Beiträge von StephanW

    Hallo Alex,


    doch, natürlich sollte man fragen. Aber man sollte die Antwort in ihrer Bedeutung richtig einordnen.

    Pablo sagt: das könnte vermutlich die und die Art bzw. die und die Gattung sein. Er sagt nicht: das ist die Art bzw. die Gattung. Somit könnte es jeweils auch was anderes sein. Und bestimmt hat er die Pilze nicht, auch nicht grob. Er hat, weil es ihm Spaß macht, anhand deiner Fotos geraten.

    Es gibt nun mal Forumsuser, die machen ganz schnell aus einer "könnte vermutlich"-Aussage eine "ist"-Aussage, bzw. aus geraten grob bestimmt, und aus grob bestimmt bestimmt.


    FG

    StephanW

    Hallo Alex,

    ah, o. K. Sehr gut, wenn das dir eine Hilfe ist, dazuzulernen. Aber etwas vorsichtig solltest du bei Vermutungen anderer (das hat jetzt nichts mit Pablo zu tun, sondern ist prinzipiell gemeint) immer sein, damit du nicht etwas Falsches lernst. Vermutete Gattungen müssen nicht immer stimmen.

    Generell ist die Frage, ob man sein Wissen über Pilze auf Vermutungen stützen sollte.

    FG

    StephanW

    Hallo zusammen,

    für den Trompetenschnitzling passt die Lamellenfarbe nicht, für einen Hallimasch die am Stiel sichtbare rostbraune Sporenpulverfarbe nicht. Müsste ich raten, würde ich hier auch einen Flämmling (Gymnopilus) raten. Aber angesichts des einen Fotos ist das wirklich nur geraten.

    FG

    StephanW

    Hallo Janoschka,

    ich verwende zum Lagern solche Kunststoffbeutel zum Zuklipsen (von F...mann) oder die zum Auf- und Zuziehen (Mel... Topp...). Das Aroma wird topp konserviert. Öffnet man den Beutel, entströmt ein überwältigender Sockengeruch, so wie es sich gehört.

    FG

    StephanW

    Nu freilich ist das ein Saftling. Da die Huthaut striat und der Hutscheitel schon ein bisschen grau ist, ist dies wahrscheinlich der Schwärzende/Kegelige Saftling.

    FG

    StephanW

    Hallo Wolfgang,

    ich glaube nicht an die Aufspaltung dieser ganzen Speisemorchel-Arten, mit Ausnahme der Eigenständigkeit von der mitten auf dem Rasen, also nicht in Baumnähe, wachsenden Morchella steppicola. Mikroskopisch lässt sich nichts dergleichen beweisen. Vor allem die angebliche Morchella vulgaris scheint mir nur eine jugendliche Wuchsform von Morchella steppicola zu sein.

    Speisemorcheln starten als Babys immer dunkelgrau mit weißen Rippen. Später dann hellt sich das Grau auf, wenn sich die Waben strecken, die Rippen bekommen dann einen rötlichen Ton. Ganz zum Schluss sind Speisemorcheln gelbocker in der Farbe aufgrund des ebenso gefärbten Sporenpulvers und natürlich relativ groß und entsprechend dickfüßig ("M. crassipes"). Produzieren sie nur wenige Sporen, sind sie dann ziemlich hellgelb. Aber eine große, voll ausgewachsene, dunkelgrau gebliebene Speisemorchel habe ich noch nicht gesehen.

    FG

    StephanW

    Hallo Wolfgang,

    gelbe/gelborangene/orangerote Saftlinge lassen sich nicht einfach so per Foto bestimmen, davon gibt es zu viele verschiedene (und wie du schon feststellen musstest, manchmal quer durcheinander wachsend). Wenn sie dich wirklich interessieren, müsstest du dir angewöhnen, auf den Lamellenansatz sowie die vorhandene/fehlende Schleimbedeckung von Hutoberfläche, Stieloberfläche und Lamellen zu achten, wenn du da jemals Durchblick erlangen willst. Gut ist auch, auf etwa vorhandene Hutschuppen und auf den Geruch der Pilze zu achten.

    Also wie gesagt, allein per Foto ist da wenig zu machen.

    FG

    StephanW

    Hallo Wolfgang,

    das müsste der Fransige Wulstling (Amanita strobiliformis) sein. Die Fransen am Hutrand sind deutlich zu sehen.

    FG

    StephanW

    Hallo Biber,

    ja das ist er. Er ist gut an seinen elastisch-gummiartigen Ästen zu erkennen, die nicht brechen, wenn man kräftig mit dem Finger darüberstreicht.

    FG

    StephanW

    Hallo Corinne,

    die einzigen Verpeln, die ich bisher finden konnte, standen am Rand eines kleinen Waldtümpels unter Haselnusssträuchern. Ich suche oft nach Morcheln, aber an den üblichen Morchelstellen scheinen sie sehr selten zu sein bzw. nicht vorzukommen.

    FG

    StephanW

    Hallo Rainer,

    rotbraune Milchlinge in dieser Größe gibt es leider einige, im moosigen Nadelwald z. B. L. tabidus. Zum Festnageln von L. camphoratus sind die Violetttöne am Stiel, die trocken-matte Huthaut und der auffallend sellerieartige (versus blattwanzenartige) Geruch zielführend. Der Maggi-Reizker (L. helvus) ist um einiges größer und hat keine Violetttöne am Stiel, der Rotbraune (L. rufus) hat eine schmierige bis schleimige Huthaut und sofort sehr scharfe Milch.

