Beiträge von niclodemus

    Moin, vielen Dank für das Rezept.

    Meine Familie mag leider den leicht säuerlichen Geschmack von Stroganoff nicht, ich dagegen sehr. Als Alternative mache ich dann Züricher Geschnetzeltes, das geht auch prima mit Parasol und kommt, vor allem mit Röstis, super an.


    LG Andre

    Hallo,


    ich meinte ja auch, dass ich mir den Stiel von Galerina so vorstelle und nicht das der gezeigte Pilz eine ist. Der ist definitiv etwas in Richtung Lacktrichterling, aus meiner Sicht eben jener Braunrote.


    LG Andre

    Moin,


    die Variante von Boris mag ich auch, aber diesmal kamen sie mit den Lila Lacktrichterlingen und ein paar Maronenstielen (haben nicht mehr in den Dörrautomat gepasst) einfach in die Mischpilzpfanne. War auch lecker, wenngleich ich die Pilze mit Zwiebeln und Speck „verhunzt“ hatte. Ich mag es einfach so. A la Boris mach ich übrigens auch gern Parasole.


    LG André

    Hallo Hubi,


    ja, könnte gut sein. Allerdings bin ich fast allergisch gegen Blattwanzengeruch und den konnte ich definitiv nicht feststellen. Aber ich rieche bei Pilzen sowieso immer was anderes, Ausnahme sind da nur Rötelritterlinge und ein paar wenige andere Arten.

    Danke und Grüße, André

    Hallo huehnchen69,


    den Pilz (fuchsigen Trichterling) gibt es bei uns momentan auch massenweise, ich bin jedoch auf Grund der Geschmacksbeschreibung noch nie auf die Idee gekommen, ihn mitzunehmen. Jetzt schreibst du etwas von trocknen und das lässt mich aufhorchen. Wie bereitest du die getrockneten Pilze zu? Über einen Tipp würde ich mich freuen.


    Liebe Grüße, André

    Guten Morgen liebe Pilzgemeinde,


    gestern gab es auf der Sonntagnachmittagsrunde einen schönen bunten Korb mit qualitativ hochwertigen (insbesondere Maronen) Pilzen. Hätte nicht gedacht, dass am Ende des Wochenendes noch so viel übrig war ;-).

    Insbesondere über die ersten Violetten Rötelritterlinge dieses Jahres habe ich mich gefreut. Nachdem der Korb dann eine Weile in der Küche stand, konnte man deren Duft in der ganzen Küche riechen. So intensiv hatte ich dies noch nicht wahrgenommen.

    Ein weiterer Erstfund für dieses Jahr waren dann die Braunroten Lacktrichterlinge.

    Im Buchenwald fand ich dann noch diese Milchlinge. Auch nach intensiven Studium diverser Bücher kann ich die Art jedoch nicht eindeutig zuordnen. Vielleicht kann mir da jemand helfen. Milch war auf jeden Fall weiß und floss reichlich. Speisepilze sind dies dann aber eher nicht.


    Viele Grüße, André

    Liebe Pilzverrückte,


    heute war ein schöner Sammeltag, gleich nach dem Regen der Kaltfront ging es los und bald darauf war die Sonne wieder da. Gefunden wurden hauptsächlich Maronen und Edelreizker aber auch diverse andere Arten.

    Bei zwei Arten habe ich Fragen:


    Habitat: Kiefernwald mit eingestreuten Birken

    Begleitbäume: Kiefern, Birken

    Hut: halbkugelig, definitiv filzig, olivbraun

    Röhren: gelb mit leichtem grün Einschlag, Röhrenöffnungen groß, beim Ritterling würde man sagen Burggraben

    Fleisch: weisslich bis cremig

    Stiel: Stiellänge 4 cm, Stieldurchmesser 1,5 cm zylindrisch, bräunlich, Netzzeichnung? vorhanden

    Geruch: leicht säuerlich, pilzig

    Geschmack: ?

    Sporenpulver: nicht erhoben


    Ich habe diesen Pilz immer als Ziegelippe X. subtomentosus gesammelt. Könnte es auch X. ferrugineus sein. Ich weiß, eine rein akademische Frage, aber interessieren würde es mich schon.

    Die nächste Art ist für mich ein Perlpilz. Ich sehe rötliche Töne und das vorher geschlossene Velum partiale ist innen deutlich gerieft. Die Knollen hatte ich natürlich auch entnommen, nur zur Madenprüfung abgeschnitten. Die Knolle war gerundet und wies keine Zeichen von Rand oder anderen sichtbaren Merkmalen auf.

