awillbu1  Verfärbender Schleimkopf, Blasser Schleimkopf, Krummstieliger Schleimkopf                    UNGENIESSBAR! 

CORTINARIUS LARGUS (SYN. CORTINARIUS NEMORENSIS SENSU, CORTINARIUS LIVIDOVIOLACEUS, CORTINARIUS CYANOPUS, PHLEGMACIUM LARGUM, GOMPHOS LARGUS, CORTINARIUS BALTEATOCUMATILIS SENSU,

CORTINARIUS CYANOPUS SENSU, CORTINARIUS CEPHALIXOLARGUS, CORTINARIUS CONGEMINUS, CORTINARIUS PARACRASSUS, CORTINARIUS CLARUS, CORTINARIUS CLAVICEPS, CORTINARIUS CUPREOVIOLACEUS,

CORTINARIUS LARGUSIELLUS, CORTINARIUS LILACINICOLO, CORTINARIUS OCCULTUS, CORTINARIUS PARACYANOPUS, CORTINARIUS SUBSPADICEUS, CORTINARIUS LINTRISPORUS, CORTINARIUS PATIBILIS VAR. SCOTICUS,

CORTINARIUS LARGUS VAR. CRUCIUS, CORTINARIUS LARGUS VAR. RUBROZONATUS)

 

 

 

 

Fotos oben 1-4 und unten 3-7 von links: BakerSt10 (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png  Fotos unten 1+2 von links: Ron Pastorino (Ronpast) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Neutral, selten schwach erdig bis süßlich.

Geschmack:

Mild.

Hut:

5-12 (16) cm Ø, Grundfarbe blassviolett, lilabläulich, später lilabraun, violettbraun, nussbraun, schmierig, matt, eingewachsen faserig, filzig, Rand jung blassviolett, grauweiß bis hellgelb, lange eingerollt.

Fleisch:

Weißlich, etwas hellblau bis hellviolett.

Stiel:

Weißlich, blasslila, blass blauviolett gezont, im Alter graubraun, aber immer mit einem Hauch violett bzw. rosaviolett, bei Druck oft blutrot anlaufend oder zumindest bräunend oder braunrot verfärbend, (vom Namen: Verfärbender Schleimkopf) voll, fest, Basis knollig-keulig, etwas gebogen, mit herabhängender Cortina, Spitze bereift.

Lamellen:

Jung violettgrau bis graubraun, später rostbraun, tonbraun bis zimtbraun, schmal, gedrängt stehend, ausgebuchtet angewachsen, gedrängt stehend, bei Druck oft blutrot anlaufend oder zumindest bräunend oder braunrot verfärbend.

Sporenpulverfarbe:

Rostbraun (10,3-12,6 x 5,6-7,3 µm, Q = 1,5-2, N = 85, Qe = 1,8).

Vorkommen:

Laubwald, Eiche, Buche, gern kalkhaltigen Boden, Symbiosepilz, Sommer bis Herbst, selten, RL Schweiz (NT = potentiell gefährdet).

Chemische Reaktionen:

Mit Kaliumhydroxid oder anderen Laugen gelb verfärbend.

Gattung:

Schleimköpfe (Schleierlinge, Haarschleierlinge).

Verwechslungsgefahr:

Schleiereule, Erdigriechender Schleimkopf, Veränderlicher Wasserkopf, Violettrandiger Schleimkopf, Filziger Schleimkopf.

Kommentar:

Manche Autoren setzen bzw. setzten den Verfärbenden Schleimkopf und den Erdigriechender Schleimkopf zur gleichen Art.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Schleierlinge

Priorität:

2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Sonntag, 23. Dezember 2018 - 15:29:23 Uhr