Beiträge von pilzscout

    Hallo Peter,

    was findet man denn, wenn man mit dem Messer einen Schnitt macht? Auf Querverweise klicke ich nicht gerne, da bin ich als gebranntes Kind vorsichtig.


    Ich war kürzlich in einem Waldstück und da lag das Giraffenholz massenweise herum. Aber ich fand keinen Pilz, den ich dazu in Beziehung setzen konnte. Bisher las ich nur, dass die Langstielige Holzkeule ursächlich sein kann. Dann steht meistens dabei, dass es auch "verschiedene Pilzarten " sein können. Aber bisher las ich keinen Hinweis, welche sonstige Pilzarten dafür in Frage kommen. Dort im Wald sah ich nur Weiße Rindenpilze, Warzige Drüslinge und Kohlenbeeren spp.

    Gibt es irgendwo eine Liste der möglichen Veruracher?


    VG, Toni

    Hallo zusammen,

    mit großem Interesse las ich den Beitrag von Matthias mit der Artbestimmung als Tyromyces wakefieldiae.

    Könnte das hier auch ein Tyromyces sp. oder doch eher ein Bjerkandera sp. sein? (auf Laubholz gewachsen)

    LG, Toni

    Hallo zusammen,


    im nahe gelegenen Auenwäldchen drehte ich einige morsche Äste und Baumstämme um. Es ist schon erstaunlich, was es an den jetzt gut durchfeuchteten Hölzern alles an Pilzlichem zu sehen gibt. Eine kleine Auswahl von morphologisch auffälligen Objekten will ich hier zur Diskussion stellen.


    Selbstverständlich erwarte ich keine Artbestimmung, vielleicht aber einen Hinweis auf Gattung oder Familie. Für eine Artbestimmung braucht es sicherlich makromorphologische, mikroskopische und heute wohl auch noch Genom-Sequenz-Daten sowie viel Literaturrecherche.


    Für gute Mikroaufnahmen wäre eine spezielle Kameraausrüstung und viel mehr Zeitaufwand angebracht, weshalb die Fotos leider nicht so detailreich wurden, wie ich sie gerne gehabt hätte. Sorry


    Viele Grüße aus dem Ampertal, Toni


    1) Schwarzbrust sp. ??


    2) Ascomyceten? Ich sah auch bei ASCO-SONNEBERG - Überblick nach und wurde von der enormen Fülle an Gattungen und Arten nahezu erschlagen: Mollisia, Lachnum …


    3) Gelber Schleimpilz (Trichia faroginea) ?


    4) Ist das ein Pilzmyzel-Geflecht?

    Hallo Veronika, hallo Pablo,

    vielen Dank für die Infos.

    Zu 1) Ich war nochmal dort und habe bessere Aufnahmen gemacht. Veronika hatte das richtig erkannt, der Rindenpilz hat Poren. Das Orange ist wohl vergänglich.


    Zu 2) Auf dem Foto hatte ich nachträglich einen Warzigen Drüsling gesehen. Der wächst auf Laubholz. Also von euch

    korrekt erkannt, die Äste waren Laubholz - wohl Eiche oder Buche..


    LG, Toni

    Hallo zusammen,

    mir ist schon klar, dass man die Rindenpilze in der Regel makroskopisch nicht bestimmen kann. Also will ich euch mit dem pilzlichen Kleingefuzzl auf morschem Holz nicht anfragen. Aber wie ist es mit markanten Formen. Vielleicht kann man da wenigstens eine Richtung angeben. LG, Toni


    1) Auf Laubholz. Vielleicht Violetter Knorpelschichtpilz??


    2) Im Mischwald. Holzart unbekannt. Vielleicht Violetter Lederporling??


    3) Auf Laubholz. Vielleicht Kohlenbeere s.l. im Entstehen??

    Hallo zusammen,

    ich denke, dass das eine Vielgestaltige Holzkeule (Xylaria polymorpha) ist. Was sind denn diese Kügelchen an der Oberfläche. Sind das Asci/Perithecien/Pyknidien/...?

    Danke für eine Info, Toni

    Hallo zusammen,

    in Ermangelung an interessanten Neufunden möchte ich euch ein kleines Kuriosum zeigen, gefunden im Januar, aber bereits 2018. Bestimmen konnte ich den aber nicht.

    Trompetenschnitzling??

    LG, Toni


    Hallo Pilzfreunde,

    ich bin im Zweifel, ob das Winterporlinge oder Weitlöcherige Porlinge oder beides sind. Die mit den braunen Hüten könnten erstere und die mit den grauen zweitere sein.

    Die Poren beurteile ich weiter als beim P. brumalis, und enger als beim P. arcularius. Aber vielleicht bewegt sich das alles auch nur in der üblichen Variationsbreite.

    LG, Toni


    Hallo Pablo,

    dass der "Stachelbeer-Feuerschwamm" (P. ribis) auch auf Johannisbeere (Ribes; Österreichisch: Ribisl) wächst, kann ich belegen.

