Beiträge von Franz

    Hallo zusammen,

    die heutige Waldrunde war nicht gerade erhebend. Zum anhängenden Foto paßt ein Auszug aus Goethes ´Faust´: "... denn alles was entsteht ist wert, daß es zugrunde geht. Drum besser wärs wenn nichts entstünde."

    Gruß - Franz

    >Der Marzipanschneckling ist zudem weniger zierlich gebaut.<

    Hallo Alex,

    auch meine Sicht. Die Literatur beschreibt zwar zwei Schnecklingsarten mit Marzipangeschmack, aber beide passen weder farblich noch von der Statur. Eher würden meiner Meinung Hygrocybe virginea oder russocoriacea passen.

    Gruß - Franz

    Hallo Matthias,

    auf den ersten Blick scheint die Art perfekt zu passen, vermutlich auch auf die folgenden, ´bewaffneten´ Blicke. Gut gemacht - vielen Dank.

    Gruß - Franz

    Hallo zusammen,

    der letzte Waldgang galt nur einem Stamm mit wuchernden Austernseitlingen. Aber auf dem Weg dorthin verführten mich oft weiße Aststücken, die von weitem Pilze ähnelten. Ein solches Stück mit weißlichem Pilzbesatz habe ich fotografiert. Hat jemand eine Idee, welche Pilzart evtl. infrage käme? Das am Boden liegenden Astholz war ca. 3cm dick und schon sehr morsch.

    Gruß - Franz

    Hallo Matthias, hallo Pablo,

    danke für Eure Meinungen. Ich nehme mir beim nächsten Fund solch bläulicher Koralle vor, sie mal zu mikroskopieren.

    Gruß - Franz

    Hallo Pilzler,

    bei meinem letzten Waldgang stieß ich nur auf eine Koralle. Die hatte aber im Unterschied zur sonstigen, häufigen Art einen hellbläulichen Farbton und nicht das gewöhnliche, schmutzigegraue Aussehen. Frage:

    Ist dieser Farbton dem Frost geschuldet oder ist es eine andere Art.

    Gruß - Franz

    >Wollte noch weitere machen, Waldbesitzer hat mich verwiesen!<

    Hallo Fred,

    mich hätte der nicht "verwiesen"! Sobald er sich mir angenähert hätte, wäre eine Fotostrecke von ihm entstanden. Wenn das Waldstück nicht umzäunt ist, besteht nämlich Begehungsrecht für Jeden.


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    < Wenn es keinerlei Untersuchungsergebnisse gibt, die auf Hanta hinweisen, wie kommst du darauf? >


    Hallo Sabine,

    wahrscheinlich ist das Hanta-Virus verhältnismäßig neu in unseren Breiten und seine Wirkung auf den menschlichen Organismus noch ziemlich unbekannt. Wäre für die Ärzte die Ursache des hartnäckigen Fiebers, das offensichtlich die einzige Ursache der schlagartigen Ohnmacht war und das nach Ende diverser Infusionen sofort wieder schnell und stark anstieg im Klaren gewesen, wäre es bereits nach der ersten Infusion ausgeblieben. Die Ärzte erwähnten schon, dass offensichtlich ein Virus die Körpertemperatur immer wieder hochtrieb, nur eben nicht welcher.

    Ich meine, es ist kein Schaden zu wissen, daß plötzlich auftretende Ohnmacht mit unbemerkt hoher, nicht gespürter Körpertemperatur evtl. dem Hanta - Virus geschuldet sein könnte, erst recht wenn sie bei Menschen auftritt, die in Wald, Feld und Flur viele ungewaschene Gewächse in den Mund nehmen.

    Gruß - Franz

    Hallo Pilzler,

    zweifellos ist unsere Hauptsaison zu Ende. Man findet nur noch paar Außenseiter oder Freunde niederer Temperatur. Die Marone von heute hatte wohl ihren saisonalen Auftritt verpasst. Mir schien, sie schlief schon wieder und das durfte sie auch beibehalten. :)

    Gruß - Franz

    Hallo Thomas,

    ich wurde nie über Ergebnisse informiert. Sehr wahrscheinlich tappten die Ärzte ob des immer wiederkehrende hohen Fiebers, das ich übrigens nicht spürte, auch im Dunkeln. Bei meiner Hausärztin wurden zwar ärztliche Informationen eingeholt (z.B. bezüglich Zecken), aber offenbar gab es keine Anhaltspunkte. Ich wurde aber mehrmals auf körperliche Schwachpunkte untersucht. Ergebnis: Alles o.k. Das macht die Sache erfreulich.

