Beiträge von thiodaheri

    Hallo Pablo, Hallo Joe,


    so wie es aussieht lässt sich ohne Material kein abschließendes Urteil fällen. Ich hoffe nur, dass ich den Stumpf mit dem Bewuchs wiederfinde, da ich meist quer durch den Wald laufe. Aber wenn ich ihn finde werde ich Proben nehmen und Dir überlassen, Pablo. Dein Bild sieht schon recht vielversprechend aus.


    LG, Diether

    Hallo Joe und Pabo,


    danke für die Beurteilungen. Der erste Schichtpilz kann durchaus auch S. hirsutum sein. Bei den zweiten Beispielen habe ich den Tipfehler verbessert. Die grünen nach den Astschwindlingen sind jedenfalls vom letzten Jahr. Der starke Regen ließ sie so frisch aussehen. Aber bessere Unterseiten gibt's da jetzt nicht, wenn ich sie überhaupt wiederfinden solte. Reinlinsen wäre vielleicht erst sinnvoll, wenn sich neue Fruchtkörper gebildet haben sollten. Irpex wäre eine Erklährung für die Stachlige Unnterseite. Gut, jedenfalls für ein Fragezeichen. Ceratiomyxa fruticosa ist ein Aggregat. Gut möglich, dass der Schleimi eine Variation davon ist. Er war tatsächlch so Neongrün, wie auf dem Foto. Wahrscheinlich kommt es auch bei Pilzen oder auch Schleimpilzen, wie in der Botanik , vor dass Arten mit ihrer Artbildung noch nicht abgeschlossen sind. Sie sind dann sehr variabel. Danke für Eure Antworten,

    LG, Diether

    Weiter geht's mit:


    Striegeliger Schichtpilz, Stereum hirsutum:


    Am Geäst am Boden



    Und hoch oben im toten Laubbaum:


    Schließlich noch ohne Idee von mir:



    Ein Anfang aus dem noch manches werden kann. Einfach schön.


    Und Schleimiges, exotisch gefärbt:




    Das ist die zweite Ladung, ich hoffe jetzt hat's geklappt.


    LG, Diether

    Hallo, tut mir leid, dann versuch ch es mal in zwei Schüben, vielleicht waren es zu



    Runzeliger Schichtpilz, Stereum rugosum:






    Astschwindling, Marasmiellus ramealis:




    Die dunklen Füße mit den Weißen Schüppchen sind gut zu sehen.


    Buckel-Tramete, Trametes gibbosa:


    Die Unterseite ist schon so verwittert. Man erkennt nicht mehr, wass es sein soll.


    Rotbrauner Zitterling, Phaeotremella folacea: (Ist nur Vermutung)




    Das für's erste die nächste Ladung kommt gleich.


    Hallo liebe Pilzfreude,


    leider kene Mycorhiza- Fruchtkörper oder irgendwas Verwertbares, dafür tolle Bilder. Ich habe mal gewagt einige davon zu benennen und bin gespannt, was unsere Experten dazu sagen.


    Runzeliger Schichtpilz, Stereum rugosum: 123pilze.de/000Forum/index.php?attachment/62771/


    123pilze.de/000Forum/index.php?attachment/62772/


    Astschwindling, Marasmiellus ramealis:


    123pilze.de/000Forum/index.php?attachment/62773/


    123pilze.de/000Forum/index.php?attachment/62774/ Die dunklen Füße mit den Weißen Schüppchen sind gut zu sehen.


    Buckel-Tramete, Trametes gibbosa: 123pilze.de/000Forum/index.php?attachment/62775/Einfach schön!


    123pilze.de/000Forum/index.php?attachment/62776/ Die Unterseite ist schon so verwittert.


    Rotbrauner Zitterling, Phaeotremella folacea: (Ist nur Vermutung)123pilze.de/000Forum/index.php?attachment/62777/


    123pilze.de/000Forum/index.php?attachment/62778/


    Striegeliger Schichtpilz, Stereum rugosum: 123pilze.de/000Forum/index.php?attachment/62780/


    123pilze.de/000Forum/index.php?attachment/62784/ Am Geäst am Boden


    123pilze.de/000Forum/index.php?attachment/62785/


    Und hoch oben im toten Laubbaum:

    123pilze.de/000Forum/index.php?attachment/62786/


    Schließlich noch ohne Idee von mir:


    123pilze.de/000Forum/index.php?attachment/62787/

    123pilze.de/000Forum/index.php?attachment/62788/ Ein Anfang aus dem noch manches werden kann.


