Beiträge von pilzfraeulein

    Du kannst mal den Hut eindrücken und schauen, ob die eingedrückte Stelle wieder die ursprüngliche Form annimmt.

    Ne, der Hut bleibt eingedellt und kommt nur sehr langsam wieder zurück.

    Maden- oder Wurmfraß kann ich im Querschnitt aber nicht erkennen.


    Das mit der 'Verzehrfreigabe' habe ich gelesen und ist mir klar, aber Danke nochmals für den Hinweis.

    Die Pilze kommen weg, es geht mir allein um ein besseres Verständnis. Ich kannte bis vor zwei Wochen lediglich Fliegenpilze und Champignons - die in der blauen Plastikschale ;-)

    was den Steinpilz angeht: Grüne Röhren sind ein Zeichen des Alters und wenn der Pilz beim Drücken mit dem Daumen nachgibt, kannste den auch so direkt stehen lassen.

    Hab noch mal geguckt/gedrückt, die Schirmoberflächen geben inzwischen alle deutlich nach. Fühlt sich so ein bisschen wie Steak (medium) an. Ein 'guter' Steinpilz sollte also eine festere Hutoberfläche haben?

    Hallo liebe Forumsgemeinde,

    ich habe bei einem Pilzseminar für Anfänger vor zwei Wochen meine ersten Bestimmungsschrittchen gelernt und gestern bei einem Spaziergang in der Eifel ein paar Pilze gesammelt.

    Gestern war ich mir bei der Bestimmung noch recht sicher und wollte schon Rezepte raussuchen. Nach einer Nacht 'drüber schlafen' hab ich inzwischen eher ein mulmiges Gefühl und werde mich wohl von meinen Sammelstücken trennen. Die letzte Gewissheit fehlt mir und sie sind in keinem guten Zustand.

    Könnte jemand von euch vielleicht dennoch einmal über meine 'Bestimmungen' schauen? Dann klappts vielleicht beim nächsten mal etwas besser.


    Pilz Nr.1

    • Stand in einem Mischwald
    • Lamellenpilz mit faserigen dünnem Stiel
    • Schirmgröße ca. 10cm
    • Ring beweglich (hing anfangs noch fest)
    • neutraler, pilziger Geruch
    • Lamellen röten bei Verletzung



    Ich glaube es handelt sich bei Pilz Nr.1 um einen Safranschirmling.




    Pilz Nr. 2


    Fast alles wie bei Pilz Nr.1, aber:

    • Schirm etwas kleiner, Oberseite nicht so 'schuppig'
    • Ring fühlt sich 'wattig' an
    • Lamellen verfärben sich bei Verletzung nicht



    Ich vermute, es handelt sich bei Pilz Nr.2 um einen Warzenschirmpilz.




    Pilz Nr.3

    • Unter Fichten, in der Nähe von Fliegenpilzen
    • Kastanienbrauner Hut, ca. 15cm Durchmesser, gelb-oliv farbene Röhren,
    • keine Verfärbung der Röhren auf Druck
    • weißes Netz im oberen Drittel des Stiels
    • Geschmacksprobe des Hutfleischs: neutral (nicht bitter)




    Ich vermute, Pilz Nr.3 ist ein Fichtensteinpilz. Stiel und Hut wirken auf mich arg ramponiert. Ist das normal bei Exemplaren dieser Größe oder ist der Pilz überständig?




    Pilz Nr.4

    • Auf einer Weide, im 'Hexenring'(?) stehend
    • weiß-beiger, samtiger Hut, ca. 23cm Durchmesser
    • Lamellen braun
    • Stiel verfärbt sich auf Druck nicht
    • neutraler, pilziger Geruch (kein Anis, keine Tinte)




    Ich vermute, Pilz Nr. 4 ist einen großsporiger Riesen-Egerling.



    Ich habe versucht, entlang der oben genannten Merkmale die Pilze zu bestimmen. Beim Spaziergang hatte ich den Kosmos-Führer von Markus Flück und ein GU-Büchlein für die Hosentasche dabei. Zuhause bin ich dann nochmal mit der 123pilzsuche dran.

    Kann ich das in Zukunft so machen oder muss ich mehr Merkmale betrachten?


    Über eine Rückmeldung von euch würde ich mich sehr freuen, schönen Restsonntag!