Beiträge von gelBlau

    ist jedenfalls nicht Entoloma clypeatum

    auf der Pilz-Wanderung am Sa. - wir fanden 60 verschiedene, wobei einige nachbestimmt werden - wurde gesagt, dass der auch im Sommer kann. Der Rötling sah dem hier sehr ähnlich. Muss aber natürlich nicht derselbe sein.

    Vielleicht habe ich mich auch verhört, es war insgesamt ne große Menge fürs Hirn;)

    Das Protokoll werde ich noch bekommen, aber ob das hier weiterhilft, bezweifle ich sehr.

    Der sieht satt aus, und will den Reizker vermutlich nur als Basis für die Bildung seiner Sporocarpien nutzen.

    Ahhh, verstehe, dann werden sie gemeinsam ihre Sporen abwerfen, das ist dann eher eine Art freundliche Hilfeleistung vom Reizger - gibt es Pilzfreundschaften :hmmm: - oberirdisch oder unterirdisch? Diese Frage kam mir dabei gerade in den Kopf. :/ Vielleicht etwa so wie es Baum-Pilzfreundschaften gibt?

    Allerdings wächst dieser Pilz so wie es ausschaut nur an Nadelholz

    Das ist kein 100% zuverlässiger Punkt. Auch Pilze können sich irren. ;) Den obigen Pilz habe ich auch schon auf Nadelholz gefunden, was ja eher ausgeschlossen wird.

    Beim lesen fand ich das die Beschreibung des Ohrförmigen Seitlings zum Teil auch hinhauen könnte

    Daher mein Rat zum Sachverständigen mit den Pilzen und mit Stil. - Und eine ausgibige Baumbeobachtung :)

    Ergo, Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste

    Genau, futtere nie einen Pilz, den du nicht 100% kennst

    Wir hatten in einem Beitrag das Thema Austerseitlinge - Lungenseitlinge mal ausgibig diskutiert. Es ist so optisch nicht wirklich zu unterscheiden, das ginge nur mit Mikroskop.

    Die Zuchtform Austernseitling braucht keine Kälte, um Fruchtkörper zu entwickeln, kann also auch im Sommer wachsen - und kann aus einer Zucht ausgebüchst sein.

    Letztendlich ist es auch egal, sie sind beide gleich schmackhaft.


    Der Geruch entsteht durch verdorbenes Eiweiss: Urin bis fischig, eklig. Frisch riechen sie pilzig würzig.


    Das gelbe in Bild 4 ist auch schon ein Alterungszeichen, sie werden im Alter auch heller, wie auf Bild 1 rechts.

    Bild 2 der kleine ist in einem gutem Zustand. Bild 3 könnte auch noch was sein.

    Der gelbstilige M. hat definitiv einen abgesetzen Stil, die der Pilz auf Bild 2 nicht hat.


    Allerding können der Sommerseitling, der Winterausterseitling und der Muschelseitling an einem Baum vorkommen. Die letzteren sogar zu gleichen Zeit direkt nebeneinander.


    Ich würde Dir vorschlagen, den Baum mal über das Jahr hinweg zu beobachten, damit Du alle Stadien kennenlernst.


    Eine Essensfreigabe ist das selbstverständlich nicht! Das kann nur ein Sachverständiger vor Ort. Besuche einen mit den Pilzen, dann kann Du selbst los.

    Hilft dir das weiter?

    Na klaro, eine Freundin hat auch eine imprägnierte Hosen für die Tropen gehabt. Die frage ich auch mal an, denn eine Tropenhose ist bestimmt nicht so dick.


    Vielleicht ist

    Permethrin

    auch dort drin. Frank, kann man die einfach nachimprägnieren lassen? Gibts da spezielle Firmen?

    Ist es vielleicht auch möglich eine Hose der eigenen Wahl imprägnieren zu lassen?


    Ich hab erst Ende nächster Woche wieder Zeit zum recherchieren, aber vielleicht gibts auch hier noch Tipps. So eine Hose wäre mal eine Anschaffung wert.

    Eine imprägnierte Zeckenschutzhose.

    Hallo Sabine, mit was ist die Hose denn imprägniert - und hat die Hose ein besonderes Gewebe, an dem sich Zecken nicht gut halten können?

    Hab gerade mal im Netz geschaut, da gibts ja allerlei "Versprechungen".

    Konstruktives Nachdenken hat noch nie geschadet. Wieso denkst Du das manche Menschen davon zuviel tun? Schmeiß doch nicht Gendern mit Nachdenken über Rhetorik in einen Topf.

