilz findet dann sein geeignetes Substrat. (Totholz)


    Zu den Rechtsverhältnissen im Privatwald kann ich leider nichts beitragen, ich gehe immer in Staatswäldern auf die Pilz-Pirsch und bin daher noch nie behelligt worden.


    Gruß

    Berni

    Hallo Fred,


    deine Bilder zeigen einen Schichtpilz.

    Infrage kommen:

    • Eichenschichtpilz (Stereum gausapatum /-hirsutum) --> rötet bei Verletzung
    • Samtiger Schichtpilz (Stereum subtomentosum) --> Unterseite verfärbt sich gelb beim Reiben
    • Prächtiger Schichtpilz (Stereum insignitum) --> wächst aber eher an liegendem Buchen-Totholz.

    Genaueres haben bestimmt noch die Experten zu berichten.

    Grüße aus der Südwestpfalz

    Berni

    Vielen Dank Pablo für diese beweiskräftige Dokumentation.


    Zum Geruch möchte ich kurz noch folgendes anmerken:


    Bei meiner Tour am letzten Samstag fand ich an anderer Stelle diesen Schichtpilz wieder. (siehe Anhang)

    Auf den Ästen einer abgebrochenen Buchenkrone tummelten sich mehrere Arten von Schichtpilzen.

    Aufgefallen ist mir, dass nur der Prächtige Schichtpilz den von mir im Eröffnungsbeitrag erwähnten Geruch

    hat. Leider geht dieser Geruch beim Trocknen verloren.

    Dieser Geruch ist so speziell -ich hatte noch keinen Pilz der so oder so ähnlich gerochen hat.

    Ich werde weiter beobachten ob dieser Geruch dazu geeignet ist, Stereum insignitum gegenüber den ähnlichen

    Schichtpilzen, makroskopisch abzugrenzen.



    @ Pablo

    Einen nächsten Fund werde ich mit etwas Substrat bergen und dir in einer Frischepackung zukommen lassen. Würde mich

    interessieren ob nur die Funde hier im Pfälzer-Wald so riechen oder sich der Geruch mit den von dir gefundenen Exemplaren

    aus der Rheinebene deckt. (Natürlich deine Zustimmung vorausgesetzt)


    Nochmals ein herzliches Dankeschön für euer Interesse.


    Gruß aus der Südwestpfalz

    Berni

    Hallo zusammen,


    erst einmal vielen Dank für euer Interesse an diesem Thema.


    Den Vorschlag von Pablo kann ich zwar nachvollziehen, einige Indizien sprechen aber dagegen.

    So hat sich auch seitlich, vertikal ausgerichtet, ein solcher "Knubbel" gebildet obwohl dies ja die optimale

    Position wäre einen "artgemäßen" Fruchtkörper zu bilden.



    Etwa 20 cm daneben hat die Tramete bewiesen, dass sie auch normal kann.


    Zudem ist die Anwuchsstelle sehr flächig, das heißt, die Tramete müsste schon vor dem Wachsen gewusst haben, dass sie falsch (horzontal) liegt.

    (Ansicht von unten, nach 2 Tagen auf der Heizung)


    Wenn ich mir als Tramete so viel Gedanken über meine Fortpflanzung mache, warum frage ich dann nicht eine Trametes versicolor (ca. 2m daneben)

    wie man schöne fortpflanzungsfähige Rosetten an der Schnittfläche einer Rotbuche bildet?

    Demnach zu urteilen muß es dann Trametes stultus sein.:smile1:


    Wenn ich mal davon ausgehe, dass alle Fruchtkörper an diesem Baumstumpf vom gleichen Pilz stammen, was könnte noch die Ursache für diese Deformation sein?

    Hier zwei Thesen die mir dazu einfallen würden:

    • Eine Missbildung im Sinne von Gerds Gruselkabinett. Dabei könnte ein Myzelstrang eben genmäßig eins auf seine DNA bekommen haben.

    oder

    • Der Fruchtkörper ist von einem Parasiten befallen und diese Ausformung ist eine Abwehrreaktion des Pilzes auf den Eindringling. (vgl.Vorgang bei der Bildung des Gallapfels, wo der Gallapfel ja auch Gewebe der Eiche ist)

    Ob wir darauf hier Antworten finden können ist fraglich, aber vielleicht hat noch jemand eine Idee wie man diesem Geheimnis auf die Spur kommen könnte.


