awillbu1  Anistäubling, Starkduftender Stink-Täubling                             UNGENIESSBAR! 

RUSSULA FRAGRANTISSIMA (SYN. RUSSULA LAUROCERASI VAR. FRAGRANTISSIMA)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1+2 von links: Dan Molter (shroomydan) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png  Foto oben 3 von links: Ron Pastorino (Ronpast) (mushroomobserver.org)

 

 

 

 

Fotos oben 1-3 von links: Terri Clements/Donna Fulton (pinonbistro) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png   Fotos oben 4-8 von links: Kingman Bond Graham (Kingman) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Nach Anis (Anisaldehyd), etwas weniger süßlich als die natürliche Aniskomponente.

Geschmack:

Scharf.

Hut:

3-9 (14) cm Ø, lebhaft ockergelb, gelbbraun, eventuell auch rötlich bis purpurbraun, oft mit punktierten rostbraunen Flecken, schmierig, kaum schleimig.

Fleisch:

Weiß, etwas bräunend.

Stiel:

4-14 (15) cm hoch, 1,5-5 (6) cm Ø dick, jung weiß, später bräunlich bis gelblich, Basis alt schmutzig rötlich, hohl gekammert.

Lamellen:

Weiß bis cremefarben, alt vom Rand schwarzbraun verfärbend, gedrängt, angewachsen, in Stielnähe häufig gegabelt.

Sporenpulverfarbe:

Cremefarbig (6-10 x 6-9 µm, teilweise mit netzig quer-verbundenen Warzen, Pleurozystiden mit Sulfovanillin +, Hymenialzystiden 80-130 x 8,5-14 µm, HDS mit gegliederten, ziemlich voluminösen Haaren, Pileipellis in eine gelatinöse Matrix eingebettet, Pileozystiden ca, 5-8 µm breit, in KOH ockergelb).

Vorkommen:

Mischwald, gern Eichen, Buchen, Fichten, Symbiosepilz (Mykorrhizapilz), in schattigen und feuchten Gebieten, Sommer bis Herbst, sehr selten, RL2 Deutschland (stark gefährdet).

Gattung:

Täublinge (Untersektion Russula subsect. INGRATAE = Stink- und Marzipantäublinge).

Verwechslungsgefahr:

Mandeltäubling, Morsetäubling, Ockertäubling, Weißstieliger Ockertäubling, Grüner Nadelwald-Heringstäubling, Chamäleontäubling.

Chemische Reaktionen:

Eisen (II)-sulfat (FeSO4) rosa, Kaliumhydroxid (KOH) Stielrinde langsam gelb verfärbend, Guajak-Tinktur sehr schnell blaugrün.

Kommentar:

Durch Anisgeruch leicht kenntlich. Dieser bleibt auch nach längerer Zeit oder nach dem Antrocknen gut erhalten.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Starkduftender_Stink-T%C3%A4ubling

Priorität:

2

 

 

 

Fotos oben 1-4 von links: Kingman Bond Graham (Kingman) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png     Fotos oben 5-7 von links: Ron Pastorino (Ronpast) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Dienstag, 5. Januar 2021 - 18:24:16 Uhr

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