awillbu1  Frühjahrslorchel, Giftlorchel, Frühlorchel, Stockmorchel                                                         atod6TÖDLICH GIFTIG!

GYROMITRA ESCULENTA (SYN. HELVELLA ESCULENTA, PHYSOMITRA ESCULENTA)

 

Bilder oben 1  und unten 1-5 von links: Gruber Fred (Gottfrieding) ©      Bild oben 2-4 und. unten 8+9 von links: Frank Prior (Regen) ©    Bild unten 6+7 von links: Schupo (Herbert Grundmüller) ©                      

 

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Würzig pilzig angenehm bis leicht spermatisch.

Geschmack:

Würzig pilzig, mild, keine Kostversuche: Schon roh gefährlich giftig.

Hut:

3-8 (12) cm Ø, braun, kastanienbraun, gelblich rotbraun, hirnartig gewunden.

Fleisch:

Weißlich, brüchig, wachsartig.

Stiel:

Weißlich, hohl, kammerig, feinkörnig.

Sporenpulverfarbe:

Weißlich bis cremefarben (13-26 x 7-14 µm).

Vorkommen:

Nadelwald, oft Kiefern, gern sandigen Boden, bei Holzabfälle, Rindenmulch, Straßengräben, Gärten und Parks, Folgezersetzer, Frühjahrespilz März-Mai.

Gattung:

Lorcheln (Giftlorcheln).

Verwechslungsgefahr:

Riesenlorchel, Zipfellorchel, Rundspor-Lorchel, Bischofsmütze, Morcheln.

Kommentar:

Lorcheln wurden oft schon fälschlicherweise für essbare Morcheln gehalten! Fast alle Lorchelarten sind „keine Speisepilze“, auch wenn bei  manchen Arten nur geringe Mengen an dem Gift Gyromitrin festgestellt wurde, verursacht es dennoch (möglicherweise) Organschädigungen.

Besonderheit:

Dieser Pilz wird bzw. wurde immer gegessen, vor allem getrocknet. Er befindet sich in osteuropäischen Ländern immer noch im Verkauf. Die Giftstoffe (Gyromitrin) verflüchtigen sich beim Trocknen bzw. durch Kochen. Trotzdem kam es wiederholt zu Todesfällen, weshalb der Pilz gemieden werden sollte!

Frühjahrslorchel enthalten roh ca. 500-700 mg/kg Gyromitrin. Es verflüchtigt sich beim Kochen zu etwa 99,5 Prozent durch Verdampfen. Tödliche Dosis: Pro Kilogramm Körpergewicht: 10-30 mg Gyromitrin für Kinder, 30-50 mg Gyromitrin für Erwachsene. Auch darunter können bereits schwere Leberschäden auftreten. Gut getrocknete Fruchtkörper weisen pro Kilogramm immer noch bis zu 3 mg Gyromitrin auf.

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%BChjahrs-Giftlorchel

Priorität:

1

 

 

Bilder oben 1-4 von links: Uwe Hückstedt ©          Bilder unten 6-8 von links: Jens Krüger ©                                                                                               Bild oben 5 von links: Schupo (Herbert Grundmüller) ©

Fruejahrslorchel

Fruejahrslorchel2

 

 

 

 

Bilder oben 1+2 von links: Karl Haberzettel – Bund Naturschutz Passau ©                         Bilder oben 3-6 von links: Frank Prior (Regen) ©  

 

Bilder oben 1-5 von links: Walter Bethge (Landau) ©     Bilder oben 6+7 von links: Fred Gruber (Gottfrieding) ©

 

 

 

 

Bilder oben 1-4 von links: Dieter Wächter (Thiersheim) ©   Bilder oben 5+6 und unten 5+6 von links: Volker Miske ©

 

 

 

Bilder oben 1-4 von links: Dieter Wächter (Thiersheim) ©

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 16. Mai 2018 - 09:15:00 Uhr

 

 

 

 

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