Beiträge von pilzscout

    Hallo Veronika,

    das habe ich mal in einer alten Bauernstube aufgenommen. Ist lange her, noch mit einem Farbfilm (analog, kennt das noch jemand?), daher die schlechte Qualität. Kannste natürlich gerne verwenden.

    LG Toni


    Hallo zusammen,

    wenn ich mit der Gattungszuweisung " Rüblinge" richtig liegen sollte, käme phänomorphologisch wohl der Hellhütige Waldfreundrübling am nächsten. Oder?

    Hut: 3 cm; honigbraun; matt

    Lamellen: heller honigfarben; eng stehend; fast gerade angewachsen; Schneiden minimal flaumig

    Stiel: honigfarben; lässt sich vom Hut ohne Lochbildung ausbrechen; zäh; längs spaltbar; hohl; 7 cm; an Basis etwas flaumig

    Spp: weiß

    Sp: rundoval; eiförmig; glatt

    Geruch: pilzig

    Geschmack: neutral

    Standort: Laubwald

    VG, Toni

    (Lärchenzweig dient nur zum Größenvergleich)

    Hallo Pablo und alle Pilzkenner,


    wird wohl wieder aufs MMantra hinauslaufen?

    Fundort: Laubwald

    Hut: braun mit hellem Rand, 3 cm

    Stiel Weiß, brüchig,

    Lamellen: braun, rotbraun

    Spp: rotbraun

    Sp: rund bis rundoval (durchs Okular von meinem uralten Messing-Mikroskop aufgenommen)

    Geruch: unbedeutend


    Zunächst dachte ich "na ja wieder ein Heu-Düngerling". Aber bei dem sollte das Spp. wohl schwarz sein. Jetzt denke ich eher in Richtung Schwarzbrauner Mürbling oder so.

    LG, Toni

    Hallo zusammen,

    im Wald wäre mir das Mini-Pilzchen sicherlich nicht aufgefallen, aber in einer Vorkultur-Schale halt schon. Ich habe ein Reiskorn zum Größenvergleich dazugelegt.

    Vielleicht ein Tintling. Aber das kann man wohl nicht feststellen. Am nächsten Tag war der Pilz verwelkt. Was mich aber interessieren würde. Kann unter Mangelernährung z.B. ein Gesäter Tintling (oder andere normalgroße hutbildende Pilze) solche Mini-Fruchtkörper bilden, oder gibt es Arten, die grundsätzlich so winzig bleiben?

    LG, Toni

    Halloo zusammen,

    ist das auch ein Früher Faserling oder geht das eher in die Richung Risspilz?

    Standort: Büschelig gewachsen, Mischwald mit Dominanz von Laubholz, Auencharakter; gefunden 21.04.

    Hut: braun; matt; keine oder schwache Randriefen; manche leicht radialrissig; bis 3cm Durchmesser; Form glockig; gut lösbar vom Stiel; keine sichtbare Hygrophanität

    Lamellen: grau-braun; angewachsen; matt; mit Lupe an den Schneiden flaumige Härchen sichtbar,

    Stiel: weiß bis hellbraun; leichte Trockenrisse; hohl, kein Schleier oder Ring; bis zu 5 cm hoch

    Geruch und Geschmack: unbedeutend.

    Sporenpulver: in Bearbeitung aber wohl braun oder schwarz

    LG, Toni

    Hallo Holger,

    Ich schließe mich der Meinung von Matthias an. Auf den Fotos sehe ich einen glatten Stiel und Velumreste am Hutrand. Auch Ästchen liegen wohl herum. Ich tippe mal auf Behangener Faserling (Psathyrella candolleana), ein nicht so seltener Frühjahrspilz. Und der wächst gerne auf Holzresten.

    VG, Toni

    Servus Kumpels,

    heute war ich wieder beim Waldbaden mit kleinem Funderfolg.

    LG, Toni


    1) Dieser Becherling mit ca. 7 cm Durchmesser war mein persönlicher Erstfund. Leider war er ein Einzelobjekt, so dass ich keine Variationsbreite in Form und Alter anbieten kann.


