Beiträge von Habicht

    Hi,


    mein Schuhwerk für'n Wald kauf' ich beim Hofer (Aldi), wenn's Gummistiefel im Angebot haben die gleich dazu. Pro Tscherfl ca. 25 -30 Mäuse.


    Die, an Schnecken erinnernde Durchschnittsgeschwindigkeit eines Pilzlers und die zurückgelegten Strecken sprechen dafür, :wink:


    lgpeter

    'n Abend,


    Hallo und guten Tag,


    da bei diesem Fund die Meinungen stark auseinandergehen, Schlüsselwege (sattelförmig/napfförmig) in speziellen Helvella-Schlüsseln m. E. nicht richtig interpretiert werden, was mich verwundert,



    Was sind deiner Meinung nach 'spezielle' Schlüssel', die nicht richtig interpretiert werden, ausgenommen der von dir eingestellten Literatur, die dich nicht verwundert?


    In den PdS führt der Schlüssel zu Gruppe B 1, ... 4

    'Frk grau bis graubraun mit dunkler Scheibe, Aussenseite deutlich kleeig-filzig. Seite 22'


    Auf Seite 22 steht unter Markoskopische Beschreibung:

    'Kopfteil +/- gleichmässig schüsselförmig, seltener im Alter etwas sattelförmig werdend. 15 - 30 mm im Durchmesser, Fruchtschicht glatt, grau bis grau braun. Aussenseite und Rand deutlich filzig haarig, gleichfarbig oder heller als die Fruchtschicht. Stiel zylindrisch, 20 - 50 mm langen, gegen die Basis etwas verdickt, voll, rundlich, filzig-haarig mit bleicher Farbe wie die Unterseite des Kopfteils. Oft einzeln wachsend'.


    Da steht nix drinnen, in Breitenbach/Kränzlin's PdS, über 'sattelförmig/napfförmig'.


    Es hat dir ein Experte geantwortet, dessen Meinung nehme ich zur Kenntnis,


    lgpeter

    Servus!


    Die auf Ingo eingestellten Aufnahmen zu sehenden Pilze makroskopisch einer Art zuzuordnen is a kind of Feeling, :wink:


    Breitenbach & Kränzlin beschreiben M. marcopus in PdS so, 'Kopfteil +/- gleichmässig schüsselförmig, seltener im Alter etwas sattelförmig werdend'.


    Schupfnudel's Link, HELVELLA-EUROPE-Persoonia39-Skrede-201-253-0001.pdf geht auf solch' makroskopische Feinheiten nicht ein,

    Apothecia short-stipitate, regularly cupulate ...


    Gelbfieber kenne ich virtuell über diverse Foren seid fast einem Jahrzehnt, Uschi hat enormes Wissen; ihre Hilfsbereitschaft ähnelt der von Gerd.

    Weniger ruppig, wortgewaltig.


    Bei de wäh, von Gerd hab' ich schon länger nix gelesen,


    lgpeter

    Hey Christine,


    so in etwa sehen im APR (Adventpilzrätzel) im Nebenforum die sogenannten B-Rätzel aus; diese zeigen nur einen kleinen, zumeist unscharfen Ausschnitt einer Aufnahme. Kann ein Pilz sein, aber auch ganz was anderes.

    Dass du deine Frage unter 'Stammtisch, Spaß & Offtopic' eingestellt hast hab' ich nicht überrissen, wer achtet den schon auf sooo was,?


    Sternenrotz habe ich erst einmal gefunden und dass ist etliche Jahre her. Weder habe ich den berührt und schon gar nicht bin ich ihm mit meiner Nase näher gekommen.

    Sehr wahrscheinlich hätte er fischig gerochen, :S


    Bei der Beschreibung von Sternenrotz weichen Sternenrotz – Wikipedia und https://www.123pilze.de/DreamH…ad/Sternenschnaeutzer.htm deutlich von einander ab.

