Beiträge von Habicht

    Servas Matthias,


    so sehen sie typischerweise aus, :thumbup:Die erkennt man als 'Frisii' im Wald' bereits aus zwefünfdrei Meter Entfernung. Substrat mögen's das gleiche, dadurch unterscheiden sie sich nicht von Eierschwammerln.


    Manchmal ist weniger mehr, net immer so nah ran mit der Kamera, bzw. nicht nur, möchte ich den Fragenden nahelegen. Jeder Pilzberater kann die ohne Probleme aus einem zur Bestimmung vorgelegten Sammelkorb bestimmen.


    Auf Anfragen mit ungenügenden Angaben zum Pilz zu antworten ist so ne Sache. Mehr raten als wissen. Für mich ist des nix, deshalb habe ich auf ähnliche Thread's nicht geantwortet.


    LG

    Peter

    Super, dass du am Fund drangeblieben bist, :thumbup:


    Pilze & Schleimpilze lassen sich relativ leicht über deren Sporenfarbe eingrenzen, ohne Mikroskop. Sporenpulver auf einen Objektträger geben, ein weiteren oben drauf. Die a bissale gegeneinander verschieben zeigt die tatsächliche Farbe. Objekträger kosten an Schlapf, beim Gminder.


    Deine Links habe ich abgeklopft,


    Roter Kugelschleimpilz, Variet舩 Lachfarbiger Schleimpilz (TUBIFERA FERRUGINOSA VAR. COMPLANATA SYN. TUBIFERA FERRUGINOSA VAR. ARCYRIA, MYXOMYCET ARCYRIA) hat weises Sporenpuver,


    Fischeierschleimpilz, Lachsfarbener Schleimpilz (TUBIFERA FERRUGINOSA SYN. TUBIFERA FERRUGINEA) hat weises Sporenpulver


    Rostfarbener Stielschleimpilz, Rostfarbener Stielkelchst舫bling (ARCYRIA FERRUGINEA) hat rotbraunes Sporenpulver.


    Unter welchen Namen du deinen Fund einordnest überlasse ich dir, :wink:


    LG

    Peter


    geh' mit der zeit, pass' mich der moderne an, daher grußlos.


    die sind richtig bestimmt, soweit ich es über die Aufnahmen beurteilen kann. klasse aufgenommen, den old man of the woods.

    Hi,


    Geschmacksfrage halt, :party:


    Voriges Jahr konnte ich ihm im Rahmen einer pilzigen Arbeitswoche erstmals verkosten. Richtig zubereitet nimmt er den Geschmack der Gewürze/-Marinade an. Lecker!

    Nachschlag hab' ich leider keinen bekommen ...


    Well, die Zutaten habe ich, es fehlt noch der Pilz, :S


    lgpeter

    Servus Timm,


    die Links führen ins Schlaraffenland der Schleimpilzaufnahmen, da wird Fotografieren zur Kunst erhoben, :thumbup:


    In einem Thread hier wird gerade ein Pinker Schleimpilz nachgefragt, in Marion Geib's 'Myxomyceten' kommt Arcyria ferruginea der eingestellten Aufnahme ziemlich nahe.

    Vorteil: 200 Seiten sind schnell durchgeblättert, sofern man nur nach farblich ähnlichen Aufnahmen sucht.


    123pilze hat verschiedene Suchfunktionen, mit dieser kommt man auch gut weiter, halt langsamer, PILZE NACH GATTUNGEN GEORDNET


    LG

    Peter

    Servus Toni,


    habe ich so nicht geschrieben, dass ohne Mikroskop nix geht, :wink:


    Dass du keine Unterschiede in der Sporengröße/Form bisher feststellen konntest wundert mich fast nicht. Bei Cribaria zB kommen die plusminus rund und gleich groß daher, der entscheidende Unterschied liegt in der Farbe, der Beschaffenheit der Oberfläche und dem Inhalt.


    Cribaria lanuescens: Sporen 6,5 - 7,5 µm rötlichbraun, feinwarzig

    Cribaria persoonii: Sporen 6 -7 µm (6,5 - 8 µm) ockerbraun feinzwarzig, oft mit rundlichem, farblosen Einschluss.

