Beiträge von weisheit

    Dieses Bild (nicht besonders gut gelungen) habe ich heute von einem Trichterling gemacht. Vorkommen-Fichtenwald. Das Stielende ist mit wattigem Mycel umgeben. Ich tippe auf einen Mehltrichterling ( Clitocybe ditopus) oder einen Staubfüßigen Trichterling (Clitocybe metachroa).


    Könnte ich richtig liegen?


    Schöne Grüße

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    Einen herzlichen Gruß an alle,


    ich habe heute ca. 3 Stunden in "meinen" Wäldern zugebracht und die Ausbeute ist mager. Frostige Tage haben dazu beigetragen. Aber interessante Funde gab es trotzdem.
    Um diese Jahreszeit habe ich noch nie Pantherpilze gefunden. Hier die Fotos, sehr gut die Knolle zu erkennen.

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    Schöne Funde, kann man neidisch werden. In meiner Gegend sind nur kleine Anfänge zu beobachten und ich hoffe sehr, dass es nicht dabei bleibt. Die unterschiedlichen Farbvarianten sind normal. Ich habe sowohl schiefergraue als auch richtig dunkle braune Pilze schon gefunden. Ich hoffe, kein professioneller Mycologe kommt auf den Gedanken, daraus unterschiedliche Arten zu machen, höchstens varitäten.


    Schöne Grüße

    Hallo Wolfgang,


    den Rötling, den du auf deiner sicher sehr schönen Reise gefunden hast, könnte das vielleicht der Stahlblaue Rötling (Entoloma nitidum) sein? Es gibt noch einen Violetten Rötling (Entoloma euchroum), dieser wächst aber auf Laubholz.


    Ich habe in diesem Jahr auch einen ähnlichen Rötling in unserer Gegend gefunden, aber keinen Fotoapparat zur Hand und so habe ich ihn zu Hause fotografiert.


    Viele Grüße

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    Hallo Kräutersalz - finde ich eine tolle Bezeichnung als Benutzername-


    als ich angefangen habe, Pilze zu lernen und nach Büchern zu schauen, bin ich entweder auf bestimmte Artikel in zeitungen oder Zeitschriften gestoßen oder bes gab ein Standartwerk. Und dieses zu bekommen, war großes Glück. ich bin eben eine Ossi oder Ossianerin? Egal!!


    heute noch ist es möglich das Taschenbuch von Henning/Kreisel zu bekommen, es heißt "Taschenbuch für Pilzfreunde" und ist für Einsteiger einfach toll. Die Abbildungen sind keine Fotografien, sondern Zeichnungen und diese zeigen mehr Details als jede Fotografie. Und die Beschreibungen sind ebenfalls ausführlich.


    Ich habe damit das Einmaleins der Pilzkunde gelernt und kann dieses Buch nur enmpfehlen.


    Freundliche Grüße

    Hallo Pilzfreunde,


    man merkt, dass die "normale" Pilzsaison sich dem Ende neigt, aber für den richtigen Fan ist ja das ganze Jahr Saison. Ich habe noch einige interessante Funde aus einem Mischwald, überwiegend Rotbuche und teilweise Kalk und für unsere Verhältnisse auch recht bergig. Mit meinen Bestimmungen bin ich nicht so richtig zu frieden, aber vielleicht bekomme ich wieder Unterstützung.
    Das 1. Bild halte ich für einen Blattartigen Zitterling (Tremalla foliacea).

    Das 2. und 3. Bild dürfte der Langstielige Schleimfuß sein Cortianrius elatior).

    Und zum Schluss noch ein Bild, dass mehrere Pilzarten an einem Stubben zeigt.

    Viele Grüße

    Ja Frank, da gebe ich dir Recht- ein solches Forum lebt von pro und kontra und wir wollen ja gemeinsam zu einem richtigen Ergebnis kommen. Deine Argumente kann ich akzeptieren, schade, dass man den Pilz nicht in die Hand nehmen kann und sage kann, wer bist du eigentlich.


    Einen schönen Abend noch

    Hallo Frank, hallo Canyapici,


    ich glaube nicht, dass dieser Pilz eine Abgestutzte Herkuleskeule ist. Ich halte ihn für eine Mutation der Nebelkappe. Begründung:
    - die Farbe ist mehr grau als ockergelb
    - der Scheitel ist nicht grubig-runzelig, der Rand steht nicht über
    - die Stielbasis ist weiß und mit einem watteartigen Überzug
    - der Standort der Herkuleskeule ist vorwiegend Fichtenwald, auch Mischwald, aber das Bild zeigt eindeutig Buchenwald
    - der Geschmack wäre noch interessant, soweit das noch möglich ist - der muss ausgesprochen süßlich sein bzw. mild


    Ich habe leider kein eigenes Vergleichsbild, aber vielleicht melden sich noch andere zu Wort.


    Viele Grüße

    Hallo Wolgang, hallo Uwe,


    Vom Aussehen her würde ich ja mitgehen, aber die Erscheinungszeit im Frühjahr gefällt mir nicht. Ich kenne den Schmutzbecherling nur vom Herbst, im Frühjahr gibt es den Glänzenden Schwarzborstling (Pseudoplectania nigrella). Im Übrigen, ich bin für keinen Pilz ein Experte, es sei denn, es ist der Perlpilz.


    Schöne Grüße
    [hr]
    In meinem Beitrag ist etwas durcheinander geraten, bitte entschuldigt, habe jetzt aber keine Konzentration mehr, um die Bilder wieder richtig zu ordnen

    Hallo Uwe,
    ich schließe mich der Bstimmung Butterrübling an, aber es gibt eine Varität - Collybia butyracea var. asema. Dieser Pilz hat dunkle-graubraune bis schwärzliche Hüte, einen sich fettig anfassenden Buckel. Der Stiel ist so gefärbt wie der Hut.


