Beiträge von Marcus

    Hallo zusammen,


    am 05.04.2021 konnte ich sehen, wie Regen und Schneeregen das Aussehen des Pilzes beeinflussen:


    Die Pilze, die der Feuchtigkeit ausgesetzt waren, sahen doch deutlich frischer, farbenfroher aus:



    Das Foto, dass auch die wind- und damit regen-/schneeabgewandte Seite zum Vergleich zeigt, ist leider nicht besonders geworden. Es zeigt aber zumindest den farblichen Unterschied, rechts die Pilze, die trocken geblieben sind.


    Die Pilze rechts sehen noch so aus, wie sie links vor ein paar Tagen auch aussahen und fühlten sich auch deutlich fester an:


    Schon interessant, in der Natur zu sehen, was etwas Feuchtigkeit so macht. Und das innerhalb doch recht kurzer Zeit.


    VG Marcus

    Hallo,


    eigentlich wollte ich die freien Ostertage nutzen, ein paar Pilze zu entdecken. Am Ende war es (fast) nur ein Wiedersehen mit gereiften Pilzen.


    Von gestern:


    Die Einkerbung und der Ausschnitt sind gut zu erkennen:


    Und sieht der geputzte Pilz nicht immer noch sauber aus ...:


    VG Marcus

    Hallo zusammen,


    bereits am letzten Wochenende war ich noch mal vor Ort, leider vergeblich. Also keine Fotos von der weiteren Entwicklung der Pilze und erst recht keine Sporen. Echt blöd, aber vorher klappte es einfach nicht. Innerhalb einer Woche verschwindet so ein Pilz in der Regel ansonsten auch nicht spurlos. Pech gehabt.


    VG Marcus

    Hallo,


    am 25.03.2021 schaute ich mal wieder vorbei, leider bei eher ungünstigen Lichtverhältnissen (trüb und Wald).


    Aus meiner Laiensicht hat sich nicht viel verändert, selbst die Schnittfläche von "damals" sieht meiner Meinung nach noch ziemlich unverändert aus:



    VG Marcus

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für eure Beiträge.


    Ein Hinweis: Vergiss die Bestimmungsversuche nach Phänologie.

    Schade. Dabei dachte ich, abgesehen von Arten, die ganzjährig anzutreffen sind, wäre dies eine Möglichkeit, bestimmte Arten auszuschließen (immerhin sieht die Pilzsuchmaschine dies auch vor). Aber klar: Pilze schauen weder in der Bestimmungsliteratur, noch in der Pilzsuchmaschine nach, ob ihre Zeit gerade gekommen ist.


    Ich gebe zu, ich hätte eher an Galerina hygrophila gedacht, aber da sind ja u. a. noch die Velumreste, die diese Art dann doch eher unwahrscheinlich machen. Und Birken habe ich jetzt eher in zu großer Entfernung vom Fundort in Erinnerung. Allerdings habe ich nun bei diesem Pilz nicht nach Holzresten im Boden gegraben ...


    Kleine braune Pilze übersehe ich immer, da gibt es soooo viele Arten

    Momentan freue ich über jeden Pilz, den ich finde (so viele finde ich aktuell nicht bzw. suche ich an den falschen Orten). Und da ich die Phänologie noch zu sehr in den Vordergrund rückte, konnte ich an dem Pilz nicht vorbei.


    VG Marcus

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für eure Beiträge.


    Erst einmal natürlich schade, dass makroskopisch eine Bestimmung nicht möglich ist. Da dachte ich, im Frühjahr seien weniger Pilzarten vertreten und die könnten dann auch makroskopisch halbwegs sicher bestimmt werden. Aber so muss ich da wohl in den nächsten Tagen noch mal hin und ein Exemplar für meinen ersten Sporenabwurf einsammeln.