    Für Wolfgang ist ein Bakterium dafür verantwortlich, den Geruch beschreibt er als neutral, den Geschmack unbedeutend, Wiki spannt den Bogen weiter. "In vielen Fällen handelt es sich bei „Sternenrotz“ um ausgewürgten Froschlaich, den Raubvögel und Reiher nur sehr schwer verdauen können".

    Weil es ein 'Stammtischthema' ist blödle ich a bissale weiter. Wenn jetzt auf die, aus Fichtenholz gebohrten Dingens zufällig ein Reiher drüber geflogen wäre, hätte das Ausgewürgte dann nach Nadelholz riechen können?

    Jetzt weiß ich wenigstens, wo der Ausdruck 'reihern' seinen Ursprung hat. Wieder was dazugelernt.


    Gibt'es am Stammtisch auch ein Bier? Freibier mag ich am Liebsten,


    , (auf YouTube ansehen 'anklicken!)


    lgpeter

    Das kommt dabei heraus, wen frau kein Mikroskop hat, :S


    Mich zieht's intuitiv in diese Richtung,


    Sternenrotz – Wikipedia


    und tippe, so wie Roswitha auf einen Schleimpilz. Könnteaber auch ganz was anderes sein, was von Bakterien verursachtes.


    Pablo hat ein Mikroskop, der würde sich das sicher näher angucken wollen, :wink:


    lgpeter



    Seas Pablo,


    frag du mal bei Gelegenheit bei denen nach, was sie mit "selten etwas sattelförmig werdend " gemeint haben, :wink:


    Hast vielleicht übersehen, die von mir eingestellte Aufnahme aus © Funig of Termperate Europe, Volume 2


    Wenn ich hier auf Anfragen antworte (wollte ich eigentlich eh nimmer), dann anhand meiner Literatur, a bissale schaue ich dazu auch ins Netz.


    Auf welche Art du tippst wäre interessant zu lesen,


    lgpeter

    Servus,


    in #9 hast du Veronika so geantwortet,


    Zitat

    Evtl. sollte man das mal ändern.

    Bei der Geweihförmigen Holzkeule oder beim Schiefen Schillerporling ist das nicht mit zwei Gattungsnamen. Zwei Gattungsnamen = zwei verschiedene Arten.


    Hast jetzt eine Ahnung, warum und worauf ich in #11(vornehmlich dir) geantwortet habe? Der Schiefer Schillerporling bildet keine Konidiensporen!


    Daher muss auch nicht nomenklatorisch nachgebessert werden!



    Deine Frage ist berechtigt, das siehst du richtig!


    Calcarisporium ist eine eigene Gattung, die Art C. abruscula vermehrt sich nicht über geschlechtlich gebildete Sporen. Der mags lieber asexuell.


    Als eine Anamorphe oder Nebenfruchtform wird in der Mykologie ein asexuelles Entwicklungsstadium eines Pilzes bezeichnet. In einem solchen Entwicklungsstadium pflanzen sich Pilze entweder durch Zellteilung oder Knospung fort oder durch Fortpflanzungs- und Verbreitungsstadien, die ungeschlechtlich (ohne Sexualvorgang, asexuell) gebildet und als ungeschlechtliche Sporen (Mitosporen) bezeichnet werden.

    Quelle: Wikipedia


    Dieser Eintrag in https://www.123pilzsuche.de/da…/AnamorphotischerPilz.htm ist falsch, den sollte Wolfgang bei Gelegenheit richtig stellen,







    Gattung:




    Nebenfruchtform CALCARISPORIUM, Pilzspinne, Kohlenbeeren, Anamorphotischer Pilze.







    Hallo Christine,

    das sollte die Zimtbraune Kohlenbeere mit Nebenfruchtform Pilzspinne – Isaria umbrina sein.


    Ich korrigiere mich, weil ich von einen freundlichen Hinweis erhielt.

    Es handelt sich nicht um die Zimtbraune Kohlenbeere, sondern tatsächlich um Hypoxylon fragiforme mit der im Wachstum befindlichen Nebenfruchtform.


    Liebe Veronika,


    dein 'freundlicher Hinweisgeber' hat mit H. fragiforme richtig bestimmt, mit der im Wachstum befindliche Nebenfruchtform liegt er grundsätzlich auch nicht falsch.

