awillbu1 Umbrabrauner Scheidenstreifling, Brauner Scheidenstreifling, Brauner Streifling       ESSBAR! 

AMANITA BADIA (SYN. AMANITA VAGINATA VAR. BADIA)

 

BraunerScheiden2

ZweifarbScheidenstr3

 

 

 

 

 

Fotos oben 1 von links: clancy (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png  Fotos unten 4-6 von links: clancy (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png  Bilder oben 4 und unten 3 von links: Rudolf Wezulek ©

ZweifarbScheidenstr

 

 

 

 

 

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Unbedeutend, neutral.

Geschmack:

Mild, roh giftig (unbekömmlich) = keine Kostversuche!

Hut:

3-7 (9) cm Ø, umbrabraun, alt kastanienbraun, Rand nur jung blasser, mit starken Rillen (Riefung) des Hutrandes von ca. 1/3 des Hut-Radiuses, flach ausbreitend aber immer mit Buckel.

Fleisch:

Weiß, gelblich.

Stiel:

8-14 (16) cm lang, 1-1,2 (1,5) cm Ø, weiß bis graubraun zick-zack-musterförmig genattert, flockig, nach oben verjüngt, im Alter hohl, eierschalenförmige Volva, weiß, innen nicht hellbeige, später grau werdend.

Lamellen:

Weiß, von frei bis fein angewachsen.

Sporenpulverfarbe:

Weiß (11-13 μm, kugelig).

Vorkommen:

Er wächst in Mischwäldern, gerne bei Eiche, aber auch Fichte, auf grasigen, feuchten Stellen, Symbiosepilz, wärmeliebend, häufiger in mediterranen Gebieten, Frühsommer bis Herbst, sehr selten.

Gattung:

Scheidenstreiflinge.

Verwechslungsgefahr:

Brauner Riesenscheidenstreifling, Pappel-Streifling, Grauhäutiger Scheidenstreifling, Zweifarbigen Scheidenstreifling, Pantherpilz (mit Knolle), Ockergraue Scheidenstreifling oder der Grauer Scheidenstreifling.

Besonderheit:

Scheidenstreiflinge sind alle essbar, roh jedoch giftig.

Wegen Verwechslungsgefahr mit Knollenblätterpilzen sollten sie nur von Kennern gesammelt werden! 

 

Die wichtigsten Erkennungsmerkmale von Scheidenstreiflingen:

 

- Keine Kindersöckchen, d.h. heller Warzengürtel

  serpentinenartig nach oben laufend (Pantherpilz)!

- Keine Knolle. Unter der Volva/Scheide an der

  Stielbasis befindet sich keine Knolle!

- Keine total reinweißen Lamellen, mehr einen

   leichten Warmton.

- Kein Warzengürtel (Perlpilz, Fliegenpilz).

- Keine Zwiebelknolle

  (Knollenblätterpilze – grüner, weißer...).

- Kein Aasgeruch (Tierkäfig - Zoo)

  (Knollenblätterpilze – grüner, weißer).

- Kein Kartoffelkellergeruch (Gelber Knollenblätterpilz,

  Porphyrbrauner Wulstling).

- Kein Rettichgeruch (Pantherpilz).

- Kein Ring.

- Kein süßlicher Geruch (Kegelhütiger Knollenblätterpilz,

   jung grüner oder weißer Knollenblätterpilz).

Er soll haben…

+ Eine lappige, schnell flüchtige Scheide.

+ Milder Geschmack.

+ Relativ weiches Fleisch, weicher Stiel, im Alter

   hohler Stiel.

+ Schlanke dünne Stielbasis.

+ Starke Rillen (Riefung) des Hutrandes von

   ca. 1/3 des Hut-Radiuses.

Rotbraun9c

Rotbraun9d

Die lappige Scheide und die fehlende Knolle sind die wichtigsten Merkmale, weswegen Scheidenstreiflinge nur mit ausgegrabener Stielbasis bestimmt werden sollten.

Knollenform:

 Sackartige, lappige Scheide oder brüchige Scheide, sehr vergänglich, ohne Knolle.

Kommentar:

Manche Autoren sehen den Braunen Riesenscheidenstreifling nur als Synonym zum Umbrabraunen Scheidenstreifling.

Relativer Speisewert:

DGfM: Positivliste Speisepilz; 123pilze: Relative Wertigkeit 2.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Grauhäutiger_Scheidenstreifling

Priorität:

2

 

 

 

Vorsicht vor Pantherpilz (mit Knolle + geriefter Hutrand) oder Grüner Knollenblätterpilz (grüne Farben, mit Knolle, keine Riefung).

 

 

panther-pilz2

GruenerKnolli09042

 

 

 

 

 

 

Rechts: TÖDLICH GIFTIG: Grüner Knollenblätterpilz!

 

 

 

Links: TÖDLICH GIFTIG: Pantherpilz!

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Sonntag, 17. März 2019 - 07:30:57 Uhr