Beiträge von Timm

    In einem Stück relativ lichten Nadelwald (Fichten und Lärchen) habe ich in dieser Woche folgende zwei Gesellen gefunden. Die Hutoberfläche hat mich ihrer Samtigkeit und Farbe an den Samtfußkrempling erinnern. Die Proportionen von Stil und Hut jedoch gar nicht.

    Leider habe ich die Fotos vom Schnittbilder und aus anderen Perspektiven aus Versehen gelöscht. Im Schnittbild hat sich keine Verfärbung gezeigt (alles weiß-beigelich). Der Geruch war für mich unauffällig, am ehesten als pilzig zu beschreiben. Geschmack fast nicht vorhanden. Könnt ihr mir bitte trotz dieser dürftigen Angaben einen Tipp geben, so ich weiter suchen kann?


    Vielen Dank im Voraus

    Timm


    Hallo Jörg,


    eine sehr gelungenes Foto. Sehr guter Bildaufbau, sehr scharf, gute Belichtung und Farbwiedergabe. Ich bin hier im Forum auch in erster Linie wegen dem Fotografieren der Pilze gelandet und entdecke erst so nach und nach , welche Bereicherung es ist, auch zu wissen, was ich fotografiere. Mit mehr Wissen ist es auch wesentlich einfacher, die Pilze zu finden, die ich fotografieren will.

    Herzlich willkommen!

    Von wo in Deutschland kommst du denn?

    Vielen Dank für die Bestimmungshilfe und das Feedback!

    Uwe, den Knopfstieligen Rübling finde ich als Tipp ziemlich überzeugend. Vor allem da er auch gedrehte Stiele haben kann. Auch die Lamellenform würde passen.

    Schupfnudel, auf Faserling wäre ich nicht gekommen. Könnte aber gut sein. Welcher von denen würde ich erstmal offen lassen.

    Rigo, ich stacke meine Bilder, verwende aber keinen Weichzeichner.


    Liebe Grüße

    Timm

    Liebe Pilzfreunde,


    Ende August war ich eine Woche in Thüringen im Urlaub und habe unter anderem die Pilze unten fotografiert. Leider finden ich keine Vermutung, um was es sich hier handeln könnte.

    Mir ist bewusst, dass eine Bestimmung anhand eines Fotos nicht sicher gelingen kann. Aber vielleicht habt ihr ja einen Tipp mit welchen Pilzen ich meine Funde vergleichen.

    Ich habe mir fest vorgenommen, in solchen Fällen in Zukunft genauer zu dokumentieren, was ich vor mir habe. Aber das geht nur, wenn ich alleine unterwegs bin...


    Pilz 1: auf einem alten, morschen, vermoosten Buchenstamm, ca. 12 cm hoch, Hutfarbe von oben beige-bräunlich


    Pilz 2: ebenfalls zwischen Buchen, jedoch jungen im Unterholz, mehrere dieser Pilze auf einem Fleck, beige Hutoberseite, ca. 4cm hoch


    Pilz 3: Mischwald, am Wegesrand zwischen Blättern, relativ dunkler Waldstelle, ca. 6-7cm hoch


    Pilz 4: auf einem alten, morschen, vermoosten Buchenstamm, ca. 3 cm hoch


    Pilz 5: am Wegesrand an einer hellen Stelle, zwischen Straße und Mischwald, ca. 3 cm hoch


    Pilz 6: Schleimpilz auf Baumstumpf (vermutlich Fichte), ca. 4 cm im Durchmesser



    Vielen Dank im Voraus für alle Bemühungen mir zu helfen!

    Hallo in die Runde,


    danke für die Nachfragen.

    Veronika, nord-westlich von Rostock gibt es direkt an der Küste einen kleinen Ort namens Nienhagen. Dort gibt es den Gespensterwald. In ihm sind die Fotos entstanden.

    Ulrich, ich fotografieren mit der x-T2 von Fuji. Als Objektiv nutze ich ein 60mm Makroobjektiv von Zeiss oder das 16mm Weitwinkel von Fuji. Mit dem kann ich sehr nah an das Motiv herangehen. Alle Fotos oben sind mit Fokus Bracketing entstanden und mit Zerene Stacker zusammengefügt. Näheres gerne per persönliches Nachfrage.


    Grüße aus dem Süden Deutschlands

    Timm

    Hallo,


    vielen Dank für die ersten Hinweise!

    Jörg, ich bin mir ganz sicher, in Mecklenburg-Vorpommern und nicht in Mecklenburg-Vormittag gewesen zu sein. Gut erkannt! Grubiger Wurzelrübling ist für mich sehr plausibel. Bei dem Zitronenseitling ist es schwer. Aufgrund des sehr trockenen Zustandes bin ich mir nicht sicher, ob die Riefung der Lamellen den ganzen Stiel hinuntergereicht hat. Farbe ist in dem Zustand eh schwer.

    Thimo, nach deinen ist es klar kein Buchen-Speitäubling. Aber was dann?