    Cribaria aurantiaca: Sporen 5,5 - 6,5 µm gelb mit gelblich rundlichem Einschluss


    Die Farbe von Sporen festzustellen ist einfach, den Sporenabwurf auf einen Objektträger platzieren , einen weiteren drauflegen, bissi gegeneinander verschieben, fertig.


    Wenn du bis jetzt etliche Schleimpilze mikroskopiert hast und alle Sporen ~ rund waren liegt's an deinen Funden. Da gibt's logo auch andere, den hier zB,


    Trichia persimilis: Sporen 10 - 16 µm, gelbbraun, rund mit Netzfragmenten und Randsaum.


    Unterm Mikroskop wirst du keine weiteren Unterschiede ausmachen können, ein reifer Schleimpilz besteht nur aus Sporen. Und die muss man sich sehr genau ansehen, im 100ter mit einem Öltropfen.


    Der Weg zu Bestimmung beginnt beim Plasmodium, ----> Hypothallus ----> Capillitium----> Peridie. Gelingt mit jungen Augen bestens, die im Wald übernachten wollen, ----> Einschlaglupe ----> Stereomikroskop.


    @Servus Timm,


    bitte stell' die Ergebnisse deiner Suche hier ein,


    LG

    Peter

    Servus Toni,


    das Taschenbuch umfasst 209 Seiten. Auf die Schnelle fotografiert, so sind's aufgebaut,





    Doppelseitig, Auge x π einhundert Arten.


    Mit diesem Buch finde ich mein Auslangen. Ist halt auch eine Frage, wie tief man in die Materie eintauchen möchte. Ich kann es dir empfehlen. Wennst a gscheite Kamera hast, deine Funde einstellten willst. Den 'Engländer' kannst dir irgendwann immer noch zulegen.


    Bei Schleimpilzen ist's wie bei Pilzen, ohne Mikroskop lassen sich nicht alle bestimmen. Auch mit nicht, so nebenbei.


    Und die sind relativ kurz auf der Bildfläche, wie der zB, Stäublings-Schleimpilz


    Für die Carinthia II Teil 1 2021 mach' ich keine Werbung, die brauchte ich als Briefbeschwerer, :wink:


    lgpeter



    Servus Jan,


    ob 2 - 3 m neben einer Hauptstraße, 20 - 30 m oder 200 - 300m wäre mir egal, ich würde die Pilze mitnehmen. Nicht aber von Autobahnrastplätzen oder von Hunden frequentierten Stellen. Wir haben selber zwei Vierbeiner, die heben überall ihr Haxl, markieren auch mitten im Wald darüber, wenn eine andere Fellschnute zuvor seine 'Nachricht' hinterlassen hat. Giftig werden's dadurch nicht, aber .... :sick:


    Klagenfurt hat ca. 100.000 Einwohner und dementsprechend viel Verkehrsaufkommen. Auf die Luftverschmutzung, die dir nachdenkliche Gedanken bzgl. Pilzentnahme bereitet, hat er keinen Einfluss. Hat mich selber überrascht, dass wir die sauberste Luft in Österreich haben, Klagenfurt hat sauberste Luft in Österreich - kaernten.ORF.at


    thx für die Bratkartoffelidee, werde ich beim nächsten Fund ausprobieren.


    lgpeter

    Griaß eich,


    gibt es für schlanke € 22,50 im Shop von Andreas, GEIB, M. - Myxomyceten - Kleiner Führer für Exkursionen - Andreas Gminder


    Kostet nix, dieser Foliensatz, beinhaltet aber sehr viel Wissen über Schleimpilze, 13._geib_langenloisk_2016_x.pdf Leider gibt es kein Video dazu, da wäre ich gerne live dabei gewesen.


    "Schleimpilze" sind mE interessanter als Pilze, aber für uns OttoNormalPilzler weitaus schwieriger zu begleiten, zu dokumentieren und letztendlich richtig bestimmen zu können.