    2) Hier gehe ich davon aus, dass es sich um unterschiedliche Altersstufen eines Weiden-Feuerschwamms handelt. Alle ware an derselben umgestürzten Weide gewachsen, so dass es für mich zumindest naheliegend ist, auf die gleiche Art zu tippen. Die Frühformen (hier fast wie Kugelpilze) hätte ich ansonsten nicht als solche so identifiziert.

    Hallo SP-Kenner,

    den Stäublingsschleimi habe ich nochmal aufgesucht. Vom 9.04. zum 13. 04. hat der sich total verändert, also innerhalb von gleich oder weniger als 4 Tagen. Gerocknet hat er nun Farbe und Struktur der Unterlage angenommen; so hätte ich den gar nicht als Myxomycet erkannt. Beim Berühren hat er sofort seinen braunen Chlamydosporeninhalt freigegeben.

    VG, Toni

    Danke für die Infos. Werde also ein Beutelchen Haferflocken in meine Tasche packen und hoffen, bald wieder einen Hexenbutter aufzufinden. Dann werde ich eine Straße anlegen und gucken was sich tut. Wenn erfolgreich, berichte ich euch.

    VG, Toni

    Hallo Schleimpilze-Kenner,

    ich weiß, ohne Mikroskop oder Basensequenzbestimmung kommt man auf keinen gemeinsamen "Nenner". Aber vielleicht kann mir jemand eine grobe Richtung (Gattung) nennen.

    VG, Toni


    1) Hier tippe ich auf Stäublingsschleimpilz (gefunden gestern). Beim Anschnitt sehr glibberig.


    2) Hier habe ich keinen Plan (gefunden im November)


    3) Sicherlich eine Gelbe Lohblüte. Nur gezeigt, weil ich selten ein so großes Exemplar sah (gefunden im Juli)

    Hallo Peter,

    danke für den verschlüsselten Hinweis. Die Fotos von der Großporigen Datronie bei 123Pilze kommen recht gut hin.

    Eine schwarze Trennlinie konnte ich nicht sehen. Hatte ich bereits geprüft. Aber die Hutschicht war so dünn, dass man da nichts erkennen konnte, weder Trennlinie noch Hutfleischfarbe (trotz nachträglicher Wässerung zum Aufquellen). Bei meiner Substratangabe handelte es sich nur um eine Vermutung, da der Holzstapel aus einigen ca. 1 m langen geraden Stämmen bestand und das findet man eher bei Nadelholz. Bei 123P steht aber 4-6 Poren pro mm2, und das wäre - wie ich meine - nun nicht sehr großporig.

    VG, Toni

    Hallo,

    wahrscheinlich ist das kein Braunhütiger Knorpelporling. Also wird es wieder eine der vielen Variationen von der Schmetterlingstramete sein.

    Substrat Fichtenholz, ca. 17 Poren pro cm.

    Grüße an alle!

    Hallo zusammen,

    danke für die Infos. Ich hatte bisher schon öfter von Fichtenzapfenrüblingen gelesen und danach gesucht. Habe aber nur auf herumliegende Zapfen geguckt. Jetzt weiß ich, dass man eher im Moos suchen soll. Da liegen dann wohl vergrabene Zapfen, die schon ziemlich vermodert sind. Die noch so herumliegen sind offenbar zu frisch, zu trocken und zu harzig. Übrigens, dort waren weit und breit keine Kiefern.

    Grüße

    Hallo zusammen,

    für Nelkenschwindlinge erscheint mir der Hut zu dunkel, die Lamellen zu eng und der Hutrand zu glatt.

    Spp. weiß; Hut 2-3 cm; Stiel bis 5 cm, teils mit langer Wurzel; gewachsen im Moos unter Fichten; Geruch und Geschmack neutral.

    Oder ein Frühlingshelmling? Oder ist das zweierlei?

    Was käme jetzt im zeitigen Frühling sonst in Frage?

    Grüße

    Servus again,

    ich habe nochmal mit der Lupe herumgebastelt und bessere Fotos erzielt. Der Trick war, das Licht zu dimmen, damit die weißen Henningsomyecs sp. nicht so überstrahtl werden.

    LG Toni

    Servus allerseits,

    danke für die Infos. Hatte schon befürchtet, ich wäre auf irgendwelche Insekteneier oder sowas hereingefallen.