    Weitere Hinweise würden mich sehr freuen.

    Liebe Forengemeinde,


    Mitte August waren wir eine Woche an der Ostsee in Mecklenburg-Vormittag. Direkt am Meer habe ich ein kleines Mischwäldchen gefunden, in denen ich im Laufe der Tage einige Pilze fotografieren konnte. Bei einigen bin ich mir nicht sicher, was ich da gefunden habe bzw. habe gar keine Ahnung. Eure Hilfe würde mich sehr freuen. Schnittbilder waren mir leider nicht möglich, da ich mein Pilzmesser daheim gelassen hatte.


    Pilz 1: leider etwas vertrocknet, unter verschiedenen Laubbäumen - keine Ahnung


    t



    Pilz 2: ebenso



    Pilz 3: Buchen-Speitäubling? (unangenehmer Geschmack unter Buchen)



    Pilz 4: Ockerblättriger Zinnobertäubling? (ein älteres Exemplar in der Nähe hatte orange Lamellen)



    Pilz 5: Dorniger Stachelbart? (Wuchs auf einem großen, alten, vermoderten Buchenstamm im Gestrüpp. Leider konnte ich keinen größeren Ausschnitt fotografieren.=



    Vielen Dank für eure Mithilfe im Voraus!

    DIese Pilze habe ich gestern als Teil eines großen Hexenrings gefunden (ca. 3m Durchmesser - weit mehr als hundert Pilze). Leider waren alle in einem so jungen Stadium, dass ich sie nicht zuordnen kann. Sie haben auf jeden Fall Lamellen und am eindrücklichsten fand ich die Stiele. Sie waren in dem Stadium etwa 4 cm hoch. Sie wachsen in einem Mischwald zwischen Fichten an einer bemoosten, dunklen und feuchten Stelle.

    Über Ideen was sie sein könnten, wäre ich sehr dankbar!

    Herzliche Grüße Timm



    So, nun ein neuer Versuch hoffentlich mit Bild.

    Hallo Sabine und Rigo,


    auf die Idee wäre ich nie gekommen, Rigo. Aber die Struktur ist schon sehr ähnlich. Wenn ich das nächste Mal an der Stelle vorbeikomme, schaue ich auf jeden Fall nach und melde mich hier wieder.

    Vielen Dank für die Idee und das Schreiben!

    Hallo in die Runde,


    ich habe mal wieder eine Bestimmungsanfrage. Auf einem alten Buchenstamm habe ich die Pilzgruppe auf dem Bild gefunden. Die einzelnen Pilze sind ca. 2 cm groß. Könnte es sich um juvenile Buchenraslinge handeln. Eigentlich noch etwas früh im Jahr, oder?



    Vielen Dank noch mal fürs Miträtseln. Bin nach wie vor beim Spalt- oder Zungenförmigen Hörnling. Am Wochenende werde ich die Stelle noch mal aufsuchen und nachschauen, was sich dort entwickelt hat und ob es auch wirklich ein Nadelholzstumpf war.

    Vielen Dank Pablo und Rigo für eure Beiträge!

    Beim zweiten Bild war es kein Fichtenzapfen und vom Eindruck eher ein Rübling als ein Helmling - aber das ist natürlich schon vage.

    beim ersten Bild hatte ich auch schon an einen Spaltförmigen Hörnling - aber der soll selten sein und wächst wohl eher auf Laubbaumstümpfen. Andererseits habe ich Gallerttränen noch nie in so einer Form gesehen.

    Hallo Graubart,


    vielen Dank für deine Hilfe. Ich bin deinem Link gefolgt. Wirklich spannend. Da ich den Pilz im Bayerischen Wald entdeckt habe und in dem Forum nur 20 km von meiner Fundstelle ebenfalls eine dunkle Lamellenschneide gefunden und dokumentiert wurde, ist deine Vermutung sehr gut möglich.

    Mit den Gallerttränen werde ich mich jetzt dann mal auseinandersetzen.


    Grüße Timm

    Gestern habe ich im Mischwald auf einem Fichtenstumpf diese orangen Pilze gefunden. Leider kann ich sie überhaupt nicht zuordnen. Sie scheinen aus 4-5 "Blättern" zu bestehen. Jeder Pilz ist etwa 1 bis 2 mm groß.



    Außerdem habe ich noch ein Bild aus dem Juni beigelegt. Leider war ich bei dem Foto in Eile und habe keine weiteren Bestimmungshilfen. Hoffe, dass die eher ungewöhnliche Hutform mit den Einschnitten hilft.



    Vielen Dank im Voraus

    Timm



    Vielen Dank im Voraus

    Timm

    Den Ohrlöffelstacheling kannte ich noch nicht. Habe mich mal eingelesen, soll bei uns auch vorkommen. Dann mache ich mich demnächst wohl mal auf die Suche. Ein toller Pilz.

    Vielen Dank für die Anregung!