Beiträge von Rigo

    Hallo zusammen!


    Eines möchte ich dann doch noch nachreichen. Nämlich die Art und Weise wie die Pilze eintrocknen.

    T. aurantia: Trocknet zu einem kompakten Knubbel zusammen. Oben!

    T. mesenterica: Schrumpelt zu einem fein blättrigen Gebilde. Mitte!

    T. Mesenterica. agg. Schnurrt in gleicher Weise wie T. mesenterica. Unten!


    LG Rigo

    Hallo zusammen!


    Und ja Mistwetter, -10° C.


    Schlüsseln geht halt nur mit allen Zutaten. Ohne Sporengröße und schwärzend ja/nein wirds nix. Und so Aussagen wie meist nicht schwärzend sind sehr "wertvoll" pffff. Oder, Sporen meist größer als...aber es gibt auch Kollektionen mit kleineren Sporen...Pfffff!


    P. fimbriata/frondosae, genauer wirds nicht!


    LG Rigo

    Hallo,

    nun steh ich hier und kann nicht anders…. Odyssee der Zitterlinge!


    Zuerst habe ich wie oben zu sehen war den linken Pilz der 1. Aufnahme untersucht. Mit dem Ergebnis, dass die Sporen mit >11.08 µ, etwas zu groß erschienen. Basid. ~<>15 x 16 µ.

    Dann widmete ich mich dem Fruchtkörper auf der 2. Aufnahme. Mit dem Ergebnis, dass die Sporen mit <10 µ nun passten. Auch die Basidiolen schienen was kleiner zu sein, 13-15 x 12-13 µ.

    Danach sammelte ich heute das Stöckchen aus der 1. Aufnahme mit dem noch darauf sitzenden rechten Pilz auf.

    Das Ergebnis war, Basidiolen von 14-18 x 12-16 µ. Sporen müssen noch warten!

    Sonst alles im Rahmen der beiden ersten Untersuchungen.


    Dann heute ein Goldgelber Zitterling, wunderschön an einem noch hängenden aber abgestorbenen Ast einer noch recht guten Eiche, ohne Schichtpilze. Habe ich mitgenommen und das Ergebnis meiner Untersuchung lässt, für mich, nur den einen Schluss zu, dass die Sporen Range von Tremella aurantia erweitert werden sollte. Die Mikromerkmale von Tremella mesenterica sind ganz erheblich unterschiedlich zu T. aurantia. Das Hyphen Netzwerk im gesamt Kontext der Pilze ist viel lockerer und die einzelnen Hyphen sind viel geradliniger. Auch diese Nadelöhr artigen Schnallen sind oft und gut zu erkennen. Die breiteren Hyphen sind sehr selten. Die Basidiolen sind riesig im Vergleich zu T. aurantia mit 20-31 x 14-24 µ und deutlich ovaler. Die im Präparat gesichteten Sporen messen 14,2-18,7 x 12,7-16,7 µ was ich morgen noch zu erhärten versuche.


    Hier das Ergebnis des Vergleiches von Heute

    Verzeiht mir meine Penetranz die ich hier mal wieder an den Tag lege und schenkt mir noch ein wenig Interesse… ;)

    LG Rigo

    Hallo nochmal.


    Was soll ich sagen, wenn die Sporen zu groß sind, sind sie eben zu groß! Vielleicht kommt es ja vor, dass der Zystidenrindenpilz und der Striegelige Schichtpilz am selben Substrat gleichzeitig vorhanden ist! Beim Menschen soll es ja schon vorgekommen sein, dass man sich Läuse und Flöhe gleichzeitig eingefangen hat. ;)


    Ok. ich hab den einen Fruchtkörper, der direkt auf dem Schichtpilz wuchs heute aufgesammelt und war überrascht. Ziemlich ähnlich aber alles eine Nummer kleiner und die Basidiolen nicht so deutlich gekammert. Letzter maßen 13-15 x 12-13 µm. Die Sporen im Präparat kamen auf 6,5-8,5 x 6-6,7 µm. Ein rundes Gebilde von 7,7 µm Ø war auch dabei? Konidien können wohl beide bilden!

    Sporen aus einem Abwurf reiche ich nach!


    Also dieser hier war heute dran...

