Beiträge von Marcus

    Hallo,


    diese Pilze sah ich am 14.05.2021 in einem Laubwald diese gallertartigen Gebilde, Fruchtkörper zwischen 0,5 cm und 6 cm groß, an einem umgestürzten Baum/Strauch (Holunder?). Geruch neutral. Könnte Auricularia auricula-judae stimmen?



    VG Marcus

    Hallo zusammen,


    gestern war es endlich so weit. Es ging noch mal hin. Schon aus einigen Metern Entfernung konnte ich sehen: Der Pilz steht noch. Und er ist gewachsen, hat seinen Hutdurchmesser mit nun fast 30 cm etwa verdreifacht. Und er hat Wasser aufgenommen, mehr als er offenbar speichern kann und gibt es nun tropfenweise wieder ab. Die Haut lässt sich leicht abziehen. Und der Geruch dieses ziemlich matschigen Pilzes: ganz klar gurkenartig. Nur die Konsistenz passte nicht zur Gurke - wahrscheinlich einfach zu viel Wasser.




    Und dann schaute ich endlich auch mal auf den Baum, an dessen Fuss der Pilz steht. Ich meine, es dürfte eine Gemeine Esche (Fraxinus excelsior) sein:



    VG Marcus

    Hallo,


    diesen Pilz, ca. 9 cm hoch, ca. 4 cm im Durchmesser, Geruch pilzartig, sah ich am 10.05.2021 an einem von Laubbäumen umsäumten Teich nördlich von Halle (Saale). Liege ich mit Morchella esculenta richtig?



    VG Marcus

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für eure Beiträge. Leider war es mir heute dann doch zu feucht für einen erneuten Besuch. Morgen wird es wohl nicht besser, aber für Freitag habe ich mir den Besuch fest vorgenommen. Ich hoffe, der Pilz (es war bisher nur einer) übersteht den morgigen Feiertag und insbesondere Wolpertinger schlagen nicht zu.


    VG Marcus

    Hall Pablo,


    in der Tat erinnerten mich die Pilze eher an Trockenpilze. In den nächsten Wochen werde ich sicher noch mal vorbei schauen und explizit die Unterseite in den Blick nehmen.


    VG Marcus

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für die Bestätigung. Einen besonderen Geruch, insbesondere nach Mehl oder Nuss habe ich leider nicht wahrgenommen. Sollte ich also nach dem Regen in den nächsten Tagen noch einmal hin und quetschen etc? Die letzten Tage war es hier doch ziemlich trocken und gerade gestern und heute auch ziemlich warm.


    VG Marcus

    Hallo,


    in einem Laubwald sah ich am 09.05.2021 diesen Pilz, Hutdurchmesser ca. 10 cm , Stiel ca. 5 cm dick, Geruch neutral. Ich meine, es könnte Cerioporus squamosus sein.



    VG Marcus

    Hallo Uwe,


    es ist leider sowohl bei den Trivialnamen als auch bei den wissenschaftlichen Bezeichnungen so, dass sie manchmal überhaupt nicht passen. Aber mit dem Wissen von heute lässt sich leicht reden.


    VG Marcus

    Hallo Pablo,


    Regen sollte aber auch nur sehr maßvoll fallen. So lange in einem Laubwald das Blätterdach schützt, gern, aber nicht, wenn es überhand nimmt mit dem Regen.


    VG Marcus

    Hallo Pablo,


    vielen Dank für deine umfangreichen Ausführungen.


    In der Tat erscheint mir Fichtenporling als Trivialname ungeeignet, wenn die Fichte nur eines von vielen Lieblingssubtraten ist. Allerdings mag dies jemand, der den Pilz in einem reinen Fichtenwald antrifft anders sehen.


    Aber durch das variable Äußere scheint auch eine Alternative, die sich auf Äußerlichkeiten bezieht, nicht viel besser. Ein z. B. komplett rotes Exemplar als Weißrandigen Baumschwamm zu bezeichnen, passt ja auch nicht unbedingt.


    VG Marcus

    Hallo Pablo,


    vielen Dank für die Bestimmung dieses Pilzes.


    Leider kam ich noch nicht wieder hin - heute ist es mir einfach zu windig und dort vor Ort stehen noch zu viele wacklige Bäume (aus welchem Grund auch immer einzelne Kiefern in einem Wald, der von Windbruch, Trockenheit und Borkenkäfern geschädigt ist, nicht gefällt worden sind, erschließt sich mir nicht, zumal die übrigen Bäume nicht unbedingt gesund aussehen).


    VG Marcus

    Hallo Pablo,


    vielen Dank für die Bestätigung.


    Interessant, dass gerade auch Fomes fomentarius, Zunderschwamm in seiner Färbung so variabel ist. Macht es für die Bestimmung aber auch nicht einfacher. Aber daran denkt der Pilz natürlich nicht.


    VG Marcus

    Hallo,


    am 01.05.2021 sah ich nördlich von Halle (Saale) an einem Kiessee auf dem Stamm einer toten Birke diesen ca. 4 cm breiten Pilz. Geruch: pilzartig, Zustand: fest, trocken.


