Beiträge von Brauner Waldvogel

    Hallo Thiemo,

    vielen Dank für deine ausführliche Einschätzung! Die Sporen habe ich nach gemessen. Falls ich jetzt zu wenig im Maß bin bitte nochmal sagen, Danke. Schade das die Täublinge nicht mehr ausgesport haben. Es sind wirklich relativ kleine Sporen. Die Huthaut hatte ich damals noch mit Guajak präpariert um die Reaktion zu sehen, das viel recht kräftig aus. Mit der Schärfe ist es auch immer so eine Sache, für den einen ist es sehr scharf für den anderen vielleicht nur schärflich im Geschmack.

    Liebe Grüße Annerose





    Hallo zusammen,

    dieser Fund ist schon ein paar Wochen her, gefunden an einem Angelweiher bei Schwarzerlen feuchter Boden. Im Frühjahr hat man dort verschiedene Bäume gerodet, ob eine Birke dabei war kann sein.

    Der Geschmack war schnell sehr scharf und der Geruch fruchtig. Ich hätte auf einen Birkenspeitäubling getippt, die Birke war aber nicht zu sehen und die Sporen auch zu klein.

    Ich hatte dann versucht ein paar mikroskopische Aufnahmen zu machen, vielleicht könnt ihr da weiterhelfen. Die Beurteilung der Sporen und das Messen fällt mir sehr schwer bei Russula, da bin ich auch ganz am Anfang.

    Danke für eure Hilfe und Tipps!


    Liebe Grüße Annerose







    Stiel bis zu 7 cm, zylindrisch bis keulig, Fleisch weisslich in der Basis leicht rosa



    Lamellen locker stehend mit Anastomosen


    Lamellen zum Stiel teils gegabelt und ausgebuchtet angewachsen


    Sporenpulver weiß



    Mikroskopie:


    Sporen:

    breit ellipsoid, teilnetzig, stachelige Warzen?





    HDS mit Pileozystiden






    Hallo Pilziwald,

    Ritterlinge sind Mykorrhizapilze sie wachsen immer auf Erde und in Nähe ihrer Austauschpartner der Bäume. Von der Größe sind sie mittelgroß bis groß und relativ dickfleischig. Das Fruchtfleisch ist fest aber faserig brüchig. Der Lamellenansatz ist meist ausgebuchtet angewachsen, nennt man auch Burggraben, seltener herablaufend oder breit angewachsen und haben weißes Sporenpulver. Sie können bestimmte Gerüche haben und Geschmack diese sind wichtig für die Bestimmung. Vorkommen tun sie in der Regel später im Jahr bis in den Frühwinter hinein. Mit den Ritterlingen muß ich mich auch noch befassen, da habe ich auch noch nicht viel Erfahrung.


    Liebe Grüße Annerose

    Hallo zusammen,

    das Erkennen und Beschreiben von Merkmalen bei Pilzen ist nicht einfach! Um das zu können muß man sich wirklich sehr intensiv und jahrelang damit beschäftigen und es brauch Erfahrung!

    Aus Fehlern lernt man halt, ich lerne auf jeden Fall auch so und mache bestimmt noch eine Menge Fehler bei der Bestimmung.

    Liebe Grüße Annerose

    Hallo Murmel,

    ich kenne niemanden der alle Pilze immer richtig bestimmt, dafür gibt es zu viele Arten und diese können in ihrem Aussehen sehr variieren durch Feuchtigkeit, Trockenheit, Wärme, Kälte, Bodenbeschaffenheit und Ernährungsweise. Pilze von Fotos zu bestimmen finde ich nicht einfach!

    Liebe Grüße Annerose

    Hallo mrsgreen,

    auf deinem letzen Bild wenn du es vergrößerst, hat der Schwefelritterling sehr schöne Queradrige Verbindungen im Grund zwischen den Lamellen. Leider riecht diese Art wirklich nicht sehr gut da hat Murmel vollkommen recht.

    Liebe Grüße Annerose

    Hallo Martin,

    der Hut ist radialfasig und einem Risspilz ähnlich aufgerissen, mit kleinem Buckel. Der Pilz hat kaum Fruchtfleisch im Hut durch die breiten Lamellen und die Schneiden sind gekerbt.

    Da bin ich auch bei einem Breitblättrigem Holzrübling wie Stephan, der die Myzelfäden gleich gesehen hat.

    Liebe Grüße Annerose

    Hallo Rainer,

    tolle Funde hast du gemacht!

    Bild 1 den Parasitischen Röhrling auf dem Dickschaligen Kartoffelbovist habe ich heute auch gefunden das erste mal

    Bild 4 der duftende Gürtelfuß riecht wunderbar und intensiv nach Geranien, habe ich auch erst gelernt vor kurzem

    Bild 5 könnte ein Purpurfilziger Holzritterling sein, Substrat würde passen, leider kein Bild von der Fruchtschicht


    Liebe Grüße Annerose

    Hallo Pilzfreund,

    Mikroskopie ist in dieser Gattung sehr wichtig, dann kann man mit Fachliteratur schlüsseln um auf die richtige Art zu kommen. Nicht den Stiel brechen, wichtig ist bei der Entnahme dieser Risspilze sie immer nur zwischen Zeigefinge (Hut) und Daumen (Stielbasis) zu halten damit der Stiel nicht berührt wird, sonst fehlen wichtige Merkmale. Die Stielbasis hast du schön ausgegraben!

    Liebe Grüße Annerose

    Hallo Reiner,

    vielen Dank das uns mitgenommen hast auf deine spannende Pilzreise durch den Wald!

    Bild Nr. 3 Amanita vulva müßte stimmen, der rotbräunliche Hut ist ganz deutlich bis zu ein drittel gerieft und der Stiel hat keine Natterung wie es zum Beispiel der Orangengelbe Scheidenstreifling besitzt. Die Stielbasis hast du toll ausgegraben, da sieht man auch deutlich das die Innenseite der Scheide zart bräunlich ist.

    Bild Nr. 7 mit Stachelschirmling liegst du richtig, wenn dieser Pilz metallisch riecht ähnlich wie der Geruch vom Dickschaligen Kartoffelbovist wäre es ein Spitzschuppiger Stachels-Schirmling

    Liebe Grüße Annerose

    Hallo Pilzköpfchen,

    die Lamellenschneiden sind deutlich schwarzgezähnelt sehr schön zu sehen auf den ersten von deinen Bildern. Wenn du das erste Bild vergrößerst siehst du auch die tiefen Verbindungen im Grund zwischen den Lamellen.

    Das müßte ein Schwarzgezähnelter Rettichhelmling sein.

    Liebe Grüße Annerose

    Hallo zusammen,

    Gestern hatten wir eine sehr schöne Exkursion mit den Pilzfreunden Saar-Pfalz im Plauelwald. Dort gab es diese grauschwarzen, trichterförmigen Totentrompen wie gesät unter Buchen, von denen ich mehr als begeistert war. Im Hochwald wo ich wohne gibt es mehr sauren Boden, deshalb habe ich sie dort auch noch nicht so gefunden. Getrocknet soll das Pilzaroma intensiver sein, bin gespannt.


    Liebe Grüße Annerose