Beiträge von ReikeT

    Liebes Forum


    Heute habe ich endlich nach sooooo vielen Jahren erstmals Stockschwämmchen gefunden.


    In einem Eichen-Buchen-Kiefern-Mischwald auf einem moosbewachsenen Baumstumpf.





    Ihr könnt mich natürlich wie immer gerne berichtigen, aber ich bin sicher.


    Schöne Galläpfel gab es übrigens auch en masse.


    Liebe Grüße an alle hier


    Reike

    he ihr zwei es ist auch schön, wieder hier zu sein :)


    Eure Ideen Einschätzungen kann ich nachvollziehen. Der Freund bestand drauf, dass es ein altes Nest sei, aber he, Fremdbeurteilung aus der Ferne, ich kann dazu nicht viel mehr liefern. Hätte das ausgesprochen gern persönlich gesehen :yay:

    Moin zusammen

    Ich hoffe Euch allen geht es gut.

    Seit längerer Funkpause bin ich Mal wieder hier.

    Und dann auch noch mit fremden, aber zeigenswerten Fotos:






    Ein Freund fand diesen alten Fofo an einem alten Wespennest wachsend. Äußerst interessante Kombi, äußerst interessantes Substrat findet ich.


    Stehen Wespennester denn gelegentlich in stofflichem Austausch mit Bäumen? Wenn ja, gibt es ja vielleicht die Erklärung, dass Myzel aus der Buche das Wespennest durchwachsen und am Wespennest fruktifiziert hat?


    Viele Grüße


    Reike

    Hallo, neben den an anderer Stelle gezeigten Chaga-Knollen habe ich gestern noch diese mächtige Maserknolle an einer Birke gefunden. Sie ist ca. 90 cm hoch und umschließt fast den ganzen Stamm

    Lg Emil


    He Emil

    Aus Birke ergibt das bestimmt eine sehr schöne Maserung.

    Viele Grüße

    Reike

    He Emil und Alex

    Ich vermute Drehwuchs hat etwas mit dem Sonnenlauf zu tun.

    Emil: sehr schönes Bild. Ich freu mich jedesmal, wenn ich diese Konstellation zu Gesicht bekomme!!

    Liebe Grüße

    Reike

    He Marcus

    So ist das ja mit vielen Dingen. Mit der Zeit und steigender Kenntnis nimmt man immer mehr und mehr wahr, was wohl auch schon vorher da gewesen sein muss.

    Das schmälert Deinen Bestimmungserfolg aber in keinster Weise. Spaltblättlinge sind bereits weit außerhalb des landläufigen Pilzsammler-Bestimmungsrepertoires.

    Viele Grüße

    Reike

    He Marcus

    Schöner Bestimmungserfolg!

    Schizophyllum commune gehört zu den sehr häufigen Pilzarten und ist in fast jedem Wald zu finden, auch in großen Mengen.

    Viele Grüße

    Reike

    Hallo,

    Aus der Perl Auster wurde leider ein Lungenseitling :(

    Hatte die Pilze schon am Mittwoch geerntet ist zwar ein sehr aggressiver Stamm wird aber trotzdem entsorgt da ich keine 3 Stämme von dem brauch. Aus dem weißen Enoki ist auch ein gelber geworden mit dem geschieht das selbe!

    Gruß Matthias

    Hallo Greizer

    Was ist Dein Fazit, dass hier Internet Händler wissentlich oder unwissentlich Schmarrn verkaufen, falsche Arten?

    Viele Grüße

    Reike

    Hallo Pilzfreunde


    Heute habe ich einen ersten Abstecher im Februar gewagt. Hier war noch nichts zu holen. Der Buchen-und Kiefernwald hatte offenbar noch alle Hände voll damit zu tun, den heftigen Frosteinbruch der vergangenen Wochen zu verdauen.


    Außer ein paar großenteils und völlig vergangenen Austern war kaum etwas zu sehen



    Sämtliche Pilze waren hinüber, bis auf vereinzelte mehrjährige Baumpilzkonsolen. Erstes Sternmoos drückt sich allenorts durch das Laub des Vorjahres. Und Schizophyllum commune prägt als Vorreiter wieder seine ersten Fruchtkörper aus. Ansonsten war alles noch wie betäubt.


    Das spektakulärste auf meiner Tour war ein von Insekten gefertigtes, sonderbar trichterlich geformtes Netz, welches Bernstein farbende Flüssigkeit eingesammelt hatte.



    Mit etwas aufgedrehter Belichtung sind die vielen kleinen Haltenetze erkennbar


    Wessen Werk dies wohl gewesen sein mag?


    Viele Grüße

    Reike

    Ein freundliches Hallo an alle Waldläufer, ich habe bisher noch nie eine Maserknolle an einem Holunder gesehen. Diese hier hat einen Durchmesser von 45 cm und befindet sich an einem abgestorbenen Stamm eines uralten Holunders. Weitere Teile des Busches lebten noch. Aufnahme von gestern.

    LG Emil

    Das ist ja wirklich spektakulär. Ein alter Bienenstock oder so ist aber ausgeschlossen, oder? Ist vielleicht bei blöde Frage..

