Beiträge von StephanW

    Sorry, kann keine Unfreundlichkeit meinerseits erkennen, wenn es so rüberkam tut es mir leid;

    Hallo Kausche,

    es liegt an den von dir verwendeten Großbuchstaben und dazu noch drei Ausrufezeichen hintereinander. Dass ich nur zwei Bilder sehe, ist nicht meine Schuld.

    Die Pilze auf den nachgeschobenen Bildern sind für mich leider nicht erkennbar (farbverfälschte Fotos mit milchigem Schleier, bei dem einen Pilz ist der Stiel abgeschnitten)

    FG

    StephanW

    Hallo Schwammerlmomo,

    Parasole gehören zu den Pilzen, die man schnell verschaffen muss, am besten noch am gleichen Tag. Die können schon über Nacht im Kühlschrank schlecht werden. Deine Errungenschaften vom letzten Wochenende tust mal lieber weg, es droht mindestens eine Nacht zwischen Klo und Waschbecken. Aufgrund des Essigs würdest du nicht mal schmecken, ob die Pilze noch gut sind oder schon einen "Stich" haben.

    Das Standardrezept für voll aufgeschirmte Hüte ist das "Pilzschnitzel" in fettiger Panade, aber gerade junge, noch nicht aufgeschirmte Parasole machen sich im gewöhnlichen Mischgericht auch sehr gut und sorgen dort für ein kräftiges Waldpilzaroma, auch wenn die anderen Pilze fade sind.

    FG

    StephanW

    Hallo Momo,

    wahrscheinlich waren das gar keine Pfifferlinge, sondern nur eine ähnlich aussehende Art. Sehr gute Entscheidung, die nicht gegessen zu haben, mach das weiter so! Pfifferlinge, die irgendwie seltsam aussehen (andere Pilze auch!), isst man nicht. Genau an so was kann man sich vergiften.

    Hast du eigentlich von denen ein Foto gemacht, das du zeigen könntest? Dann könnte man mal checken, was das genau für Pilze waren.

    FG

    StephanW

    Hallo Sefax oder wie immer dein Name ist,

    das ist nicht der Apfeltäubling (Russula paludosa), sondern der Hartfleischige Zinnobertäubling (Russula lepida). Der Apfeltäubling ist kein Laubwaldpilz, sondern ein Pilz im moosigen feuchten Nadelwald mit der Fichte als Baumpartner.

    Lustigerweise hat meine Mom, als wir vor gut 45 Jahren immer gemeinsam Pilze sammeln gingen, den hartfleischigen Zinnobertäubling auch immer als Apfeltäubling bezeichnet. Ich wunderte mich immer über den schlechten Geschmack des Pilzes in der Pfanne, im Pilzbuch stand doch beim Apfeltäubling "Guter Speisepilz". Was genau ein Apfeltäubling ist bzw. wie er aussieht und wo er wächst, erfuhr ich erst 30 Jahre später auf einem Pilzbestimmungs-Seminar. Damit war ein langjähriges Rätsel gelöst.

    FG

    StephanW

    Hallo MaxPilz,

    als Mieter ist man in einer solchen Situation nicht rechtlos. Da die Gefahr besteht, dass sich mit der Zeit allergener Schimmel bildet, kann man vom Vermieter verlangen, dass er die Wand auf seine Kosten trocknet, wenn das echte Wohnräume sind und nicht bloß ein selten betretener Kellerraum ist. Hatte ich vor zwei Jahren in meiner Wohnung auch. Zuerst muss man mal die Feuchtigkeit in der Wand nachweisen. Baufirmen, Bausachverständige, vielleicht auch Mietshausverwaltungen haben Wandfeuchtigkeitsprüfgeräte (das ist so ein Metallfühler mit abgerundetem Ende, der an die Wand gehalten wird, über das Display lässt sich dann die Wandfeuchte ablesen). Danach wird der Vermieter informiert und aufgefordert, die Wand mit einem Wandtrocknungsgerät (haben die Baufirmen, Malermeister usw. auch) trocknen zu lassen und dafür zu sorgen, dass die Wand nicht nachfeuchtet bzw. wieder durchfeuchtet. Weigert er sich, könnte man, falls man eine Rechtsschutzversicherung oder eine Advocard oder so etwas hat, einen Fachanwalt für Mietrecht informieren, der schreibt dem Vermieter einen Brief mit passendem Inhalt. An den entstehenden Kosten darf der Mieter jedenfalls nicht mitbeteiligt werden. Misslingen die Trocknungsversuche, kommt auch eine erhebliche Mietminderung in Betracht.

    Freundliche Grüße

    StephanW

    Hallo Andy,

    meiner Meinung nach kannst du den unter Amanita citrina abspeichern. Er hat eine gerandete Knolle, die halt nicht so breit ist wie sonst. Aber schon noch im Rahmen.

