Beiträge von weisheit

    Hallo Hans,


    der Uwe liegt richtig mit seinem Adernzähling, auch Krauser oder Buchen-Adernzähling genannt. Von diesem Pilz gibt es auch noch eine fast weise Form.
    Die Koralle würde ich als Kammkoralle (Clavulina coralloides) ansehen. Die Bilder von den Porlingen sind schwierig so vom Foto her zu bestimmen. Aber vielleicht suchst du einmal in Richtung Großporige Datronie (Dattronia mollis) oder eine Reihe von Feuerschwämmen, wie z.B. Muschelförmiger Feuerschwamm.


    In Sachen Austernseitlinge geht es mir nicht anders. Obgleich ich viel Laubholz habe, zeigt er sich in diesem Jahr noch recht spärlich.


    Viele Grüße

    Hallo Uwe,


    schön, dass du deinen "Ginsterwald" noch einmal präsentierst und ich stimme dir zu, es ist Ginster. Ich denke, dass der dir unbekannte Pilz der Gallertfleischige Fältling ist.


    Viele Grüße nach Rügen.

    Hallo Uwe,


    da muss ich dir wohl Recht geben, denn du bist vor Ort, aber da bin ich wohl wie der ungläubige Thomas. Was ich nicht selbst gesehen habe.... ! Für mich ist das eine echte Überraschung und ich habe bisher nur Ginsterbüsche gesehen, die sehr dünn sind.


    Viele Grüße


    Veronika

    Hallo Uwe,


    ich glaube nicht, dass die Austernseitlinge an deinem Lieblingsstrauch gewachsen sind. Von der Stärke her sieht mir das eher aus wie Holunder oder ein stärkerer Ast einer Erle oder Weide. Ich kenne keine Info über das Wachstum von Austernseitlingen an Ginster. Denn dieser Pilz ist ein Holzzerstörer und Ginster hat mir einfach ein bissschen zu wenig davon.


    Auch der Goldgelbe Zitterling sitzt wahrscheinlich auch nicht auf Ginster.
    Beim Samtfußrübling.... ich weiß es nicht.


    Wenn es aber tatsächlich Ginster ist, ist das eine echte Überraschung. Mich interessiert das sehr. Wie bekommen wir das geklärt?


    Ein schönes Wochenende

    Hallo Hans,


    zur Ergänzung:


    die weißen Porlinge sind möglicherweise Weiße Saftporlinge (Spongiporus tephroleucus) und der "braune Klecks" ist höchst wahrscheinlich der letzte Rest des Schleimpilzes Gelbe Lohblühte ( Fuligo septica).


    Viele Grüße

    Hallo liebe Austernseitlingsfans,


    zur Austernseitlingsernte möcht ich auch meinen "Senf" dazu geben.
    Pilze sollten nicht zu jung geerntet werden, sie müssen schon einen optimalen Reifezustand erreicht haben. Es ist falsch zu glauben, kleine Pilze wären auch die besten Pilze. Wir pflücken auch keine unreifen Äpfel, sondern warten bis es soweit ist. Und das ist gerade bei Pilzen die große Schwierigkeit, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen. Oft kommt man zu spät oder ein anderer Pilzler hat die zu jungen Fruchtkörper in seinem Korb.


    Pilze müssen bekanntlich Sporen gebildet und die Möglichkeit haben, diese auch auszuwerfen, sonst sieht es mit der Fortpflanzung ja schlecht aus.


    Ich hoffe, dass an meine Stellen die Austernseitlinge auch bald soweit sind.


    Viele Grüße

    Ich kann die Vermutungen von Andreas nur bestätigen. Nach dem Bild 1 (Hallimasch) ist noch der Nelkenschwindling zu sehen und neben dem Fliegenpilz könnte ein Wurzelschleimrübling stehen, aber nur könnte, weil der Pilz nur von oben zu sehen ist.


    Viele Grüße

    Hallo Andreas,


    willkommen. Schön, dass wieder ein Mecklenburger das Forum bereichert. Ich kenne Klaus W. gut. Er gehört wie ich zu den Pilzberatern es neuen Landkreises Rostock.


    Alles Gute

    Hallo Wolfgang,


    der Geruch ist unangenehm, ähnlich wie beim Schwefelritterling, nur nicht ganz so schlimm. Dieser könnte zum Graublättrigen Ritterling passen. Der Hutrand ist nicht gerieft und von einem einheitlichem Hellgrau.


    Viele Grüße

    Hallo Dinu,


    ich gehe regelmäßig mit meinen Pilzfreunden (das ist eine kleine lernende Gruppe) im Januar auf Winterpilzsuche und haben immer Erfolg, sprich gute Funde.
    Das Buch oder besser die Bücher Pilze der Schweiz" sind ausgesprochen gut Nachschlagewerke, aber auch sehr teure. Jeder Band, ich glaube, es gibt mittlerweile 6 davon, ist nicht unter 100 € zu haben. Ich besitze keinen einziogen Band davon.


    Einen schönen Sonntag.

    Hallo Dinu,


    auch von mir ein herzliches Wilkommen. Ich würde gern mal in der Schweiz Pilze suchen, aber... Dafür gibt es gute Bücher- Die Pilze der Schweiz- Sehr gut!!!


