Beiträge von niclodemus

    Moin Matthias,


    ja, das ist mir klar, dadurch sollten aber schon ne Menge potentieller Kontis kaputt gehen, mit dem Rest muss ich dann leben. Mir geht es eher darum, ob die Beutel die trockene Hitze aushalten. Aber Versuch macht kluch ;)


    LG André

    Moin Valentin,


    Bei genaueren Nachdenken halte ich dies für die einzige Möglichkeit, welche Sinn macht. Ich dachte, Samtis sind diesbezüglich nicht so empfindlich, wie z.B. Röhrenpilze, aber es gab in den letzten Tagen immer mal wieder leichten Frost und vielleicht war das dann selbst den Samtis zu viel. Danke für die Antwort.


    LG André

    Moin Pilzverückte,


    Eine Frage an die Praktiker unter euch. Haltet ihr es für möglich, einen autoklavierbaren Beutel mit Substrat bei 110 Grad im Backofen trocken zu (Teil)sterilisieren oder fliegt mir der Beutel um die Ohren. Die Idee wäre, unter den Beutel ein feuchtes Küchenhandtuch zu legen, damit er nicht in Kontakt mit dem Rost kommt. Das ich damit nicht das gleiche Ergebnis wie beim autoklavieren habe, ist mir vollkommen klar, ein wenig sollte es jedoch bringen. Ich habe nun mal keinen Schnellkochtopf und will, wenn es geht, auch nicht viel Geld dafür ausgeben. Ich wäre dankbar für eure Ideen und/oder sogar Erfahrungen.


    LG André

    Nachtrag: Die Samtfüße wurden nicht verspeist. Allerdings nicht, weil ich mir nicht sicher war, sondern weil sich bei der Zubereitung in der Pfanne ein unangenehmer fischiger Geruch verbreitete, welcher sich dann auch bei einer vorsichtigen Verkostung (ganz wenig) auch im Geschmack manifestierte. :( Ich habe keine Ahnung woran dies gelegen hat. In der Pfanne entwickelte sich auch eine gehörige Menge schleimiger Substanz, welche man jedoch wegbraten konnte. Natürlich bin ich total enttäuscht, zumal die Dinger ja auch noch so gesund sind. Hat Jemand von euch eine Ahnung, woran dies gelegen haben könnte? Gewürzt würde nur mit Pfeffer und Salz, gebraten in Butterschmalz.


    LG André

    Moin Pilzverrückte,


    heute waren wir mit der ganzen Familie im Huy, einem kleinen buchenbewachsenen Höhenrücken in der Nähe des Harzes, unterwegs. Das Wetter war fantastisch und selbst unser Lütter hat die zehn Kilometer mit Spaß und Freude hinter sich gebracht. Mein absolutes Highlight waren meine Erstfunde vom Samtfußrübling gleich an verschiedenen Stellen. Ich gehe jedenfalls davon aus, dass es welche sind. Aber seht selbst:



    Was mir auffiel, dass manche Gruppen extrem glitschig waren, andere wiederum fast trocken. Hängt sicher vom Standort ab.


    Viele liebe Grüße, André

    Moin Pilzverrückte,


    wahrscheinlich schon sehr oft gesehen aber heute mal mitgenommen zum bestimmen. Fundort Buchenwald an einer stark verwitterten liegenden Buche.


    Geht ihr mit mir mit, dass es sich hierbei um den Rotrandigen Baumschwamm Fomitopsis binicola handelt? Wenn ja, nutzt ihn Jemand als Heilpilz und wenn ja, dann wie? ;)


    LG André

    Moin Pilzverrückte,


    bei meinem heutigen Streifzug auf der Suche nach Samtfüßen (welche sich echt gut vor mir verstecken;) ), fand ich diese Kollegen. Ich gehe mal davon aus, dass dies meine ersten freilebenden Judasohren sind, oder?


    VG André

    Ich möchte nicht gleich wieder einen neuen Fred aufmachen, daher hier dran, vlt. verirrt sich ja Jemand.