    Und Schleimiges, exotisch gefärbt:


    123pilze.de/000Forum/index.php?attachment/62789/


    123pilze.de/000Forum/index.php?attachment/62790/


    Blutmilchpilze sind überall, außerdem noch ein Rehbrauner D. und winzige Schwefelköpfe. Das sieht jetzt ziehmlich viel aus, aber in Wirklichkeit ist der Wald noch recht leer, was Pilze angeht. Ich hoffe die Bilder machen Spaß.


    LG, Diether

    Hallo Thomas,

    toll, danke für die ausführliche Beschreibung. Klar ist das für den Notfall, aber doch gut zu wissen. Gewässer mit der Gefahr von chemischer Verschmutzung, wenn es z.B. Lanndwirtschaft im Vorlauf gibt, sollte man wohl ganz meiden. Jedenfalls, klasse, dass Du Dir so viel Mühe gemacht hast es uns so ausführlich zu beschreiben.


    LG, Diether

    Hallo Thomas,

    nicht schlecht, tolle Idee. Man kann ja auch so einen Wassersack benutzen, den man an einen Ast hängen und immer wieder verwenden kann. Aber ein paar Fragen gäb es noch:

    Kann man frisches, wie trockenes Holz verwenden?

    Wie lange dauert es, bis die Tasse voll ist?

    Und wie muss vorgefiltert werden, Papierfilter, Kohlefilter oder was?


    LG, Diether

    Hallo Pablo,


    das stimmt natürlich im Grunde. Allerdings sind, wenigstens in der Botanik, die deutschen Namen auch standartisiert, was manchmal zu eigenartigen Bezeichnungen führt. Natürlich werden volksübliche Namen unter Umständen für verschiedene Arten gebraucht. Sie sind eben nicht wissenschaftlich. Darum wunderte es mich, dass im 123-Lexikon unter: Nach Gattungen suchen die deutschen Namen aufgelistet sind. Für deutsche Namen die Bezeichnung Gattung zu benutzen, beudeutet, dass sie auch hier standartisiert sein sollten. Hat 'n Weile gedauert, bis ich gemerkt habe, dass man erst auf der Seite Nach Gattungen suchen , die Schaltfläche zu der Liste der mykologischen Namen findet. Da ist die Suche natürlich eindeutiger. Aber ich bin jetzt im Ruhestand und da sind die Dinge nicht mehr so zwingend. Klar, bei Pilzen kann die Eindeutigkeit ziehmlich gesundheitsfördernd sein;).


    LG, Diether

    Danke Pablo, wirklich viele Bilder!:blush: Danach passt ja T. terrestris gut. Im Lexikon gibt es allerdings auch ein paar Bilder unter Thelephora, unter Erdwarzenpilz fand ich keinen Eintrag:smilec:.


    LG, Diether

    Hallo Andy,


    es reitzt mich auf die ersten zwei Bilder zu reagieren. Auch wenn ich noch nicht so viel Erfahrung habe. Man sollte wissen, was der schwarze Lump vom ersten Bild angestellt hat und was Habitus ist. Wenn das alles so als Pilz aussieht, glaube ich nicht, dass noch groß was anderes draus wird. Wie wär es denn in Richtung Mehlstaubporling, Posita rennyi? Nicht, dass es das wär, aber so etwas in der Art. Ich habe mal etwas ähnliches in Schweden gefunden und wüsste auch gern, was es ist.



    LG, Diether

    Ich sag''s Euch: Zwiebeln und Staudensellerie und die Pilze in Butter gebraten. Kartoffeln weich gekocht und geschnitten und mitgebraten. Gut durch gebraten ohne dass es schwarz wird. Pfeffer und Salz und zum Schluss viel frischer Dill und Petersilie. Der Wahnsinn!:cheeky:


    Grüße aus'm Sauhag, Diether

    Hallo miteinander,


    letzte Woche hat es ja nun etwas geregnet und am Sonntag etwas mehr. Gestern war ich im Wald und fand erst mal nichts. Keine neuen Täublinge, keine ersten Röhrlinge, nicht mal Kleinzeugs. Die Austern, die ich stehen ließ hat auch sonst niemand mitgenommen und sind jetzt überreif. Ich hoffe die Schnecken lassen noch ein paar zum aussporen stehen. Natürlich ist der Wald wunderschön und voller Zecken:smilec:. Aber dann, mitten im tiefsten Dickicht endlich die ersten Stockschwämmchen:



    So sehen sie bei feuchtem Wetter aus.


    Gleich daneben noch ein Pluteus cervinus.



    Später fand ich am Weg noch einen alten Stumpen mit Stockschwämmchen,, die aberschon zu vortgeschritten waren, um noch einige von ihnen auszuwählen. So- alles in allem, trotz der mangelndenn Vielfalt, doch noch ein erfreuliches erlebniis!


    LG, Diiether

    Danke Jörg für die Bilder.