    Dazu muss man allerdings einen ganz alten Strauch suchen, den man nur noch in den immer seltener werdenden Bauerngärten findet.

    Der Pilz beeinträchtigt das Wachstum und den Ernteertrag nicht, da man ja immer die alten Triebe zugunsten der neuen wegschneidet.

    LG, Toni


    Hallo zusammen,

    1) diese Feuerschwämme waren an ufernahen benachbarten Stäuchern gewachsen.

    Leider kann ich die Strauchart nicht benennen, da z.Z. Laub, Blüten, Früchte etc. fehlen.

    Stachel- oder Johannisbeere waren es keinesfalls. Könnten es dennoch Stachelbeer-Feuerschwämme sein?


    2) und bei diesem weiß ich gar nicht wohin damit. Vielleicht hätte ich ihn abnehmen und aufschneiden sollen.

    Wohl an Weide oder anderem Laubbaum in einer Aue gewachsen.

    .

    LG, Toni

    Hallo Pablo,

    es gibt auch eine ganze Reihe von Unstimmigkeiten in meinen Bestimmungsunterlagen.

    Im Buch "1700 Pilze" steht bei Crepidotus applanatus: Hut 0,5 - 2 (4) cm

    Und bei der App dazu steht: Hut 2 - 6 (8) cm

    Also bei der Angabe für die normale Obergrenze sind 2 bzw. 6 cm schon deutliche Unterschiede.

    LG, Toni

    Danke,

    das passt. Ich hatte total übersehen, dass es eine Stummelfüßchen-Art mit so großen Fruchtkörpern gibt.

    Ich kannte bisher nur die Arten mit ca. 2 cm Größe. Einen Dehnungstest kann ich leider nicht mehr machen.

    LG an alle, Toni

    Hallo zusammen,

    könnten das vielleicht Zählinge sein? Waren allerdings nicht zäh, sondern weich wässrig, aber evtl. schon ziemlich alt. Gewachsen im September.

    LG Toni


    Hallo zusammen,

    im September sah ich diesen Pilz an einem stark modrigen Baumstupf. Ich kam annähernd auf Runzliger Schichtpilz. Aber das passt nicht so recht. Sicherlich darf ich hiermit die Experten um Rat bitten.

    Vielen Dank für eine Info im Voraus,

    VG, Toni


    Hallo zusammen,

    wenn Porlinge eine gewisse Art von Hygrophanität zeigen, hat das irgend eine Relevanz für die Bestimmung. Oder ist das nur dem Alter bzw. Verwitterungszustand geschuldet. Soll man die Farben bevorzugt im trockenen oder im nassen Zustand beurteilen?

    VG, Toni


    1) nass



    1) trocken


    2) nass


    2) trocken


    3) trocken + nass (Flacher Lackporling)


    Hallo Pablo,

    danke für die richtige Bestimmung. Ist halt doch alles sehr sehr schwierig. Zum Glück gibt es das Forum, damit man nicht völlig im Nebel herumstochert.

    LG, Toni

    Hallo Pilzfreunde,

    ich war im Auenwald (nur Laubbäume) unterwegs. Zwar gibt es auch dort jetzt keine am Boden aufwachsende Pilze mehr, dafür ist das Gelände gut zugänglich - ohne meterhohen Brennnesseln, Goldrute, Springkraut etc. Zu finden waren natürlich essbare Rüblinge und Holunderohren, letztere - ein Novum für mich - sogar an den äußersten Zweigspitzen einer umgefallenen Weide.

    Und sonst noch diese Auswahl:


    1) Könnten das Rhizomorphen von einem Hallimasch sein?


    2) Seitlich an einem Baumstumpf braune Knötchen. Oben an der Schnittstelle aber, wohl zugehörig, eine blättrige Rosette. Keine schwarze Trennschicht unter der Huthaut, Fleisch weiß.

    Aufgrund der Wirren evtl. ein Rötender Wirrling.


    3) Lackporling, kein seitlicher Stiel, Fleisch gelblich, Hut weich. Evtl. ein Harziger Lackporling.



    4) Öfter zu sehen: ein weißer, flächiger Pilzbelag ohne Hutansätze. Evtl. ein Milchweißer Eggenpilz.



    5) Und – vielen Dank an Pablo für die Aufklärung kürzlich – wohl wieder ein Pflaumen-Feuerschwamm.


    VG, Toni

    Hallo Joe und Pablo,

    besten Dank für die prompten Antworten.

    Ob das ein Eichenstamm war, kann ich nicht sagen. Ich hätte gerne die Rindenstruktur mit den noch rumstehenden Bäumen verglichen. Aber es fing an zu graupeln und so machte ich mich schnell auf den Heimweg. Aber ich werde das beizeiten nachholen.

    Die Röt. Trameten waren nicht am selben Strunk wie der Blättling, vielmehr an etwas entfernt rumliegenden Baumstämmen.

    Ich wünsche euch und allen Aktivsammlern ein wunderbares 2019, viele spannende Funde und Beiträge und auch den einen oder anderen Exotenfund aus der Roten Liste!