    Viele Grüße

    Reike

    Hallo Pilzfreunde


    Der Zustand des deutschen Waldes hat sich im vergangenen Jahr weiter verschlechtert. Lediglich 21 Prozent der Bäume hatten noch vollständig intakte Baumkronen, wie die Waldzustandserhebung 2020 ergab. Es ist der schlechteste Wert seit Beginn der Auswertung im Jahr 1984. Die übrigen 79 Prozent wiesen mehr oder minder große Schäden auf.


    Besonders deutlich war der Anstieg bei der Fichte: Rund 4,3 Prozent aller beobachteten Bäume starben ab, üblich sind Werte zwischen 0,1 und 0,2 Prozent.


    Noch schlechter als der Fichte geht es den Buchen. Zwar sterben weniger dieser Laubbäume ab, doch schon seit mehr als zehn Jahren weisen zwischen 30 und 60 Prozent der Buchen eine »deutliche Kronenverlichtung« auf. Das bedeutet, den Bäumen fehlen 25 Prozent oder mehr der normalen Blattmasse. Im Jahr 2020 waren mit 55 Prozent mehr als die Hälfte aller Bäume in einem derart schlechtem Zustand. Gerade einmal jede Zehnte Buche hatte eine intakte Baumkrone.


    Zumindest für die Eichen gab es im vergangenen Jahr aber auch gute Nachrichten, ihr Zustand verbesserte sich etwas. »Die Eiche zeigt somit erste Anzeichen der Regeneration, bleibt jedoch weiterhin auf einem hohen Schadniveau«, schreiben die Autoren der Waldzustandserhebung.


    Wald in Deutschland: Noch nie sind so viele Bäume gestorben wie 2020 - DER SPIEGEL

    Hallo zusammen

    Willkommen Dubmosphere.

    Die Bilder sind leider unscharf und überbelichtet, und einige Details fehlen.

    Daher geht nur raten. Ich würde auch zur Espenrotkappe tendieren. Leccinum aurantiacum hat meiner Erfahrung nach im Alter der jungen gezeigten Fruchtkörper in der Regel schon viel dunklere Stiele. Allerdings vermag ich nicht einzuschätzen, wieviel der Helligkeit auf den Blitz zu schieben ist.

    Viele Grüße

    Reike

    Hi Reike,


    die Frage hatte ich mir auch gestellt und die Pilze daher am Stamm belassen 😎


    VG Boris

    Ah ok. Mhhh. Ich hätte das vermutlich auch so entschieden. Mal sehen, was mich hier an Wochenende so erwartet.

    Viele Grüße

    Reike

    Lieber Frank

    Danke für Deine Rückmeldungen. Ich gebe hier nur einen Artikel rein, den ich interessant fand. Der Artikel beschreibt die relativen Giftmengen in Sporen, Myzel, Volva und anderen Pilzeilen. Inhaltlich kann ich dazu weder in die eine noch die andere Richtung einen Beitrag leisten. Da der Artikel lediglich eine Partialbetrachtung vornehmen kann, finde ich aber gut, dass Du versuchst, dessen Inhalt in einem größeren Kontext zu verorten. Das ist genau richtig.

    Viele Grüße

    Reike

    He Emil

    Gummifüße.. ist das Harz?

    Kraniche ziehen aktuell auch hier in großen Vs her. Gänse auch.

    Lieben Gruß

    Reike

    Hallo Jörg


    Nachdem die Diskussion hier in meiner Wahrnehmung zunehmend diffuser wurde für still mitlesende, bezogen auf die Frage ob eine Vermischung nun möglich sei oder nicht, wozu auch Dein vehementes Bestehen darauf beitrug, dass beide Arten niemals im selben Büschel wachsen, habe ich nochmal herausstellen wollen, dass es von der Anordnung der Fruchtkörper auf dem Substrat her durchaus so anmuten kann, und dass es deswegen wichtig ist, jeden einzelnen Fruchtkörper zu prüfen. Ich tat das durchaus auch in der Überzeugung, auch in Deinem Sinne zu handeln. Ein stückweit habe ich mir von Dir auch erhofft, dass Du meinen Post als subtilen Wunsch dahingehend verstehst, diesen Thread nicht mit einer schwierig zu verstehenden Aussage zu beenden.


    Stattdessen kam dann das, was mich sehr überrascht hat:



    überrascht hat mich das und ähnliche Aussagen konkret in diesem Thread, eben weil ich Dich als besonnenen Pilzfreund hier kennen und schätzen gelernt habe.


    Dass Du Stockies seit 50 Jahren sammelst, bedeutet Dir augenscheinlich viel, und das verstehe ich. Unterstellt habe ich Dir nichts und was Du in dem Kontext als frech empfindest, darfst Du empfinden, wie Du es wünschst.


    Bei dieser Aussage wünsche ich mir Konsens, gerade unter erfahrenen Pilzsammlern. Denn ich wünsche auch allen anderen die Möglichkeit, 50 Jahre ohne Fehlleitung Stockies und Samties zu sammeln.


    Beste Grüße

    Reike

    He Boris


    Die sehen schon recht groß aus. Bei den harten Minustemperaturen hier hätten für nicht wachsen können. Ich schätze Mal hier ist erst seit drei Tagen ca wieder Pilz Wachstum möglich.


    Wie stellst Du sicher, dass dies keine alten Fruchtkörper mit multiplen Frostschäden sind.


    Lieben Gruß

    Reike