Beiträge von pilzscout

    Hallo,

    im moosigen Rasen meines Gartens sind Pilzchen mit Hutdurchmesser von 1-2 cm gewachsen. Ich würde diese laienhaft als Psathyrella einstufen. Ich weiß, dass man ohne Mikroskop in dieser und ähnlicher Gattung nicht so recht zum Ziel kommt. Nach Durchsicht aller Fotos dieser Gattung bei 123Pilze denke ich ganz vorsichtig an Psathyrella cf. prona. Was meinen die Experten?

    Danke im Voraus, Toni



    Hallo Pablo,

    zunächst möchte ich meine Wertschätzung und meinen Dank aussprechen für deine prompten, sehr sachkundigen und ausführlichen Antworten.


    Doch nun zu den untypischen Buckeltrameten (2. Foto im Originalbeitrag). Ich hatte damals erwähnt, dass ich deren Wachstum an dem Stubben weiter beobachten würde. Nun, nach fast drei Monaten habe ich die Stelle wieder aufgesucht und siehe da, es hat sich einiges getan. Die Buckeltrameten sind weiter gewachsen und haben zudem Gesellschaft bekommen. Es waren ja damals drei ziemlich gleiche Exemplare und nur eines davon hatte ich abgenommen (auf dem ersten Foto hier mit rotem Pfeil markierte Stelle). Die beiden anderen ließ ich stehen. Auch jetzt habe ich diese für weitere Beobachtung nicht entfernt, weshalb das Foto von der Porenschicht nicht ganz gelungen ist.


    Für mich sehen sie jetzt noch seltsamer aus. Teilweise bilden sie oben porige Stellen. Sie erscheinen auch nicht tellerartig, wie Buckeltrameten üblicherweise abgebildet sind. Auch Algenbewuchs ist nicht zu erkennen. Ist das auf die Konkurrenzsituation zurückzuführen? Ich meine, dass es ein Buchen-Stubben ist, da er sich am Rand eines fast reinen Rotbuchen-Bestands befindet und wohl gefällt wurde, weil er eine anschließende Agrarfläche beschattete.


    LG, Toni





    Hallo zusammen,


    vermutlich habe ich diesmal - im Gegensatz zu meiner Vermutung im Beitrag „Maulwurfhügel“ - doch ein Vorkommen mit Gesäter Tintling fotografiert.


    Interessant fand ich, dass man diese Art nur mikroskopisch vom Zwergmürbling unterscheiden kann. Da frag man sich schon, weshalb diese beiden in unterschiedliche Gattungen gestellt werden. War das die Folge einer Genomanalyse?


    Aber noch interessanter fand ich hier die unterschiedlichen Hut-Größenangaben in den Büchern für Gesäter Tintling:

    A) Hut: 4-9 (12) cm Ø X(

    B) Bis 2 cm breiter Hut

    C) H. Ø 1-2 cm

    D) Hut: 0,5-1 (1,4) Ø


    A) 1700 Pilze

    B) Rita Lüder „Grundkurs Pilzbestimmung“

    C) Ewald Gerhardt „Pilze“

    D) Pilze 123


    VG, Toni






    Hallo,

    ich habe jetzt eine Vermutung, wie es zu dem gelb-orangen Sporenabwurfpräparat kam. Bei meinem neuen Präparat (Coriolopsis sp.; siehe Beitrag „nix“) kam es wieder zur gleichen Färbung, obwohl „weiß“ in den Büchern angegeben ist. Da muss wohl bei mir ein Fehler vorliegen.


    Ich hatte gelesen, dass man den Pilz mit einem Glas abdecken soll, damit es die Sporen nicht fortweht. Für weiße Sporen braucht man schwarzes Papier. Da ich aber kein schwarzes Papier zur Hand hatte, nahm ich ein Tablett mit schwarzen Streifen und stülpte ein Glas über den Pilz. Nun passierte folgendes: Bei der derzeitigen Hitzeperiode kam es zu einem Temperaturunterschied zwischen der Luft unter der Glasglocke und der Tablett-Oberfläche. Auf dem Tablett bildete sich unter dem Pilz Kondenswasser. In dieser wässrigen Phase entwickelten sich gelbe Bakterien, welche die Sporen besiedelten. Vielleicht hatten diese Bakterien bereits das Hymenium bewachsen. Es gibt sehr viele Bakterienarten, die in Kolonie gelb sind. Ich werde das mal vergleichend testen, wenn ich wieder weißsporende Pilze finde (Glasglocke mit Tablett bzw. Papier).