    LG, Toni

    Hallo Pilzfreunde,

    ein absolut winziges Pilzchen, oder doch was Anderes. Auf Rinde gewachsen, aber ich kann nicht sagen, ob Laub- oder Nadelholz.

    Leider konnte ich keine schafen Bilder machen; noch dazu ergibt das reine Weiß keine Kontraste.

    Durch die Lupe sieht man jedoch, dass es Röhrchen sind.

    LG, Toni

    Hallo Pilzfreunde,


    zumindest für mich ein paar interessante Funde von gestern; und Frage, ob ich mit meinen Bewertungen richtig liege. Alles von Laubholz.


    1) Der weiß-gelbbraune Rindenpilz überwuchs etliche Kohlenbeeren und ist damit vermeintlich knotig.


    2) Kohlenbeeren unter die Schale geschaut. Leere Apothecien?


    3) Ein roter Porling, der mit 2% Kalilauge schwarz färbt. Demnach wohl eine Zinnobertramete. Vermutlich an morschem Holunderholz gewachsen. Passend dazu rote Rhizomorphen am gleichen Holz.


    4) Ein rötlicher Porling, der mit 2% KOH violett färbt. Demnach wohl ein Zimtfarbener Weichporling.

    LG, Toni

    Hallo Christine,

    Schönes Papageienholz. Meins war auf Laubholz in einem Auenwald. Hatte ich wohl vergessen zu erwähnen. Interressant: auch hier auf Nadelholz sind die grünen Knuddel zu sehen. Wohl ein Schleimpilz. Grün im jungen Zustand und schwarz wenn alt.


    Bei uns gibt es kaum Kiefer. Im privaten Wirtschaftswald - wie ich immer wieder sehe, und auch mal erwähnen darf - werden Kiefer und auch Birke konsequent zerlegt und bleiben liegen. Taugt wohl nicht als Nutzholz. Wenn dann aber der Sturm den Stangerlwald umlegt, ist der Ruf der Waldbesitzer nach Subventionen groß. Und die Politiker verteilen auch zur eigenen Profilierung unsere Steuergelder.

    LG, Toni

    Liebe Pilzfreunde,

    bei diesem auffällig gefärbten Rindenpilz ist mir viel unklar.

    Das geht schon bei der Farbe los; wie soll man die bezeichnen: umberbraun, ockerrot, zimtrot, rotbraun…, / matt, samtig...?

    Ist das überhaupt ein Porling? Mit dem bloßen Auge sehe ich keine Poren. Mit der Lupe sieht man am Rand im gelblichen Bereich deutliche Poren, aber im roten Bereich zerfransen sich die „Poren“ rasch zu sehr unregelmäßigen Gruben oder gar einem Gefecht. Mit Kalilauge nur Umschlag nach Schwarz.

    Bei den resupinaten Porlingen fand ich eine makroskopisch recht ähnliche Art, Ceriporia spissa, aber dazu keinen deutschen Namen.

    Bei den Schichtpilzen vielleicht die Umberbraune Borstenscheibe (Hymenochaete rubiginosa).

    Ich würde mich über eure Meinung, wo denn dieser Pilz in etwa einzuordnen ist, sehr freuen.

    LG Toni

    Hallo Christine,

    Dein Hinweis ist top. Hier ist ein Foto lasiusfuliginosus.html

    Diese Struktur kommt schon ziemlich nahe. Aber warum war der Balken völlig intakt.


    Noch eine andere Unklarheit für mich. Flechten sind doch eine Symbiose aus pilz und Alge. Algen haben photosynthese, brauchen also Licht. Unter dem Dielenboden werden sicherlich keine Algen bzw. Flechten wachsen.

    VG, Toni

    Hallo zusammen,

    in Analogie zum Giraffenholz hatte ich für mich diese Hölzer als "Papageienholz" benannt (farbig wie ein Ara: grün, rot, gelb, orange, bläulich)

    OffTopic

    . Aber sicherlich gibt es dafür einen anderen gängigen Begriff. Was könnte die Ursache sein - Algen, Schleimpilze, Mischung von diversen Formen ...? Die winzigen Knuddel sind leicht abwischbar.

    Danke für eine Info.

    VG, Toni