    Ich plane derzeit ein größeres Projekt mit Kaffeesatz. Deswegen friere ich den anfallenden Kaffeesatz sukzessive in der Truhe ein, damit er mir nicht weg schimmelt. Heute Morgen stellte sich dann die Frage, wie tief man Substrat eigentlich einfrieren müsste, um einen ähnlichen Effekt zu erzielen wie beim autoklavieren. Die -18 Grad in meiner Truhe reichen da sicher nicht, oder?


    LG André

    Hallo Matthias,


    danke für die Substrathinweise. Ich werde es wahrscheinlich unsteril versuchen, d.h. dann auf die Kleie (und leider auch auf Ertrag) verzichten. Ich habe keinen Autoklaven und auch keinen Reinraum. Wenn es dann nichts wird habe ich eine Erfahrung mehr. Manche Pilze mögen ja noch ne Prise Gips, die vielleicht auch? Vielleicht kannst du mir ja per PN einen Hinweis geben, wo ich am Besten die Brut bestellen sollte. Bei meinen Kaffeesatzaustern entwickelt sich das Myzel prächtig, die werde ich bald kalt stellen können.


    Viele Grüße, André

    Moin Pilzverrückte,


    Kurze Frage an die Praktiker unter euch. Lässt sich der Samtfußrübling (Enoki) auch auf Buchenspänen züchten oder brauche ich dafür zwanghaft Vollholz? Danke für eure Antworten.


    Lg André

    Moin Pilzverrückte,


    mich treibt momentan die Frage um, ob die vitalisierende oder sogar heilende Wirkung bestimmter Pilze in einem direkten Zusammenhang mit dem Wirtssubstrat steht. So wird dem Austern Seitling Pleurotus ostreatus eine weitumfassende Wirkung bei verschiedenen medizinischen Problemen nachgesagt (vgl. J. Guthmann "Heilende Pilze"). Nun ist es ja so, dass dieser Pilz normalerweise an Laubhölzern vorkommt. Mittlerweile ist es jedoch möglich, diesen Pilz selbst in der eigenen Wohnung auf verschiedenen Substraten erfolgreich zu züchten. Beispiele sind z.B. Kaffeesatz, Holzpellets, Strohpellets und sogar Pappe. Momentan experimentiere ich gerade mit zwei Ansätzen auf Kaffee und auf Strohpellets. Was meint ihr, ist die Wirkung dieser auf "unnatürliche" Art gezüchteten Pilze die Selbe, wie die der auf natürlich wachsenden Substraten? Ich habe im Netz nur die Aussage gefunden, dass beim Birkenporling Piptoporus betulinus eine Reihe der Wirkungen auf die Übernahme von Substanzen aus dem Wirtsbaum (Birke) zurückzuführen sein dürfte. Würde man diesen Pilz (was m.E. nicht geht) auf einem anderen Substrat ansetzen würden diese Stoffe ja fehlen. Soweit meine two pence zu diesem Thema. Ich finde jedenfalls nichts belegbares und vielleicht könnt ihr mir ja helfen.


    Liebe und schöne Grüße aus Magdeburg, André

    Moin Pilzbesessene,


    ich hatte vor ca. zwei Wochen zwei Stellen mit Frosties entdeckt und mir auch eine kleine Pfanne voll mit nach Hause genommen. Nun war ich schon drei Mal an diesen Stellen und die Viecher sind wie vom Erdboden verschwunden. Entweder es sammelt noch Jemand an diesen Stellen oder es gab sie nur in einer ganz kurzen Zeit in diesem Jahr. ;(


    VG André

    Moin zurück,


    ausgehend von den Bildern, welche ich bei 123... sehe, würde ich eher sagen nein, es sei denn, dass ganz junge Fruchtkörper eine weißliche Hutfarbe haben können. Die Form der Lamellen passt schon besser als die vom chioneus, da gebe ich dir absolut recht.


    LG André