    Liebe Grüße, André

    Liebe Pilzverrückte,



    Ich möchte gerne wissen, ob ich mit dem grüner Anistrichterling (CLITOCYBE ODORA) richtig liege? (wäre Erstfund)



    Habitat: reiner Buchenwald


    Begleitbäume: Buchen


    Hut: 6 cm halbkugelig, grünlich/türkis, wellig, matt, mglw. leicht schuppig


    Lamellen: angewachsen?, gedrängt stehend, gleiche Farbe wie Hutoberfläche, Schneiden leicht gewellt; Zwischenlamellen vorhanden


    Fleisch: weisslich bis cremig


    Stiel: Stiellänge 4 cm, Stieldurchmesser <1 cm zylindrisch, grünlich/türkis, körnig faserig, kein Ring


    Geruch: Anis, Anis, Anis….


    Geschmack: ?


    Sporenpulver: nicht erhoben


    Beim zweiten Pilz bin ich mir gar nicht sicher, vielleicht könnt ihr mir da helfen?



    Habitat: reiner Buchenwald, an liegendem Buchenstamm(tot)


    Begleitbäume: Buchen


    Hut: ca. 10 cm, von rot in braun übergehend, Rand weißlich, glänzend


    Poren: klein, grün-gelblich


    Fleisch: weißlich bis cremig


    Stiel: keiner


    Geruch: im Schnitt deutlich, für mich nicht bestimmbar pilzig


    Geschmack: ?


    Sporenpulver: nicht erhoben



    Liebe Grüße, André

    Moin Andy,


    habe gestern dein Rezept ausprobiert. 1/6 der Butter habe ich zum erhitzen (garen) des Pilzmehls bei wenig Hitze in den Topf getan und die restlichen 5/6 in einer Metallschüssel im Wasserbad verflüssigt. Dann nach zehn Minuten alles zusammengemixt und abgefüllt. Heute Morgen das erste Mal probiert. Der Geschmack ist hervorragend nussig, pilzig. Mit etwas Salz auf einem frischen Brot, köstlich. Das einzige was mich ein wenig stört, ist die krisslige Konsistenz der Butter. Entweder ich habe etwas falsch gemacht oder es ist eben so, wenn man Pulver in Butter verrührt. Das Ergebnis ist jedenfalls geschmacklich richtig klasse.


    VG André

    Hallo Pilzfreunde,


    nun habe ich es auch mal ausprobiert. Neben sehr vielen Maronen und Butterpilzen und einigen wenigen Edelreizkern, fand ich heute auch ein paar knackige Exemplare vom Samtfuß. Da ich es schon immer mal testen wollte, nahm ich sie kurzerhand mit. Gott sei Dank hatte ich vorher gelesen, dass das Wasser lila wird, sonst wäre der Topf im Müll gelandet.
    Fazit: hat natürlich gar nichts mit Wurstsalat oder Pilz zu tun, als kleine Zugabe zum Abendbrot aber durchaus zu gebrauchen. Ich warte mal ab, wie sie Morgen schmecken, wenn sie noch mehr durchgezogen sind. Angemacht habe ich sie nur mit Öl, Balsamico und Zwiebel. Natürlich Salz und etwas frisch gemahlenen Pfeffer. Leider hatte ich gerade keine Gewürzgurken im Haus, sonst wäre noch ein wenig Sud dazugekommen.

    LG André

    Hallo,


    ganz so stimmt dies nicht, es gibt auch noch andere Arten von Riesenschirmlingen, welche genattert sind. Allerdings sollten auch diese uneingeschränkt essbar sein und somit spielt dies für den Speisepilzsammler keine Rolle.


    LG André

    Guten Morgen Jörg,


    vielen lieben Dank für deine Einschätzungen. Nr. 1 ist definitiv kein A. urinascens. Den „durfte“ ich nämlich vor kurzem in einem Kurs erschnüffeln und werde den Geruch mein Leben lang nicht vergessen. Ja, mit den Schüpplingen tue ich mich noch sehr schwer, die sind einfach zu unterschiedlich im Habitus. Die Hüte zu vier hatten übrigens einen Durchmesser von mehr als zehn Zentimetern. Waren echte Brummer. Ich wünsche einen schönen Sonntag.


    lg André

    Hallo Pilzfreunde,

    heute war ich mal wieder im Hohen Holz bei Magdeburg unterwegs. Aus speisepilztechnischer Sicht war der Ausflug nicht wirklich ergiebig. Allerdings konnte ich ein par interessante Erstfunde für mich machen und dies machte alles wieder wett. Das Gebiet ist bestimmt durch Rotbuchen, allerdings kommen auch vereinzelt Fichten, Eichen, Lärchen und Birken dort vor.