    Mikroskopisch wird schwierig - hier müsste ich mich dann doch mal entschließen, ein Mikroskop zu erwerben. Aber welches? Gesucht wird natürlich eine eierlegende Wohlmilchsau, die möglichst nur wenig Platz wegnimmt.


    VG Marcus

    Hallo,


    diesen Pilz sah ich am 20.03.2021 in einem Waldgebiet in Sachsen-Anhalt (geschädigte Kiefern durch Wind, Trockenheit, Borkenkäfer, Robinien, Eichen etc.), westlich von Aken auf dem Weg. Hutdurchmesser ca. 1,5 cm, Geruch: leicht pilzartig.


    Hinsichtlich der Bestimmung komme ich irgendwie immer wieder zu Galerina sp., finde aber keine passende Art, v. a. keine Art, die im März vorkommt (aber aber auch bei anderen Gattungen habe ich keine Art gefunden, die im März anzutreffen sein könnte). Ich habe mich wohl mit Galerina sp. in etwas verrannt, komme aber nicht wieder raus.



    VG Marcus

    Hallo,


    am 20.03.2021 sah ich an einer Kiesgrube nördlich von Halle (Saale) diese Pilze, Hutdurchmesser ca. 3 bis 6 cm, Geruch neutral, Konsistenz relativ weich und brüchig.


    Hinsichtlich der Bestimmung bin ich bei Entoloma sp., vielleicht Entoloma vernum, gelandet. U. a. die Zeit (März) passt zu dem Pilz, aber auch Größe, Farbe, ... Ich habe nichts gefunden, was nicht passt (und am Ende bestimmt etwas übersehen).



    VG Marcus

    Hallo Pablo,


    vielen Dank für deinen Beitrag.


    Kann ich irgendwie dazu beitragen, die Bestimmung dieser Trameten eindeutiger zu machen? Ich schaue gern noch mal vorbei. Worauf sollte ich besonders achten? Gelesen habe ich bislang, dass bei der Schmetterlings-Tramete das Fleisch auch an der Anwachsstelle dünn wäre.


    VG Marcus

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für die Bestätigung. Und Pablo noch ein großes Dankeschön für die Erläuterungen. "Striegelig behaart" passt ja auch viel besser zum Trivialnamen und auch die wissenschaftliche Bezeichnung geht eher in Richtung haarig und eben nicht samtig.


    VG Marcus

    Hallo,


    bereits am 05.03.2021 sah ich in einem Waldstück an einem Laubbaum (Art?) diese Pilze, Hutdurchmesser ca. 6 bis 8 cm, Oberfläche samtig.

    Ich meine eine Tramete zu sehen, tendiere u. a. angesichts der samtigen Oberfläche, Moosbewuchs und der Fundzeit sehr stark Trametes hirsuta. Zu Recht?



    VG Marcus

    Hallo zusammen,


    bereits am 09.03.2021 war ich noch mal dort, komme aber erst heute dazu, die Fotos einzustellen:


    Bei der zuletzt gezeigten Kollektion passt Trametes versicolor (Schmetterlingstramete). :thumbup:

    Die kommt auch gerne und oft mit Bjerkandera adusta vergesellschaftet vor, wobei die Fruchtkörper nacheinander erscheinen können, aber auch gleichzeitig und dann dicht an dicht.

    Zwischenzeitlch war ich unsicher, ob es tatsächlich der gleiche Baumstumpf war. Aber es ist tatsächlich der gleiche Stumpf, aktuell wachsen die Pilze nur an einer anderen Ecke:


    Am 21.10.2020:


    Aus ähnlicher Perspektive am 09.03.2021:


    Und sie wachsen auch gleichzeitig, mit mehr oder wenig viel Abstand an einem Baumstumpf:




    Und die Schnittbilder unterscheiden sich - eindeutig:




    Aber auch äußerlich sieht Trametes versicolor (Schmetterlingstramete) doch völlig anders aus:



    Im Nachhinein betrachtet frage ich mich schon, wie ich die beiden Arten verwechseln konnte. Aber manchmal sieht wohl doch eher, was man sehen möchte (und nicht, was tatsächlich zu sehen ist).