    FG

    StephanW

    Hallo Rainer,

    bei Nr. 1 würde ich erst einmal auf den häufigen Hortiboletus rubellus tippen, aber der einzige längs durchgeschnittene ist so verwurmt, dass man kein gutes Bestimmungsmerkmal dadurch bekommt. Also - große Restunsicherheit.

    Bei Nr. 2 kannst du mit deiner Einschätzung L. camphoratus durchaus richtig liegen, aber bei L. camphoratus ist nun mal der Geruch DAS Bestimmungskriterium, zu dem es hier keine Angabe gibt. Immerhin scheint es die notwendigen violetten Töne am Stiel zu geben. Also - große Restunsicherheit.

    Bei den beiden Täublingen kann ich leider nichts dazu sagen. Ohne - ich zitiere dich - Chemie, Glas und Farbtafel kann man nicht einmal eine Einschätzung zur Sektion geben, denn leider ist die Zugehörigkeit zu Sektionen eben durch Chemie, Glas und Farbtafel festgelegt. Und halt leider auch durch den Geschmack, so dass man bei der Bestimmung rothütiger Täublinge nicht darauf verzichten kann. Also - Einschätzung für mich sehr schwierig: paludosa, integra, badia, vielleicht velenovskyi...? Und der zweite: kann durchaus der gleiche sein wie der erste.

    Bei Nr. 5 lässt sich mit Sicherheit sagen, dass es eine der 5 bis 6 Hallimasch-Arten ist. Es ist ein recht stabiler, wattiger Stielring sichtbar, allerdings lässt sich das Ausmaß der gelben Beflockung anhand der Fotos nicht gut einschätzen. Da es sich um Laubwald handelt, fällt A. ostoyae wohl raus, und A. gallica ist recht wahrscheinlich. Also - für mich nur kleine Restunsicherheit.

    FG

    StephanW

    Hallo zusammen,

    ich bleibe bei meiner Meinung (denn das ist sie ja nur), derart durchwässerte und möglicherweise mehrmals eingefrorene und wieder aufgetaute (mikrobiell verunreinigte?) Exemplare nicht zum Verzehr zu empfehlen. Gerade bei Kälte und Regen. Solche Lamellen hatte ich schon unterm Mikroskop, da wimmelte es herum.

    Aber wie auch immer Toad_007 hier gibt es keine rechtswirksame Essempfehlung, und wenn es Probleme nach dem Verzehr dieser Exemplare geben sollte, hast du sie und niemand sonst.

    FG

    StephanW

    Hallo zusammen,

    im Gegensatz zu meinen Vorschreibern finde ich die Pilze, die man in der Lamellendraufsicht sieht, nicht mehr wirklich frisch. Die Lamellen sind nicht mehr weiß, sondern leicht beige. Sie sind lappig und kleben teilweise zusammen.

    Ich bin allerdings auch ziemlich pingelig bezüglich der Qualität, muss ich dazu sagen.

    FG

    StephanW

    Hallo Caro,

    da du dich offensichtlich für Heterobasidiomyceten ("Glibberzeugs") interessierst, sei dir das zweibändige Werk von LASSOE/PETERSEN, Fungi of Temperate Europe, empfohlen. Vor ein paar Monaten gabs das noch im Handel zu kaufen, hoffentlich jetzt auch noch. Dieses Werk besticht durch die enorme Artenfülle und sehr nachvollziehbare Gliederung. Es wird dir kaum passieren, dass du etwas findest, das darin nicht beschrieben ist. Es ist halt auf Englisch.

    FG

    StephanW

    Hallo zusammen,

    diese Pilze haben (mehrere) Velumgürtel am Stiel, damit ist Tricholoma acerbum raus aus der Verlosung. Meiner Meinung nach sind das Stadtchampignons. aber wie man auf die Idee kommen kann, dass sie noch gut in Schuss sind, erschließt sich mir nicht. Sie haben glasige gelbbraune, mutmaßlich gammlige Stellen, so dass der unangenehme Geruch sich leicht erklärt.

    FG

    StephanW

    Hallo zusammen,

    es ist ja angesichts der vorliegenden Fotos nicht einmal sicher, dass es überhaupt ein Risspilz ist. Es muss auch nicht unbedingt alles die gleiche Art sein. Z. B sehen die Stiele der Einzelexemplare durchaus verschieden aus. Also, Wilhelm: bitte bessere Fotos machen, dann lässt sich auch was sagen.

    FG

    StephanW

    Hallo zusammen,

    Hygrophorus persoonii ist mMn korrekt, erst recht nach der Laugenprobe auf der Huthaut. Weitere in Frage kommende Arten wären Hygrophorus mesotephrus oder Hygrophorus latitabundus (falls sich am Fundort doch ein Kieferchen versteckt hatte), diese Arten sind von der Farbe her aber recht neutralgrau und werden nicht so eindeutig braun wie Hygrophorus persoonii.

    FG

    StephanW

    Hallo bonkrates,

    wie man auf dem letzten Foto sieht, stehen da noch mehr Exemplare im Garten. Haben die alle keine Lamellen, oder nur der eine, den du gezeigt hast?

    FG

    StephanW