    Es gibt auch recht kleine, kurzlebige Pilze, in der Früh sind's da, am Abend weg. Da gehört jede Menge Finderglück dazu, schwimmen sollte man auch können, Coprinopsis kubickae :wink:


    LG

    Peter

    Servus Markus,


    die Farbe des Sporenpulvers von Pluteus Pillitius ist rötlichocker, dessen Lamellen jung weiß, Pilzfotos-Mikromerkmale: Pluteus pellitus-Weißer Dachpilz - Fredis Pilzseite

    Sascha's Exemplar ist jung und die Lamellen sind rosa.


    Da geht schon viel an Bestimmung, wenn man a l l e Merkmale festhält, am besten am Fundort. Oder, wie in diesem Fall, nachbringt.


    StephanW hat immense Felderfahrung, auf seinen fetzigen Lappenzug bin ich gerne aufgesprungen. Weil mir dieser Pilz auch schon mal Zeit & Nerven gekostet hat, :wink:


    LG

    Peter

    Servus Sascha,


    Stephan hat dir einen perfekten Steilpass geliefert. Manchmal liegen die Hautfetzen/Hautlappen eng am Stiel an, bei deiner Aufnahme meine ich so etwas zu erkennen,





    Wenn du nochmals zum Fundort ausrückst, schau dir dieses Merkmal vor Ort genau an. Am Stiel angetrocknet ist es schwer zu erkennen. Und nimm dir ein reifes Exemplar mit, mach' einen Sporenabdruck.


    @Servas Stephan,


    Fetzen & Lappen, cool, :wink: Auflösen darf/wird Sascha,


    LG

    Peter

    Sehr gutes Dranbleiben am Fund, klasse Aufnahmen, :)


    Mit meiner Canon EOS D 650, besser formuliert mit dem EFS 17 - 85 mm mit Stabilizer (Flatterparzenausgleicher) drauf wären solche Aufnahmen ohne schweres Stativ kaum möglich. Fauler Hund wie ich bin nervt schon das Gewicht, die Nachbearbeitung, geschweige den Fotos zu stapeln, :party:


    Auf ein kleines Stativ passt eine kleine Kamera, zB die Olympus tg5. Lässt sich über's Handy steuern und stapelt selbstständig.


    LG

    Peter

    Griaß eich,


    Pablo hat zwei zielführende Bestimmungsmethoden angeführt, entweder Brutzeltest oder KOH schmieren.


    Den Bruzeltest führen auch L. Ryvarden & I. Melo in Poroid fungi of Europe an, berechtigt. Fomitopsis pinicola auf Betula allerdings nicht als in Frage kommendes Substrat.


    Hätte ein bisschen genauer recherchieren sollen, :party: sry.


    LG

    Peter

    Servus Flo,


    hätten wir in Kärnten zwei Wochen früher Regen bekommen und wärmere Temperaturen gehabt wäre sich vermutlich eine Rekordernte ausgegangen.





    in #18 zeigst du zwei Morcheln, eine davon mit einem kleinen Sonnenbrand. Die Stiele sehen bei beiden frisch aus, da entscheidet der innere Zustand, ob sie pfannentauglich sind. Solche Grenzgänger und ältere Exemplare nehme ich mit und setze sie an erfolgversprechenden Stellen wieder aus. Funktioniert tatsächlich, auch wenn's Zeit braucht, bis das Mycel Fruchtkörper bildet.


    lgpeter

    Servus Jens,


    kauf' dir eine schwarze & eine weiße Schokolade und schnupper mal daran. Wennst einen Unterschied herausrichst kannst beim Gottschalk auftreten, :party:


    Diesem Fund habe ich mein kleines Laster zum Größenvergleich beigestellt,





    Bin Rechtstazler, die linke Pfote kommt mit Nikotin nicht in Berührung,






    Die richen nach gar nix,


    lgpeter

    , der Geruch ist ein wichtiges Merkmal. Sobald sie Lippen riechen sie auch anders .

    Ps aber klar im Zweifelsfall... kontrollieren oder stehen lassen


    Servus Jens,


    wonach riechen frische Morcheln? Den Begriff "Lippen" kenne ich nicht, steh' da a bissale an.


    Erklärst mir bitte bei Gelegenheit, ja?


    lgpeter