    Die Oberseite erinnert aus meiner Sicht sehr stark an Trametes hirsuta. Beim Blick auf die Unterseite konnte ich diese Art und auch die Gattung Trametes aber direkt ausschließen - es fehlen die Poren. Gelandet bin ich schließlich bei Stereum sp., wobei ich die meiste Übereinstimmung mit Stereum subtomentosum gefunden habe, ggf. S. insignitum oder S. hirsutum. Falls es tatsächlich um diese Arten geht, sollte ich wohl noch mal hin und reiben und schauen, ob ich eine Gelbfärbung beobachten kann, um S. subtomentosum bestätigen/ausschließen zu können.



    VG Marcus

    Hallo,


    diese Pilze sah ich am 01.05.2021 an einem Kiessee nördlich von Halle (Saale) an einem Baumstumpf. Durchmesser ca. 9 cm, Zustand fest (daher kein Schnittbild). Ich meine, wenn der Pilz im Herbst schon da gewesen wäre, hätte ich ihn wahrgenommen (an dem Fundort war ich ziemlich oft). Entweder war ich blind oder die Pilze damals noch zu unscheinbar oder die Pilze einfach noch gar nicht da.


    Auch wenn meine Aufnahmen von Fomes fomentarius aus dem letzten Herbst, die ich in diesem Jahr noch einmal besuchte, doch etwas anders aussehen, lande ich bei meinen Bestimmungsversuchen irgenwie immer wieder bei Fomes fomentarius (nur eben etwas jünger). Vielleicht liege ich aber auch daneben ...



    VG Marcus

    Hallo Veronika,


    vielen Dank für die Bestätigung.


    Kiefer möchte ich nicht ausschließen. Dort liegt/steht eine Menge Totholz. Spätestens im Herbst erwarte ich dort noch mehr Pilze.


    VG Marcus

    Hallo Frank,


    kein Problem - bereits erledigt.


    Beim Schreiben des doppelten Beitrags war erst eine Fehlermeldung erschienen (und es später noch einmal zu versuchen) und dann war der Beitrag doppelt. Durch den Seitenwechsel war mir dies dann leider nicht aufgefallen.


    VG Marcus

    Hallo,


    am 29.04.2021 schaute ich noch mal nach, was aus dem Pilz geworden ist. Und: Der Baum ist ohne sichtbare Pilze:



    Die Pilzkörper liegen daneben:




    Also im Grunde genügend Platz für eine neue Pilzgeneration. Der Baum sieht aber schon etwas geschädigt aus. Es wäre schade, wenn er einem Sturm zum Opfer fiele oder im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht Hand angelegt wird, immerhin steht der Baum direkt an der Straße.


    VG Marcus

    Hallo,


    ohne Zweifel nicht an einer Birke (Pilz an toter Birke) sah ich am 01.05.2021 nur wenige Hundert Meter weiter diesen Pilz. Gewisse Ähnlichkeiten fielen mir bereits vor Ort auf. Und da der Pilz in seinem Äußerungen wohl durchaus variabel ist, würde ich auch hier, bei dem ca. 16 cm breiten Exemplar, auf Fomitopsis pinicola schließen. Den Geruch würde ich auch hier als pilzartig beschreiben. Den toten Baum bestimmen konnte ich leider nicht.



    VG Marcus

    Hallo Uwe,


    ich sehe ja inzwischen auch Fomitopsis pinicola.


    Neben den Angaben unter dem obigen Link hatte ich aber auch nach dem BLV die Art, dort unter dem Trivialnamen "Fichten-Porling" eher ausgeschlossen ("an lebendem und totem Nadel-, seltener Laubholz, vor allem Fichte"). Auch die Anmerkung im BLV hat mich eher von dieser Art abgebracht ("der Hut ist mit einer wachsartigen, mit dem Fingernagel eindrückbaren Schicht überzogen.") - diese Eigenschaft habe ich überhaupt nicht wahrgenommen.


    VG Marcus

    Hallo,


    am 01.05.2021 sah ich nördlich von Halle unmittelbar an einem Kiessee an einer toten Birke diese Pilze:



    Hut ca. 18 cm breit, Geruch: pilzartig, das kleinere Exemplar zäh, ledrig, das größere trocken, fest


    Allein schon die Färbung fand ich ziemlich auffällig. Daheim den BLV aufgeschlagen und aus der Erinnerung heraus gesucht - Phellinus igniarius könnte passen (Größe, Vorkommen, Zuwachskanten rostbraun). Beim Anblick weiterer Aufnahmen im Internet dann aber doch ganz schnell verworfen. Und auch die eigenen Aufnahmen - passt irgendwie nicht.


    Was könnte es dann sein? Von der Farbe her passte für mich Ganoderma pfeifferi. Nur der Glanz fehlt. Dieses Foto unter kupferlack4.jpg: kupferlack4.jpg


    und meine Zweifel waren weg. Dann aber den Text gelesen, erst im BLV: an lebenden Stämmen, seltener auch Stümpfen von Laubbäumen, besonders Rotbuch oder Eiche, selten. Passt nicht zu meinem Fund - Birke und dann auch nicht mehr lebend.

    Und dann unter: Kupferroter Lackporling (GANODERMA PFEIFFERI): an Laubbäume, gerne Buche und Eiche, meist ein Folgezersetzer, gelegentlich aber auch ein gefährlicher Schwächeparasit bei lebenden Bäumen.

    Kurzum: So richtig kann ich Ganoderma pfeifferi auch nicht erkennen - wobei das Äußere wohl recht variabel ist. Eine andere Art, die besser passen würde, habe ich bislang aber auch nicht gefunden.






    Unter dem größeren Exemplar war der Boden etwas heller (Sporenpulver?).


    VG Marcus