Beiträge von Habicht

    wir beide werden uns kurzfristig entscheiden, welche Gebiete wir durchstreifen werden.

    Gebiete? Oha. Also gut.

    Vielleicht ist dieses Jahr die Dobrowa bei Völkermarkt endlich mal nicht ausgetrocknet.

    In der Friesacher Gegend wollte ich auch mal forschen, setze die Mädels zuvor im Schokoladenmuseum/Conditorei Cr. ab.

    Und vielleicht mal wieder das kleine Eichenwäldchen im Klagenfurter Osten. Oder Schloss Mageregg, da gibt es auch ewig alte Eichen.



    Du wirst allein durch die Wälder streifen müssen, lieber Freund.Ich geh' lieber mit deinen Mädels ins Museum, :wink:


    Fundbesprechung im Schloss Magereg passt,


    lgpeter

    Servus Marcus,


    besser dreimal nachfragen als wiederholt reihern und permanent am Häusl sitzen, :party:


    PilzApp's stehe ich nach wie vor kritisch gegenüber, die taugen schlicht nix. Wenn sie den Standort erfassen, Bäume/Substrat identifizieren, den Geruch und Geschmack feststellen könnten wäre es was anderes.


    Einen Buchtipp habe ich für dich, 1700 Pilze Buch, für Anfänger und Fortgeschrittenen Pilzfreunde nur im Shop der Pilze erhältlich.


    Kostet nix, die OnlneVersion, zB 1700 Pilze Buch, für Anfänger und Fortgeschrittenen Pilzfreunde nur im Shop der Pilze erhältlich.


    Übrigens,


    Zitat

    Graue Kratelle und grauen Pfifferling kann ich da wohl auch ausschließen, weil nicht mal ansatzweise Lamellen bzw. Leisten zu sehen waren.


    Graue Kraterlle = grauer Pfifferling.


    Freut mich, dass du ins "Pilzgeschäft" eingestiegen bist, Fragen stellst,


    lgpeter

    Freut mich,


    dass euch die Fundbegleitung interessiert. Leider nur ein Exemplar, mE aber groß genug um ein mittlelprächtiges Gewitter zu überstehen.


    Yepp, dranbleiben is a bissale anstrengend, fia di Haxn, aber es lohnt sich. Einige Stacheln jede Woche zu betrachten auch, zu früh entnommene Fruchtkörper schweigen eisern.


    Trau schau wem,





    Mikroskopieren bringt Gewissheit, die Sporen dieses Fundes passten zum damaligen rezenten Schlüssel,





    Die DNA-Sequenzierung hat meine damalige Bestimmung über den Haufen geworfen, es war eine andere Art.


    @ Lieiber Stephan,,


    wir beide werden uns kurzfristig entscheiden, welche Gebiete wir durchstreifen werden.


    LG

    Peter

    Liebe Fories,


    nach wie vor tote Hose in meinen Hotspot's, was Speisepilze anbelangt,




    Diesen Stachelpilz aber werde ich begleiten, seine Entwicklung hier einstellen,




    auch wenn's ka Sau niemaden interessiert, :wink:


    lgpeter

    Servus Marcus,


    Herbsttrompeten stehen nicht unter Schutz, nicht einmal bei uns in Kärnten, :P


    Der Bogen spannt sich zwischen jung & frisch




    bis zu stehen lassen,





    Bei einem massenhaften Vorkommen wie zZ in deiner Gegend sollte es nicht schwer sein, ältere von jüngeren Exemplaren zu unterscheiden.


    lgpeter

    Noch was zur Menge,


    voriges Jahr hat ein älteres Ehepaar einen Riesenbovist gefunden und einen, mit mir befreundeten, Pilzfachmann zur Bestimmung vorgelegt. Das Exemplar war stattlich und makellos, er hat es logo zum Verzehr freigegeben. Nach der Mahlzeit sind die beiden mit Erbrechen/Durchfall im Krankenhaus gelandet und haben ihn haftbar machen wollen, angezeigt. Seine gewerbliche Pilzzucht wurde von der Behörde sofort stillgelegt, der Sachverhalt hat sich relativ schnell klären lassen.


    Die Herrschaften hatten den stattlichen Riesenbovist auf einen Sitz verzehrt, :P

    Zu üppige Pilzmahlzeiten können das Indigestions-Syndrom hervorrufen, darauf muss ein geprüfter Pilzfachmann nicht hinweisen. Die Angelegenheit wurde folgerichtig ad acta gelegt. Die Stilllegung seiner gew. Pilzzucht verursachte einen Schaden von € 5.000, auf dem ist er sitzengeblieben.


    lgpeter

    Servus Mumel,


    auf deinen Aufnahmen sind für mich die Merkmale gut erkennbar. Wenn du dir eine Bestimmung noch nicht zutraust kannst künftige Funde damit vergleichen, https://www.123pilzsuche.de/daten/details/Braetling2004.htm. Nicht angeführt wird, dass die auf Fingern eingetrocknete Milch eigenartig riecht, jedenfalls nicht nach Parfum. Eher Richtung gammelnder Fisch. Dieser Geruch verschwindet vollständig beim Braten.


