awillbu1  Safranschirmling, Olivbrauner Safranschirmling, Dunkler Wald-Safranschirmling, Waldform-Safranschirmling       ESSBAR!     ...sehr guter Speisepilz.

CHLOROPHYLLUM OLIVIERI (SYN. MACROLEPIOTA RACHODES VAR. OLIVIER, LEPIOTA OLIVIERI, MACROLEPIOTA OLIVIERI)

 

Safransch

Safransch2

Safranschirmling

 

 

 

 

Bild oben 1 von links: Klaus-Peter Blum (Schauenburg) ©    Bilder oben 2 und unten 1 von links: Franz Olloz (Schweiz - 4234 Zullwil) ©                         

safran-riesen

Safran3

Safran2

Safranschirmling2

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Angenehm pilzig.

Geschmack:

Angenehm pilzartig, nussartig, roh unverträglich.

Hut:

3-9 (15) cm Ø, hellbraun, +/- olivbraun, Hutschuppen sparrig-fransig, farblich ähnlich dem Untergrund gefärbt, mit gezonten, weichen, wolligen, graubraunen, dachziegelartigen, sparrigen überlappenden Schüppchen besetzt auf hell- oder mittelbraunem Grund. Hutmitte schokoladenbraun, Rand flockig, Habitus erst halbkugelig, später gewölbt.

Fleisch:

Weich, weiß, bei Verletzung sofort rötlich anlaufend, später weinbraun verfärbend.

Stiel:

Weißlich bis hellbräunlich ohne Natterung, jung dick, später schlank, zäh, längsfaserig, hohl, an der Basis mit starker, meist gerandeter Knolle meist mit weißem Mycel überzogen.

Ring:

Verschiebbar am Stiel, wattig.

Stielbasis:

Bei jungen Safranschirmlingen kann die Stielbasis wie ein breiter Teller annehmen. Je größer der Pilz wird, umso mehr baut sich dann der Teller ab.

Lamellen:

Cremeweiß, frei, weich, ziemlich engstehend mit Zwischenlamellen, nach Verletzung rötlich färbend.

Sporenpulverfarbe:

Weiß (8-12 x 6-8 µm, elliptisch mit Keimporus).

Vorkommen:

Mischwälder, Waldränder, gerne Nadelstreu, auch an Ameisenhaufen, Folgezersetzer, Frühsommer bis Spätherbst.

Gattung:

Schirmlinge-Riesenschirmlinge (…einige Autoren setzen ihn neuerdings zu den Grünsporschirmlingen CHLOROPHYLLUM).

Verwechslungsgefahr:

Keulenstieliger Safran-Schirmpilz, Jungfernschirmling, Gartenriesenschirmling, Gift-Riesenschirmling, Büscheliger Egerlingsschirmling, Haselbrauner Schirmling, Fuchsbräunlichen Schirmling, Waldchampignon und rötende Risspilzarten.

Bemerkung:

Ähnliche Arten sind Safran-Schirmpilz (MACROLEPIOTA RHACODES), Jungfernschirmling oder Parasol, diese sind ebenso essbar! Wenn auf Komposthaufen oder im Garten Riesenschirmlinge wachsen, keinesfalls verwenden! Es könnte der oft teils unverträgliche Keulenstielige Garten-Safranschirmling oder der noch giftigere Gift-Riesenschirmling sein. Dieser Pilz löst schwere Magen-Darm-Störungen aus! Er rötet ebenso wie der Safranschirmling! Außerdem sehr unverträglich ist der Büschelige Egerlingsschirmling, sein Ring ist nicht verschiebbar! Auch Finger weg von kleinen Schirmlingen ohne verschiebbaren Ring – viele tödliche Arten in dieser Gattung! Z. B. Haselbrauner Schirmling oder Fuchsbräunlichen Schirmling – diese Arten sind tödlich giftig!

Chemische Reaktion:

Mit FeSO4 -Eisen II Sulfat färbt das Fleisch hellgrün.

Besonderheit:

Bei allen Riesenschirmlingen muss der Ring verschiebbar sein, da es sonst kein Riesenschirmling ist!

Wenn der Ring noch nicht ersichtlich ist, mit den Fingern das Velum vom Hutrand lösen, der jetzt entstandene breite Ring muss verschiebbar sein.

Diese Art wird in den älteren Büchern als Safran-Schirmpilz (MACROLEPIOTA RHACODES) bezeichnet, dieser wächst meist in Gärten.

Kommentar:

Für jede Zubereitung geeignet (außer roh), am besten wie Schnitzel panieren und braten!

Diese Art ist unbedenklich essbar und verursacht keine Unverträglichkeitsreaktionen!

Gifthinweise:

Relativer Speisewert:

Schweiz: Marktfähig; DGfM: Positivliste Speisepilz; 123pilze: Relative Wertigkeit 1.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Safranschirmlinge

Priorität:

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Safran

Bilder oben 6+7 von links: Josef Rösler (Hausham) ©

 

Bilder oben 1-3 von links: Thomas Bauder (Sindelfingen) ©                 Fotos oben 4-6 von links: lightworkerpeace (gsharpnolack) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png   Bilder oben 7+8 und unten 6-8 von links:  Marcello Maggetti (CH-8173 Neerach) ©         

 

Fotos oben 1-5 von links: Tim Sage (T. Sage) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

 

 

 

 

Fotos oben 1-4 von links: Gerhard Koller ©   Fotos oben 5+6 von links: David Loidl (Pocking) ©

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 21. November 2018 - 00:41:15 Uhr

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