    Hier mal ein zwei Fotos von meinen Winterpilzen (nicht von diesem Jahr). , Samtfußrüblinge, Judasohren u. Austernseitlinge


    Viel Erfolg beim Sammeln und Kennen lernen.

    Dieses Bild (nicht besonders gut gelungen) habe ich heute von einem Trichterling gemacht. Vorkommen-Fichtenwald. Das Stielende ist mit wattigem Mycel umgeben. Ich tippe auf einen Mehltrichterling ( Clitocybe ditopus) oder einen Staubfüßigen Trichterling (Clitocybe metachroa).


    Könnte ich richtig liegen?


    Schöne Grüße

    Bilder

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    Einen herzlichen Gruß an alle,


    ich habe heute ca. 3 Stunden in "meinen" Wäldern zugebracht und die Ausbeute ist mager. Frostige Tage haben dazu beigetragen. Aber interessante Funde gab es trotzdem.
    Um diese Jahreszeit habe ich noch nie Pantherpilze gefunden. Hier die Fotos, sehr gut die Knolle zu erkennen.

    Bilder

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    Schöne Funde, kann man neidisch werden. In meiner Gegend sind nur kleine Anfänge zu beobachten und ich hoffe sehr, dass es nicht dabei bleibt. Die unterschiedlichen Farbvarianten sind normal. Ich habe sowohl schiefergraue als auch richtig dunkle braune Pilze schon gefunden. Ich hoffe, kein professioneller Mycologe kommt auf den Gedanken, daraus unterschiedliche Arten zu machen, höchstens varitäten.


    Schöne Grüße

    Hallo Wolfgang,


    den Rötling, den du auf deiner sicher sehr schönen Reise gefunden hast, könnte das vielleicht der Stahlblaue Rötling (Entoloma nitidum) sein? Es gibt noch einen Violetten Rötling (Entoloma euchroum), dieser wächst aber auf Laubholz.


    Ich habe in diesem Jahr auch einen ähnlichen Rötling in unserer Gegend gefunden, aber keinen Fotoapparat zur Hand und so habe ich ihn zu Hause fotografiert.


    Viele Grüße

    Bilder

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    Hallo Kräutersalz - finde ich eine tolle Bezeichnung als Benutzername-


    als ich angefangen habe, Pilze zu lernen und nach Büchern zu schauen, bin ich entweder auf bestimmte Artikel in zeitungen oder Zeitschriften gestoßen oder bes gab ein Standartwerk. Und dieses zu bekommen, war großes Glück. ich bin eben eine Ossi oder Ossianerin? Egal!!


    heute noch ist es möglich das Taschenbuch von Henning/Kreisel zu bekommen, es heißt "Taschenbuch für Pilzfreunde" und ist für Einsteiger einfach toll. Die Abbildungen sind keine Fotografien, sondern Zeichnungen und diese zeigen mehr Details als jede Fotografie. Und die Beschreibungen sind ebenfalls ausführlich.


    Ich habe damit das Einmaleins der Pilzkunde gelernt und kann dieses Buch nur enmpfehlen.


    Freundliche Grüße

    Hallo Pilzfreunde,


    man merkt, dass die "normale" Pilzsaison sich dem Ende neigt, aber für den richtigen Fan ist ja das ganze Jahr Saison. Ich habe noch einige interessante Funde aus einem Mischwald, überwiegend Rotbuche und teilweise Kalk und für unsere Verhältnisse auch recht bergig. Mit meinen Bestimmungen bin ich nicht so richtig zu frieden, aber vielleicht bekomme ich wieder Unterstützung.
    Das 1. Bild halte ich für einen Blattartigen Zitterling (Tremalla foliacea).

    Das 2. und 3. Bild dürfte der Langstielige Schleimfuß sein Cortianrius elatior).

    Und zum Schluss noch ein Bild, dass mehrere Pilzarten an einem Stubben zeigt.

    Viele Grüße

    Ja Frank, da gebe ich dir Recht- ein solches Forum lebt von pro und kontra und wir wollen ja gemeinsam zu einem richtigen Ergebnis kommen. Deine Argumente kann ich akzeptieren, schade, dass man den Pilz nicht in die Hand nehmen kann und sage kann, wer bist du eigentlich.


    Einen schönen Abend noch

    Hallo Frank, hallo Canyapici,


    ich glaube nicht, dass dieser Pilz eine Abgestutzte Herkuleskeule ist. Ich halte ihn für eine Mutation der Nebelkappe. Begründung:
    - die Farbe ist mehr grau als ockergelb
    - der Scheitel ist nicht grubig-runzelig, der Rand steht nicht über
    - die Stielbasis ist weiß und mit einem watteartigen Überzug
    - der Standort der Herkuleskeule ist vorwiegend Fichtenwald, auch Mischwald, aber das Bild zeigt eindeutig Buchenwald
    - der Geschmack wäre noch interessant, soweit das noch möglich ist - der muss ausgesprochen süßlich sein bzw. mild


    Ich habe leider kein eigenes Vergleichsbild, aber vielleicht melden sich noch andere zu Wort.


    Viele Grüße