    Ich finde aber keinen einzigen Hinweis, dass H. fraiforme Nebenfruchtkörper bildet.


    Für mich stellt sich Christine's Fund so dar, Calcarisporium arbuscula parasiert auf Hypoxylon fragiforme.


    Isse keine Bestimmung, nur meine Einschätzung,


    lgpeter

    Griaß eich,


    ich antworte auf Uwe's zwei letzte Sätze, hab' sie hervorgehoben,




    Bei der Geweihförmigen Holzkeule handelt es um Konidiensporen, die haben keinen eigenen Namen. Der Schiefer Schillerporling bildet keine Konidiensporen, Uwe.


    Calcarisporium ist eine Gattung, oder?

    Calcarisporium - Wikipedia,

    zu C. abusculus gibt's hier Lesestoff, Calcarisporium arbuscula (an anamorphic fungus)


    Edit: Anamorphe – Wikipedia


    lgpeter

    Jungs & Mädels,


    in den PDS wird der Grauer Langfüssler so beschrieben,


    Kopfteil +/- gleichmässig schüsselförmig, seltener im Alter etwas sattelförmig werdend.


    Ingo hat zwei Aufnahmen eingestellt, die gut zu H. macropus passen.


    Ohne Mikroskop ist hier das Ende der Baustelle erreicht,


    lgpeter


    Hui,


    Madame Gelbfieber, Aufnahme 1 sieht einer Sattellorchel ähnlich, die folgenden nicht.


    Wui,


    du kannst via Aufnahme 1 den Fund sicher einer Sattellorchel zuordnen, echt?


    lgpeter

    Griaß eich,


    eine kleine Ergänzung füge ich noch an,




    © Funig of Termperate Europe, Volume 2


    Deinen Fund kannst unter Helvella cf. macropus ablegen, Ingo; isse zwar nicht ganz richtig, aber auch nicht ganz falsch, :wink:


    lgpeter

    Beitrag von Habicht (Vor 35 Minuten)

    Dieser Beitrag wurde vom Autor aus folgendem Grund gelöscht: doppelt gemopelt (Vor 34 Minuten).




    Hab' irrtümlich den ersten Beitrag gelöscht. Klarstellung meinerseits, damit es wieder den richtigen zeitlichen Ablauf, Zusammenhang hat.


    lgpeter

    Hallo Toni,

    das habe ich bei Enricque Dominguez gefunden... Atlantische Wetterzone haben wir im Saarland ja!

    LG Rigo

    Die häufigste Art in Asturien und vielleicht an allen Orten mit atlantisch-ozeanischem und hyperhumem Klima ist Sarcoscypha austriaca. S. coccinea kommt nur an wärmeren, weniger feuchten Orten vor, selten oder nie an Flussufern oder an Orten, die periodisch überschwemmt werden.

    Siehe da!


    Servus Rigo,


    einen Satz habe ich oben rot gefärbt, weil ich die Aussage von Dominguez nicht teile.


    Es hängt von davon ab, welches Substrat zur Verfügung steht, darauf zeigen sich die unterschiedlichen Arten,


    –– Sarcoscypha austriaca: Alnus incana (122 Funde; nicht jedoch auf A. glutinosa
    oder A. alnobetula), Salix (vor allem S. alba und S. caprea; 49), Acer pseudoplatanus (29), Robinia pseudacacia (22), Ulmus glabra (1), Corylus avellana (1)
    sowie drei Funde auf unbestimmbaren Hölzern.
    –– Sarcoscypha coccinea: Corylus avellana (23 Funde), Salix (vor allem S. caprea;
    6), Fagus sylvatica (1), Ulmus glabra (1).

    3.3. Vorkommen und Reifezeit der Fruchtkörper
    Sarcoscypha austriaca und S. coccinea kommen in der Steiermark durchaus zusammen am selben Fundort vor. So waren elf von den 25 S. coccinea-Funden untermischt
    mit S. austriaca; bei vier Funden fand sich die zweite Art innerhalb von 20 m, bei zwei
    weiteren Funden innerhalb von weniger als 1 km.


