awillbu1  Igelstäubling, Igelbovist, Igelstaubbecher                                              ESSBAR!         Kriegspilz*

LYCOPERDON ECHINATUM (SYN. LYCOPERDON GEMMATUM VAR. ECHINATUM, UTRARIA ECHINATA, LYCOPERDON HOYLEI)

 

Bild oben 3 von links: Peter Kresitschnig ©     Bild oben 3 von links: Josef Rösler (Hausham) ©

Igelstauebling21

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Bild oben 2 von links: Uwe Hückstedt ©                 Foto oben 4 von links: André Pipirs (Düsseldorf) ©                                      

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Unbedeutend.

Geschmack:

Mild.

Fruchtkörper:

2-6 (9) cm Ø, bräunlich kugel- oder birnenförmig mit zusammenneigenden Stacheln deren Spitzen heller sind. Wenn die Stacheln weg sind ist ein deutliches Netzmuster zu erkennen, dies wäre bei dem Bräunlichen Stäubling nicht der Fall.

Fleisch/Fruchtmasse:

Jung innen weiß und fest, später gelblich, olivgelb bis dunkelbraun schwammig, alt lila-schwarzbraun pulverig stäubend.

Sporenpulverfarbe:

Dunkelbraun, olivbraun (4-6 µm, rund, stachelig-warzig).

Vorkommen:

Meist Laubwald, gern kalkreichen Boden, Folgezersetzer, Frühsommer bis Spätherbst.

Gattung:

Stäublinge, Staubpilze, Bauchpilze (Weißfleischige Boviste).

Verwechslungsgefahr:

Flaschenstäubling, Birnenstäubling, Bräunlicher Stäubling.

Besonderheit:

Boviste/Stäublinge: Wenn die innere Fruchtschicht schnee-weiß ist und keine Lamellenansätze zeigt, sind sie in der Regel immer essbar! Eventuell können Kartoffelboviste fast weiß erscheinen, deshalb gilt bei braungelben Arten zusätzliche Vorsicht! Braunfarbige Stäublinge sind meist sehr minderwertig. Alle schmecken etwas erdig, muffig!

Kommentar:

*Definition Kriegspilz:

Wenn nichts mehr zu essen da wäre, könnte man auch diesen Pilz verzehren. Vitamine und Mineralien hat er, nur schmecken tut er nicht gut. Wir verwenden ihn nicht als Speisepilz.

Relativer Speisewert:

123pilze: Relative Wertigkeit 6.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Igel-St%C3%A4ubling

Priorität:

1

 

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Bilder oben 1-6 von links: Rudolf Wezulek ©

                                                           Unterscheidungsvergleich der bräunlich aussehenden Stäublingsarten!

Igelstäubling:

Stacheln Paarweise entspringend und oben spitzig zugeneigt. Sehr gedrängt stehend, nicht leicht abwischbar. Nach dem Abfallen verbleibt ein Netzmuster, Spitze weißlich!

Flaschenstäubling:

Stacheln dick rund, pyramidenartig.

Bräunlicher Stäubling (LYCOPERDON MOLLE oder LYCOPERDON UMBRINUM):

Stachelig zwar zugespitzt, Spitzen aber nicht weißlich wie beim Igelstäubling, sondern braun. Nicht gedrängt stehend, leicht abwischbar, kein Netzmuster verbleibend.

Birnenstäubling:

Dunkelbraune kleine kleiige Körnchen.

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Sonntag, 30. Dezember 2018 - 00:01:27 Uhr

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