Beiträge von Subhash

    Danke für das Feedback. Ja, ich versuche hier bildlich etwas beizutragen und mich damit für die Bestimmungshilfe, die ich schon öfters bekam, zu revanchieren.


    Der größte Pilz im Bild hatte übrigens einen Durchmesser von ca. 7 mm.

    Nachdem mich die Schmetterlingstramete auf das Thema „Heilpilze” gebracht hat, war ich heute aus um mir Birkenporlinge zu holen. Und ich wurde auch wirklich fündig, der warme November lässt noch welche wachsen:



    Hier ein Detail (Breite in natura 3,5 cm):




    Geschnitten sieht man die Poren gut:


    So, ich habe nun erfolgreich das erste Pilzpulver aus der Schmetterlingstramete (Trametes versicolor) hergestellt. Zuerst habe ich die mit Sägemesser zu etwa 5 mm dicken „Scheiben” geschnittenen Schwammerl über dem Sparherd im Sieb bei etwa 35°C getrocknet. Dann im offenen (!) Backrohr des Sparherdes bei etwa 50°C nachgetrocknet. Das ist wichtig. Je trockener, desto leichter das Mahlen. Das sieht dann etwa so aus:



    Diese Stücke zu zerkleinern ist mir weder mit einer elektrischen Küchenreibe, noch mit dem Wiegemesser gelungen. Ich zerbreche sie einfach per Hand in möglichst kleine Stücke. Ideal wären 5 x 5 mm. Sie mahle ich bald nach dem Nachtrocknen (sonst ziehen sie wieder Feuchtigkeit) mit einer Handkaffeemühle:



    Das ergibt ein sehr leichtes, feines „Pulver”, das ich in einem Schraubverschlussglas aufbewahre:



    Wohl bekomm’s!

    Zitat von lactarius pid='17416' dateline='1414517368'

    Subhash


    Rein rechtlich gesehen, wäre nach Deiner Ansicht damit jede Promotions- oder auch Habilitationsschrift ein Vergehen, nämlich gegen das sog. Urheberrecht.
    Dennoch auch in diesen Arbeiten ist es zwingend notwendig die Quellenangaben zu tätigen, was ja auch normalerweise geschieht.


    Es gibt Regeln für das Zitieren. Diese sind in wissenschaftlichen Arbeiten, was den Umfang eines Zitates betrifft, am großzügigsten. Vorsicht, diese Regeln beschränken sich aber nicht darauf, eine Quellenangabe geben zu müssen! Einen Überblick gibt Wikipedia. Aber weder Wikipedia, noch ich selbst kann rechtsverbindliche Auskünfte geben. Ich bin als Autor und Fotograf allerdings selbst regelmäßig mit dem Urheberrecht konfrontiert. (Was soll übrigens das „sog.”?! Einem Bäcker gestehst du ja wohl auch das Nutzungsrecht für seine Semmeln zu, oder?)


    Ich finde, man sollte diese Regeln und Gesetze nicht auf die leichte Schulter nehmen. Das kann schlimmstenfalls sehr, sehr teuer werden.


    Zitat von lactarius pid='17416' dateline='1414517368'

    Wichtig für Dich war doch, ob DU Schmetterlingstrameten gefunden hast und wie man daraus Pulver herstellt, oder sehe ich das verkehrt.????


    Du hast doch Antwort darauf bekommen.


    Ja, ich habe ausführliche Antwort bekommen und danke auch herzlich dafür. Ich hoffe, ich konnte mich mit dem Zeigen zweier Bilder revanchieren. Vielleicht helfen sie auch dem einen oder anderen beim Identifizieren.
    Die Schmetterlingstrameten trocknen bereits. Ich esse einstweilen roh davon.

    Zitat von Na Icke pid='17408' dateline='1414508284'

    ist aber nur zwingend erforderlich, wenn der Eigentümer nicht ausdrücklich das sharen verbietet, in diesem Fall ist das sharen sogar erwünscht....


    Ich bin etwas skeptisch, dass damit das Rauskopieren von Text gemeint ist.


    Im übrigen sind Texte ebenso wie Fotos immer Eigentum des Urhebers bzw. der Urheberin. Das alleinige Nutzungsrecht hat immer der/die Urheber*in, soferne er oder sie es nicht anders bestimmt, dazu ist kein Verbieten nötig. Und das ist meines Erachtens nach auch gut so.

    Es gibt Leute, die sich mit Heilpilzen zu therapeutischen Zwecken befassen (z.B. TCM - Traditionelle Chinesische Medizin), dort bekommst du Auskunft. Es gibt auch Bücher. Bezüglich Dosierung kannst du hier einen Anhaltspunkt finden:
    Vitalpilze.de FAQ – Dosierung
    Vitalpilze.de ist überhaupt eine Informationsquelle, auch bezüglich Literatur.

    Hast du die Schwammerl vorher nicht geschnitten? Die „Baumwolle” scheint ja Stützgewebe zu sein. Wenn das fasrig ist, dann lässt es sich wahrscheinlich auch nicht zerreiben …

    Bitte um Bestimmungshilfe:


    [ul][li]Höhe des gesamten Fruchtkörpers: an die 5 cm
    [/li][li]Durchmesser des Hutes: ca. 2,5 cm
    [/li][li]Länge des Stiels: bis 4 cm[/li][li]Standort: Obstgarten (Äpfel, Birnen, ...), Wiese[/li][li]Bäume in der Nähe: im Umkreis von 7 Metern keine[/li][/ul]