    Servus, Toni

    Weniger von nix (nichts, für Sprach-Puristen) ist garnix.


    Hallo zusammen,

    bei diesem Ausnahmesommer darf man schon froh sein, wenn man hier mal einen Porling findet.


    Könnte das eine kleine Braune Borstentramete sein? Einige Merkmale würden passen: Oben und unten braun. Oben filzig. Geruch pilzig. Fest angewachsen; ich musste das Stück abhebeln. Porenschicht auf Druck dunkelbraun. Mit KOH (Kaliumhydroxid-Lösung, Kalilauge) sofort schwarz und dann später wieder hell. Leichte Mischformen bei den Poren.

    VG, Toni




    Allo Sepp,

    danke für die Info. Aber wie ist das mit dem Sporenpulver. Laut Literarur soll es weiß sein. Ich bemerkte aber nach einem Tag einen Hauch von gelb bis ocker. Jetzt nach 4 Tagen ist das gelb deutlicher geworden. Werden weiße Sporen im Alter gelblich?.

    VG, Tony


    „Grau, teurer Freund, ist alle Theorie, und grün des Lebens goldner Baum“ (Faust 1)


    Hallo zusammen,

    jetzt ist mir beim Radeln durch den Wald trotz der Schwammerlflaute eine Pilzgruppe ins Auge gestochen. Leider schon etwas alt und vom Schneckenfraß gezeichnet. Eine Vermutung über die Art wage ich nicht abzugeben. Ich hoffe auf eure Experteneinschätzung und sage Danke im Voraus.

    Gewachsen an einem morschen Stubben; vermutlich Nadelholz

    Hut maximal 9 cm im Durchmesser, leicht schuppig, trocken

    Stiel schuppig, zylinderförmig nach unten breiter

    Fleisch fest kompakt, rein weiß

    Lamellen beim jüngeren weiß, beim älteren gelblich, herablaufend

    Lamellenschneiden auffällig ausgefranst

    Geruch unangenehm süßlich, Geschmack neutral

    Sporenpulver aufgrund des Alters nicht genau feststellbar, aber ein Hauch davon ist gelb bis ocker

    LG, Toni





    Hallo zusammen,

    meine Anmerkung zur Genomanalyse betraf ausschließlich die blanke Identifizierung. Niemand will der Mikroskopie, Biochemie usw. die Bedeutung absprechen. Sequenzen allein, ohne Bezug zu den Merkmalen wäre nur ein Black Box. Aber es dürfte schon klar sein, dass jedes Merkmal, das wir als stabil und artspezifisch betrachten, seine Entsprechung im Genom haben muss. Die 10 Jahre sind wohl zu kurz gegriffen, es arbeiten zu wenige Wissenschaftler daran, aber es wird kommen, da bin ich mir sicher.


    Ich hatte vor ca. 15! Jahren einen Einblick in die Laboratorien eines großen Pharmaherstellers. Dort wurden in Reinräumen Seren abgefüllt. Es wurde kontinuierlich die Raumluft auf Kontaminationen untersucht. Natürlich wurden hin und wieder Bakterien nachgewiesen. Diese mussten zur GMP-Dokumentation identifiziert werden. Aber die Pharmaleute dachten gar nicht daran zu mikroskopieren, Morphologie auf Agarplatten, physiologische und biochemische Reaktionen, IR-Spektren usw.; nein, es wurde ausschließlich die 16S-Sequenz bestimmt. Das ging schnell, einfach und ausreichend genau. Wäre ein Typhuserreger-Ähnlicher genannt worden, hätte man immer noch die Biochemie anschließen können. Heute wird man wohl auch noch andere Genom-Loci sequenzieren. Warum soll das bei den Großpilzen anders werden?!