    Deine "Bemerkung" ist ein lauter, auffälliger, grüner Button, (OffTopic) wegen einer kleinen Aussage meinerseits und daher extrem und es ist nicht nur eine banale Bemerkung. Abgewert habe ich mich nicht gefühlt, denn Du verortest meine Aussage in einer Ecke, die mir fremd ist.

    ...Kinkerlitzchen! 🙈

    ... wichtigere Probleme. Zum Beispiel Leute, die in sich irgendwas rein schaufeln

    Ein Vergleich oder eine Wertung: was ist "besser, höher oder wichtiger", ist nicht wirklich zielführend.

    Nein, werten muss man nicht, um Wogen zu glätten.


    Der Thread-Mensch hier hat das Flechtenessen hoffentlich überstanden, er hat sich ja nicht mehr gemeldet.

    Damit ist für mich das hier zuende.

    pilz_marie, bemühe doch bitte nicht Goethe, denn er hat mit gendern genauso wenig zu tun, wie mein Beitrag - und er kannte sich mit rhetorischen Stilmitteln aus. Dein Beitrag oben mag jeder selbst beurteilen.


    Da Ihr, StephanW und pilz_marie meine Bemerkung nur abwertet, möglicherweise ohne mein Geschriebenes zu verstehen, möchte ich meinen Einschub sachlich erklären.

    Es handelt sich hier um rhetorische Stilmittel, die StephanW nutzte, aber den Inhalt möglicherweise gar nicht so gemeint hat. Davon gehe ich mal aus, sonst müsste ich das nicht erklären. Es handelt sich um diesen Satz:


    Um das zu verhindern, gibt es Pilzberater, Kräuterhexen und ähnliches, die haben die nötigen Informationen und geben sie weiter.

    Was mir aufgefallen ist, dass der Berater in diesem Satz ein wissender Fachhelfer ist, also positiv besetzt und in diesem Fall männlich ist.

    Die Hexe, der Hexer sind allerdings von Haus aus negativ besetzt, wie man ganz ausführlich in Wikipedia nachlesen kann. Die Hexe ist eine Frau, die Zauberkräfte anwendet, die unerklärlich scheinen. Eine Kräuterhexe nutzt für ihre Magie Kräuter und man weiß auch hier nicht, was sie im Schilde führt. Man traut ihr zu, dass sie ein Wissen besitzt, aber eine rein positive Anwendung nicht.


    Das ist der klassische stilistische Gegensatz.

    Daran angehängt ist "und ähnliches". Das Ähnliche könnte man hier auch groß schreiben, das ist es aber nicht. Der Gegensatz wird hier dadurch noch verstärkt um ein kleines ähnliches Etwas, das auch so unbestimmt, ja undefiniert ist, wie die unfassbare Magie der Hexe.

    Wenn das so hintereinander geschrieben steht, ist das als ein sprachlicher Vergleich im Sinne von: Gut-Böse, Mann-Frau, Fassbar-Undefiniert, um einige Interpretationen anzusprechen.


    So und nun drehen ich den Satz mal um:


    Um das zu verhindern, gibt es Pilzberaterinnen, Kräuterhexer und ähnliches, die haben die nötigen Informationen und geben sie weiter.


    Nun wirkt die Beraterin positiv und der Hexer negativ, das Ähnliche bleibt ein merkwürdiges Anhängsel. Durch den verbal starken Vergleich wird "ähnliches" nicht auf den vorhergehenden Satz bezogen, sondern auf den Hexer. Welche Personen hier welche notwendigen Informationen weitergeben bleibt irritierend.


    Nun, ich hoffe, dass es nun verstanden wird.


    Hier sieht man, dass nicht nur Bilder sondern auch Sätze irritierend sein können.

    Vielleicht hat noch jemand einen Tipp zur Vorsorge.

    gucken gucken gucken!!!


    Ich schaue die Klamotten akribisch durch, bevor ich sie wasche.

    Als ich die 2 Stück auf der Hand hatte, wollte ich beide abmurksen. Die eine lies sich aber einfach fallen und ich fand sie nicht wieder.

    Mal angenommen das Biest sitzt auf dem Pilz oder auf dem Korb und lässt sich dann in der Wohnung irgendwo fallen oder sitzt im Biomüll, dann kann es über Nacht natürlich ins warme Bett kriechen.


    Es gibt auch Zeckensprays, die man sich auf die Hose sprühen kann. Laut Stiftung Warentest waren durchaus 2 ganz gut. Eines mit dem Wirkstoff DEET, ein deftiges Zeug.