    Da sieht man deutlich, dass die Lamellen nicht weit herrunter laufen und auch kein Filz am Fuß zu sehen ist. Dann warens wohl doch die Eisheiligen. Oder es sind tatsächlich P. cornucopidae. Wenn es die Austern--Zuchtform ist, hat sie sich im ganzen Wald verbreitet.


    LG, Diether

    Hallo Jörg,


    danke, dass Du es trotzdem noch getan hast. Ich hatte selber Zweifel und wollte die Diskussion noch mal anfachen. Auch die Jahreszeit stimmt gar nicht mehr für Austern. Allein die Eisheiligen solllten nicht gereicht haben, Austern zu aktivieren. Ich habe eher an Pleurotus pulmonaris gedacht. Aber mir fehlen Erfahrung und Wissen um es herraus zu finden. Sehen nicht die Pilze auf Deinem ersten Foto von 2013 nach Rillstieligen Seitlingen aus? Es ist schwer von Fotos aus zu gehen. Die Optiken überschneiden sich in den verschiedenen Stadien.


    LG, Diether

    >Und da der schnelle Profit für unsere Waldbesitzer ohnehin nicht mehr gegeben ist, könnte man ruhig überlegen, ob die Holzernte im Ruck-Zuck-Verfahren mit schwerstem Gerät echt noch nötig ist.<


    Hallo Diether,

    Sterbende Wälder sind nicht falscher Methoden der Holzernte geschuldet, wenigstens nicht hauptsächlich. Kranke Bäume sind die Folge von zu wenig und vergifteter Nahrungsaufnahme und sich verändernder Umweltbedingung.

    Hallo Franz, natürlich sind sterbende Wälder nicht die Folge von Erntemethoden. Dadurch werden sie nur zusätzlich belastet. Die Ursachen sind viele. Das bedrohlichste ist z.Z. wohl einfch die Dürre. Dürremonitor Deutschland - Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung UFZ

    LG, Diether

    Hallo Andy,

    ich bin auch kein Profi, aber ich habe mich eine Zeit lang für Geologie intressiert und ich finde es tatsächlich spannend. Die Geologie SW-Deutschlands ist ziehmlich interessant, die der Alpen natürlich viel komplizierter. Denkst Du der genaue Ph-Wert ist so wichtig? So eine Übersichtskarte, wie in dem Link, zeigt ja wo Kalk und wo Selikat vorkommt. Ich denke das alleine das schon sehr aussagekräftig ist. Die Teststreifen sind, glaub ich für Flüssigkeiten.

    LG, Diether

    Hallo Leute,


    danke für Eure Antworten. Ja, mit den Schleimpilzen wird es allein mit den Bildern nicht gehen. Ich willl sie aber nicht kaputt machen. Ich glaube aber, dass es sich bei beiden um eine Art handelt. -Auf den Bildern sieht das alles so reichlich aus. Das war aber wirklich alles in dem ganzen Wald. (Jedenfalls, wo ich vorbeigekommen bin.) Noch dazu waren alle Funde neben Wegen. Tiefer im Wald fand ich nichts mehr. Obwohl wir auch eine Menge liegengebliebenes Sturmholz haben. Bei dem Frauen-Täubling bin ich ziehmlich sicher. Soviel grüne gibts ja nicht, allerdings kenne ich nur, was so in Büchern steht, es gibt so viele. Aber so weit stimmt alles, Brüchigkeit und Elatizität der Lamellen usw.. Jedenfalls hat er geschmeckt! Ich tue mich bei anderen Farben auch sehr schwer. -Und feuchter ist es bei uns auch nicht, Andy, sozusagen furztrocken. Ich wundere mich auch, dass jetzt die Austern so loslegen. Und die Schleimpilze, die so schutzlos aussehen. Sind sie aber wahrscheinlich nicht. In den Holzlagen hält sich die Feuchte wahrscheinlich. Der "Sauhag" liegt liegt im wesendlichen im Lias, bei + - 350m. Das ist die unterste Juraschicht, auch Schwarzjura genannt. In den Bachtälern erreicht der Wald die Käuperschicht (Buntmergel und Sandsteine), zu der die meisten schwäbischen Bergwälder zählen. Kalkhaltig sind alle unsere Böden, bis auf den Schwarzwald. Wenn auch Im Schwarzjura längst nicht so viel Kalk steckt, wie in der Schwäbischen Alb (Weißjura). Eine dicke Löslehmschicht ist charakeristisch für die Filder-Hochebene, in der sich der Schwarzjura bis an den Süden von Stuttgart erstreckt. Verzeiht mir, wenn ich Euch zutexte. Das war 'n knappe Antwort :-).


    LG, Diether