awillbu1  Habichtspilz, Fichtenhabichtspilz, Habichtsstacheling, Rehpilz, Habichtsstoppelpilz,       ESSBAR!   ...Würzpilz, wenn nicht zu bitterlich, ansonsten...   UNGENIESSBAR! 

Braune Hirschzunge, Habichtsschwamm, Schuppiger Stachelschwamm, Hirschling    

SARCODON IMBRICATUS (SYN. HYDNUM CERVINUM, HYDNUM SQUAMMOSUM, HYDNUM ASPRATUM, SARCODON ASPRATUS, BANKERA INFUNDIBULUM, PHAEODON IMBRICATUS, HYDNUM BADIUM, HYDNUM ADPRESSUM, PHAEODON ASPRATUS)

 

HabichtspilzErgaenzung

HabichtspilzE

HabichtspilzE2

Fotos oben 1-3 von links: Klaus Bornstedt (Braunschweig) ©     Foto oben 4 von links: Peter Kresitschnig ©

Habichtst

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Habicht8-

 

 

Bild oben 1 von links: Fred Gruber (Gottfrieding) ©     Bild oben 2 von links: Can Yapici (Kusterdingen) ©

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Würzig.

Geschmack:

Mild, im Alter bitterlich werdend.

Hut:

6-15 (30) cm Ø, grauweißlich, braunweißlich, hellbraun mit dunkelbraun gefeldert-aufgerichtete Schuppen.

Fleisch:

Weißlich, schmutzig weiß, später hell-graubraun, zäh, fest.

Stiel:

Graubraun, Basis keulig.

Stoppeln:

Weißbraun, brüchig, wenig herablaufend.

Sporenpulverfarbe:

Dunkelbraun (5-8,5 x 5-7,5 µm).

Vorkommen:

Parks, Gärten, gern Nadelwald, Symbiosepilz, Sommer bis Spätherbst. Diverse Unterscheidung nach Standort: Fichten-Habichtspilz = SARCODON IMBRICATUS und Kiefern-Habichtspilz = SARCODON SQUAMOSUS. Regional häufig, RL3 Deutschland (gefährdet).

Gattung:

Stoppelpilze.

Verwechslungsgefahr:

Kiefernhabichtspilz bei Kiefern, Gallenstacheling (extrem bitterlich) und dem Widerlichen Stacheling (unangenehm stinkend), sehr ähnlich wäre auch der bittere und mit rostig-brauner Hutfarbe sowie der mit nur relativ wenig braungeschuppten Hut, der Finnische Stacheling (SARCODON FENNICUM) mit hellbraunem Sporenpulver und dem Violetten Weißsporstacheling mit weißem Sporenpulver.

Besonderheit:

Gut zum Trocknen geeignet. Als Mischpilz nur jung brauchbar.

Kommentar:

Ideal als Pilzpulver (Würzpilz), im Alter bitter werdend. Um Verwechslungen mit dem Gallenstacheling oder alten ungenießbaren Exemplaren zu vermeiden, ist eine Geschmacksprobe angeraten = bitterliche Arten, weg damit! Gelegentlich soll er schon zu Unverträglichkeiten wie Magen-Darm-Störungen geführt haben. Dies betrifft besonders ältere Exemplare.

Relativer Speisewert:

DGfM: Nur junge Exemplare verwenden, gelegentlich gastrointestinale Beschwerden! Schweiz: Marktfähig; 123pilze: Relative Wertigkeit 3.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Habichtspilz

Priorität:

1

 

Habicht8

 

 

 

Bilder oben 1+5 von links:  Marcello Maggetti (CH-8173 Neerach) ©

Habichtspp

Habichtsstacheling2005aa

Habicht

Habichtsstacheling2005

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Bild oben 1 von links: Jens Krüger ©     Bilder oben 7 und unten 4+5 von links: Can Yapici (Kusterdingen) ©            Bilder oben 8+9 von links: Alfons Reithmaier ©         

Habicht2

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Bild oben 1 von links: Uwe Hückstedt ©                 Bilder oben 4-7 von links: Can Yapici (Kusterdingen) ©         Bilder oben 8 und unten 7 von links: Rudolf Wezulek © 

 

Bilder oben 1-4 von links: Peter Kresitschnig (Kusterdingen) ©         Bilder oben 5+6 von links: Gruber Fred (Gottfrieding) ©

 

 

 

 

 

 

Vergleichsmerkmale:

Kiefern-Habichtspilz

Fichten-Habichtspilz

SARCODON SQUAMOSUS

SARCODON IMBRICATUS

Baumpartner:

Kiefer (PINUS)

Fichte (PICEA)

Hutfarbe:

Gelbbraun bis weinrötlich.

Braun, deutlich blasser wie beim Kiefernhabichtspilz.

Hutrand

Lange eingerollt.

Schnell nicht eingerollt.

Schuppen:

Schwarzbraun, am Rand kleiner in Hutmitte meist angedrückt.

Braun, große Schuppen, in Hutmitte meist aufgerichtet.

Stiel:

Kurz (meist chstens so lang wie Hutdurchmesser), Basis zugespitzt.

Lang (meist länger als Hutdurchmesser), Basis zylindrische bis keulig.

Stacheln:

Zugespitzt, herablaufend, grau, graubraun, graublau.

Ziemlich lang, meist herablaufend, braun.

Fleisch:

Weißlich, teils schwärzlich.

Schmutzig weißlich-braun.

Farbe von alten oder trockenen, verrotteten Fruchtkörpern:

Intensiv schwarz.

Heller, mehr dunkelbraun.

Geschmack:

Besser als Fichten-Habichtspilz.

Schlechter als Kiefern-Habichtspilz.

Gut zum Färben:

Frische Fruchtkörper enthalten reichlich blaugrüne Farbstoffe.

Frische Fruchtkörper enthalten mäßig blaugrüne Farbstoffe.

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Samstag, 9. Februar 2019 - 09:55:19 Uhr

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