    Viele Grüße

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    war heute 3 Stunden unterwegs, aber die Speisepilze, allen voran der Hallimasch, machen sich rar. Wir hatten einige frostige Nächte und das ist in der Pilzwelt zu spüren.
    Einige schöne und interessante Pilze habe ich gefunden und möchte sie euch nicht vorenthalten. Ein paar davon kann ich nicht eindeutig bestimmen, aber es gibt bestimmt jemanden im Forum, der weiter helfen kann. Ich fang mit den ungenau bestimmten Pilzen an.


    Nr. 1 Ein Faserling, ich komme zum Langstieligen (Psathyrella contonea), aber es fehlt das Schwefelgelbe am Stielende, das Mycel soll vorallem diese gelbe Farbe haben.


    Nr.2 Ein Schleierling, der lila-braune Farben besitzt, ich tippe auf den Braunvioletten Schleierling (Cortinarius anomalus).


    Nr. 3 auch ein Schleierling ?


    Nr. 4 Rettichfälbling (Hebeloma sinapizan


    Nr. 5 der Goldzahnschneckling (Hygrophorus chryso


    Nr. 6 Der Gallertfleischige Fältling (Merulius tremellos


    Nr. 7 Der Schmutzbecherling (Bulgaria inquinan


    Und zum Schluss schöne Schmetterlingsporlinge


    Ich habe noch einige andere, aber davon später.


    Viel Spaß

    Hallo Uwe,


    ich denke schon, dass es sich um einen Rübling handelt, aber eine genaue Bestimmung halte ich für nicht möglich. Waldfreundrüblinge bilden aber auch solche eingeknickten Stiel.


    Den Begriff für nicht vorhandene Sporen bei Pilzen habe ich nicht gefunden, aber ich denke, sterile Fruchtkörper trifft das Phänomen auch.


    Gruß nach rügen

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    ich glaube, dieser Pilz ist weder ein Sparriger Schüppling noch ein Pinselschüppling. Aber um das genau herauszufinden müsste man den Pilz mit eigenen Augen sehen. Das ist wie bei meinem Klumpen Hallimasch. Mich stört für die Bestimmung Sparriger Schüppling die helle Farbe und das braunrote Stielende, auch die Lammellen passen nicht. Der Pinselschüppling unterscheidet sich vom Sparrigen Sch. durch seine meist vorhandene Schleimigkeit an Hut und auch am Stiel. Die braunrote Farbe und das helle Aussehen lassen einenFettigen Schüppling vermuten.


    Hier eine Auszug der Beschreibung von Rosemarie Dähncke: "Hut gelbbraun, Rand heller, feucht klebrig, trocken matt-seidig,dicht besetzt mit braunen eingewachsenen spitzen Schuppen, gegen den Rand hin auf gelbem Grund..."
    Weiter heißt es: " Stiel mit hohem fetzigen Ringansatz, Spitze darunter cremfarben, glatt, unter dem Ring braunschuppig auf hellem Grund, von der Basis hoch hinauf rostbraun."


    Einen schönen Abend

    Einen schönen Gruß nach Berlin,


    ich habe endlich Zeit gefunden, den Beitrag zu lesen und auch die sehr guten Fotos anzusehen. Allerdings ist mir noch nie in den Sinn gekommen, den Rörlichen Holzritterling zu essen! Hat noch jemand im Forum Erfahrung mit der Essbarkeit dieses sehr schönen Pilzes? Würde mich interessieren.


    Ein schönes Wochenende

    Einen freundlichen Gruß an alle im Forum,


    ich möchte mich bei allen bedanken, die versucht haben, meine eingestellten Bilder (28.10.) zu benennen. Ein Pilz ist dabei wirklich bestimmt worden, ich denke zu 99%. Es ist Coprinus terpsichore - der Prachtklumpfuß.


    Ich lade das Bild noch einmal mit hoch.

    Bilder

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    Hallo Uwe,


    normalerweise hat jeder Pilz Sporen und es ist richtig, dass der Pilz reif sein muss, das erkennt man nicht zwangsläufgig am ausgebreiteten Hut. Es passiert aber auch gelegentlich, dass ein Pilz gar keine Sporen entwickelt. Beim Graublättrigen Schwefelkopf hatten wir auf unserer Pilzausstellung Exemplare, die keine grauen Blätter zeigten, aber eindeutig Graue Schwefelköpfe von den übrigen Makromerkmalen her. Ich weiß jetzt nicht den Fachausdruck dafür.


    Einen schönen Abend

    Guten Abend,


    ich halte diese "Mumie" für einen alten Hallimasch, die Schuppen in der Hutmitte lassen dies eventuell noch erkennen, aber eine genaue Bestimmung ist nicht möglich.


    Freundliche Grüße

    Also der Hinweis Cortinarius terpsichore war sehr gut , vielen Dank. Prchtklumpfuß passt zu 99%.


    Bei dem Porling könnte Uwe Recht haben, in jungem frischen Stadium tropfen Fichtenporlinge, habe gerade nochmal nachgelesen. Heideschleimfuß wird nicht stimmen, den kenne ich und Glimmertintling geht auch nicht, dazu ist der Hutrand zu stark gerieft.


    Gruß Veronika

    Hallo Uwe,


    ich werde nach Rügen sehnsüchtig bei deinen schönen Bildern.
    Der Glimmerschüppling ist ein interessanter u. schöner Pilz. Erkann auch ziemlich groß werden, habe ihn auch schon gegessen. In diesem Jahr habe ich ihn noch nicht zu Gesicht bekommen.


    Herzliche Grüße nach Rügen