    Gruß - Franz

    Hallo Pilzler,

    sehr wahrscheinlich hatte mich diesen Sommer das Hanta-Virus erwischt. Zu Anfang nach der Skype-Verbindung mit meinem Sohn (wohnhaft London) brachte ich nur diesen Satz raus: "Mir geht es hundsmiserabel", dann viel ich bewußtlos vom Stuhl. Filius hat von London aus sofort die örtliche Klinik informiert und bekam den weiteren Verlauf durch mein noch aktives, am Boden liegendes, aktives Mikrofon vollständig mit. Meine Frau hörte im Nebenzimmer den Bums, lief zum Nachbarn und der informierte(ebenfalls) die örtliche Klinik. (Er bekam die für ihn unbegreifliche Info, daß der Krankenwagen bereits unterwegs sei). In der Klinik lag ich dann 2 Wochen und bekam rund um die Uhr diverse Infusionen und wurde auf alle möglichen Ursachen des immer wiederkehrenden hohen(40 Grad) Fibers untersucht, manchmal sogar mehrfach, aber dessen Ursache und die bei Bewegung sehr schmerzende Bauchmuskulatur(möglicherweise eine Spätfolge des Sturzes vom Stuhl) war nicht zu ermitteln. Offensichtlich wurde letztlich doch die richtige Infusion gefunden, denn nach knapp 2 Wochen wich beides allmählich und seither bin wieder völlig genesen.

    Gruß - Franz

    Hallo Pilzler,

    diese Judasohren fruchten bei Kälte sehr oft und immer ausgedehnter. Der weiße Baum daneben ist auch ein Holunder und wird immer weißer. Besteht zwischen beiden durch die Ohren eine Beziehung?

    Gruß - Franz

    Hallo Pilzler,

    beim Betrachten dieses Fotos keimte folgende Frage:

    Ist es bei Pflanzen und Pilzen eigentlich ausgeschlossen, daß es bei gleicher Art eine ähnliche Rivalität gibt wie im Tierreich zur Erhaltung eigener Gene ??

    Gruß - Franz

    Hallo Matthias,

    sorry, ich habe keinen Beitrag abgesandt. Nach der Überschrift hatte ich abgebrochen, weil im Beitragsbereich sich schon ein fremder Text befand und mir das komisch vorkam.

    Mein beabsichtigter Beitrag sollte lediglich erfragen, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, daß ein im Eis eingeschlossener Pilz(Ötzi) nach 5000 Jahren noch bestimmbar ist.

    Gruß - Franz

    Hallo Andy,

    Lepista hatte ich bei meinem Fund von Anfang an im Verdacht und zunehmend erhärtete er sich auf L densifolia und irina, wobei ersterer allmählich in den Hintegrund tritt. Allerdings irritieren mich etwas stachlige Sporen. An meinem Fund habe ich weder Stacheln noch den Keimporus bemerkt. Aber Sporenpulverfarbe, Fundzeit und -ort sind gleich und Statur und Farbe sehr ähnlich. Der Geschmack ist mild und der Geruch schwach und für mich ohne Bezug.

    Gruß - Franz

    Hallo Rigo,

    seit gestern habe ich offensichtlich dasselbe Problem wie Du. Jede Wette, mein Fund ist von derselben Art wie Deiner und auch ich bin ratlos.

    Gruß - Franz

    Hallo Baumi,

    sorry, in dieser Sache bin ich überfragt. Der Birkenporling ging nur mit, weil er so frisch war und so gut roch. Ursprünglich sollte er nur einen Tee geben, aber die Recherche im Netz verleitete zu mehr. Dennoch bleibt es sehr wahrscheinlich nur ein Gag - mehr nicht. Wenn ich mich recht erinnere, heißt der Pilzpapst dafür mit Familienname Kunde (Hans Heinrich oder so ähnlich). Schaue ins Netz, da steht etliches über den Birkenporling.

    Gruß - Franz

    Hallo Baumi,

    wenn Du mich fragst, dann ist meine Antwort "beliebig". ^^ Wenn Du Frau Lüder(die ich übrigens schätze) fragtest, dann wäre die Antwort 4 x 3 Tropfen täglich. Ich hatte ihr ein wenig bei der Verarbeitung des Birkenporlings zugeschaut.

    Gruß - Franz

    Hallo zusammen,

    meinen Ötzipilz fand ich vorgestern. Wird mit Frau geteilt. Eine Hälfte wird Tee, die andere alkoholischen Essenz. Wer was bekommt, wird nicht verraten. ;)

    Gruß - Franz