    LG, Toni

    Hallo Pilzfreunde,

    hier wieder Fragen zu drei Pilzen am Holz, die ich kürzlich fand.


    1) Ein relativ großer braunfilziger ~Porling an einem liegenden Baumstamm. Er war bündig aufgewachsen, so dass kein Hymenium sichtbar war. Ich lasse ihn sich weiter entwickeln. Könnte das ein Tannen-Feuerschwamm oder ein Zottiger Schillerporling sein?


    2) Mit 1) etwas ähnlicher, brauner, übereinander geschichteter Porling. Mehrschichtige Poren. Aufgewachsen an einem Strauch, evtl. Weißdorn.


    3) Hier war mein spontaner Eindruck: Ein nicht so ganz typischer Fenchelporling oben aufgewachsen an einem Strunk.

    Ich nahm ein Stück ab, und siehe da: Lamellen (unten links) und kein Anisgeruch. Also wohl Zaun- oder Tannenblättling.

    Nahebei wuchsen etliche große, von oben sehr ähnliche Rötende Trameten (schon etwas alt; unten rechts). Aber die haben ja – wie hier im Vergleich zu sehen – mehr oder weniger längliche Poren.


    Was meint ihr dazu, liege ich mit der Bestimmung annähernd richtig?

    VG, Toni

    Hallo,

    so eine Koralle fand ich heuer auch nach der ersten Frostnacht. Ich hatte sie als Graue Koralle (Clavulina cinerea) bestimmt. Diese soll typischerweise vor allem sehr spät im Jahr erscheinen. Aber vielleicht liege ich damit auch falsch. Deine ersten beiden Pilze hatten wohl auch schon einen Frost abbekommen und sind somit nicht mehr sehr typisch.

    LG, Toni


    Hallo,

    nettes Rätsel! Links und rechts aussen liegen größere Fetzen. Die sehen nun wirklich nicht nach etwas pilzigem aus. Ich denke, da hat man früher einmal Plastikfolie, Teerpapier oder Packpapier vergessen und die Mäuse haben sich ein Nest gebaut. Versuch doch mal den Flammtest. Brennt es wie Papier, schmilzt es, rußt es oder riecht es nach Chemie.

    VG, Toni

    Hallo zusammen,

    Porlinge zu bestimmen, erscheint mir auch ziemlich schwierig. Die Baumruinen tragen meist kein Laub, so dass ich die Baumart nicht kenne. Zudem verändern Alter und Feuchtigkeit die Gestalt und die Farben stark. Hier zwei Beispiele, wo ich mit der Bestimmung nicht klar komme. Zudem zwei weiterere Baumpilze, bei denen ich um eure Meinung bitte.

    Danke im Voraus, Toni


    1) Ich hatte vorher noch keinen Baumstamm gesehen, der fast zur Gänze mit Pilzen überwuchert war. Sind die noch bestimmbar oder schon zu alt? Könnten das alte Rötende Trameten sein?


    2) Auch hier kenne ich die Art nicht. Ein Exemplar hatte sogar zwei kleine Stiele. Oder ist das eine triviale Schmetterlingstramete?


    3) Hier dachte ich spontan an einen Schichtpilz oder an eine Schmetterlingstrapete. Aber dann sah ich die gelb-orange Unterseite. Zudem waren da keine Poren sondern Noppen. Rechts unten auf dem ersten Foto ist ein blauer Gallertpilz. Vermutlich Fleischroter Gallertbecher. Falls ja, mir würde der Begriff Fleischroter Gallertfältling besser gefallen

    OffTopic

    . ich sehe nämlich keine Becher.


    Hallo Forumfreunde,

    nun scheint ja geklärt zu sein, wie man seinen Avatar ändern kann.


    Ungeklärt ist aber immer noch, wer meinen Avatar von „Aktiver Sammler“ zu „Schüler“ geändert hat. Wer hat Zugang und die Berechtigung zu meinem Profil und warum diese Demonstration? Ich war es nicht; ich wusste gar nicht, wie man das macht.


    Könnte es sein, dass das Forum gehackt wurde. Dass jemand all unsere Daten (Klar-Namen, Adresse, Email, Geburtstag etc.) abgegriffen hat? In Zeiten, wo dies bei Facebook passiert, wäre das wohl nicht abwegig. Muss ich nun Bedenken haben, dass sich ein neuer, netter Besucher meldet mit einem Querverweis auf ein Foto und in diesem Foto ist eine Schadsoftware versteckt? Dann wird mein Computer infiltriert und fremdgesteuert. War diese Änderung in meinem Profil vielleicht ein Testlauf oder habe ich mir schon einen Virus eingefangen über das Forum?


    Möglicherweise bin ich paranoid. Aber ich bin gekennzeichnet. Ich hatte schon mal den Bundespolizei-Trojaner auf meinem Rechner und der Monitor blieb schwarz.

    Ich sollte Geld überweisen für eine Entsperrung. Nur mit erheblichen Mühen, viel Zeit und mit etwas Glück konnte ich meinen Rechner wieder säubern und die Daten retten.


    VG, Toni