    VG Marcus

    Hallo Pablo,


    auf deinen Fotos werden die Unterschiede schon deutlich. Mal schauen, ob ich die Art hier auch mal entdecke. Kiefern und Fichten gibt es durchaus.


    VG Marcus

    Hallo Pablo,


    werde ich machen. So einen Pilz über einen längeren Zeitraum zu beobachten, ist schon interessant. Leider habe ich bei dem Pilz nur etwas spät eingesetzt. Aber jedes Ende ist ja auch ein neuer Anfang. Und ein Pilz hing nur noch an einer rankenden Pflanze. Das Ende ist also nicht mehr weit.


    VG Marcus

    Hallo Uwe,


    in der Tat müssen auch bessere Bilder her. Die Kamera wird auf jeden Fall dabei sein, wenn ich die Pilze demnächst noch mal besuche. Und es sollte eben nicht erst kurz vor Sonnenuntergang sein, v. a., wenn die Pilze mitten in einem kleinen Waldgebiet stehen. So künstliches Licht verfälscht leider immer etwas.


    VG Marcus

    Hallo,


    so richtig komme ich mit den Pilzen nicht weiter. Leider habe ich außer den Fotos auch keine weiteren Infos gesammelt, nicht gerochen/gefühlt - schließlich war ich mir ja sicher, den Pilz schon mal fotografiert zu haben. Und anhand der Aufnahmen lande ich irgendwie immer wieder bei Schmetterlings-Tramete (Trametes versicolor). Aber ich fürchte, die ist es ist nicht, oder?


    Ich muss dann wohl noch mal hin und weitere Infos einsammeln.


    VG Marcus

    Hallo,


    auch hier war ich am 06.03.2021 noch einmal. Die alten Pilze sind nicht jünger geworden, aber auch nach Schnee und Frost durchaus noch wiederzuerkennen:



    VG Marcus

    Die Fruchtkörper waren auch schon recht stark verwittert. Das ist auch ein bisschen eine Besonderheit bei Pholiota und auch Hemipholiota, weil die sich doch oft ziemlich hartnäckig gegen die letzten Schritte der Vergänglichkeit stemmen. Fruchtkörper in dem Zustand können bei geeigneter Witterung gelegentlich noch Monate überdauern.

    Hallo,


    allein schon ein Grund, noch mal zu schauen, wie nach fast zwei Monaten die Pilze aussehen. Wenn der Fundort nicht so markant gewesen wäre - ich hätte sie wohl nicht wiedererkannt:



    VG Marcus

    Hallo Veronika,


    vielen Dank für deinen Beitrag.


    Dann lag ich in diesem Fall ja gar nicht falsch mit meinem Bestimmungsversuch. Da ich Trichaptum fuscoviolaceum (= Trichaptum hollii) überhaupt nicht auf dem Schirm hatte, hätte ich mich schon gefreut, wenn die Gattung gepasst hätte. Am Ende passte aber auch noch die Art.

    So könnte es gern weitergehen.


    VG Marcus

    Hallo Alex,


    sorry. Ich war mir so sicher, dass es sich um den gleichen Baumstumpf handelt (so viele stehen da nun auch nicht rum). Also konnte es nur die gleiche Art sein. Aber klar: Da müssten die Poren ganz schön gewachsen sein.


    Wie gut, dass ich keine Pilze sammle und esse.


    Momentan sehe ich eher Ähnlichkeit mit einer Schmetterlings-Tramete (Trametes versicolor), komme gerade aber nicht dazu, dies näher zu prüfen.


    VG Marcus

    Hallo,


    am 05.03.2021 schaute ich endlich mal wieder vorbei, was aus den Pilzen geworden ist. Sie sind weiter gereift:



    VG Marcus