Beiträge von niclodemus

    Ist ja eine wirklich schöne und waldreiche Ecke. War mal mein (berufliches) Revier und ich kenne die Ecke ganz gut. Ich suche meist um Magdeburg herum, da ich dort wohne.


    LG André

    Naja, alle die Dinge die Birkenporlingen, Schmetterlingstrameten, Chaga und Co. nachgesagt werden klingen ja mehr als verlockend und fast zu gut, um wahr zu sein. Trotzdem bin ich der Meinung, das Dinge die viele Generationen praktiziert und dazu auch empirisches Wissen angehäuft haben, zumindest nicht aus den Fingern gesogen scheint. Schaden kann es scheinbar nicht und selbst wenn es nur der Placebo ist, so bleibt es trotzdem ein Effekt.


    LG André

    Guten Morgen,


    meine Frau und ich trinken schon seit fast zwei Wochen jeden Abend eine große Tasse Porlingstee. Mir schmeckt er fast wie eine leichte, ungesalzene Pilzsuppe und meine Frau findet ihn leicht bitter, jedoch durchaus trinkbar. Wir kochen den Tee ca. 20 Minuten auf kleiner Flamme und lassen ihn dann noch zehn Minuten abkühlen bzw. ziehen. Die Stücken können durchaus mehrfach verwendet werden, nur immer in kaltes Wasser legen und ab in den Kühlschrank. Bis jetzt merken wir keine Veränderungen im Befinden, was ja nicht unbedingt schlecht sein muss. ;)


    LG André

    Hallo ihr Beiden,


    danke für eure Beiträge und Antworten. Für L. nuda waren mir die Farben zu wenig ausgeprägt, deswegen meine Vermutung in Richtung L. personata. Allerdings gibt es ja bei vielen Pilzen sehr unterschiedliche Farbvariationen obwohl die Art identisch ist. Bei den Russula ist dies ja besonders ausgeprägt. Wenn die Eingrenzung ausschließlich auf L. nuda oder L. personata möglich ist, habe ich eine große Chance vertan, es standen nämlich duzende dieser Pilze auf dieser Stelle. Aber safety first und da ich (noch) nicht sattelfest bin, lieber stehen lassen.


    Vielen lieben Dank!

    Liebe Forumser,


    auf unser heutigen Pilztour haben wir neben ganz vielen jungen Maronen und massenhaft anderen Pilzen (Ich habe noch nie einen Wald gesehen, welcher derart voll mit Pilzen aller Art und Größe stand wie der heutige), diese Vertreter gefunden. Es standen sehr viele davon auf einer kleinen Lichtung zwischen einem Fichtenstreifen und einer Lärchenansiedlung. Ich denke, dass es sich um Rötelritterlinge handelt, bin mir jedoch nicht sicher, um welche Art.


    Für den Violetten Rötelritterling ist mir die Farbe zu wenig ausgeprägt. Ich schwanke zwischen Nebelgrauen Rötelritterling und Lilastiel Rötelritterling.


    Hutfarbe: gräulich-violett

    Stiel: leichtes Lila, sehr wässrig, im Bruch sehr zäh

    Lamellen: lila angehaucht, weich aber auch leicht spröde

    Geruch: blumig, leicht süß, eigentlich nicht nach Mehl

    Geschmacksprobe: keine gemacht

    Sporenabdruck nehme ich gerade, wird aber sicher weiß sein.


    Vielleicht hat ja jemand von euch Lust, mich zu unterstützen.



    Viele Grüße, André

    Moin Pilziasten,


    War heute mal wieder in meinem „alten“ Wald unterwegs. Ergebnis war sehr ambivalent. An Röhrlingen hab’s nur Rotfüße. Allerdings hab’s wunderschöne Parasol und Rickens. Das Highlight war eine riesige Glucke wie ich sie noch nie gefunden habe.

    Das ist allerdings nicht der Grund für den Post. Es gab mal wieder einen einsamen, für mich nicht bestimmbaren, Täubling. Nach meiner Bestimmung soll es sich um einen dickblättrigen Schwärztäubling handeln. Allerdings wird er weder rot noch gar nicht schwarz. Die Lamellen sind schon sehr fest und, nach meiner Meinung, dickblättrig. Die Hutoberfläche würde ich als grau gescheckt bezeichnen. Die Lamellen sind weiß mit einem minimalen gelblichen Anflug. Der Stiel ist und bleibt weiß. Der Geruch ist unauffällig und der Geschmack mild. Die Hutgröße sind 5 cm. Fundort ist der Rand einer älteren Kiefernschonung im Gras am Waldweg. Ach ja, sowohl Stiel als auch Lamellen eindeutig spröde. Vielleicht fällt jemanden von euch etwas dazu ein. Gegessen wurde er trotz milder Geschmacksprobe nicht.


    Liebe Grüße, André

    Danke, dass ihr alle so besorgt seid.:thumbup: Und das nicht nur um die Gesundheit sondern auch um den kulinarischen Hochgenuss. ;) Ich stelle mir gerade eine Lernliste mit den hier genannten Arten zusammen und dann wird fleißig gepaukt. Ich esse nun mal Pilze für mein Leben gern und gesund sind sie (wenn nicht gerade belastet) ja auch noch. Hoffentlich dauert die Saison noch ein paar Tage.