    VG, Toni

    Hallo Andreas,

    bis in 10 Jahren wird es vermutlich zum heutigen Preis von einem guten Mikroskop ein Sequenziergerät und entsprechende Testkits für den Privatgebrauch geben. Dann werden wir Pilzler statt mikroskopieren eine Probe in das Gerät geben, und der Sequenzvergleich mit BLAST etc. wird uns die Art nennen. Man kann sich ja schon heute für 10 € und weniger pro Analyse in Sequenzierlabors bedienen lassen. Ob das dann noch soviel Spass macht, sei dahingestellt.

    LG, Toni

    Hallo Pablo,

    danke für den Querverweis. Es ist schon der Wahnsinn, was es alles an Gattungen, Arten, Unterarten etc. von Psathyrellaceae gibt. Was lernt der Laie daraus: Man muss sich wohl mit einer approximativen Identifizierung zufrieden geben. Selbst wenn man mittels eines Mikroskops all die Mikromerkmale eruieren würde, käme der Experte doch zu einem anderen Urteil. Schade, dass bei vielepilze.de keine deutschen Namen stehen. Diese URL richtet sich explizit an Experten.

    Mir erschien es so logisch: zwei Arten von Tintlingen nebeneinander. Aber da lag ich wieder einmal klar daneben. Wenn die heuer wieder an gleicher Stelle auftauchen, kann ich ihnen wenigstens den richtigen Namen zuordnen.

    VG, Toni

    Hallo zusammen,

    aufgrund des derzeitigen Wüstenklimas ist es mir sogar im Wald zu warm, zudem streckt hier sowieso kein Pilz den Kopf aus seinem kühlen Erdenreich. Also habe ich mal meinen Bilder-Ordner vom letzten Jahr durchgesehen. Ein „Kuriosum“, aufgenommen Ende September, möchte ich hier vorstellen, um die pilzarme Zeit ein wenig zu beleben.

    Zunächst sah ich eine Wiese voll mit Schopftintlingen und dazwischen Maulwurfhaufen. Beim Näherkommen aber entpuppten sich die "Erdhügel "als Pilzhaufen. Zumeist schon im Endstadium, dazwischen aber einige jüngere Exemplare. Ich vermute Gesäter Tintling. Leider hatte ich keine Fotos von Einzelexemplaren gemacht, so wie es hier im Forum gewünscht wird; damals hatte ich noch nicht an eine Vorstellung gedacht.

    VG, Toni





    Hallo zusammen,

    sicherlich, mehrjährige Pilze lassen das Klima lesen wie Baumringe (Dendrochronologie). Aber bei saisonalen Pilzen könnte doch eine Ursache für den Rhythmus vorliegen. Vielleicht möchte mal jemand ein Zeitraffervideo machen. Findet man einen Porling in der Entstehungsphase so müsste man eine Kamera aufstellen, die so alle 10 min ein Foto macht. Dann würde man die Wachstumsgeschwindigkeit in Abhängigkeit vom Wetter oder vom Sonnenlichteinfluss definieren können.


    Übrigens, auch Schimmelpilze zeigen so eine Zonierung. Anbei ein Beispiel von einem Penicillium ochraceum. Auch hier ist die Ursache nicht eindeutig geklärt. Manche behaupten, dies wäre ein Tag-Nacht-Rhythmus. Aber diese Agarplatte stand in einer Kühlzelle. Bei immer gleichbleibender Temperatur. Natürlich könnte am Tag gelegentlich Licht gemacht worden sein oder es kam durch Begehung zu Erschütterungen oder zu kleinen Temperaturschwankungen.

    LG, Toni


    Hallo Veronika,

    bei dem fraglichen Pilz sehe ich 6 unterschiedlich gefärbte Zuwachszonen. Verstehe ich richtig, diese entstehen, wenn die Restfeuchte im Baum oder Stubben schwankt. Also sind Feuchte-/Nässe-/Regen-Schübe die Ursache. Die differierende Einfärbung hat dann wohl auch mit der Wachstumsgeschwindigkeit zu tun, also mit der Einlagerung von Mineralien etc. aufgrund von unterschiedlicher Transportgeschwindigkeit bei trockener oder feuchter Witterung. Diese Zonierung habe ich schon öfter beobachtet. (siehe beim dem Riesenporling unten).