    Allerdings gibts die richtigen Klopper bei uns nicht, sondern nur in den USA oder sonstwo, die haben dann 70% DEET oder noch mehr. Der Wirkstoff wurde für die amerikanischen Soldaten in den 1940ziger Jahren gegen Tropeninsekten entwickelt .

    Hallihallo,

    gegen Stiche, egal welcher Art soll Wegerich helfen, das sagte mir ein Kräuterkundlerin.

    Und ich fands auch im Netz: Wegeriche - Erste Hilfe unterwegs - Kostbare Natur


    Vielleicht wäre das dann nützlich für das nächste Zeckenbiest. Den Heilungsprozess finde ich auch normal.


    Ich pflückte vorgestern einen kleinen Rotfußröhrling und sofort waren 2 kleine Zecken auf meiner Hand. Es ist nicht das erste Mal, dass ich Zecken an Pilzen hatte und sie im Körbchen in die Küche einschleppte.

    Ob das Zufall ist, oder ob sie dort vielleicht auf die Maus warten, die gerne von Pilzen nascht?

    Ich kontrolliere meine Hose immer sofort, nachdem ich ein Gebiet durchquerte, in dem Gras oder sonstiges die Hose berühert hat. Da wurde ich auch schon oft fündig. - Und ich ziehe deshalb eine helle Hose an, um die Biester besser sehen zu können.

    Zitat StephanW: gibt es Pilzberater, Kräuterhexen


    leider hat der übliche Weg des zitierens irgendwie nicht geklappt, dann so:


    so viel Zeit muss sein: es gibt auch Pilzberaterinnen und Kräuterhexer


    SpiSap, es gibt den Spruch: mutige Pilzsammler*innen gibt es nur junge. (denn sie essen unbekannte Pilze und werden daher nicht alt)

    Wenn Du in der Natur sammeln und essen möchtest, mache Kurse mit Menschen und lerne von ihnen.

    Verlasse Dich nie aufs Internet oder auf irgendwelche Apps (sie liegen sehr oft falsch!!!), denn da fehlt die Haptik, der Geruch, kurzum das ganze Sinnliche, das man aber zum sicheren Bestimmen braucht.


    -Und Flechten können nicht nur selbst Gifte produzieren, sondern nehmen aus ihrer Umgebung auch giftige Stoffe auf. Denn Flechten bestehen aus Pilzpartner (und Algen, bzw. Bakterien), die auch Gifte produzieren und aufnehmen.

    Hallo Rainer,


    Scheidenstreifling ist möglich, finde gerade auch viele. Aber zum genauen bestimmen wäre die Stilbasis mit lappeliger Scheide wichtig und der Fokus auf die Streifen am Hut. Auch ein Schnitt wäre gut (Ansatz der Lamellen, Stil hohl?)

    Der durchgeschnittene Pilz geht für mich am ehesten Richtung Hainbuchenröhrling, wegen der Schwärzung. Die sind alle sehr hell und wo ist der Raufuss?

    Welche Hutfarbe hat der Blaue, bzw. wie sah der Stil vorher aus? War Fichte in der Nähe? Ich hatte einen Rotfußröhrling, der auch sehr schnell extrem blau wurde. Das liegt auch an der Feuchtigkeit. Allerdings gibt es auch den starkblauenden Rotfuß und den schwarzblauenden Röhrling.

    Hallo Ben,

    Bild 2: hat der nicht ein braunes Netz? Dann wäre es kein Steinpilz: guckst Du hier: https://www.123pilzsuche.de/da…tails/Bitterroehrling.htm

    Bild 3: Der Methusalem verursacht wahrscheinlich eine schöne Eiweißvergiftung. <X

    Rechts unterhalb der Finger entdecke ich einen mit hellen Hut, leicht rötlichem Stil der blaut. Das könnte ein weiterer Giftzwerg sein: https://www.123pilzsuche.de/da…s/Schoenfussroehrling.htm

    Bild 4: da gibts einen mit dunklem Hut. Der könnte auch einer aus der Reihe der Filzröhrlinge sein oder eine Marone

    Bitte lass auch den Wald dort wo er ist. Man kann die Pilze im Wald schon vorputzen, dann hättest Du sicherlich gemerkt, dass der alte nichts taugt.

    Ich würde empfehlen mit diesem Fund, eine sachverständige Person aufzusuchen.

    Lieber Vielfraß, was für ein putziger Name, mir fällt sofort das braune Tier ein mit seinen Eckzähnen und großen Tatzen ---


    ich will mir dieses Jahr auch die Täublinge vornehmen, daher fehlt mir hier das Wissen.