    LG André

    Danke StephanW. Ja, dies sollte möglich sein. So viele sind es nicht. Zumal ich am Samstag ca. eine Stunde nach der "Verkostungsaktion" kurzzeitig Magenschmerzen hatte, oder dies mir zumindest eingebildet habe. ;) Wäre es theoretisch möglich, selbst bei so kleinen Stücken, welche ja auch wieder ausgespuckt werden, eine Reaktion zu merken?


    LG André

    Hallo Thiemo,


    Ja, ich habe erst gesehen als der Beitrag oben war, dass die Reihenfolge der Fotos sich verändert hatte. Eigentlich sollten die Fotos pro Pilz zusammen gehören. Macht ja sonst auch keinen Sinn. Ja, Kiefernwald war auch ein Volltreffer. Auch ein Fehler von mir, den Fundort nicht zu beschreiben. Sorry, wird besser. Ich habe mir jetzt den BLV Pilzführer bestellt, da werde ich sicher schlauer als mit dem Werk von R.Lüder, welches ich aber generell toll finde, nur zu wenig Pilze eben. Die Entscheidung für Sprödblättler ist ein wenig aus dem Sicherheitsgedanken gefallen, das es eben die Täublingsregel und die „blutenden“ Reizker gibt. Trotzdem möchte ich dann irgendwann wissen, welche Art ich da gegebenenfalls auf dem Teller habe. Nur zu wissen, dass sie ungiftig ist, reicht mir nicht.


    Danke für deine Unterstützung

    LG André

    Moin Pilzianer,


    das Wochenende war endlich mal wieder pilztechnisch ein voller Erfolg. Es gab Glucken, Maronen, Birkenpilze und Kuhröhrlinge in Hülle und Fülle und der Pilzmagen wurde endlich mal wieder voll. Drei Glucken liegen ausgebreitet auf den Tischen um zu trockenen und das eine oder andere Gulasch im Winter zu verfeinern.


    Daneben bin ich ja in meiner Pilzfindungs- und bestimmungsphase und da haben es mir die Täublinge besonders angetan. Essen trau ich sie mir noch nicht aber bestimmen kann man ja versuchen. Leider ist dies manchmal nicht ganz so eindeutig und so gibt es die eine oder andere Frage hier im Forum.


    Ich habe drei Täublingsarten identifizieren können. Alle drei sind definitiv Sprödblättler. Beim Roten dachte ich an einen Speisetäubling da auch der Stiel leicht rötlich angehaucht war und freute mich schon. Leider hat die Kostprobe nach einiger Zeit eine deutliche Schärfe ergeben, so dass dies ja nicht sein kann. der bräunlich-lilane war beim Kosten sehr mild und blieb es auch, konnte jedoch anhand meiner Literatur nicht bestimmt werden. Der gelbliche wiederum war sofort scharf. Vielleicht könnt ihr mir einen Hinweis geben.


    Liebe Grüße, André

    Hallo Diether,


    danke für deine Ausführungen. Ja, einen Pilz zu essen ohne 100 Prozent sicher zu sein könnte ich mir nie vorstellen. Mal abgesehen von Täublingen und Milchlingen, wo es ja eineindeutige Regeln gibt. Aber auch da muss die Gattung zumindest zu 100 Prozent bestimmt sein. Ja, das Buch hat mir so richtig die Augen geöffnet und mir erst einmal klar gemacht, was Pilze überhaupt sind und was sie zu leisten vermögen. Auch das Thema Vitalpilze hat mich so richtig mitgerissen und wird sicher noch mehr eine Rolle bei mir spielen. Der große Kosmos ist dann sicher die kommende Investition und wird dann mein viertes Pilzbuch ;-).


    LG André

    Hallo Lukas,


    habe jetzt mal Google bemüht und siehe da, du könntest recht haben. Leider ist dieser Pilz bei Rita Lüder "Grundkurs Pilzbestimmung" gar nicht aufgeführt und konnte somit von mir auch nicht so bestimmt werden. Danke!


    LG André

    Moin in die Runde,


    ich sammle Pilze schon viele Jahre, allerdings ausschließlich Röhrenpilze, Pfifferlinge und Glucken. Da ich seit drei Wochen in der Reha bin und irgendwie meine Zeit sinnvoll nutzen möchte, habe ich mich intensiv mit dem Thema Pilz und Pilzbestimmung beschäftigt. So gab es vorgestern das erste Mal ein Gericht aus Wiesenchampignons und Schopftintlingen, noch vor vier Wochen undenkbar. Gestern war ich auf der Jagd nach Glucken (habe auch welche gefangen ;)) und fand nebenbei einen Pilz, welchen ich nicht kannte. Was liegt also näher, als einen Bestimmungsversuch zu wagen.


    Fundort: Kiefernwald Altbestand, tlw. sehr vergrast

    Hutdurchmesser: ca. 12 cm

    Sporenfarbe: weiß


    Ich habe versucht lt. Bestimmungsschlüssel von Rita Lüder zu bestimmen.

    mein Ergebnis ist leider nicht eindeutig.


    Für den "Feinschuppigen Ritterling" Tricholoma imbricatum spricht meines Erachtens die Hutoberfläche;

    für den "Grünling" Tricholoma equeste spricht die Farbe der Lamellen.


    Auf den Fotos ist das große der Exemplare geteilt und ein kleineres Exemplar komplett.


    Was meint ihr?


    Liebe Grüße André