    LG, Toni


    Hallo Pablo,

    ich habe nun nochmal die Fotos, die ich vor Ort machte, angesehen. Es ist tatsächlich so - wie Saskia vermutet - dass beide Pilze am selben Stamm wuchsen. Also ist wohl nur das Alter unterschiedlich. Aber wenn dich der Pilz interessiert, schicke ich ihn dir gerne.


    Hallo Saskia,

    kürzlich wurde ich gebeten, keine Abkürzungen für die Arten (z.B. GanApp) zu verwenden, auch wenn in vorhergehenden Beiträgen schon der volle Artname ausgeschrieben wurde. Also darf ich dich bitten, für mich die Abkürzung ZW auszuschreiben.


    LG, Toni


    Hier die Fotos vor Ort


    Hallo zusammen,

    ich möchte anknüpfen an die schönen Fotos von Bernie im Bericht „Zwei farbenprächtige Schönheiten“ unter der Rubrik „Giftige und ung….“. Zunächst sei erwähnt, dass es für mich Laien überraschend war, dass die auf den ersten Blick gleich aussehenden Arten Fenchelporling und Kiefern-Braunporling doch so unterschiedlich in der Konsistenz waren (abgesehen vom Geruch und der Fruchtschichtfärbung). Die Fenchelporlinge, die ich bisher in der Hand hatte, waren ziemlich hart, korkig und die Kiefern-Braunporlinge fleischig, lappig (später härten sie offenbar auch aus).


    Doch nun zu meinen Fotos und Fragen.

    Pilze Nr. 1 und 2: Kiefern-Braunporlinge an Fichten-Stubben gewachsen.

    Pilz Nr. 3: Dieser war unmittelbar am Fuß einer großen lebenden Birke gewachsen. Laut Definition sollte die Art aber auf Nadelbäume beschränkt sein. Ich hatte ein Stück entfernt und umgedreht daneben gelegt für das Foto. Dieses Teil wurde auch separat fotografiert.


    Frage 1: Ist der Pilz Nr. 3 auch ein Kiefern-Braunporling und wenn ja, kann diese Art auch im Wurzelbereich von Laubbäumen wachsen?

    Frage 2: Der Pilz Nr. 3 zeigt deutlich unterschiedlich gefärbte Anwachszonen. Wie kommen die zustande? Sind das Jahresringe, Regenperiodenschübe oder Tag-Nacht-Schübe? Woher kommen die unterschiedlichen Farben?


    LG, Toni


    1)


    2)


    3)


    Hallo zusammen,

    wir hatten hier im Forum kürzlich die Farbreaktionen mit Kalilauge thematisiert. Pablo gab dankenswerterweise hierzu einige Infos. Ich machte nun ein paar Tests mit niedrig konzentrierter KOH und hätte Frage dazu.


    Pilz Nr. 1 wurde violett. Der Pilz war relativ weich wie Schaumgummi. Farben und Größe wie auf den Fotos.


    Pilz Nr. 2 wurde auch violett. Ich dachte an eine Rötende Tramete.


    Pilz Nr. 3 wurde grau-oliv-schwarz. Ich dachte auch an eine Rötende Tramete. Aber 2 und 3 passen nicht so recht zusammen. Oder ist das alles alters- bzw. substratabhängig?


    Danke für eure Meinung hierzu.


    LG, Toni


    Nr,. 1


    Nr. 2


    Nr. 3


    Hallo Veronika,

    ich werde mich bessern. Darf man wenigstens - wie in Fachjournals üblich - nachdem man einmal den vollen Namen ausgeschrieben hat, dann den Gattungsnamen abkürzen (z.B. G. applanatum).

    Würdet Ihr den folgenden auch als Riesenporling einstufen, den ich in einem anderen Wald gefunden habe? Allerdings war er oben innen schon schwärzlich und unten zeigte er keinen Farbumschlag auf Druck; mit dem bloßen Auge keine Poren sichtbar; mit der Lupe sehr kleine längliche Poren sichtbar; Geruch und Geschmack unauffällig, ziemlich korkig.

