Beiträge von fitis 11

    Hallo Paplo,


    trotz 2-maligen Versuch (fast 24 Stunden vergangen) gab der Pilz keine Sporen ab. Weder auf schwarzen noch auf weißen Papier war nichts zu erkennen. Auch mit Hilfe der Lupe und eines Schülermikroskop war nichts zu erkennen.
    Vielleicht ist dies eine Eigenschaft des Pilzes? Irgendeinen Grund muss es ja haben.
    Was meinst Du eigentlich mit Schnalle? Und ist die Gabelung der Lamellen auch für den P. expallens sowie P. obbata typisch?
    Auf Deine Antwort würde ich mich freuen.
    Gruß
    fitis

    Hallo Donna, grüß Dich Paplo,


    nachdem andere Forenteilnehmer bis zu 100 km fahren um genauere Details zu erhalten, habe ich gedacht 15 km wäre doch nicht zu weit.
    Nachdem ihr euch schon bemüht habt zu bestimmen, bin ich heute nochmals los gezogen bzw. gefahren.


    Den Rauchblättrigen bzw. Grünblättrigen Schwefelkopf habe ich probiert. Ergebnis war ein leichtes Brennen der Zungenspitze. Geschmack bei der 1. Probe eher mild. Bei der 2. Probe im Nachklang (also etwas später) ein ganz leichte, bittere Note. Keinesfalls stark bitter. Trotzdem zum Essen viel zu riskant. Was mir noch auf fiel: sie standen fast immer einzeln oder zu zweit, nie büschelweise.


    Zum Kaffeebraunen Gabel - Trichterling:
    Standort ist eine Feuchtwiese mit Seggen und dementsprechenden Flora. Also eher sauerer Standort.
    Ich habe ihn auch nochmals u. a. bei Tageslicht fotografiert. Ich hoffe, dass hier die Details besser zu erkennen sind. Der Stiel ist gummiartig wie beim Samtrübling.
    Eine Besonderheit dieser Art meine ich gefunden zu haben, nämlich die Gabelung bei einigen Lamellen. Siehe dazu 1700 Pilze - Buch. Fotos habe ich versucht zu machen. Ich hoffe man kann dieses Detail erkennen.

    Grüß Dich Paplo,


    vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich merke wiederum, dass die Pilzkunde ein sehr schwieriges Gebiet ist. Aber trotz allen versuche ich es weiter. Vielleicht helfen noch einige Bilder zur Bestimmung.
    Zum Schwefelkopf 4 Bilder.

    Zum Gabeltrichterling 3 Bilder. Hier habe ich noch gelesen, dass der ausblassende bzw. geriefte Gabeltrichterling Kalkböden bevorzugen. Die Wiese auf der sie wachsen ist eher sauer. Einige Meter davon entfernt sind Hecken. Also Holzreste könnten durchaus im Boden sein.

    Beste Grüße
    fitis

    Guten Abend,


    gestern war ich wieder einmal unterwegs. Trotz des kalten Wetters und leichtem Schneefall kamen mir Zweifel ob Weihnachten kommt oder der Frühling schon naht:denkend_smilie_0025:Die Palmkätzchen zeigen sich schon.


    Spaß beiseite, es war für mich doch wieder interessant. Einige Pilze( für mich alles Erstfunde) konnte ich im Bild festhalten und habe versucht sie zu bestimmen.
    Bild 2 - 4: Gemeiner Samtfußrübling. Bild 2 und 3 stammen bereits vom 19.11. Gestern einige zum Bestimmen mitgenommen. An einer beschädigten Buche gewachsen.

    Bild 5 - 6: weißer Anistrichterling? Straßenbegleitende Gehölze; Hutgröße ca. 85 mm; Geruch: könnte nach Anis riechen, auf jeden Fall nicht muffig oder erdig u. s. w. Sporen erscheinen auf schwarzen Untergrund ziemlich weiß, auf weißen Untergrund allerdings eher senffarben.

    Bild 7 - 9: Kaffebrauner Gabel-Trichterling; Fundort Wiese; Hutgröße ca.65 mm; Sporen gab er leider nicht her.

    Bild 10 - 14: Sparriger Schübling, Hutgröße ca. 130 mm, Fundort: Hohlweg an einer Fichte, Geruch würzig, ein Ring war nicht zu erkennen.

    Bild 15 -18: Rauchblättriger Schwefelkopf?. Fundort im Mischwald, Hutgröße bis 85 mm


    Habe ich richtig bestimmt?


