awillbu1  Stinkmorchel, Gichtmorchel (nur das Hexenei essbar, Teufelsei),       (Heilpilz, Vitalpilz) ESSBAR nur als Hexenei sowie Heilpilz!  

Leichenfinger, Pfurzglocke, Satyr, Eichelschwamm, Morcheltrüffel, Aasmorchel

Phallus IMPUDICUS (SYN. (SYN. PHALLUS IMPUDICUS VAR. IMPUDICUS, ITHYPHALLUS IMPUDICUS)

 

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Bild oben 1 von links: Franz Olloz (Schweiz - 4234 Zullwil) ©    Fotos oben 2 von links: Jens Krüger

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Fotos oben 1-3 von links: Jens Krüger ©                         Bild oben 4 von links: Dieter Wächter – Thiersheim ©   Bild oben 7 von links Nick Dürmüller 35700 Rennes – Frankreich ©  

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Als Hexenei neutral, später schnell aasartig widerlich.

Geschmack:

Mild, die Hexeneier schmecken nussartig, rettichartig.

Fruchtkörper:

3-6 (8) cm Ø, phallusartig hochragend, weißlicher Strang mit braunem, ocker-braunen, grünen oder grün-braunen Kopfteil.

Fleisch:

Weiß.

Stiel:

Aus einem Hexenei entspringend, weiß mit wabenartiger Außenhülle.

Sporenpulverfarbe:

Hellbräunlich (3,7-4,6 x 1,6-2 µm, Q = 1.9-2.6, Me = 4.1 x 1.8 µm, Qe = 2.2).

Vorkommen:

Mischwald, Folgezersetzer, Frühsommer bis Spätherbst, häufig.

Gattung:

Rutenpilzartige (Stinkmorcheln, Hundsruten, Gitterlinge, Fingerpilze).

Verwechslungsgefahr:

Dünenstinkmorchel, Hundsrute, Hexenei mit der Stinkenden Gallertnuss, Stinkender Fingerpilz, Orangeroter Stinkfingerpilz, Himbeerrote Hundsrute, Schleierdame.

Bemerkung:

Ist der Stiel orange, so kann es die Orangerote Stinkmorchel sein. Diese wächst zurzeit nur im mediterranen Gebieten. Häufige Funde sind in Italien verzeichnet.

Vitalpilz (Heilpilz):

Die Stinkmorchel gehört auch zu den sogenannten Heilpilzen. In der Naturheilkunde und der Traditionellen Chinesischen Medizin werden Pilzextrakte zur unterstützenden Behandlung von Krankheiten verwendet. In der EU ist dies nicht wissenschaftlich nachgewiesen und anerkannt!

Sie gilt als Heilmittel für Gicht und Rheumatismus sowie als Aphrodisiakum (Libido- u. Potenzsteigernd).

Letzteres wurde schon mehrfach durch eigene Beobachtungen bestätigt - auch wenn es nur ein sogenannter Placebo-effekt war.

Besondere Eigenschaften:

Die gallertartige Masse des Hexenei´s hat eine unglaubliche Eigenschaft! Reibt man es (frisch) auf Hände und Gesicht, so wird die Haut unverzüglich cremig, geradezu seifig-weich. Die Gallerte ist extrem feuchtigkeitsbindend; diese Wirkung hält auch nach Stunden noch an.

Kommentar:

Das Innere der Hexeneier ist auch für eine geringe Kostprobe roh essbar. Ansonsten mit Butter in der Pfanne gebraten = eine besondere Delikatesse.

Relativer Speisewert:

123pilze: Relative Wertigkeit 2.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeine_Stinkmorchel

Priorität:

1

 

HexeneiStink2

BrauneStinkmorchel1004

StinkmorchelJugendform120422

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Bilder oben 1-3 von links: Franz Olloz (Schweiz - 4234 Zullwil) ©   Bild oben 9 von links: Claus Meyer (Eschborn) ©

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Bilder oben 1+2 von links Nick Dürmüller 35700 Rennes – Frankreich ©   Bild oben 4 von links: Can Yapici (Kusterdingen) ©

StinkmorchelJugendform12043

 

 

Bilder oben 1+2 von links: Gruber Fred (Gottfrieding) ©    Bild oben 7 von links: Frank Prior ©   Foto oben 8 von links: Jens Krüger ©

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Dienstag, 3. Oktober 2017 - 17:51:41 Uhr

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