    LG, Toni

    P.S.: Wenn ich lästig werde mit meinen Anfragen, bitte sagen oder die Anfrage einfach so stehen lassen. Dann werde ich mich zurückhalten.





    Hallo Pablo,

    ich hatte gestern ein kleines Belegstück mitgenommen. Vom vielen Anfassen ist es jetzt ziemlich schwärzlich geworden. Man kann ganz kleine Poren erkennen, Aber die größte Fläche ist von feinen "Noppen" oder so besetzt. Ich versuchte diese durch eine 60 x - Lupe zu fotografieren.


    Die anderen Porlinge, ja, die ganz alten flachen, ist logisch, keinen Rotrandigen P. Sehr wahrscheinlich GanApp, noch dazu, da in unmittelbarer Nähe ein Baumstamm mit diesen typischen rostrotbraun überpuderten GanApp war. Aber die frischen jungen weißen. Die sind doch eher kugelig. Fängt denn ein GanApp im Jugendstadium so an?.

    LG Tony

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    123pilze.de/000Forum/index.php?attachment/40301/


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    Hallo Pilzfreunde,

    zunächst danke an Pablo für die Bestimmung als Getropfter Saftporling bei meiner letzten Anfrage.

    Hier ein Pilz, der im hiesigen Landstrich sicherlich selten vorkommt. Der Waldboden ist sehr trocken aufgrund der großen Hitze. Eigentlich hat es ausreichend geregnet hier; der Mais steht schon über 2 m hoch. Leider sind aber die wenigen Wälder im Norden von München sehr stark durchforstet, so dass kaum Totbäume übrig bleiben. Zudem sind die Wälder immer nur in Hanglage, so dass das Wasser schnell abfließt. Die Isarauen sind jetzt undurchdringlich (Godrute, Schilf, Brennnesseln, Ind. Springkraut, dichter Jungbaumbestand etc,). Also für mich ein Glücksfund heute. Vielleicht ein Riesenporling? (neben jungen und sehr alten Rotrandigen Porlingen).

    LG, Toni



    Hallo Börn,

    ist das wieder eine Buckeltramete? Sehr kleine Poren (ca. 4 Poren pro mm!); Breite des großen Fk. ca. 8 cm; Geruch pilzig; Geschmack korkartig und etwas bitter; keine Haare oder Zotteln, nur leicht pudrige Oberfläche; der Kleine hatte Flüssigkeitströpfchen an der Unterseite. Danke für deine fachkundige Einschätzung.

    LG, Toni

    Hallo an alle Pilzexperten,

    ich weiß, dass man kleine Schirmlinge ohne Mikroskop nicht exakt bestimmen kann, aber vielleicht ist eine Richtungseinschätzung möglich:

    Gewachsen am Fuß eines Stachelbeerstrauchs in meinem Garten; kein negativer Geruch, vielmehr nur pilzig; Geschmack unauffällig; kein Ring; Stiel leicht genattert; Stielbasis verdickt; Stiel unten an Basis mehr braun; Hut-Durchm. 3,5 cm; Pilzhöhe 3 cm; kein Schleier, Fasern oder so; Siel hohl.

    Ich habe nun gelesen, dass es eine meist ringlose Variante vom Stink-Schirmling gibt (Lepiota cristata var. exannulata). Andererseits ist wohl auch der Kastanienbraune Schirmling ohne Ring. Mich würde eure Meinung dazu interessieren.

    Danke, Tony


    Hallo Michael, hallo Boern,

    toll, wie schnell ihr das erkannt habt. Bei dem Querverweis findet man sogar ein fast identisches Foto. Mich hatte stark irritiert, dass der größte Hut nur 5 mm im Durchmesser war. Das mit dem Knopf hat gut funktioniert. Die Haare am Stiel sieht man nur mit der Lupe. Allerdings "zur Basis hin dunkler" sah ich nicht - eher heller. Wahrscheinlich weil diese noch so jung waren. Vielen Dank euch.

    LG, Toni