Beiträge von gelBlau

    Hallo Reike, lies mal hier diesen Thread, der gerade im Forum ist:

    Pilze selber züchten, ein kleiner Blick hinter die Kulisse.


    Greizer beschreibt gerade, wie er das macht.


    das Impfen von Waldbäumen ist streng verboten.

    Aber wer will das schon nachweisen?

    Muss man in Nacht und Nebelaktion machen.

    Das Verbot ist natürlich sehr verständlich und sollte auch beachtet werden, damit keine "Fremdländer" einheimische Arten verdrängen.

    Man kennt das ja von Pflanzen (die nicht in Gärten bleiben wollen!) und Tieren (Nutria und Waschbär sind amerikanische Vorgänger, das Grauhörnchen kommt gerade).

    Z.B. besiedelt die chinesische Wollhandkrabbe, die wahrscheinlich mit Schiffen über die Nordsee gekommen ist, nicht nur den Rhein und futtert dem einheimischen Angler die Köder weg und schneiden Angelschnur und Netze auseinander.


    Aber wenn man einen im Wald gefundenen Austerpilz nimmt und auf einen anderen Stamm etwas weiter weg legt, dürfte doch nichts dagegen sprechen, oder?

    Hallo Valentin,

    ich glaube auch dass es welche sind, aber schon etwas älter.


    lies dir mal dazu auch das durch, ein anderer Tread darüber: Wie riecht der Austernseitling, Pleurotus ostreatus?


    Mach auch mal die Probe: draufdrücken, läuft Wasser raus? Ist das gut?


    Geh doch zu einem Sachverständigen und spreche die Konsistenz, Geruch, Alter, usw. mal durch, damit du die Pilze besser einschätzen lernst.


    Und da scheinen ja noch kleine nachzukommen, da kannst du ja auch vergleichen.

    Der Geruch, den ich von Austernpilzen im Gedächtnis habe, und der etwas speziell ist, hat absolut nichts mit Verwesung zu tun.

    Liebe Sabine,

    das wird dann auch nicht wirklich Richtung Ammoniak gewesen sein.


    Vielleicht wird man ja in dieser Liste fündig, welch ein "Beigeruch" es noch sein könnte. Da habe ich zwar viel Fische gefunden aber kein Lakritz/Salmiak. --- Und keine Auster, schade.

    Pilzgerüche oder wie riechen Schwammerl aus dem Bayerwald!


    Fischgeruch (siehe auch Trimethylamin – Wikipedia), Harnsäure und Ammoniak (siehe auch Ammonifikation – Wikipedia) sind Gerüche, die beim Abbau von Proteinen entstehen. Salmiak gehört entfernt zum Geruch dazu, denn es ist Ammoniumchlorid. Es hat auch einen scharfen Geruch.


    Wenn der Regen weg ist suche ich mal. Vielleicht finde ich ja frische und alte Austern.

    Hab da noch etwas gefunden:


    in Wikipedia

    Die im Eiweiß (z. B. von Fischen) peptidisch gebundenen Aminosäuren werden nach dem Tod der Tiere biochemisch zu Aminen und Kohlendioxid abgebaut. Amine sind für den charakteristischen Geruch von Fischen verantwortlich, der bisweilen als unangenehm empfunden wird.


    und in sports-insider.de

    Lagert man Gerichte mit Pilzen zu lange bei Zimmertemperatur, verkeimt das Essen nicht nur, sondern durch die Pilze bilden sich Harnsäure, Ammoniak und hochgiftige Amine.


    Ich gehe davon aus, dass es egal ist, ob sich die Eiweißstoffe in Tieren, Pflanzen oder Pilzen zersetzen, die erwähnten Gerüche sollten besser nicht im Essen auftauchen.


    Jedenfalls scheint auch der Geruch Salmiak eher Richtungs Verwesungsprozess hinzudeuten.


    Auch wenn ein Pilz klein ist, heißt das noch lange nicht, dass er frisch ist. Da Austern und auch die Samtrüblinge sehr lange "gut" aussehen, sind sie wahrscheinlich die richtige Schule zu lernen, wann der Pilz noch gut ist.

    Hab da noch etwas gefunden:


    in Wikipedia

    Die im Eiweiß (z. B. von Fischen) peptidisch gebundenen Aminosäuren werden nach dem Tod der Tiere biochemisch zu Aminen undKohlendioxid abgebaut. Amine sind für den charakteristischen Geruch von Fischen verantwortlich, der bisweilen als unangenehm empfunden wird.


    und in sports-insider.de

    Lagert man Gerichte mit Pilzen zu lange bei Zimmertemperatur, verkeimt das Essen nicht nur, sondern durch die Pilze bilden sich Harnsäure, Ammoniak und hochgiftige Amine.