    1. Möglicherweise A. macrosporus?

    - Hutdurchmesser 17 cm

    - nicht gilbend, wenn dies auch auf den Fotos etwas gelb aussieht, in der Realität war es eher braun

    - Geruch leicht nach Anis

    2. Keine Ahnung

    - schwerer massiver Pilz

    - Hut mit Grautönen

    - Velum universale vorhanden, Flocken leicht ablösbar

    - Velum partiale vorhanden

    - in dieser Form wahrscheinlich nicht bestimmbar

    3. Möglicherweise M. rickenii

    - Hut acht Zentimeter

    - Ring verschiebbar und massiv

    - Stiel genattert

    - bedeutend helleres und filigraneres Erscheinungsbild als M. procera

    4. Möglicherweise A. ostoyae

    - an liegendem Laubholzstamm, wahrscheinlich Buche


    5. Möglicherweise Meripilus giganteus (wenn dann Erstfund)

    - Buchenwald Stumpf

    6. Möglicherweise Pholiota squarrosa (wenn dann Erstfund)

    - direkt auf dem Waldweg

    7. Möglicherweise R. vesca (wenn dann Erstfund)

    - viele Exemplare fast vollständig von Schnecken vertilgt ☹


    8. Möglicherweise A. excelsa (wenn dann Erstfund)

    - Hut sechs cm

    - Ring deutlich gerieft

    - keine Rottöne

    aber die Knolle hatte einen deutlichen scharf abgesetzten Rand !?

    9. Stelle mit leider vergammelten dickblättrigen Schwarztäublingen R. nigricans). Es müssen weit über 50 Exemplare dort gestanden haben (ca. 25 qm) Leider sieht man es auf dem Foto sehr schlecht.

    Viele liebe Grüße, André

    Hallo Sabine,


    ich bin leider nicht so der Seminarmitschreiber. Es geht wohl darum, dass sich im Bereich der Wiesenegerlinge eine eingewanderte Art breit macht, welche nicht gilbt und ansonsten den Beschreibungen anderer, essbarer Arten entspricht. Bei den Waldegerlingen habe ich dann doch mehr aufgepasst. Auch dort gibt es eine neue, eingewanderte Art aus der Sektion Xanthodermei, auch diese gilbt nicht sondert rötet. Der Geruch nach Karbol ist wohl erst sehr spät wahrnehmbar, so dass eine Verwechslung mit essbaren Arten auch bei erfahrenen Pilzsuchern möglich wäre. In Bezug auf Agaritin gibt es wohl neue Erkenntnisse bezüglich der karzinogenen Wirkung. Genauer weiß ich es nicht mehr, wie gesagt, Egerlinge sind nicht so sehr Objekt meiner Begierde.

    Das Seminar habe ich bei Berndt Meißner gemacht. Vielleicht kennt ihn der eine oder andere aus Youtube, dann allerdings unter anderem Namen.

    Sorry, mehr ist nicht drin ;-)


    Liebe Grüße, André

    Guten Morgen,


    ich hatte am Wochenende ein spannendes Pilzseminar und in dessen Rahmen wurde uns mitgeteilt, dass es eine Empfehlung der DGfM gibt, Agaricus generell nicht mehr durch die PSV freizugeben. Hintergrund ist sowohl die Einwanderung von sehr ähnlichen Arten im Bereich der Wiesen- als auch der Waldegerlinge als auch das Thema Agaritin. Wie geht ihr (die PSV's) mit diesem Thema um? Schließlich dürfte es sich hier um eine der meistgesammelten Gattungen handeln. Ich persönlich sammele sie weniger, sicher auch aus Unsicherheit.


    Liebe Grüße, André

    Ich schließe mich da eher Boris an. Durch das Licht ist aber eine rötliche Verfärbung nur zu erahnen, deswegen bin ich vorsichtig. Habitus und geriefter Ring sprechen aber für A. rubescens.


    VG André