    Servas Stephan,


    Wolfgang schreibt dazu


    Unsere Empfehlung: Diesen Pilz auf die Ofenplatte legen, mit Salz bestreuen und braten, bis die meiste Milch verdampft ist. Eine Delikatesse höchsten Grades! Für uns gilt dieser Pilz als die Nummer 1 - wenn die Zubereitung passt!


    Je einfacher zubereitet desto mehr Eigengeschmack, meine Denke. Mangels Ofenplatte tut's bei mir eine heiße Pfanne.

    Den Mohrenkopf finde ich zwar regelmäßig, aber immer nur als Einzelgänger. So einen einsamen Zwerg zu braten macht wenig Sinn ---> ich habe keine Ahnung, wie der schmeckt.


    LG

    Peter

    Hallo Charles,

    vom Verzehr der Art ganz Erpichte könnten aber diese Art trockenen. Danach wären sie angeblich (lt. Pilzautor Michael/Hennig) genießbar. Ich hab´s noch nicht versucht, das Ergebnis wäre aber mal interessant.

    Gruß - Franz



    Na dann mach dich mal dran, an einen Versuch, Franz.


    Die Verkostung eines Mischgerichtes mit geladenen Gästen scheint mir dafür geeignet. Nicht jeder schmeckt "bitter" aus Pilzen heraus,


    lgpeter

    Liebe Susanne,


    Riesenboviste eignen sich bestens zum panieren. Perfekte Konsistenz, ähnlich Kalbfleisch, :)


    Wieder 'mal "Klugscheißen mit Peter" kann ich mir nicht verkneifen: Niemand mag drei Tage hintereinander Schweinsbraten oder Wiener Schnitzel essen. Mäci lass' ich für die Jugend mal außen vor, 8o


    Boviste sind nicht so lange haltbar wie zB Eierschwammerl, erstere sollte man daher rel. rasch genießen. In verträglichen Mengen, :wink:


    lgpeter

    Liebe Helen, Servus Sepp et al,


    dazu gibt das Heft 27 der Österreichische Zeitschrift für Pilzkunde – Auskunft. Die entsprechende Textstelle kann ich leider nicht einstellen, weil die Autoren den Beitrag auf pay-pdf gestellt haben.

    Verständlich, ab Seite 81 - 311 stellen Irmgard und Wolfgang (Klofac) den "Überarbeiteter Schlüssel zur Bestimmung von Frischfunden europäischer Arten der Boletals mit röhrigem Hymenophor" vor. Ist in Englisch und Deutsch gehalten, da steckt jede Menge Arbeit drinnen.

    Allein schon wegen der rezenten makroskopischen Beschreibungen ein 'must have'.

    Die ÖZP-Hefte kann man über obigen Link bestellen, wenn's nicht vergriffen sind.


    LG

    Peter

    Hallo Murmel,


    Stephan ist ein erfahrener Fux, was die Pilzküche anbelangt.


    In Butter ca. 10 - 14 min schmorren, mitm Deckelchen drauf, Salz & Pfeffer dazu,. A bissale Schlagobers dazu ist kein Fehler, fertig. Knoblauch würde ich außen vorlassen, Petersillie drauf peppt optisch auf,


    lgpeter

    Dreimal hält bekanntlich besser als doppelt, lieber Pablo, :wink:


    Schmecken tun's alle gleich gut, richtig zubereitet. Die Unterscheidung ist was für MikroFeinspitze wie Christoph, er hat's (allgemein zugänglich) veröffentlicht.


    LG

    Peter

    'n Abend,


    Schupfi's Textstellen sind erhellend, Thiemo hat eine aufschlussreiche bereits eingestellt,


    "Sowohl Lf. piperatus und Lf. glaucescens clades enthalten Ansammlungen, bei denen der Latex beim Trocknen grünlich wird".


    Clades = Kladen Hat jeder hier drauf, ich no net so wirklich, da muss ich nachschärfen, :party:



    Kurze Unterbrechung für Thiemo, eine Produktplatzierung, Werbung für die Pilze der Schweiz,







    Nullo Problemo, ich schau' mir bei künftigen Funden die HDS an. Auf der Bestimmungsstraße über bleiben alle Pilzler ohne Mikroskop.


    Wer nicht kartiert sollte sich einen Dreck drum scheren, meine Denke.. Einfach vor Ort die Milch kosten, :S



    lgpeter



    Hi Schupfi,


    zitiere mal aus deinem Link, die für mich nicht verständlichen Stellen sind rot markiert,


    Morphologisch erscheinen die häufig verwendeten Merkmale der Latexfärbung und der makrochemischen Reaktionen von Latex und Kontext als diagnostische Merkmale zur Unterscheidung der Spezies nicht brauchbar, die mikroskopischen Merkmale der Pilipellis sind jedoch aufschlussreich.


    'Erscheinen' ist eine schwache Beweisführung, denn weiterführenden Links bin ich nicht gefolgt. Wozu auch, die meisten Fories mikroskopieren nicht.