    Gruß
    fitis

    Hallo miteinander!
    Vielen Dank für Eure Antworten und Vorschläge und Norberts Worten "dass es noch viel zu lernen gibt" an zu fügen: "Man lernt nie aus!"
    In diesem Sinne beste Grüße von
    fitis

    Hallo Uwe,


    Du hast natürlich recht, dass man nicht nur die Farben vergleichen kann. Aber als Anfänger versucht man sie zuerst irgendwo ein zuordnen. Danach folgen weitere Vergleiche u. s. w. Trotz allem ist es
    verdammt schwer die richtige Art zu benennen. Dafür gehe ich ja ins Forum um zu lernen und bin für die Antworten auch Dankbar. Ein Fortgeschrittener mag manchmal den Kopf schütteln über soviel Irrtümer oder Fehler. Ich denke jeder begann einmal.


    Gruß
    fitis

    Hallo Donna,


    nachdem ich Deine Bilder gesehen habe vermute ich fast, dass meine Bestimmung "Heller Wurzelfälbling" falsch ist. Siehe meinen Beitrag von heute: "richtig oder falsch". Das sind doch die Gleichen oder. Was meinst Du.


    Gruß
    fitis

    Hallo Sabine, hallo Thomas,


    danke für eure Einschätzung.
    Mit dem Pilz auf Bild 1 ist es für mich - auch nachdem ich heute das 1700 Pilze - Buch erhalten habe - schwer, diesen richtig zu bestimmen. Aber Sabine Du magst recht haben. Es spricht vieles dafür. Auch das Biotop entspricht den Voraussetzungen, obwohl beide im fast gleichen Biotop vorkommen. Schon die Statistik spräche für Deine Einschätzung. Ich vergleiche über die Suchmaschine vor allem nach den Farben des Hutes und der sieht der Abb. in der Pilzsuchmaschine am ähnlichsten.
    Der Größere des Falschen Pfifferlings war in der Tat weich und schlapprig. Ein älteres Modell halt.


    Bis zum Nächstenmal
    beste Grüße
    fitis

    Hallo liebe Pilzkenner,


    heute habe ich wieder versucht einige Pilze zu bestimmen.
    Ich hoffe, dass ich wenigstens bei einem richtig liege.
    Bin wieder sehr gespannt auf das Ergebnis.
    Fundort ist ein ehem. Fichtenwald, inzwischen Brachland mit wieder beginnender Verbuschung.


    Gruß
    fitis


    Bild 1 - 3: Braungestreifter Wasserkopf;

    Bild 4 - 7:heller Wurzelfälbling

    Bild 8 -11:Falscher Pfifferling

    Danke Veronika, danke Emil.
    Das der Safranschirmling nicht unbedingt rot, sondern auch gelb werden kann, wusste ich nicht.
    Der Standort war auf einem Damm zwischen Erlen und Kiefern. Gartenabfälle dürften dort nicht abgelagert werden. Ist zu weit von bewohnten Gebieten entfernt.
    Birkenplättling ([size=1][font="Arial"][size=1]LENZITES BETULINUS) [/size][/font][/size]stimmt?


    Gruß
    fitis

    Servus liebe Pilzfreunde,


    heute stelle ich wieder einige Pilze vor und hoffe, dass ich sie richtig bestimmt habe. Falls falsch, bitte um Richtigstellung.
    Gruß
    fitis
    Bild 1 - 4: Ackerschirmling; Fundort =Teichdamm

    Bild 5 - 8: Birkenblättling

    Bild 9 + 1ß: weitlöcheriger Porling (POLYPORUS ARCULARIUS); Fundort Erlenbruch

    Grüß Dich Fred,


    siehe dazu auch meine Bilder von gestern. Hier habe ich einen Flachen
    Lackporling mit eingefangener Brennnessel abgebildet. Er umfasst, wie im Bild 11 u.12 zu sehen ist, die Pflanze und wächst hinter ihr wieder zusammen. Übrigens eine wunderschöne Aufnahme.
    Gruß
    fitis

    Hallo Uwe,


    Vielen Dank für Deine Antwort.
    Ja, diesen Pilz hatte ich schon auf meiner Liste. Was mich davon abhielt sind folgende Details. In der Abb. von 123Pilze ist er mehr weiß evtl. weiß-bräunlich und auch so beschrieben, während auf meinen Fotos der Rand lila bis rosa ist. Auch die Unterseite ist lila-bräunlich(Bild 6), wenn auch kaum zu erkennen. Dazu steht, dass die Mitte des Pilzes lila, später bräunlich ist. Auch im späteren Zustand (Bild 5) ist er kompl. weislich bzw. Altweiß. Das Bräunliche im Bild entsprach nicht dem tatsächlichen Aussehen. Das Fleich (Bild7) ist weiß und nicht wie beschrieben, lila-rötlich, später bräunend.