    Maßgeblich für das Erscheinen von Sarcoscypha ist das Angebot an entsprechendem
    Substrat und dessen länger dauernde Durchfeuchtung (bei 10 % aller Funde hatte das
    Substrat dabei keine Verbindung mit dem Boden, v. a. in Asthaufen). Diese Voraussetzungen bieten vor allem Pflanzengemeinschaften wie Alnetum incanae, Salicion albae,
    Aceri-Fraxinetum usw.; Sarcoscypha-Arten sind aber nicht an diese gebunden. Der Bodentyp bzw. das Ausgangsgestein spielen dabei keine Rolle, anscheinend hat nicht einmal
    Streusalz eine negative Wirkung auf die Fruchtkörperbildung.

    Nachzulesen in: JoanBot_01_0005-0026.pdf


    S. jurana findet man nur auf Tilia-Ästen und alle drei Arten gleichzeitig an einem Fundort bisher nur Gernot Friebes, Sarcoscypha jurana - Funga Austria


    Pablo hat dir bereits den Tipp gegeben, die Blende etwas weiter zu öffnen, mache ich auch so, bei Aufnahmen in Ölimmersion. Mein Tipp ist trivialer, -----> Pidlich-Aigner bei Funden heranziehen, :wink:


    Schöne Doku ist dir gelungen, auch Toni hat zwei aussagekräftige Aufnahmen eingestellt,


    lgpeter


    Hi Uwe,


    alt ist der gezeigte Porling nicht unbedingt. Ich meine eine sich gelblich bildenden Schicht zu sehen, damit verschließt der Rotrandige seine Poren, wenn's kalt wird.


    lgpeter

    'n Abend,


    mit der HDS-Aufnahme ist's ein tolles 'Pilzportait' geworden, Rigo :thumbup:



    Junge junge, das ist ja eine richtige Wissenschaft ;)

    Hab die Hälfte nicht verstanden :/ ^^



    Wennst die andere Hälfte verstanden hast bist eh schon gut drauf, weiter so, :)




    die Sporen mache ich immer in unterschiedlichen Reagenzien oft kriegt man schöne Mikrobilder und eine andere Perspektive. Da bin ich sehr detailverliebt.



    Ob jetzt ins grobe Ganze oder ins Detail, Hauptsache du bist verliebt, liebe Anneorse <3


    Mir als schnöden, staubtrockenen 'WillsWissenDingens' genügen für die Bestimmung aussagekräftige Aufnahmen, zB solche in KOH 3% aufgenommene,





    Eindeutig ein Spore von Scrobiculatum, geschlüsselt mit Hydnaceous fungi of the Czech Republic and Slovakia


    aBBa, der Fund wurde via Uni Wien sequenziert,


    Es ist Hydnellum ferrugineum, da passt der Habitus gut, die Sporenornamentation ist ein wenig zu rundlich dafür, aber sie darf offensichtlich auch so sein. Die ITS-Sequenz stimmt mit norwegischen, schottischen und nordamerikanischen Sequenzen überein'.


    Soviel zu unseren Möglichkeiten, Pilze mikroskopisch annageln zu können.



    Na, ich dachte, der Objekttisch lässt sich ja wunderbar in 3D bewegen. Wenn ich am Objekttisch eine Rasierklinge im richtigen Winkel befestige und das Probenmaterial in ein passendes fixiertes Medium einbette, müsste es doch funktionieren, die Rasierklinge so mit Hilfe des Objekttischs über das Einbettungsmedium zu führen, dass ich schöne dünne Schnitte abschäle :)


    Liebe Sabine,


    die Herstellung geeigneter Präparate ist so 'ne Sache, bei mir altersbedingt net ganz einfach. Auf magische Weise beruhigen sich meine Finger unter einer Stereolupe, unter der gelingen mir gute Proben.


    Total coole Idee von dir, das Mikroskop dafür zu verwenden, bin gespannt auf deine Ergebnisse,


    lgpeter