image003  Fichtenzapfenrübling, Fichtenzapfen-Nagelschwamm     ESSBAR!            Frühjahrespilz!

STROBILURUS ESCULENTUS (SYN. PSEUDOHIATULA CONIGENA VAR. ESCULENTA, MARASMIUS TENACELLUS SUBSP. ESCULENTUS, MARASMIUS CONIGENUS SUBSP. ESCULENTUS, PSEUDOHIATULA ESCULENTA)

 

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Bilder oben 1+2 von links: Dieter Wächter (Thiersheim) ©

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Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Pilzig, angenehm.

Geschmack:

Würzig, pilzig, nussig, mild.

Hut:

1-2 (3,5) cm Ø, hell- bis dunkelbraun, kastanienbraun, alt oft horngrau ausblechend (hygrophan), radialrunzelig gerieft.

Fleisch:

Weißlich, dünn, etwas faserig-zäh.

Stiel:

Bräunlich, gelbbraun, elastisch knorpelig, zäh, schlank und zylindrisch, oft verbogen, Spitze heller, Basis mit wurzelartigen Mycelsträngen.

Lamellen:

Weißlich, ausgebuchtet angeheftet, fast frei mit Burggraben.

Sporenpulverfarbe:

Weiß (4-7 x 2,5-4 µm, ellipsoid, farblos).

Vorkommen:

Mischwald, Nadelwald, auf verrotteten, vorjährigen Fichtenzapfen, Folgezersetzer, Frühlingspilz, ab Februar, aber auch im Sommer bis Herbst vereinzelt zu finden.

Gattung:

Rüblinge, Zwergrüblinge, Nagelschwämme.

Verwechslungsgefahr:

Kiefernzapfenrüblinge sehen genauso aus, wachsen jedoch nicht an Fichtenzapfen, sondern an Kiefernzapfen – hier gibt es zwei Varianten.

Milde sind essbar - bittere ungenießbar!

Weitere Verwechslungspartner sind auch noch andere Rüblinge wie etwa der Mäuseschwanzrübling.

Besonderheit:

Aus diesem Pilz werden in der Pharmaindustrie Heilmittel gegen Pilzerkrankungen gewonnen.

Relativer Speisewert:

DGfM: Positivliste Speisepilz; 123pilze: Relative Wertigkeit 3.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Fichten-Zapfenr%C3%BCbling

Priorität:

1

 

Kiefernzapfen

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Bilder oben 1-3 von links: Gruber Fred (Gottfrieding) ©

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Bilder oben 4+5 von links: David Loidl (Pocking) ©

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 13. März 2019 - 18:19:50 Uhr

 

 

 

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