    Ich weiß natürlich um die variablen Erscheinungsformen, aber zu einer sicheren Bestimmung meinerseits reicht diese Abb. und Beschreibung im Vergleich natürlich nicht. Auf der anderen Seite finde ich auch nirgends ein ähnliches Foto. Vielleicht lese ich die Beschreibung auch falsch.
    Dies sind halt so die Schwierigkeiten für Anfänger beim Pilze bestimmen.
    Gruß
    fitis

    Hallo Pilzkenner.


    Viele Bilder und genauso viele Fragen. Mir als normalen Speisepilzsammler ergeht es wie vielen Pilzfreunden. Viele bekannte Pilze aber noch mehr unbekannte. Heute wieder 1 Art die ich einfach nicht bestimmen kann, trotz langer Suche in der Pilzsuchmaschine. Eine weitere Spezies, die ich hoffentlich richtig bestimmt habe ist der Flache Lackporling. Entschuldigen möchte ich vorne weg die teilweise schlechte Bildqualität.
    Ich würde mich über eine Antwort freuen.
    Beste Grüße
    fitis


    Bild 1: Biberwerk

    Bild 2 - 4: welcher Pilz?

    Blid 5: Oberweite unter der Lupe

    Bild 6: Unterseite (ich hoffe es reicht um etwas zu erkennen)

    Bild7: Schnittbild Rückseite

    Bild 8 - 9: Flacher Lackporling an Fichte. Zuerst dachte ich die braune Schicht ist Bohrmehl. Ließ sich aber dann doch nicht entfernen.

    Bild 10: Grundlage Birke

    Bild 11 u. 12: Grundlage Erle mit eingewachsener Brennnessel

    Bild 13: Unterseite

    Grüß Euch,


    ich bin erstaunt wie schnell ihr diese Pilze bestimmen konntet.
    Zum 1. Merulius tremellosus (Gallertfleischiger Fältling):
    Vor allem die Unterseite zeigt die gleichen Merkmale. Die Farbe als 1. Indikator zu nehmen ist denke ich verständlich, führt aber doch oft nicht zum gewünschten Resultat. Ich wäre nie auf den Fältling gekommen, obwohl ich lange gesucht habe.
    Zum 2.Sarcomyxa serotina (Gelbstieliger Muschelseitling):
    Diese Fundstelle werde ich im Auge behalten, vielleicht finde ich noch größere Exemplare. Evtl. Austernseitlinge.
    Zum 3. Angebrannte Rauchporling (Bjerkandera adusta): wie ihr schon erkannt habt, hat er Poren. Aber auch hier als Neuling den Richtigen zu nennen ist alles andere als einfach.
    Danke für euer Bemühen.
    Gruß
    fitis

    Hallo Pilzfreunde,
    schon wieder ich. Für den Anfänger gibt es doch mehr Fragen zur Bestimmung als man glaubt.
    Bilder 1 - 5: Hätte ich als nördlichen Porling (Climacocystis borealis) bestimmt, wenn ich auch den Pilz mit diesen Farben nicht ganz so passend abgebildet gefunden habe.
    Bilder 6 - 9: Keine Ahnung: Baumart müsste Erle gewesen sein. Bruchwald. Fotos leider nicht besonders gut.
    Bilder 10 - 12: Komme auf keinen Nenner. Schnittbild zeigt die verschiedenen Ringe der ober- bzw. Unterseite. Die Unterseite zeigt mehr oder weniger die Abb. der Oberseite. Fundort: Birkenstock.
    Bild1

    Bild2

    Bild3 = Unterseite

    Bild4

    Bild5

    Bild 6

    Bild 7

    Bild 8

    Bild 9

    Bild 10

    Bild 11 = Unterseite

    Bild 12


    Ich freue mich wieder auf Eure Mitbestimmung.
    Gruß
    fitis

    Danke Harry,
    auf den Orangeroten Kammpilz bin in der Suchmaschine nicht gestoßen. Liegt wahrscheinlich an dem Bild, das man als erstes sieht. Schaut den von mir vermuteten Kreiselpilz im 1. Moment nicht sehr ähnlich. Ich habe hier daher auch nicht mehr weiter geforscht.
    Gruß
    fitis