    Ich gehe davon aus, dass es egal ist, ob sich die Eiweißstoffe in Tieren, Pflanzen oder Pilzen zersetzen, die erwähnten Gerüche sollten besser nicht im Essen auftauchen.


    Reike, ich kopiere das mal zu den Austern und dem Geruch rüber.

    Leider wieder drüber

    die wären für mich auch drüber.



    Wenn's unangenehm riecht dann würde ich die aber auch nicht Essen.

    Vor allem getrocknete riechen bei mir immer stark nach Garnele

    Die Garnele wäre mir unangenehm. Ich hab mal spasseshalber nach Geruch gesucht und wurde hier fündig:


    www.pilzflora-ehingen.de:

    Ältere Frk. können einen etwas fischigen Geschmack besitzen, sind aber noch genießbar. Die Art kann Fröste überstehen und sogar vollständiges und mehrfaches Einfrieren!


    Ich weiß ja nicht:sick:


    Pilze sind für mich eine Delikatesse und nur super Zutaten zum Essen ergeben auch ein appetitliches Gericht.


    Wenn sich da schon beim Braten etwas umangenehmes in Konsistenz und Geruch entwickelt, macht das kein Sinn für mich davon zu essen.


    Das kann dann die "Psychopilzvergiftung" geben. --- Oder aber eine richtige Eiweißvergiftung.

    Der fischige Geruch taucht immer auf, wenn sich Eiweiß zersetzt. Z.B. ein "Schnitzelpapier, das 1 Tag rumliegt riecht auch nach Fisch.

    Wir deuten das nur auf Fisch, weil er eben sehr schnell im Zersetzungsprozess ist. Schon etwas säuerlich urinartig und fischig deuten auf Verwesung hin.

    Eiweißzersetzung kann zu starken Lebensmittelvergiftungen führen.

    so sehen die Samtis für mich perfekt aus. Vor allem der Stiel hat auch noch etwas „Volumen“.

    so schätze ich sie auch nach meiner "Lernschule" dieses Jahr. Jedenfalls nehme ich sie nicht, wenn der Stil schon ganz schwarz ist.

    Jemand hier sagte zu mir in meinem Anfragethread: sie ziehen sich von unten her die Socken an.


    Das fand ich super und damit fahre ich gut in der Beurteilung.

    Hallo Reike,

    in meinem "Leiterthread", wo du auch was geschrieben hast, hatte ich Auster kontra Muschel. Und ganz komisch, sie rochen beide sehr ähnlich und intensiv pilzig. Normalerweise sollte die Muschel in dem Alter auch eher etwas muffig riechen, tat sie nicht. Ich hielt die Auster 2 weiteren Personen beim Kochen unter die Nase: pilzig, aber irgendwas anderes ist noch dabei, das sehe ich auch so. Mal sehen, was meine Austern weiter treiben, vielleicht kann ich nochmal ernten.


    Im Spätsommer fand ich an einer anderen Buche welche. Die rochen nur ganz wenig, der Steinpilz daneben auf dem Tisch viel deutlicher. Wenn man die beiden vergleicht, geht der Steinpilz Richtung süsslich, fruchtig im Gegensatz zur Auster.


    Ich roch gerade Steinpilz kontra Champignon, beide getrocknet. Der Champignon erinnert sofort an seine frische Wiese und der Steinpilz hält für mich seinen frischen Geruchsmix. Dennoch würde ich beides als pilzig beschreiben, weil ich für den Unterschied fast keine Worte und keinen Vergleich habe.


    Ich beobachte mal weiter, vielleicht hängt das auch vom Baum ab. Die jetzige Buche ist noch sehr vital, die andere war tot. Vielleicht sollte man mal mit Buche, Ecker, Blatt im Geruch vergleichen. Denn schließlich ist es ein Unterschied, ob sich die Buche noch gegen den Pilz wehrt oder die Buche durch den Pilz nur verdaut wird. Schönes Thema!

    Sodele und hallihallo,


    yähh:)^^:D, hier kommt die Jagd:


    hier die Buche, leider im Gegenlicht, wo ich im oberen Drittel die Austern sah. Der Matschweg, vom Havester zerstört, und der Wildzaun von 150cm Höhe sind die Erschwernissparameter.

