Beiträge von gelBlau

    Hallo in die Runde,


    ich habe letztes Jahr Wiesenchampignons getrocknet. Es war in einem Zimmer recht warm, fast 30 Grad, also ging es schnell. Kleingeschnitten legte ich sie auf Backpapier und auf das Ofenblech, da ich sie anschließend noch kurz in Ofen nachdörrte.

    Es waren junge Bilderbuchpilze mit schön rosa Lamellen. Beim Trocknen verfärbten sich die Lamellen allerdings sehr sehr schnell dunkelbraun und manche sporten auch aus.


    Wenn ich sie jetzt benutze, schneide ich sie ganz klein und fülle damit z.B. Ravioli. Sie haben immer noch ein prima Aroma, sehen allerdings nicht toll aus.


    Kann man das schnelle Verfärben und aussporen irgendwie verhindern?

    Macht es vielleicht Sinn, die Lamellen vor dem Trocknen zu entfernen?

    Ich wollte heute mal losziehen und schauen, obs welche gibt, wenn ja, dann sind sie in Massen da.

    Aus welcher Ecke kommst du denn her, wenn ich das fragen darf?

    Herkommen tue ich aus BW (Mentalität schlägt immer wieder durch:)), lebe aber in NRW, im Bergischen Land, dort wo jetzt gerade alle Fichten sterben - eine Katastrophe. Ich weiß nicht, wie es sonst so aussieht, aber

    ich war in der Ecke Regensburg-München, dort sind sie ja alle noch grün. Sieht deutlich besser aus.

    Ich liefere dir noch ein paar Zusatzinfos,

    Herzlichen Dank dafür, passt völlig, mein Pilzgebiet hier liegt etwa 300-400 üNN. Ich glaube, ich schnapp das Teil und versuche den Sachverständigen, den ich schon länger mal aufsuchen wollte, zu erreichen. Ich kenne nämlich relativ viel, esse aber nur ganz wenige, weil ich zu wenig Austausch habe und daher Unsicherheiten beim Bestimmen habe. So - das soll sich jetzt ändern.

    Dies ist jedoch keine Verzehrfreigabe.

    Das weiß ich, ich bin da auch sehr vorsichtig.


    Wenn du ihn tatsächlich verspeisen möchtest, dann lege ihn bitte einem Pilzsachverständigen vor.

    Leider muss ich zum nächsten etwa eine halbe Stunde mit dem Auto fahren. Den habe ich auf der Seite hier gefunden und muss erst mal Kontakt aufnehmen. Mal sehen, ob ichs schaffe.

    Und dann muß man schwarze Pilze mögen. Der wird beim Braten rabenschwarz.

    Ich koche auch gerne bunt, vielleicht kann man ihn ganz gezielt einsetzen. Nudeln färben vielleicht, statt Sepiatinte.

    Er soll auch nicht besonders gut schmecken

    Da ich mich heute da etwas reinvertieft habe, las ich auch, dass manche ihn gut finden, er roch jedenfalls sehr gut, daher wurde ich überhaupt aufmerksam - und die Größe kann man ja kaum übersehen.

    Einfach ein Stück abschneiden und mitnehmen.

    Dann gehe ich morgen nocheinmal hin. Mit derartigen Pilzen habe ich bisher keine Erfahrung. Woran sieht man, dass er zu alt zum Essen ist? Von unten sieht er ja ganz frisch aus, von oben dagegen etwas verwittert und mitgenommen. Ist er ganz jung oben auch schon so?

    Hallo Sabine, ich hab da nochmal vergrößert, auch wenns unscharf ist, da scheint links tatsächlich eine ältere Bruchstelle zu sein, die verfärbt ist,

    wäre da zwei Tage später noch eine Geschmacksprobe hilfreich?



    Vielen Dank Mathias, jetzt steht gelöscht oben dran und ich versuchs jetzt hier noch einmal. Könnte das daran liegen, dass ich beide Bilder auf einmal geöffnet habe?


    So jetzt nocheinmal der Text:



    Hallo ich grüße Euch. Ich bin neu hier und möchte mich intensiver mit Pilzen beschäftigen.

    Ist das ein Riesenporling? Es ist wahrscheinlich ein Buchenstumpf, an dem er wächst. Ich brach oben etwas ab, er hat sich aber nicht verfärbt. Die Bruchstelle ist sichtbar.

    Deutlich sichtbar waren Längstfasern, und er lies sich sehr leicht brechen.

    Also hab ich ihn auch nur begrenzt untersucht. Ich roch an der Bruchstelle und er duftete würzig pilzig.

    Ich wusste gestern im Wald noch gar nicht, was das sein könnte. reicht das zur tendenziellen Bestimmung?

    Viele Grüße gelBlau






    Gehts jetzt?