    Grüß Gott Pilzfreunde,
    heute darf ich einige Bilder von Holzzerstörern ins Forum stellen von denen ich bei den Wenigsten sicher bin, sie richtig bestimmt zu haben.
    Bild 1 - 5: striegelige Tramete. Die Beschreibung aus Wikipedia passt nach meiner Meinung ganz genau, nur 1 Satz darin: " [size=3][font="Times New Roman"] [/font][/size]
    [size=3][font="Times New Roman"]Das Fleisch ist dünn, trocken und zäh es besteht aus einer oberen dünnen grauen und einer unteren, dickeren, weißen Schicht, die durcheine schwarze Linie voneinander getrennt sind" [/font][/size][size=3][font="Times New Roman"]lässt mich wieder zweifeln. Diese schwarze Linie kann ich nicht erkennen.[/font][/size]
    [size=3][font="Times New Roman"][/font][/size]
    [size=3][font="Times New Roman"]Bild 6 - 10: Zinnoberrote Tramete, übrigens der gleiche Standort wie der am 6.11. in meinem Beitrag gezeigte Austernseitling. Bild 8 zeigt die Unterseite.[/font][/size]
    [size=3][font="Times New Roman"][/font][/size]
    [size=3][font="Times New Roman"]Bild 11 - 14: striegeliger Kreiselpilz?? Beim Betrachten des 11. Bildes sah ich noch etwas oranges darunter hervor lugen. Bin nochmals hin und hab den Pilz freigelegt. Wuchs auf und neben einem Birkenstumpf. Wie eigentlich alle hier gezeigten Pilze.[/font][/size]
    [size=3][font="Times New Roman"][/font][/size]
    [size=3][font="Times New Roman"]Fürs Erste genug Bilder. Ich würde mich über Eure Antworten freuen.[/font][/size]
    [size=3][font="Times New Roman"]Beste Grüße aus dem nebligen Nordbayern[/font][/size]
    [size=3][font="Times New Roman"]fitis[/font][/size]

    Natürlich kann man nichts bestätigen, wenn das wichtigste vergessen wurde.:blush:
    Den 1. Pilz habe ich als Glimmertintling bestimmt. Auch wenn der Glimmer nicht mehr so zu sehen ist.
    Beim 2. Pilz blieb ich nach einigen Suchen beim Rosablättrigen Egerlingsschirmling hängen.
    Danke für Eure Unterstützung.
    Beste grüße
    fitis

    Hallo Pilzkenner,


    heute habe ich in einer Siedlungsstraße 2 Pilze gesehen und versucht sie zu bestimmen.
    Zu Bild 1 - 5: Fundort Birkenstumpf, wahrscheinlich schon älter,Sporen dunkel


    Bild 6 - 10: Fundort Straßenrand neben einer Birke, Hut ca. 6 cm, Ring verschiebbar, Sporen hell


    Richtig bestimmt?
    Gruß
    fitis

    Grüß Euch,


    wächst natürlich nicht im Gras sondern auf einer gefällten Birke an einem Teichrand. Hätte ich dazu schreiben sollen.
    Die Farbe ist durchaus ok. Sieht in Natura nicht viel anders aus. Das Weiße auf den Hüten dürften Sporen sein?
    Ich kenne die Austernpilze nur aus der Zucht, deshalb hat mich auch die Größe von ca. 35 cm Breite und 40 cm Höhe beeindruckt.


    Servus
    fitis

    Servus Pilzsammler,


    gestern war wieder im Wald unterwegs und was ich nicht geglaubt aber mir gewünscht habe, ist doch eingetreten.
    Steinpilze im November. Nebenbei noch Pfifferlinge. Gefunden aber nicht gesammelt, weil mir noch unbekannt, Kuhmaul. Gelbstielige Trompetenpfifferlinge gab es auch in größerer Zahl.
    Ein schöner Fund hatte ich bereits vergangen Freitag mit einem großen Austernseitling.
    Und nun geht's zum Schwammerl braten.
    Gruß
    fitis

    Bild 2 + 3 Kuhmaul (Gomphidius glutinosus). Wer hat Erfahrung als Speisepilz. Teilweise heißt es " sehr gut" an anderer Stelle wird er als Pilz ohne großen Speisewert bezeichnet.


    Bild 4 Gelbstieliger Tropetenpfifferling

    Bild 5 Austern-Seitling

    Guten Morgen Uwe,


    auf den 2. Bild ist der Stiel von außen zu sehen. Er ist mir beim Herausdrehen abgebrochen. Er wird schwarzblauend. Wegen des fehlenden Netzes habe ich in Pilze 123 folgendes gelesen:
    Gelblich mit feinem Netz, oft nur mit Lupe gut sichtbar, rötlich fleckig, Basis dunkler rot bis purpurbraun gefärbt.
    Eine Lupe hatte natürlich nicht dabei. Dagegen spräche wieder die Farbe der Basis. Allerdings, wie Sabine schrieb, ist der Hut auch nicht glänzend, so wie er in einigen Bestimmungsbüchern beschrieben ist.
    Sollte ich den "Schwammer" heuer oder nächstes Jahr wieder finden, werde ich ihn nach Paplos Bestimmungshilfe versuchen genauer zu beschreiben und zu bestimmen.
    Gruß
    fitis