Beiträge von ReikeT

    Hallo Jens


    Naaagut :). Ui, Exberliner. Solltest Du mal wieder hier sein und Dich langweilen, dann können wir ja prüfen, ob es passt.


    Hier vielleicht noch etwas interessantes für Dich: Eine Information aus der Lausitzer Rundschau zum Thema Trüffelanbau bei Drebkau, habe ich über de PABB erhalten.


    Beste Grüße

    Reike

    Moin, den Ringrest können beide haben. Ansonsten ist die Stielbasis relevant, die nicht zu sehen ist oder eben das scharfe Glas.


    LG.

    Moin

    Schupfnudel hat natürlich Recht. Was ich meinte, entnehme ich dieser Ansicht:

    Und wie gesagt fehlt das für eine vernünftige Beurteilung die vollständig abgebildete Stielbasis.


    Beste Grüße

    Reike

    @Reike:Wenn ich dich richtig verstehe, kann dieser Pilz jung gegessen werden?

    Wenn ja, welches Rezept empfehlen Sie, um sie zuzubereiten?

    Moin

    Schwefelporling ist (jung) essbar. Sein kulinarischer Wert wird sehr unterschiedlich beurteilt. Ich finde ihn sehr gut. Seine Konsistenz ist ungewöhnlich und erlaubt es bspw. auch, den Pilz gewürfelt in Gemüsepfannen als Hühnchenersatz mit einem ähnlichen Kaugefühl zu verwenden, was den einen oder anderen Vegetarier gefallen könnte. Ansonsten kann er auch paniert ausgebraten oder wie jeder gewöhnliche andere Speisepilz in Schmorpfannen (Butter, Pfeffer, Salz, Pilz..ggf. Zwiebel, Sahne, Petersilie, Ei etc), Aufläufen etc verarbeitet werden.

    Lass ihn Dir vor dem ersten Verzehr am besten einmal vom PSV freigeben.

    Beste Grüße

    Reike

    Moin

    Meines Erachtens Coprinopsis astramentaria, und zwar vor allem, weil ich auf einem der Bilder eine angedeutete Ringwulst zu erkennen meine (leider ist die Stilbasis nicht komplett drauf), die ich nicht Coprinopsis romagnesiana zuordnen würde.

    Ich weiß, die meisten Tintlinge mag niemand gerne nur makroskopisch bestimmen, schon gar nicht nur online, deshalb auch meine Tendenz nur unter Vorbehalt.

    Viele Grüße

    Reike

    Moin

    Sehr interessanter Thread.

    Es ist gut und richtig, dass Dein PSV keinen Pilz freigibt, wenn er Restunsicherheit hat.

    Ohne den Pilz in der Hand zu haben, ist es für alle hier Mitlesenden natürlich nochmal ungleich schwerer.

    Als Verwechslungspartner für den Pappelknäueling muss man Pleurotus ostreatus auf jeden Fall auf dem Schirm haben. Ich hatte Panus conchatus erst einmal in der Hand, und in einer Ausprägung, die den Austernseitling vollkommen ausschließen ließ. Bei den von Dir präsentierten Funden würde ich mir das bloß anhand der Bilder nicht zutrauen. Farbspektrum, Größe, Proportionen, Habitatbeschreibung, Lamellenform, Hutwölbung, Stielfilz, seitlicher bis schiefzentrischer Stiel-Hut-Treffpunkt,.. nichts, was aus meiner Sicht gegen Austernseitling spricht. Aber das reicht eben auch nicht für eine 100%ige Artansprache und zeigt mir nur wiedermal, wie wichtig es ist, für seine Speisepilze auch alle Verwechslungspartner eingibig zu studieren.

    Dafür ist es auch unerheblich, dass der Pappelknäueling zuweilen auch als essbar geführt wird.

    Ich persönlich finde den Geschmack von frisch gesammelten Austernseitlingen übrigens überaus ansprechend.

    Viele Grüße

    Reike

    Moin

    Charles ja, ganz sicher Schwefelporling. leider schon etwas drüber. Aber wenn sie jedes Jahr kommen, könntest Du in diesem bereits mal je nach Wetter Ende April bis Ende Mai gucken (und ernten) gehen.

    GMC49 das sind interessante Bilder. Ich würde Laetiporus sulphureus hier zwar für durchaus möglich halten, allerdings habe ich diesen noch nie gleichzeitig so massiv flächig angewachsen und dabei so rundgnubbelig (vs. bereits mit Konsolenbildung beschäftigt) gefunden. Bitte nicht falsch verstehen, für einen Schwefelporling wäre das noch keinesfalls ein massiver Fruchtkörper. Meine größten Fundexemplare hatten einen 1,20m BDM Stamm fast komplett mit einer Höhe von 60+ Zentimetern umschlossen. Aber eben die Kombination mit so jungen Wulsten macht mich zögerlich, wenngleich ich es für möglich halte.

