awillbu1  Echter Pfifferling, Eierschwamm, Rehgeiserl, Reherl,                  ESSBAR!                  Vitalpilz (Heilpilz)

Gelblättriger Pfifferling, Echter Pfifferling, Eierleistling, Dotterpilz, Echter Gelbling, Eierpilz, Recherl, Rehfüßchen, Eierschwammerl, Galluschel, Göbn, Gähling, Gänschen, Gallitschel, Gänsel, Schweinsfüsserl,

Geelchen, Gehling, Gelbchen, Rilling, Gelbhänel, Gemeiner Pfifferling, Gelberla, Zechling, Marillenschwamm, Gelböhrchen, Gelbschwammerl, Nagerl, Goassrehling, Pfefferling, Rehgeiss, Rehgaißl, Rehling, Schweinsfüßerl, Röllchen, Zederling

CANTHARELLUS CIBARIUS

 

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Bilder oben 1-3 und unten 1-4 von links: Can Yapici (Kusterdingen) ©

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Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Aromatisch, obstartig frisch pilzig.

Geschmack:

Aromatisch, leicht schärflich, pfefferig.

Hut:

2-8 (10) cm Ø, blassgelb bis dottergelb, zitronengelb, trichterförmig.

Fleisch:

Weißlich bis blassgelb.

Stiel:

Gelb, fest, voll.

Leisten:

Weit am Stiel herablaufend, gegabelt, aderig verbunden.

Sporenpulverfarbe:

Hellgelb (6-8 x 5-7 µm).

Vorkommen:

Mischwald, Symbiosepilz, Frühling bis Spätherbst.

Gattung:

Leistlinge – alle Leistlinge sind essbar!

Verwechslungsgefahr:

Falsche Pfifferling, Ölbaumtrichterling, Zitronengelber Raukopf, Amethystschuppiger Pfifferling, Samtpfifferling, Blasser Pfifferling, Braune Afterleistling, Schwärzender Leistling, Flämmiger Saftling.

Bemerkung:

Der Falsche Pfifferling hat keinen pfeffrigem Geschmack. Außerdem noch stärker gegabelte, ablösbare Lamellen und ist mehr orangefarbig. Der auf Holz wachsende giftige Ölbaumtrichterling (OMPHALOTUS OLEARIUS), meist nur im mediterranen Raum vorkommend, hat keine gegabelten Lamellen und dunklere, orangerote Farben.

Besonderheit:

Tipp!  Reinigung der Pfifferlinge!

  • Grob vom Schutz entfernen.
  • Pfifferlinge mit Wasser spülen.
  • Die feuchten Pilze in Speisemehl schwenken.
  • Nochmals in das Wasser geben.
  • Restlicher Schmutz wird mit dem Mehl im Wasser gelöst.

Vitalpilz (Heilpilz):

In allen Pfifferlings-Arten wurden Wirkstoffe entdeckt, die antiviral, antioxidativ, krebshemmend und antibiotisch wirken. Außerdem haben sie einen hohen Vitamin- und Mineraliengehalt.

Kommentar:

Pfifferlingssprüche:

Wenn jemand den Spruch sagt: „Du bist keinen Pfifferling wert“, so stammt diese Aussage aus dem alten Bauerntum. Knechte, die nur Pilze statt Fleisch bekamen, hatten aufgrund des geringen Kaloriengehaltes der Pilze nur geringe Ausdauer. Das war auch normal so – Fleisch gab es in diesen schlechten Zeiten nicht immer. Hatten Knechte genügend Kohlehydrathaltiges zu essen, waren aber nur zu faul zum Arbeiten, so lag die Ursache nur an der Einstellung des Knechtes. Deshalb die Aussage: Du bist nicht mal einen Schwammerl (Pfifferling) wert!

Und im Übrigen gilt sowieso:

Nach Pilzgenuss kann man zwar weit sehen (viele Vitamine und Mineralien), aber leider nicht weit laufen (geringe Menge Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß)! Mag ja nicht unbedingt das Schlechteste sein!

Relativer Speisewert:

Schweiz: Marktfähig; DGfM: Positivliste Speisepilz; 123pilze: Relative Wertigkeit 1.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Echter_Pfifferling

Priorität:

1

 

EchterPfiffil

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Hinweis! Pfifferlinge sind im Hintergrund! Dazwischen wuchsen Perlpilze, Flockis und Steinis – siehe Hand!

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EchterPfifferling

Bilder oben 1+5 von links: Alfons Reithmaier ©

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Sonntag, 8. Oktober 2017 - 21:14:41 Uhr