Beiträge von Upupa Epops

    Herzlich willkommen,

    .... Und ich habe jetzt endlich verstanden, wieso jabaa den Wiedehopf ins Spiel bringt...

    Den kenne ich nur aus Mallorca. Gibt es den auch in D? Toll....

    Immerhin sehe ich auf meinem Gassi öfter den Eisvogel. Auch sehe hübsch.

    Lg jens

    Ja, in einigen Bundesländern sogar wieder häufiger. Bei uns in der Gegend war es kürzlich der erste gemeldete Fund innerhalb von mindestens 10 Jahren auf ornitho. de 😊

    Hallo Upupa,

    und wie wäre es, wenn du die Pilze suchst und findest und einfach nur am Standort fotografierst, statt sie mitzunehmen?

    FG

    StephanW

    Ach sooo. Ich dachte das sei auf den einen bezogen, den ich zur Bestimmung eingestellt habe.


    Also wir nehmen schon nur noch die Crème de la Crème mit, dennoch endet es oft dann getrocknet in Gläsern, die erst 2 Jahre später leer werden. Ich weiß, daß klingt unbeherrscht, aber der vorherrschende Sammeltrieb beinhaltet auch Beute. Und wer schaut sich schon das xte Steini Foto an?


    Na gut, beliefern ich weiter meine Eltern so lang ich sie noch hab. Hatte gehofft, ich kann wem etwas Gutes tun.

    Moin! Ich bin neu hier und wollte nachdem ich meinen Fund von heute zur Beratung ausgestellt habe kurz Hallo sagen. :-)


    Noch vor der Grundschule ging ich mit meinen Eltern Pilze sammeln. Damals fuhren wir zum "Herbsturlaub" in den Bayerischen Wald. Meine Eltern nahmen alles mit, was Röhrlinge waren und teilten es ein in: Maronen oder Maronen... Die Gastwirtin der Pension klärte uns damals dann auf und benannte einige nach ihrer Mundart. Wir trockneten die Pilze in der Sonne auf Zeitung und hatten *Gott sei dank* niemals eine Vergiftung. :/


    Im Nachgang muss ich meinen Eltern zugute halten, dass wir niemals welche mitnahmen, die rote Röhren hatten (kann mich speziell aber auch an keinen Fall erinnern) - sprich, wir kamen nicht in die Verlegenheit einen Satansröhrling zu futtern. Pfifferlinge ließen sie sich auch erst "freigeben", wobei wir rückblickend wohl maximal falsche Pfifferlinge in Verwechslung dabei hatten. Meine Eltern und ich gehören zu den wenigen Prozent, die einen Gallenröhrling nicht als bitter empfinden. Keine Ahnung ob und wie viele wir gefuttert haben.


    Nun ja. Nach Tschernobyl fuhren wir glaub ich nicht mehr dort hin. Wir gingen ab und zu in den Taunus und fanden wieder "Maronen", die wohl -wie ich den Taunus heute kenne- meistens Rotfußröhrlinge waren, manchmal echte Maronen. Steinpilze fanden wir selten.


    Bis heute habe ich das Pilzesuchen beibehalten, weil es mir viel Freude bereitet durch den Wald zu laufen, in meinem Tempo, mit direkter Einwirkung auf die Glückshormonausschüttung durch einen Suchfund. So gern esse ich Pilze gar nicht, wie ich sie suche. Weiß zufällig jemand, ob man sie legal irgendwohin verschenken kann wie z.B. Altersheime, in denen jemand garantiert, dass er nur echte Steinis erhalten hat?? Auch mit mir bekannten Riesenboviststellen vermute ich demnächst einen plötzlichen Überschuss.


    Tja, was gibt es noch zu sagen? Mit den Röhrlingen bin ich inzwischen halbwegs fit. Einige "Lamellis" gehören auch ins Repertoire, wenngleich diese zu finden mich weniger glücklich macht, selbst wenn es sich um banale wohlschmeckende knackige Schopftintlinge handelt.


    Ich möchte aber gern mehr wissen und lernen, was ich in den letzten 5 Jahren auch versuchte. Dennoch ist das Wissen aneignen, wenn man nicht permanent einen PSV neben sich hat, vielseitig. Und schwupp: Nun bin ich hier bei Euch.


    Viele liebe Grüße

    Upupa Epos (Der Wiedehopf)

    Hallo in die Runde!


    Wir haben heute einen Raufußröhrling gefunden, der am ehesten ein Birkenpilz sein könnte, aber dennoch etwas seltsam abweicht. Es geht uns lediglich um die Bestimmung, damit wir ggf. seltene Arten in Zukunft kennen und schonen.


    - Im Wald war der Stiel noch komplett weiß, zu Hause dann wie auf den Fotos schuppig eingefärbt

    - Der Pilz war extrem fest, fast wie eine Kartoffel, dennoch waren die Röhren dunkel, also nicht wie bei einem jungen Birkenpilz der er aufgrund der Härte ja sein sollte (haben in dem ganzen Wald nur sehr junge Pilze gefunden, keinen einzigen auch nur älteren)

    - Nach dem Anschnitt ergab sich nicht mehr, als die farbige Stelle am Fuß (spricht wohl gegen den vielfärbenden Birkenpilz, oder???)


    Gefunden haben wir ihn unter Lärchen, Espen, Fichten, Birken, Eichen zusammen mit stink normalen Birkenpilzen, Birkenrotkappen, Steinpilzen und ferner etwas, was ich als Perlpilze beurteilen würde. Der Boden ist eine ehemalige Heide.



    Mit den Raufussröhrlingen an sich hab ich ihn verglichen. Es gibt ja doch eine Menge. Aber irgendwie scheint alles nicht recht zu passen. Daher freue ich mich über Eure Infos!

    VG