    Nicht auszuschließen wäre ja auch die Möglichkeit, dass es sich hier um eine eigene Pilzart handelt.:denkend_smilie_0025:


    Freue mich schon auf eure Antworten.


    Gruß aus der Pfalz

    Berni

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    letzten Samstag auf meiner Tour zu einer Wanderhütte hier im Pfälzer-Wald, ist mir dieses Gebilde auf einem Buchen-Stumpf aufgefallen.


    Durchmesser ca. 5,0 cm, Höhe etwa 2,0 cm. Geruch unbedeutend. Auf der Oberfläche befinden sich polypenartige Öffnungen.


    Auf dem gleichen Stumpf wuchsen auch noch andere Pilze -vermutlich Schichtpilze. Diese Pilze haben ebenfalls diese "Polypen".


    Kann es sein, dass sich daraus dieser " Knubbel" entwickelt hat?


    Für sachdienliche Hinweise, die zur Identität dieses Gebildes beitragen, bedanke ich mich schon recht herzlich im Voraus.






    Diese Pilze wuchsen am gleichen Stumpf, bemerkenswert auch die fast identischen Farbtöne.




    Freundliche Grüße aus dem verschneiten Pfälzer-Wald

    Berni

    Hallo Gerd,


    der von mir sichergestellte Fund ist unterwegs zu Pablo.

    Er hat sich bereit erklärt das Mikroskop zur Auffindung der "Insignien" für Stereum insignitum zu bemühen.

    Es ist auch für mich nichts schwerer zu ertragen als die Ungewissheit, welcher Schichtpilz hier im Pfälzer Wald sein Unwesen treibt.


    Herzlichen Dank noch mal für deine Ausführungen und Dein Interesse an diesem Thema.

    Pablo wird sicher das Ergebnis hier publizieren.


    Freundliche Grüße nach Schwaben aus der Pfalz

    Berni

    Vorerst mal vielen Dank für die Antworten.


    Normalerweise würde mir Schichtpilz als Bestimmung genügen, hier siegt aber meine Neugier ob ich vielleicht doch den mediterranen Einwanderer erwischt habe.


    Ich versuche mal zusammenzustellen was für Stereum insignitum spricht:

    • den Geruch lasse ich mal außen vor
    • das Gilben beim Reiben an der Unterseite konnte ich nicht feststellen oder es war nur schwach ausgeprägt
    • Fundort liegt im derzeitigen Ausbreitungsgebiet (siehe Kartenausschnitt im Anhang)
    • auf dem vierten Bild von Oben glaube ich unten links in der Ecke das Graue der Buchenrinde zu erkennen --> Substrat Rotbuche (im Umkreis von etwa 20m standen mehrere Rotbuchen und eine mächtige Weißtanne)

    Das Exemplar bei dem ich die Anwuchsstelle fotografierte, habe ich mitgenommen. Nach dem Trocknen sind die Farben jedoch bei Weitem

    nicht mehr so leuchtend wie gestern im Wald. (siehe Bild im Anhang)


    Um letztendlich jedoch Sicherheit zu erlangen bräuchte es einen freiwilligen, der dieses Kerlchen mal unters Mikro schiebt :wink:, denn mit blosem

    Auge gelingt es selbst einem Pfälzer nicht die von Pablo erwähnten Acanthohyphidien zu finden.


    Ansonsten ist es entweder der Stereum subtomentosus oder der Stereum insignitum mit Tendenz zum insignitum.


    Nochmals herzlichen Dank für Eure Hilfe.


    Gruß, Berni



    Hallo liebe Pilzgemeinde,


    bei meiner heutigen Walking-Tour sind mir diese Pilze auf einem bemoosten Ast (vermutlich Nadelholz) aufgefallen.