    FG

    StephanW

    Den Dickschaligen Kartoffelbovist (Scleroderma citrina) und den Leopardenfell-Kartoffelbovist (da weiß ich grad den Schlau-Namen nicht) würde ich auch ausschließen. Was bleibt dann nach der Ausschluss-Methode noch übrig? Hm.

    FG

    StephanW

    Hallo Marcus,

    Täublinge können sehr differenziert riechen, hier mal eine kleine Übersicht:

    - Heringslake

    - Ölsardine

    - Pelargonie ("Geranie")

    - gekochte Krabben

    - diffus fischig mit metallischer Komponente (rostige Fischbüchse, "Delica"-Geruch)

    - gummiartig-tranig

    - Bittermandel

    - Camembert-Schimmel

    - Stachelbeerkompott

    - esterartig-fruchtig ("Eisbonbon"-Geruch)

    - süßlich-gärig-mostartig

    - Kokos (das nehme ich selbst nicht wahr)

    - Zedernholz (das nehme ich auch nicht wahr)

    - medizinisch, jodoformartig (Krankenhausgeruch)

    Der Geruch bei Täublingen ist oft bestimmungsrelevant, aber auch oft sehr flüchtig und muss daher grundsätzlich sofort nach dem Aufnehmen erhoben werden. Es gibt sogar Fälle, da ist das Fehlen eines bestimmten Geruchs bestimmungsrelevant, z. B. gibt es eine nicht stinkende Stinktäublings-Art (R. farinipes). Andere Gerüche wiederum (z. B. Heringslake) entwickeln sich erst beim Lagern.

    FG

    StephanW

    Hallo zusammen,

    aufgrund der gelbbraunen Hutfarbe und des stark gerieften Hutrandes muss man diesen Pilz wahrscheinlich in der Sektion der Kammtäublinge und Stinktäublinge ("Ingratulae") suchen. Genaueres lässt sich allein auf Basis des Fotos aber wirklich nicht sagen.

    FG

    StephanW

    Hallo Grabam,

    der Graue Nitrathelmling ist eine sehr gute Idee, aber es gibt auch noch den Gelbstieligen Nitrathelmling in der Auswahl. Anhand deiner Fotos fällt mir die Unterscheidung zwischen grau und gelbstielig schwer, das ist irgendwie mittendrin. Der von dir eigenartig genannte Geruch steht im Pilzbuch als nitrös, chlorartig bzw. "Schwimmbadgeruch".

    FG

    StephanW

    danke für den Vorschlag, das habe ich bewusst nicht gemacht um niemanden vorab zu beeinflussen.

    Hallo Freak Planet,

    da es keine didaktische, sondern eine echte Frage ist, kann man das meiner Meinung nach ruhig so machen. Ich persönlich fühle mich nicht beeinflusst, wenn von deiner Seite ein Namensvorschlag kommt. Im Gegenteil, ich finde es leichter zu antworten: ja, deinem Namensvorschlag stimme ich zu, bzw: nein, der kann es nicht sein, weil... anstatt ins Blaue hinein einen Namen zu raten.

    Freundliche Grüße

    StephanW

    Hallo Jürgen,

    die einzige Möglichkeit für dich ist der Pilzberater, aber nur der live statt online arbeitet. Von Selbstversuchen jedweder Art ist dringend abzuraten. Denk auch an deine Maike. Wie der Kollege schon schrieb, kriegst du die Freigabe nicht, wenn die vorgezeigten Pilze keinen Stiel mehr haben.

    FG

    StephanW

    Hallo Silver,

    ob Edelreizker oder Lachsreizker, ist nicht schwer zu unterscheiden. Die Schnittstellen beim Edelreizker bleiben stundenlang orange, die vom Lachsreizker verfärben ziemlich schnell (so innerhalb von 20 Minuten) weinrot, so wie auf deinen Fotos zu sehen. Die mit dem trichterartig hochgeklappten Hut finde ich schon zu alt.

    Edit: Deine Ziegenlippen würde ich auch als solche ansehen.


    FG

    StephanW

    Hallo Freak Planet,

    das ist eine Doppelfrage in deiner Umfrage, die solltest du auseinanderziehen. Denn was soll jemand ankreuzen, der den Pilz schon probiert hat und der ihm nicht geschmeckt hat?

    Ich habe noch einen kleinen Verbesserungsvorschlag für deine Anfragen. Du könntest auch noch dazuschreiben, welche Pilzart deiner Meinung nach vorliegt. Das zwingt dich zu ein bisschen eigener geistiger Auseinandersetzung mit dem Pilz und erhöht die Wahrscheinlichkeit des Wissensbehaltens. Ansonsten finde ich deine Anfrage absolut in Ordnung. Die Leutchen haben den Pilz ja auch gleich zielsicher erkannt, das wäre bei einer schlecht gemachten Anfrage nicht so.

    FG

    StephanW