awillbu1  Dickstacheliger Schwammporling, Breitstacheliger Schwammporling                  UNGENIESSBAR! 

SARCODONTIA PACHYODON (SYN. SPONGIPELLIS PACHYODON, HYDNUM PACHYODON, IRPEX PACHYODON, LENZITES PACHYODON, IRPICIPORUS PACHYODON, RADULOMYCES PACHYODON)

 

 

Fotos oben 1-3 von links: Penny Firth (pfirth) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png  Fotos oben 4+5 von links: Django Grootmyers (heelsplitter) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Neutral bis etwas ölig.

Geschmack:

Pilzig, mild.

Fruchtkörper:

3-8 (90) cm Ø, weißlich, gelblich, orangegelb, einfarbig, kaum gezont, gewellt, Oberseite feinfilzig, mehrere Hüte bildend, wie ein Dreieck wirkend. Rand nicht so scharf abgegrenzt wie beim Eichenwirrling, Hymenophor am Rande manchmal porig.

Fleisch:

Weißlich, cremefarbig, orangegelb, mit relativ fester Konsistenz.

Stacheln:

5-15 (20) mm lang, weißlich bis braungelblich, stachelartig oder zahnartig, immer herablaufend auch schon im jungen Alter. Erst im Alter bilden sie mehr labyrinthische, lamellenartige, blätterartige Lamellen ähnlich dem Eichenwirrling.

Sporenpulverfarbe:

Cremegelb (5-7 x 4,5-6 µm, annähernd kugelig, mit einem großen Öltropfen, dickwandig, etwas inamyloid, Vm = 90 µm³, Q = 1-1,5, Basidien zweisporig… oder mehr, Hyphen vom Trama mit Schnallen, dünnwandig).

Vorkommen:

Meist Laubholz, parasitär an Lebendholz oder saprophytisch (folgezersetzend) an Totholz, Weißfäuleauslöser, ganzjährig, sehr selten, RL Schweiz (VU = verletzlich), RL-G Deutschland (GEFÄHRDUNG unbekannten Ausmaßes), Kategorie RL3 für Baden-Württemberg (gefährdet).

Gattung:

Schwammporlinge.

Verwechslungsgefahr:

Eichenwirrling (aus der Familie der Baumschwammverwandten), in südlichen Ländern wie Serbien, Türkei, Spanien… gibt es noch den ähnlich aussehenden Südliche Braunfäuletramete (=ANTRODIA JUNIPERINA).

Kommentar:

Er gilt als Porling, obwohl er eine mehr oder weniger stachelartige bis lamellenartige Fruchtkörperschicht besitzt.

Bemerkung:

Er soll sogar essbar sein. Wegen der zähen festen Konsistenz kaum genießbar.

Wiki-Link:

https://en.wikipedia.org/wiki/Spongipellis

Priorität:

2

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Dienstag, 4. Dezember 2018 - 00:03:44 Uhr

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