awillbu1  Gerandetknolliger Garten-Safranschirmling, Gartenriesenschirmling, Safranschirmling-Gartenform, Rötender Gartenschirmpilz         atod1 GIFTIG!   Magen-darm-giftig!

CHLOROPHYLLUM BRUNNEUM (SYN. CHLOROPHYLLUM RHACODES VAR. HORTENSIS, LEPIOTA BRUNNEA, MACROLEPIOTA RHACODES VAR. HORTENSIS, MACROLEPIOTA RACHODES VAR. BOHEMICA)

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos oben: Jacob Kalichman (Pulk) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Unbedeutend bis unangenehm.

Geschmack:

Mild, unbedeutend.

Hut:

4-15 (20) cm Ø, schmutzig weiß bis braun, cremeweißlich bis hellocker, mit gezonten, weichen, wolligen, abstehenden sternförmig aufreißenden braunen Schüppchen, in der  Mitte sind die Schuppen dichter, Rand flockig und meist fetzig behangen, jung eiförmig, später halbkugelig bis flach polsterförmig.

Fleisch:

Weißlich bis cremefarben, bei Verletzung zuerst stark safranfarbig rötend, später weinrot bis bräunlich.

Stiel:

Hellbräunlich, glatt, nicht genattert, bei Verletzung rötend.

Ring:

Verschiebbar, breit, wollig filzig.

Knolle:

Bei jungen Gift-Riesenschirmpilzen kann die Stielbasis wie ein breiter Teller sein. Je größer der Pilz wird, umso mehr baut sich dann der Teller ab. Am Ende bleibt eine gerandete abgeflachte Knolle über.

Lamellen:

Weiß bis graubräunlich, frei.

Sporenpulverfarbe:

Cremefarben (9-12 x 6-8 µm, ellipsoid).

Vorkommen:

Auf Komposthaufen oder wärmeerzeugendem Substrat wachsend, in Gewächshäusern häufiger, aber auch an wärmebegünstigten Zonen und wind- und kältegeschützten Gartenanlagen, selten im Wald und wenn nur bei Kompostablagerungen, Folgezersetzer, Sommer bis Herbst

Gattung:

Schirmlinge-Riesenschirmlinge (…einige Autoren setzen ihn neuerdings zu den Grünsporschirmlingen CHLOROPHYLLUM).

Verwechslungsgefahr:

Gift-Safranschirmling, Keulenstielige Garten-Safranschirmling, Olivbrauner Safranschirmling, Sternschuppiger Riesenschirmpilz, Rußbrauner Riesenschirmpilz, Zitzenschirmling, Parasol, Grünsporschirmling, Grünfleckender Riesenschirmpilz.

Bemerkung:

Nur mikroskopisch unterscheidbar vom Gift-Safranschirmling, dieser soll sich von dieser Art praktisch nur mikroskopisch durch das Vorhandensein von Schnallen an den Hyphen unterscheiden, manche Autoren halten ihn für die gleiche Art! Eine weitere im Garten wachsende Art wäre der Keulenstielige Garten-Safranschirmling (ohne gerandeter Knolle) = dieser gilt als essbar!

Im Wald wachsende rötende Arten sind meist ungefährlich. Verwechslungsmöglichkeit mit dem essbaren Olivbrauner Safranschirmling, Sternschuppiger Riesenschirmpilz (buckelig).

Ein Verzehr im Garten befindlichen rötenden Arten sollten gemieden werden. Auch diese können unverträglich sein.

Besonderheit:

Erweiterte Vorsicht: Auch vor ähnlichen Pilzen mit glattem Stiel (ohne Natterung) aus tropischen, subtropischen Ländern (auch in den Kanaren, Holland, Schweden und Italien schon aufgetaucht). Es könnten Grünsporschirmlinge sein (CHLOROPHYLLUM MOLYBDITE), (Sporen grünlich, Lamellen grünlich). Diese sind stark magen-darm- atod1  giftig! Bei uns höchstens in Komposthaufen oder Gewächshäuser findbar!

Kommentar:

Wer Angst hat, soll rötende Arten meiden.

Dieser Pilz wird wie der Karbolegerling oft von Personen ohne Vergiftungserscheinung vertragen, nur bei empfindlichen Leuten treten heftigste Magen- Darmstörungen auf! Mehr Vergiftungen wurden bei wenig durchgarten Exemplaren gemeldet.

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeiner_Safranschirmling

Priorität:

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Fotos oben 1-8 von links: Gerhard Koller ©

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Samstag, 22. Dezember 2018 - 19:06:30 Uhr

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