Beiträge von StephanW

    danke für den Vorschlag, das habe ich bewusst nicht gemacht um niemanden vorab zu beeinflussen.

    Hallo Freak Planet,

    da es keine didaktische, sondern eine echte Frage ist, kann man das meiner Meinung nach ruhig so machen. Ich persönlich fühle mich nicht beeinflusst, wenn von deiner Seite ein Namensvorschlag kommt. Im Gegenteil, ich finde es leichter zu antworten: ja, deinem Namensvorschlag stimme ich zu, bzw: nein, der kann es nicht sein, weil... anstatt ins Blaue hinein einen Namen zu raten.

    Freundliche Grüße

    StephanW

    Hallo Jürgen,

    die einzige Möglichkeit für dich ist der Pilzberater, aber nur der live statt online arbeitet. Von Selbstversuchen jedweder Art ist dringend abzuraten. Denk auch an deine Maike. Wie der Kollege schon schrieb, kriegst du die Freigabe nicht, wenn die vorgezeigten Pilze keinen Stiel mehr haben.

    FG

    StephanW

    Hallo Silver,

    ob Edelreizker oder Lachsreizker, ist nicht schwer zu unterscheiden. Die Schnittstellen beim Edelreizker bleiben stundenlang orange, die vom Lachsreizker verfärben ziemlich schnell (so innerhalb von 20 Minuten) weinrot, so wie auf deinen Fotos zu sehen. Die mit dem trichterartig hochgeklappten Hut finde ich schon zu alt.

    Edit: Deine Ziegenlippen würde ich auch als solche ansehen.


    FG

    StephanW

    Hallo Freak Planet,

    das ist eine Doppelfrage in deiner Umfrage, die solltest du auseinanderziehen. Denn was soll jemand ankreuzen, der den Pilz schon probiert hat und der ihm nicht geschmeckt hat?

    Ich habe noch einen kleinen Verbesserungsvorschlag für deine Anfragen. Du könntest auch noch dazuschreiben, welche Pilzart deiner Meinung nach vorliegt. Das zwingt dich zu ein bisschen eigener geistiger Auseinandersetzung mit dem Pilz und erhöht die Wahrscheinlichkeit des Wissensbehaltens. Ansonsten finde ich deine Anfrage absolut in Ordnung. Die Leutchen haben den Pilz ja auch gleich zielsicher erkannt, das wäre bei einer schlecht gemachten Anfrage nicht so.

    FG

    StephanW

    Hallo Wolverine,

    der Nelkenschwindling hat blass ledergelbe Lamellen, die bis in die Reife blass ledergelb bleiben. Die Lamellenfarbe ist mMn das markanteste Unterscheidungskriterium zwischen den beiden.

    FG

    StephanW

    Hallo Proxima,

    diese felderig aufgerissene Huthaut ist ein Trockenschaden und gehört nicht zu den typischen Merkmalen des Pilzes. Um welche Art es sich genau handelt, lässt sich aufgrund dieser Fotos nicht klären. Man bräuchte noch ein Detailfoto von der Stielrinde und eines von einem Längsschnitt von ganz oben bis ganz unten, aufgenommen ca. 3 bis 5 Minuten nach dem Durchschneiden, damit auch Verfärbungen dargestellt werden. Freilich ist hier der Birkenpilz wahrscheinlich.

    FG

    StephanW

    Ich hätte die banale Erklärung, dass momentan extrem viele Steinpilze unterwegs sind, logischerweise dann auch mehr bereifte als sonst.

    Dass man bei Regenwetter weniger bereifte Steinpilze sieht, könnte man dadurch erklären, dass die Regentropfen die Bereifung "glattbügeln".

    FG

    StephanW

    Hallo Wolverine,

    auf keinem deiner Bilder habe ich einen Nelkenschwindling gesehen. Nelkenschwindlinge haben keine rosafarbenen Lamellen. Wie du ganz richtig sagst, passt auch die Wuchsweise nicht zum Nelkenschwindling. Dagegen sind zwei vermutlich giftige Risspilze dabei, das sind die mit den grauen Lamellen. Was unten in der Plastikschale noch so alles ist, weiß man nicht.