    Als erstes machte ich einen Versuch mit einer Muschel, die eh den Zugang versperrte. Schwubs war die Muschel weg und als ich sie in der Hand hatte, freute ich mich, dass ich sie tatsächlich auf Entfernung als Muschel erkannt hatte. Dann war der Weg frei.




    Der Akt:




    Schwubs im Körbchen, das ging alles prima, das "Messer", nicht zu scharf und nicht zu stumpf, lief sauber die Rille entlang, mit 3 Mal nach oben drücken und stoßen (die Muschel war älter und fiel gleich runter), plumste das Ding der Begierde hinein.




    Sind sie nicht schön? Die Schnecke hat sich wohl wieder verzogen gehabt, man sieht eigentlich nicht vom Fraß.




    Zusammen mit ein paar Samtfüßen und Zwiebeln ergaben sie eine schöne Soße zu Rinderbraten mit Kartoffelknödel:chef:sehr lecker

    Sehr schade, dass es jetzt so viel regnet, denn oberhalb sind noch ganz kleine Austern. Sicherlich werden sie wachsen, aber eben auch den Regen aufsaugen.

    Sie stehen jedenfalls unter Beobachtung.


    Das Werkzeug ist sehr fein und ich lass es so. Wenn ich aber im Sommer das Messer wieder abnehmen muss, um Äpfel zu pflücken, werde ich es als Aufsteckwerkzeug konzipieren und nicht nur ankleben, das ist sicher.


    :P8o:P 8o, liebe Seitlinge, ich krieg euch doch!!! Die Jagdsaison ist eröffnet.

    Langt da nicht etwas Abklebeband woran man das Messer an einem herumliegenden Ast entsprechender Stärke und Länge befestigen könnte?

    Nein, es genügt kein herumliegender Ast, wenn du auf 4m Höhe ernten willst und der Baum auch noch 1,5m hinter einem unüberwindbaren Zaun liegt.;) Skroll mal hoch

    Sodele, liebe Leute, hier kommt mein provisorisches Werkzeug. Was sagt ihr dazu?


    Wenn es irgendwie zeitlich geht, probiere ich es morgen aus. Wenns prima ist, wird weiter getüftelt und es werden Formaufsätze zum Aufstecken entwickelt, damit man sie im Wald zügig wechseln kann.

    Und dann gibst ein Patent zum Pilzpflücksystem für Höhen bis zu XY-Meter;):wink:;)


    Das Werkzeug besteht aus Edelstahl, extra mit Rundung für in der Kuhle sitzende Pilze mit schrägen Seitenansatz. Später natürlich ist die Position des Aufsatzes auf dem Kranz frei wählbar, je nachdem in welcher Position man zum Baum steht. Die Spachtelform des Flächenaufsatzes habt ihr ja schon entwickelt:) Die übernehme ich, da bin ich ganz frei.




    Sieht gefährlich aus, gelle:)

    Spachtel mit Isolierband am oberen Ende derTeleskopstange


    Blech angeschraubt und scharfgeschliffen.

    Ah ja, herzlichen Dank für die Vorgabe, da werde ich mal meine Phantasie freien Lauf lassen.

    Meine Bedingungen sind noch etwas verschärft. Vor dem Baum ist noch ein Tierschutzzaun in etwa 1,5m Abstand, wie er auch an Autobahnen zu finden ist. Rüberklettern geht nicht.

    Sprich, wenn ich den Pilz mit der Spachtel abschneiden würde, fällt er hinter den Zaun und ich müsste dann noch angeln.

    Daher liebäugle ich mit meinem Apfelpflückteleskopstab. Der hat ein Körbchen aus Stoff. Da kann man bestimmt auch was ranbasteln.


    Manchmal gewinnt der Sammler, manchmal gewinnt der Pilz

    Der Baum steht direkt am Beginn meiner üblichen Waldtour. Daher sehe ich ihn immer.

    Das gemeine an der Sache ist, dass ich den Baum schon lange beobachte und immer wieder bringt er schöne Seitlinge hervor.


    Und die sagen immer: :P:P:PDU BEKOMMST UNS NICHT!!!8o8o8o und locken ständig mit den schönsten Fruchtkörpern.


    Mal sehen, ob ich diesemal doch irgendwie rankomme.

    Teleskopstange

    Wie sieht das aus? Ich hab noch nie sowas gesehen. Eine Telekopstange natürlich, aber zum Pilze schneiden, das kenne ich nicht.

