awillbu1  Dünenstinkmorchel, Dünen-Phallus-Morchel               UNGENIESSBAR! 

PHALLUS HADRIANI

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1-4 von links: Nathan Wilson (nathan) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Aasartig widerlich, kotartig, weniger ausgeprägt als bei der Gemeinen Stinkmorchel.

Geschmack:

Mild, unangenehm.

Fruchtkörper:

2-5 (7) cm Ø, weißliche dicker zylindrischer Strang mit braunem, rotbraunen, ocker-braunen, grünen oder grünbraunen Kopfteil, Hexenei weißlich-rotbraun (mit wurzelndem rotbraunen Myzelansatz), später an der Luft schnell rosa bis lila verfärbend, phallusartig hochragend.

Fleisch:

Weiß.

Stiel:

Aus einem Hexenei entspringend, weiß mit wabenartiger Außenhülle.

Sporenpulverfarbe:

Hellbräunlich (3-4,5 x 1,5-2 µm).

Vorkommen:

Außerhalb vom Wald, auf Dünen, Äcker, Gärten, Weinberge, Trockenrasen, parasitär und/oder folgezersetzend an Gräsern, Sommer bis Herbst, selten, RL Schweiz (VU = verletzlich).

Gattung:

Rutenpilzartige (Stinkmorcheln, Hundsruten, Gitterlinge, Fingerpilze).

Verwechslungsgefahr:

Gemeine Stinkmorchel, Hundsrute, Roter Gitterling, Stinkender Fingerpilz, Orangeroter Stinkfingerpilz, Himbeerrote Hundsrute.

Bemerkung:

Ist der Stiel orange, so kann es die Orangerote Stinkmorchel sein. Diese wächst zurzeit nur im mediterranen Gebieten. Häufige Funde sind in Italien verzeichnet.

Besonderheit:

Durch die schnell rosa-lila Verfärbung des Hexeneis und dem Standort außerhalb des Waldes leicht kenntlich.

Kommentar:

Gilt nicht wie die Gemeine Stinkmorchel als Hexenei essbar, weil diese sehr unangenehm schmeckt!

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%BCnen-Stinkmorchel

Priorität:

2

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 24. Januar 2018 - 23:13:56 Uhr

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