    Aber ich habe einen Tipp zwecks der Farben, denn die Täublinge sind recht bunt. Suche eine Art Farbkarte, die ganz klar rot, gelb, grün, ... drauf hat und lege sie beim Fotografieren neben dem Pilz. Dann kann man die Farbabweichungen des Fotos etwas einschätzen.

    Und ja Tageslicht ist immer am Besten, kann aber auch im Schatten Richtung zu sehr blau gehen. Vorsicht Abendrot, verzerrt sehr die Farben.

    Ich habe mich 2007 mal intensiv mit der Metallbelastung beschäftigt zuzüglich der Radioaktivität. Die Unterlagen habe ich mal rausgesucht.


    Ich hatte von 5 Stellen Bodenproben und Pilzproben auf Radioaktivität in einem Stahlwerkslabor messen lassen. Bei 2 der Proben (Oberboden und Pilz) waren die Grenzwerte überschritten, hätte man sie, wären die Proben Stahl gewesen, nicht verkaufen dürfen. Wobei das Cäsium aber unter dem Wert lag, der für Wildpilze im Verkauf gilt. Der Witz bei Lebensmittel ist, das nur das Cäsium zählt und die anderen Elemente, die in Tschernobyl freigesetzt wurden unberücksichtigt bleiben. Im Stahlwerk müssen alle Elemente gemessen werden.

    Seither gehe ich fast ausschließlich in ein bestimmtes Gebiet für das wir die geringste Belastung nachweisen konnten. Wir gehen davon aus, dass es unmittelbar nach dem Reaktorunglück dort nicht regnete, weil die Strahlung recht unauffällig war.


    Des Weiteren fand ich damals folgenden Artikel, der ab S. 16 Pilzmessung beschreibt der beantwortet die Frage zu Teil.:

    87141-Schwermetalle__Arsen__Organochlorverbindungen.pdf

    Hier wird eine Messung angegeben: 5-50m soll höher belastet sein, als im Wald


    Und noch ein Hinweis: auch im Wald kann man auf "Unvorhergesehenes" stoßen. Hier gab es mal eine Buntmetallgrube, in der Blei, Zink und Kupfer abgebaut wurden. Die Grube ist vor knapp 100 Jahren geschlossen worden und alles ist von Wald überwuchert. Einen Pilz, der auf den alten Halden wächst, möchte ich nicht wirklich essen.

    Finde ich auch: gute Frage!


    Da ist erst einmal die nächste Frage, was befindet sich denn im Abgas und im Abrieb der Reifen und wo geht das hin.


    Früher war Blei im Abgas, das bestimmt auch noch in größerer Entfernung von der Straße zu finden war (und noch ist?) und vielleicht eher mitten im Wald abnahm.

    Die Abgase werden durch Wind letztendlich überall verteilt und häufen sich dort, wo es Kessellagen (Stuttgart!) oder sonstige Luftstaulagen gibt. Daher würde ich solche Lagen meiden. Ich weiß nicht genau wieviel Partikel, die schwerer als Luft sind, ausgestoßen werden und daher im Boden der Umgebung landen, aber es werden schon einige Stoffe sein. Je höher die Geschwindigkeit, desto weiter verbreiten sich die Partikel im Umkreis der Straße - das wäre meine Logik zwecks Luftverwirbelung. Je mehr Verkehresaufkommen, desto höher der Schadstoffeintrag in die Erde, ist auch logisch. Und wer abgefahrene Reifen (Gummi aus Öl) kennt, weiß welche Mengen an Material in der Umgebung landen. Wissenschaftliche Studien sind mir diesbezüglich nicht bekannt.


    Daher würde ich von Fall zu Fall entscheiden. Pilze nehmen bekanntlich viele Schadstoffe auf, man kann sie ja sogar zu Sanierung von ölverseuchten Flächen einsetzen, daher gehe ich nicht zu lax damit um.


    Die Schadstoffe in der Luft sind auch nicht ohne. Braunkohleheizkraftwerke jagen viel Quecksilber in die Luft, andere Schornsteine sind extra hoch gebaut, damit sich die Schadstoffe möglichst weit und breit verteilen und die Konzentration in der Umgebung eher gering ausfällt, das aber nur nebenbei. Pilze, Pflanzen und Tiere enthalten alle diese Stoffe.

    Pilze sind für mich eine Delikatesse, daher möchte ich auch mit Freude essen und mir nicht Gedanken machen müssen, ob ich mich vergifte, egal ob das Pilzgift, Umweltgift oder verdorbenes Eiweiß ist. Daher meide ich Pilze am Straßenrand.