    Beste Grüße

    Reike

    Hallo Reike


    Das ist gar nicht mal so abwegig. Wie der Grünblättrige kommt auch der Ziegelrote Schwefelkopf das ganze Jahr über vor. Sollte es eine milde Phase geben, hast du sogar Chancen, frische Fruchtkörper zu finden. Anders, als der nicht so wählerische H. fasciculare kommt H. lateritium vorwiegend an Laubholz vor.


    LG Matthias

    Guten Morgen

    Das verrückte ist, dass ich den jetzt schon ca. ein halbes Jahr lang suche, vor allem in Laubwäldern, und noch kein Glück hatte. Dabei gilt H. lateritium ja keinesfalls als selten. Bisher versteckt er sich aber erfolgreich vor mir.

    Viele Grüße

    Reike

    Hi Marcus

    Ich finde den Fund schon interessant. Vielleicht gelingt es Dir zu einem späteren Zeitpunkt, scharfe Detailaufnahmen, idealerweise gleichmäßig belichtet zu machen.

    Ich kann verstehen, dass Du jetzt erstmal nicht weiterkommst und finde deine bisherigen Überlegungen nachvollziehbar. Du solltest bei dieser Richtung unbedingt auf sämtliche, für dich irgendwie erkennbarer Merkmal achten, u.a. ob ein Ring erkennbar ist, Velumreste, Hut oder Stiel Schüppchen, die Form der Anwuchsstelle der Lamellen etc. Auf dem Bild sieht es so aus, als wären da möglicherweise auch sehr junge Exemplare bei, die noch kommen könnten.

    Grüße

    Reike

    He Jens

    Ich finde auf dem ersten Bild auch die schwarzen mit den weißen Stielenden sehr interessant. Hast Du davon zufällig noch Makro Aufnahmen?


    Viele Grüße

    Reike

    He Emil

    In meiner bescheidenen Erfahrung mit Tremella mesenterica ist der Schwank vom transparenthellgelb über glasigeigelb hin zu sharongelborange der typische altersbedingte Färbezyklus. So ins Orange reichende hat also was mit Alter zu tun. Und ganz typisch, wie auch hier auf dem Bild, werden sie dann etwas schrumpelig matt.

    Viele Grüße

    Reike

    Dank Dir Pablo. Ich kann sehen, wieso Du an Dufttrichterlinge denkst! Den würde ich geruchstechnisch gerne Mal studieren. Bisher hatte ich leider noch nicht dass Vergnügen. Im Sommer und Herbst gehe ich auch oft an allen mittelkleinen Weißen einfach vorbei, weil die Aussicht auf Bestimmbarkeit nur so mittelmäßig ist. Vielleicht bin ich schon unbewusst der Art begegnet.

    Ich hatte erst auch noch an Ellerlinge gedacht, aber bin mir der Art nicht genügend vertraut, um mich hier zu einer Aussage zu trauen.

    Viele Grüße

    Reike

    Dank Dir Pablo für Deine ergänzenden Erläuterungen zum Lackporling, das bringt mich ein ganzes Stück weiter.

    Ich muss mir bei nächster Gelegenheit Mal einen mehrjährigen Zunderschwamm live im Schnittbild genau anschauen.

    Viele Grüße

    Reike

    Super Pilzmax.


    Dann weißt Du jetzt, worauf Du Deinen Suchfokus einstellen kannst.


    Merk Dir die Fundstelle, denn die werden wohl nachproduzieren.


    Und versuch Mal parallel, ein paar Galerinas zu finden, insbesondere Galerina marginata (Gifthäubling) idealer Weise kannst Du Mal beide zusammen in der Hand halten und Dir die Gemeinsamkeiten und Unterschiede einprägen.


    Viel Erfolg

    Reike

    He Pablo


    Oh man, darauf bin ich überhaupt nicht gekommen. Das war ein riesiger Stamm. Paar Zentner wird der gewogen haben. Aber anstatt auf die Idee zu kommen, dass da ein gedrehter Fruchtkörper vor mir liegt, wundere ich mich über helle Ober und dunkle Unterseiten 😆


    andy ja ich weiß auch nicht, was mit dem Auto los ist. Der fährt und fährt einfach


    Viele Grüße

    Reike

    He Leute


    Ja, #7 wird auch dadurch nicht leichter bestimmbar, dass diese unscharfe Aufnahme so wenig hergibt. Mehr hat meine Kamera nicht hergegeben. Ich hätte gerne selbst mehr davon sehen können.


    #6 nein, Anis und/oder Marzipan war gar nicht wahrnehmbar. Eher so Röhrenpilz mäßig pilzig :) an welchen Pilz denkst Du?


    Viele Grüße

    Reike