    Wuchs und Statur sowie die Zonierung erinnern an die Schmetterlingstrameten. Allerdings sind diese hier knallig- fast schon

    Neonorange. Zudem sind sie ganz dünn, weniger als 1 mm dick.
    Ganz auffallend ist der Geruch, sehr chemisch an Desinfektionsmittel erinnernd. In afrikanischen und arabischen Ländern gibt

    es ein Desinfektionsmittel das heißt "TCP", daran erinnert es mich.
    Zudem scheint dieser Pilz keine Sporenträger zu haben - die Unterseite sieht fast genau so aus wie die Oberseite.

    Hat jemand eine Idee? Ich habe im ganzen Net nichts passendes gefunden.
    Für Hinweise die zur Namensfindung beitragen bedanke ich mich recht herzlich im Voraus.





    Unterseite (Bild oben und unten)




    Mit freundlichem Gruß aus der Südwestpfalz

    Berni

    Hallo,


    könnte es sein, dass an den dunkleren, verfärbten Stellen das Papier Feuchtigkeit gezogen hat und sich die Farbe des Papiers geändert hat?


    Aus diesem Grund, habe ich mir eine DIN A4 Seite laminiert. ( schwarz, weiss gestreift) Darauf lasse ich dann die Pilze über Nacht aussporen.

    Es geht auch eine Glasplatte, dann kann man zur besseren Beurteilung der Farbe des Sporenpulvers die Unterlage anpassen.


    Gruß

    Berni

    Hallo Franz,


    vielen Dank für deinen Hinweis.

    Aber ich finde diese waidmännische Ausdrucksweise einfach köstlich und musste diese Steilvorlage nutzen.
    Trotzdem denke ich, dass dort dann ein Reh exkrementiert hat.:wink:


    Bei dem Pilz könnte es vielleicht der Beifußzärtling /-faserling sein, aber da kommen bestimmt noch bessere Vorchläge.


    Gruß

    Berni

    Hallo Franz,


    zu dem Pilz kann ich nichts sagen.

    Aber bei den schwarzen Kötteln daneben handelt es sich nicht um eine Lösung die ein Tier dort abgelegt hat, da hat ganz

    einfach ein Reh hingesch...en.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Südwestpfalz

    Berni

    Hallo Uwe et Bonsoir Pablo,


    vielen Dank für eure Einschätzung.

    Ausser Optik und Angabe des Standortes kann ich bei diesem Erdstern leider nichts bieten.
    Mit Rücksicht auf das immer seltener werdende Erscheinen dieser Pilze, habe ich diesem Exemplar ein Schnittbild,

    eine Geschmacksprobe und eine Ansicht der Rückseite erspart.

    Aus Ehrfurcht habe ich mich ihm nur auf wenige Zentimeter genähert und ihn auch nicht berührt. :wink:

    Werde die Bilder unter Pilze/Erstfunde/Erdsterne mit dem Namen "Rötender Erdstern" (GAESTRUM RUFESCENS) ablegen.

    Nochmals herzlichen Dank

    Berni

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    nach langer Zeit hat sich mal wieder ein Erdstern vor meine Linse getraut.
    Bin mir aber nicht sicher ob es sich um den Rötenden- oder den Flaschenförmigen Erdstern handelt oder vielleich ein ganz anderer.

    Gefunden habe ich dieses herrliche Exemplar unter Fichten im Moos.


    Für Bestimmungshilfen bedanke ich mich recht herzlich im Voraus.







    An gleicher Stelle fand ich im Frühjahr ein älteres Exemplar



    Gruß aus der Südwest-Pfalz

    Berni

    Hallo Smasho,


    herzlich willkommen hier im Forum der Pilzfreunde.


    Leider ist beim Hochladen deiner Bilder etwas schief gelaufen und wir können diese nicht sehen.

    Bitte lösche die Bilder und lade sie noch einmal neu.


    Unter "Häufig gestellte Fragen" oben findest du auch noch eine detaillierte Anleitung zum Erstellen von Forumsbeiträgen

    und dem Hochladen von Bildern.


    Viel Erfolg und herzliche Grüße aus der Südwest-Pfalz

    Berni