    Daher kann mein Rat an dieser Stelle nur lauten: nur die Birne essen, aber nicht die Pilze.

    FG

    StephanW

    Hallo Andy,

    den Täubling mit dem blauen Ring an der Stielspitze nennt man auch Russula chloroides. Manche halten es für eine eigene Art, andere nur für eine Form von R. delica. Aber dein Rötling sieht im Vergleich mit der Eichel nicht wirklich riesig aus. Rötlinge mit hellgrauem Hut, die nach Mehl riechen, gibt es ja an die Hundert verschiedene.

    FG

    StephanW

    Hallo Joachim,

    Reif auf der Pilzoberfläche bedeutet, dass einige Endzellen der Huthaut oder der Stielrinde nicht glatt anliegend gewachsen sind, sondern gewissermaßen im rechten Winkel zum Rest der Oberfläche abstehen (Bruchteile von Millimetern, länger sind Endzellen nicht). Der Pilz hat also gewissermaßen kurze Haare auf der Glatze. Das ist eine Wuchslaune der Natur. Bei Steinpilzen kommt das gar nicht so selten vor. Am vergangenen Wochenende, als es Steinpilze zum jemanden damit totwerfen gab, hatten etliche davon einen grauweißlichen Reif auf dem Hut. Nach dem Abbürsten der Hutoberfläche war der Reif dann nicht mehr zu sehen, die Endzellen waren glattgebürstet.

    FG

    StephanW

    Hallo zusammen,

    das habe ich auch schon mal gehört, dass Spitzbucklige Rauköpfe mit Pfifferlingen verwechselt wurden. Scheint immer mal wieder zu passieren und ist nicht so absurd wie es sich vielleicht anhört. Zumindest wachsen beide Arten durcheinander an den gleichen Stellen.


    Hallo Sabine,

    wie bist du an den Fall gelangt, und was genau war dein Rat? Ich bin auch PSV und wüßte sehr gern, wie du das gemanaged hast.


    FG

    StephanW

    Hallo,

    eine wirklich ausführliche Dokumentation, sehr gute Arbeit! Es handelt sich bei dem Pilz um Chlorophyllum rhacodes, den Garten-Safranschirmling. Nach Verzehr dieses Pilzes haben wohl schon einige Leute Verdauungsbeschwerden verspürt, weshalb diese Art nicht zum Verzehr empfohlen wird.

    FG

    StephanW

    Hallo leoniekaritz,

    das Pilzsammeln wird in Südtirol leider nicht so wie in Deutschland als Freizeitspaß angesehen, sondern als bitterer Ernst. Da hängen auch Familieneinkommen und Gewerbeexistenzen dran, dementsprechend ist die Stimmung. Was jetzt kommt, ist kein Witz: fahrt lieber ein paar Kilometer nach Österreich (das machen viele Südtiroler auch!), da geht es wesentlich entspannter zu. Vielleicht kann euch in eurem Hotel auch jemand beraten, was ihr vor Ort tun könnt. Aber in Südtirol einfach mal so in den Wald laufen und Pilze einsammeln ist leider nicht.

    Außerdem sind in den Dolomiten der Boden stramm kalkhaltig und die Nächte schon ziemlich kalt, ich schätze mal, dass da erheblich weniger Steinpilze und Maronen wachsen als im Teutoburger Wald. Die Hochzeit der Pfifferlinge dürfte in der zweiten Septemberhälfte auch eher schon vorbei sein.

    Edit: auf den Almwiesen werdet ihr jede Menge seltener Saftlinge und in den Wäldern eine Vielzahl unbestimmbarer, obschon wunderschöner Cortinarien, Korallen und Stachelinge finden (alles halt keine Speisepilze!).

    FG

    StephanW

    Hallo zusammen,

    der Flaschenstäubling wäre apikal (in der "Hutmitte", wenn man so will) leicht papilliert (hätte eine leichte Erhebung, wenn man so will). Daher würde ich das auch als Beutelstäubling ansehen. Die Form der Stacheln passt auch besser zum Beutelstäubling.

    FG

    StephanW