    @ Servus Thiemo,


    die in den PdS angeführten lat. Benennungen (Synonyme) kann man mit der 123Pilzsuche sehr gut korrigieren. In die MycoBank oder ins IndexFungorum reinklicken schadet auch nix.


    Mit diesen Bänden arbeite ich sehr gerne, weil sie gezeichnete Mikrostrukturen zu jedem Pilz enthalten. Dass sich die HDS von L. glauccescen vs. L. piperatus mikroskopisch eindeutig trennen lässt ist darin dargestellt.


    Für mich bleiben die Verfärbung der Milch und die Reaktion auf KOH weiterhin die wesentlichen Bestimmungsmerkmale, :)


    Angeblich ist Langstielige Pfeffermilchling eine Mutprobe, der brennt einem ein Loch in die Zunge. Der Grünender fährt gleich mit der ganzen Zunge ab, :wink:


    LG

    Peter


    Servus Hubi,


    pipifeine Doku & taugt mir, dass du drangeblieben bist, :)


    Mein Pfeffermichlingsfund wurde einst von 'Wissenden' als F. piperatus eingestuft, ich habe ihn trotzdem mitgenommen, nach vier Stunden war's der glaucesens,





    Thimo hat deinen Fund bereits durchgewunken, schließe mich gerne seiner Meinung an.


    Bei se we, KOH 20 % ist heftig, zerstört den Pilz. Ein Tropfen 10 % reicht völlig aus.


    Der Grünender Pfeffermichling ist wesentlich seltener kartiert als der Langstieliger Pfeffermichling. Vermutlich wird mancherorts zu oberflächlich 'bestimmt',


    LG

    Peter

    Hallo, Codo!


    Ich würde jetzt mal behaupten, wenn du den Fruchtkörper entnehmen kannst, mitsamt dem Stiel (könnte schwierig werden, so wie der eingewachsen ist), dann braucht es keine Mikroskopie, um den abzusichern.

    Es wird schon ein Löwengelber im weiteren Sinne sein, die Art ist allerdings so variabel, daß man schon fast damit rechnen muss, daß das irgendwann nochmal aufgeteilt wird. Mikroskopisch wird man dann aber auch kaum was machen können.


    Servas Pablo,


    deine Bestimmung hat für mich Hand & Fuß, :thumbup:


    Was die makro/mikoskopische Bestimmung generell anbelangt bin ich anderer Meinung. Am Beispiel Gyromitra Mykologische Datenbank bitte Daten anklicken! habe ich nachgefragt, wie die älteren Funde bestimmt wurden. Anhand von Exsikkaten, nachmikroskopiert, nicht über DNA-Sequenzierungen. Wären die nicht hinterlegt worden hätte es nix zum Nachbestimmen gegeben.


    So gesehen sollten man diesen Fund zumindest auf seine mikroskopischen Details abklopfen und hinterlegen.


    Übrigens,

    einer meiner, mit dir diskutierten Funde, Psilocybe serbica var. bohemica wurde verschoben, ins Psiilocybe cyanescens Aggregat,, Mykologische Datenbank


    πάντα ῥεῖ ,


    LG

    Peter

    Cooler Tipp von Stephan,


    der Trick mit dem Spiegel will aber zuvor geübt werden. Meine Canon EOS D650 hat einige AF-Methoden (AF = Automatischer Fokus). Für Pilzaufnahmen sind zwei von Interesse, AF-FlexiZone Multi und AF FlexiZone Single.

    Einige andere Stückerl spielt's auch noch, zB Landschaftsaufnahmen ----> vom Großglockner. Oder von Nahaufnahmen -----> Blümchen und dergleichen. Hat sich bei mir auf 'Automatik' eingependelt, :S

    Stativ verwende ich keines, das EFS 17 - 85 mm hat einen Stabilizer. Der gleicht leichte Kamerabewegung während des Fotografierens aus, Flatterpratzenschutz ist er aber keiner.


    Soadale,


    mit der 'Spiegeltechnik' aufgenommen, die Canon war blöderweise auf AF-Multiflex eingestellt. Wenigstens nicht auf 'Großglockna' Übrigens, ein ausschwenkbares TouchScreenDisplay hat' auch. Da wo man mit zwei Finger zoomen kann,





    Wenig überzeugend die Unteransicht, oder?


    Nach bewährter Manier runter auf den Boden lieferte brauchbare Aufnahmen,




    Zum angefragten Pilz kann ich nix beitragen, "Pilz nur von oben ist wie Käfer nur von unter" meint Ingo. Ich auch,


    LG

    Peter

    Hi Codo,


    die mikroskopische Betrachtung der Sporen wird dir weiterhelfen,


    Polyporus varius: 8,5 - 11 x 3 - 3,5 µm, cylindrical, slightly curfed.

    Tyromyces fissilis: 4 - 5 x 3 - 4 µm, ellipsoid to subglobose


    Den Fund trocknen und Pablo schicken wäre auch eine Option, :saint:


    lgpeter

    Servas Pablo,


    zeigt ja schon die Aufnahme Nr. 3 in dem von mir eingestellte Link, dass ich arg daneben liege, :party:


    Die Spur Richtung Löwengelber ist viel besser,




    LG

    Peter