awillbu1  Weidenfeuerschwamm, Gemeiner Feuerschwamm, Grauer Feuerschwamm, Schwarzer Feuerschwamm, Aschgrauer Feuerschwamm           UNGENIESSBAR! 

PHELLINUS TRIVIALIS (PHELLINUS IGNIARIUS VAR. TRIVIALIS; PHELLINUS CINEREUS, AN BIRKE = PHELLINUS CINEREUS, AN OBSTBÄUME = PHELLINUS ALNI

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Angenehm pilzig.

Geschmack:

Bitter.

Fruchtkörper:

4-25 (40) cm Ø, jung graubraun, später konzentrisch hufförmig, halbkugelig, schon sehr jung grauschwarze Fruchtkörper bildend, später schwarze Hutoberfläche, Außenkante weißlich.

Fleisch:

Hellbraun, graubraun, dunkelbraun, rostbraun, zäh, korkig, Trama im Alter schwarzbraun.

Stiel:

Kein Stiel, flach am Substrat angewachsen.

Poren/Röhren:

Weißlich, gelblich bis graubraun.

Sporenpulverfarbe:

Hell milchkaffeebraun (5,5-7 x 4,5-6 µm, nicht amyloid).

Vorkommen:

Moorwälder, Auwälder, an Weiden, auch an Obstbäumen, Weißfäuleauslöser, parasitär oder folgezersetzend, ganzjährig.

Gattung:

Feuerschwämme.

Chemische Reaktionen:

Mit Kaliumhydroxid färbt sich das Hutfleisch schwarz.

Verwechslungsgefahr:

Schwarzer Birkenfeuerschwamm (optisch gleich an Birken wachsend) und dem artverwandten Grauen Feuerschwamm oder andere Feuerschwämme, z.B. Tannenfeuerschwamm, Pflaumenfeuerschwamm.

Makro- und mikroskopisch gleich aber gentechnisch unterschiedlich wären noch an Birke = PHELLINUS CINEREUS und an Obstbäume und Erlen = Erlenfeuerschwamm (PHELLINUS ALNI; SYN. PHELLINUS IGNIARIUS VAR ALNI). Einige Arten wie P. CINEREUS = RL-R Deutschland (extrem selten).

Kommentar zur Verwechslung:

Fast identisch, mit Geruch nach Rebhuhnbeere (Teppichbeere, Amerikanisches Wintergrün, Niederliegende Scheinbeere) = Espenfeuerschwamm (PHELLINUS TREMULAE). Dieser kommt aber bei Espe (Aspe, Zitterpappel = POPULUS TREMULA), vor und wird auch als Grauer Espenfeuerschwamm bezeichnet.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeiner_Feuerschwamm

Priorität:

2

 

 

 

 

Bilder oben 1-9 von links: Roswitha Wayrethmayr (Sankt Gilgen) ©

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 24. Oktober 2018 - 15:48:45 Uhr

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