    Und so sah das innen aus!


    LG Rigo und Danke für euer Interesse und Feedback!

    Hallo Pablo Und Uwe,


    Oder sind vielleicht beim Messen hier und da Fremdsporen reingerutscht, oder sogar abgepurzelte Basidiolen (an der Basalsepte abgerissene Basidiolen sehen mitunter aus wie Sporen)?

    In der Tat dachte ich bei den Basidiolen erst an Riesensporen und musste mir erst Vergleiche ansehen. Ich habe noch Sporen und werde morgen Mikroskop neu Eichen und nochmal nachmessen! Es sind auch nur ein paar wenige so groß! Blöde Pilze ;)


    LG Rigo

    Hallo zusammen!

    Ganz sicher bin ich mir noch nicht bei der Bestimmung, weil die Sporen laut anderen Beschreibungen etwas groß sind.


    Ich hoffe also auf eire Meinung!

    LG Rigo


    Liegendes Laubgehölz an Feldwegsaum, 380 m/üNN.

    Nah bei Stereum hisutum.


    SPP: Weiß

    SP, Abwurf: 7-11,8 x 6,5-9 µm.

    SP. Q= 1,1-1,4 µm (1,2).

    Konidien im Präparat, vorhanden: ~3 µm.

    Konidien im Abwurf, nicht vorhanden.

    Basidien mit Schnallen an kurzen und langen Hyphen. 2- 3- und viergeteilt. ~<> 15 X 16 µm, meist rund.

    Dickere Stützzellen sind vorhanden.


    Pilz behält nach dem Trocknen seine blättrige Form, verliert aber stark an Volumen.

    Dieser Pilz wurde untersucht.

    Diesen Pilz habe ich zuerst gefunden. Wegen der Eindeutigkeit ließ ich ihn stehen, was mich heute ärgert!

    Hallo,


    nochmal vielen Dank für das rege Interesse, Feedback und Lob!


    Zur Vervollständigung nun noch ein Bild mit den winzigen Sporen denn es hat tatsächlich einen Abwurf gegeben.

    Sporen Pulver: Weiß!

    Sporen: ~ <> 1 µm x ~<> 4 µm. Eine genaue Messung ist mir zurzeit bei der Winzigkeit nicht möglich.


    Noch einen Hinweis auf die Angaben bei 123Pilze zu dieser Art. Da steht "Sporenpulver Braun und Fleisch auch bräunlich"

    In meinem Buch, Der große Kosmos Pilzführer steht wie bei meiner Untersuchung zu sehen ist, SPP u. Fleisch weiß!

    Hallo zusammen,


    Ich hoffe sehr, dass ich mich nun nicht verrannt habe und hoffe auf eure Meinungen!


    An Laubholz (Weide) in 400m/üNN.


    Fleisch: Geruch und Geschmack unbedeutend.

    Chemische Reaktion auf koh 20%: Hut und Fleisch negativ. Poren verfärben sich dunkelbraun.

    Röhren: Gallertartig und lassen sich vom Fleisch gallertartig abschieben. Bis 1 mm lang.

    Hut: Filzig am Rand haarig, nicht striegelig.

    Basidien und Hyphen mit Breiten Schnallen.

    Hymenium mit kristallinen Gebilden.

    Sporen im Präparat winzig und Wurstförmig schmal. Für mich nicht messbar. Hoffe noch auf Sporenpulver!


    LG Rigo

    Hallo!


    Heute gleich zwei Spezies gefunden. Das heißt den Spaltporling hatte ich vorgestern schon gesehen und fotografiert, aber erst heute mitgenommen.

    Die Mikros habe ich noch nicht fertig, aber die Sporenmasse kommen hin.


    1. Veränderlicher Spaltporling

    2. Orangeroter Kammpilz.

    Hier habe ich lange dünne Basidien mit 2 Sterigmen und Hyphen mit Schnallen gefunden. Muss ich aber

    auch nachreichen.

    LG Rigo


    Nachtrag:

    Bei dem veränderlichen Spaltporling war das Mikroskopieren nicht wirklich einfach. Sehr zäher Kumpel!

    Der Orangerote Kammpilz war da schon zuvorkommender!

    LG Rigo