awillbu1  Weißflockiger Kahlkopf         atod1  GIFTIG – PSILO

PSILOCYBE CROBULA (SYN. GEOPHILA CROBULA, PSILOCYBE INQUILINA VAR. CROBULA, DECONICA CROBULUS)

 

 

 

 

 

Bilder oben 1+2 von links: Peter Kresitschnig ©    Bild oben 3 von links: Dieter Wächter (Thiersheim) ©

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Neutral bis leicht muffig, holzig.

Geschmack:

Mild, leicht bitterlich (herb).

Hut:

0,8-1,5 (2) cm Ø, grau ledergelb, kleinen weißen Schuppen bedeckt, nicht oder fast ungerieft, Rand stark hängend mit Velum beflockt.

Fleisch:

Bräunlich.

Stiel:

Grau ledergelb, kleinen weißen Schuppen bedeckt, röhrig, faserig-zäh.

Lamellen:

Weißlich bis rostbraun, manchmal einen Hauch von violett, gedrängt, angewachsen, leicht herablaufend.

Sporenpulverfarbe:

Dunkelbraun (6-7 x 3,4-4,2 µm, Basidien 16-20,5 x 7-8,5 µm, Cheilo. 19-33-5-8 x 1,5-2,5 µm, Caulo. 24-50 x 5-10 x 1,5-3,5 µm).

Vorkommen:

Zellulosematerial wie Holzspäne, Sägemehl, Nadeln, Laub, Folgezersetzer, Sommer bis Spätherbst, wird als Droge kultiviert.

Gattung:

Kahlköpfe.

Verwechslungsgefahr:

Stattlicher Kahlkopf (ungeriefter Hutrand), Böhmischer Kahlkopf (Lamellen mehr grau), Blauende Düngerling (PANAEOLUS CYANESCENS), Spitzkegeliger Kahlkopf (extrem Psilocybin-giftig), Halbkugeliger Träuschling mit Ring, Behangener Düngerling, Getropftschneidiger Düngerling, Dunkler Düngerling.

Besonderheit:

Wirkt stark halluzinogen! Der Psilocybin-Anteil kann fast bis zu 0,6 % der Trockenmasse betragen.

Kommentar:

Kahlköpfe und Düngerlinge stehen in Verdacht berauschende Wirkungen zu haben. Es wird dringend vor Kostversuchen gewarnt. Auch die Unterscheidung von Kahlköpfen oder Düngerlingen ist oft sehr schwierig und meist nur sicher mikroskopisch möglich! Tödliche Verwechslungen mit Rauköpfen sind möglich!

Das Sammeln von Drogenpilzen, deren Besitz und das in Verkehr bringen ist in Deutschland, Österreich und Schweiz unter Strafe verboten.

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Psilocybe

Priorität:

2

 

Weiter Psilocybin-Arten die auch gern

als Drogenpilze Verwendung fanden:

 

 

CONOCYBE SILIGINEOIDES

PSILOCYBE CYANOFIBRILLOSA

PANAEOLUS ACUMINATUS

PSILOCYBE FAGICOLA

PANAEOLUS CYANESCENS               

PSILOCYBE HOOGSHAGENII

PANAEOLUS GUTTULATUS

PSILOCYBE ISAURI

PANAEOLUS SPHINCTRINUS

PSILOCYBE MEXICANA

PSILOCYBE ACUTISSIMA

PSILOCYBE MIXAEENSIS

PSILOCYBE ALLENII

PSILOCYBE PUGETENSIS

PSILOCYBE AZTECORUM

PSILOCYBE SEMILANCEATA

PSILOCYBE AZURESCENS

PSILOCYBE SEMPERVIVA

PSILOCYBE BAEOCYSTIS

PSILOCYBE STUNTZII

PSILOCYBE CAERULESCENS

PSILOCYBE TAMPANENSIS

PSILOCYBE CAERULIPES

PSILOCYBE YUNGENSIS

PSILOCYBE CORDISPORA

PSILOCYBE ZAPOTECORUM

PSILOCYBE CUBENSIS

PSILOCYBE BOHEMICA

PSILOCYBE CYANESCENS

PSILOCYBE WASSONII

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Dienstag, 21. August 2018 - 14:22:50 Uhr

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