    Messer mit Körbchen an einer Stange??? Prima, kann ich gebrauchen. Selbergebastelt??? Bitte Bild, Anleitung



    an den Babyaustern wirst Du kaum Freude haben. Da lassen die Schnecken nicht viel übrig. Eine ist ja schon bei der Arbeit.

    fieß gell, ich beobachte die Pilze jetzt mal. Die Schnecke hab ich auch auf dem Foto endeckt.


    Die scheint nicht zu fürchten, dass Frost kommt.

    Viecher wissen halt viel.

    Hallihallo,


    jetzt brauch ich doch eine Leiter, ich glaub die 2 wollen mich veräppeln.

    Mithilfe des gelbstiligen Muschelseitlinges will sich der Austerseitling tarnen.


    Was meint ihr, lohnt es sich mit der Leiter in den Wald zu gehen und auch noch einen Wildzaun zu überwinden?


    Bild von heute

    1. Austernseitling, lecker frisch, wie es von unten aussieht



    2. die rechten im obigen Bild sahen vor einem Monat so aus, Muscheln:




    3. und im Detail eindeutig der Gelbstilige




    4. und heute das andere Foto von einer größeren Fläche,

    wobei ich hier eher wieder Austern erkenne, aber es sind die von damals





    5. und wie man hier sehen kann vor 2 Wochen eben doch Muscheln von damals,

    man sieht leicht die Ränder am Stil und oben rechs für mich auch den oft gefundenen grauen Strich zwischen Lamellen und Hut.

    Auch die Farbe: Lamellen eher gelblich, Hut grüngraugelb




    Sodele mal wieder, leider sind sie hoch, sodass ich hinfahren muss, weil ich eine Leiter brauche. Macht man sowas, nur um seine Neugier zu befriedigen und eventuell eine Pilzmalzeit zu haben?

    Reizen tuts schon.


    Ich weiß, dass die beiden zusammen wachsen können, aber so dicht ineinander?


    Wer ist jetzt wo? die verwandeln sich doch nicht:confused:


    Was auch doof ist, es gibt keine wirklich deutlich alt aussehende. Sodass man die zwei in zeitlicher Folge auseinanderhalten könnte.:what:

    Gemeine Tarnung, oder? Die Austern wollen nur nicht verspeist werden, Die Buche hat auch im Sommer Seitlinge, die eher wie Lungenseitlinge oder Austern ausschauen.

    Vielleicht sollte ich mit den Besitzer sprechen und eine ständige Leiter installieren, um denen auf die Schliche zu kommen.:hmmm::wink:

    Hallo,

    ich hatte das Bild schon gesucht und nicht gleich gefunden. Heute war ich zufällig mal wieder dort und hab gleich nochmal Fotos gemacht.

    Seht selbst: Eiche knutscht Buche. Die Eiche scheint gerne anzubändeln.




    Meines Erachtens ist da eine echte Verbindung und beide sehen recht zufrieden und lebendig damit aus. Den obigen Buchenast hat sich die Eiche allerdings ganz einverleibt;)

    einem wilden Raubtier

    Ohhhhhhhhhh, das ist ein besonders wildes. Ich tippe drauf, dass das Tier im Volksmund als sehr hinterlistig beschrieben wird. Und sein allerbestes Stück zierte in den 70iger Jahren Bonanzaräder und Mantas.

    Das sich der Kerl so deutlich verrät, hätte ich nicht gedacht. Oder ist das ein Fake?


    Sehr schöner Gedanke auch sonstige Funde mal reinzustellen. Ich finde immer öfter kleine bemalte Steine, z.B. mit Herzen drauf oder einfach bunte Formen drauf. Und inzwischen nehmen auch Cairns zu, die In Amiland als Wegmakierungen gebraucht werden.

    Hallo zusammen,



    nach nochmaliger Besprechung mit einem Sachverständigen gabs dann folgendes:




    Die Stiele habe ich ganz klein geschnitten und hab sie in Butter angeröstet und dazugegeben- war prima so. Ich gab mir alle Mühe, das Aroma der Pilze zu erhöhen.

    Schmeckte mild pilzig, sehr lecker aber eigentlich zu wenig pilzig. Nächstes Mal nehme ich proportional mehr Pilze. Das "Glibberige" im Mund muss man schon mögen.

    Ist ja dem Kerlchen eigen. Für mich war das fast schon ein Quallenfeeling :hmmm::shy:


    Inhalt der Suppe:

    Samtis

    Salz

    Lorbeer

    Wacholder

    Ingwer

    Kurkuma

    Knofi

    getrocknete Pastinake

    Kümmel Petersilie

    Möhre

    Sellerie

    Lauch