Beiträge von pilzscout

    "Da riechst doch schon nach Schwammerl!" :D:love:


    "Ob die wohl schmecken?" :*:grrr:


    "Nee, muß wohl doch noch auf die Schmackhaften warten";(;(


    "Und die sind auch nicht besser!":horny:||

    Hallo zusammen,

    Ich bin zwar nur interessierter Pilzler. Aber vll. hilft das weiter. Ich fand kürzlich auch solch kleine haarige Becherchen an stark vermorschtem Holz. Diese bestimmte ich versuchsweise als Breites Hängeröhrchen = Trichterpilzchen (Calathella eruciformis).

    LG, Toni

    Hallo Marie,

    Ich weiß nicht, was du da machen möchtest. Deine Rezeptur ohne Gelatine oder Agar wird wohl nur einen Brei ergeben. Die Kartoffelstärke wird dann schnell verflüssigt werden. Du wirst ein Problem mit Bakterien und Schimmelpilzen bekommen. Hemmstoffe für Schipis hemmen dann aber auch deine Pilzkultur.

    Es gibt eine andere Möglichkeit: Die Pilzsporenmasse mit sterilem Wasser soweit verdünnen, dass nur noch wenige Sporen vorhanden sind und die Verunreinigungen mit Schimmelsporen, Hefen und Bakterien auch minimiert sind ( sog. Verdünnungsreihe). Dann unterm Mikroskop mit einer mikrofein ausgezogenen Glaskanülle eine einzige Spore absaugen und auf das Medium übertragen. Und dann hoffen, dass diese Spore keine Anhaftungen hatte.


    Aber das könnte dir ein Mykologe sicherlich genauer erklären. Vll. kann man die so isolierte Spore auch noch mit Bromwasser etc. äußerlich desinfizieren.

    LG, Toni

    Hallo,

    ich sehe da auch einen Täubling ( R. ochroleuca, fellea, solaris) mit Tendenz zum ersten, da der zudem der Häufigste ist.

    LG, Toni

    P.S.: Gerade fällt mir ein. Hier ist auch der Violettstielige Pfirsich-Täubling recht häufig. Der käme auch in Frage. Sorry, man sollte eigentlich nur eine Art nennen. Betrachte es nur so als Gedankenspiel.

    Servus zusammen, viele Fragen, danke für das Interesse,

    1) es war kein Scharbockskraut weit und breit bei den Becherlingen

    2) alle Becherlinge waren in derselben Waldlichtung gewachsen bei Laubbäumen

    3) alle Fotos des Porlings stammen von demselben morschen Baum

    4) dort gab es nur Laubbäume. Bruchwald mit Schilfgürtel und Wasserflächen. Also war es sehr wahrscheinlich ein Laubbaum.

    Lg, Toni

    Hallo Pilzfreunde,

    Die Nr. 1 glaube ich, bestimmen zu können, nämlich Anemonenbecherling (dumontinia tuberosa).

    Aber die Nr. 2, diesen resupinaten roten Porling, den kenne ich wohl nicht.

    Danke für eine Info

    LG, Toni

    1)


    Nr. 2

    Hallo Carmen, guck doch mal bei Weißhaarbecherchen (lachnum virgineum s.l.). Den finde ich z.Z. auch häufig. Aber es gibt mehrere kaum unterscheidbare Arten. Die Unterschiede beziehen sich v.a. auf das Wachstumssubstrat - makroskopisch.

    Lg, Toni

    Hallo Carmen,

    Wenn du von dem ein Stück abschneidest, es in einen Plastikbeutel gibst und warm legst, sollte sich ein Geruch nach Fenchel bzw. Marzipan entwickeln.

    Toni

    Jetzt ist mir doch noch mein persönlicher Morchel-Erstfund geglückt. Allerdings nur ein einziger einsamer Fruchtkörper. Den ließ ich natürlich stehen. Jetzt weiß ich aber immer noch nicht, wie Morcheln schmecken. Viell. kommen dort noch mehr nach. Ich werde in einigen Tagen nachschauen gehen.

    Servus, Toni


    .

    Hallo Pilzfreunde,

    mein Morchel-Erstfund lässt noch immer auf sich warten. Dafür fand ich einige andere Formen, die für mich auch nicht alltäglich sind.

    Meine Bestimmungsversuche bedürfen sicherlich einer Korrektur und Kommentierung. Danke!

    (Alles an Laubholz gewachsen)

    LG, Toni


    1) Orangefarbiger Saftporling (Tyromyces kmetii) - FK 15x10 mm; 4-5 Poren/mm


    2) Wurzelschwamm (Heterobasdion annosum) - keine Reaktion mit Kalilauge; auffälliger Geruch im Anschnitt; 4 Poren/mm; Sporen rund und leicht warzig


    3) Gelber Schleimpilz (Trichia favoginea)


    4) Fleischroter Zystidenrindenpilz (Peniophora incarnata)


    5) ??Mumie - mit Kalilauge schwarz -

    Hallo Pablo,

    danke für den Hinweis. Das ist natürlich genauso möglich. Meine ~ deutete auf eine Vermutung hin. Dort war der Übergang von einem Graben mit Erlenbruch zu einem mit Nadelholz bewachsenem Steilhang. Wie ich erst auf dem Foto sah, sind viele Kiefernnadeln zu sehen. Was natürlich auch nichts beweist, aber mich doch auf die richtige Spur geführt haben sollte.

    VG, Toni

    Hallo Pilzfreunde!

    Die letzten Beiträge im Forum machen mir Hoffnung, dass auch im frischen OBB die Pilzsaison bald beginnt. Z.Z. ist hier diesbezüglich noch ziemlich "Tote Hose" in Wald und Flur. Einen Frühlingspilz aber kann ich bereits zeigen. Ich vermute, der Glöckchennabeling (Xeromphalina campanella s.l.). Gewachsen auf ~Laub-Holz; Spp. weiß; Sporen plump rund bis leicht oval; Hut maximal 5 mm Durchmesser.

    LG, Toni

    Hallo Pilzfreunde,

    ich fand schon öfter Warzige Drüslinge (Exidia plana) nebeneinander mit Farben im Übergang von von fast weiß bis tief schwarz. Ich habe den Eindruck, dass die Licht brauchen, um das Pigment voll auszubilden.


    Diesmal aber waren auf einem Totholz-Ast in einem Erlenbruch nur viele weiße bis ockerbraune Drüslinge, aber kein schwarzer. Und zwar sowohl auf der Ast-Unterseite wie oben.

    Die Sporen bei einem mitgenommenen schwarzen Drüsling von einem anderen Totholz und die von den diesmal weißen Drüslingen waren in Form und Größe identisch bohnenartig.


    Sind das nun auch Warzige Drüslinge oder geht das eher in die Richtung Kerndrüsling.

    LG, Toni


    1) Warziger Drüsling mit blassen Formen


    2) Neuer Fund mit nur weißen bis ockerbraunen Drüslingen